{"id":26355,"date":"2021-06-08T09:56:25","date_gmt":"2021-06-08T07:56:25","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=26355"},"modified":"2021-06-08T09:56:25","modified_gmt":"2021-06-08T07:56:25","slug":"carbon-mobile-erhaelt-fuer-das-erste-smartphone-aus-karbon-den-jec-composites-connect-innovation-award","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=26355","title":{"rendered":"Carbon Mobile erh\u00e4lt f\u00fcr das erste Smartphone aus Karbon den JEC Composites Connect &#8211; Innovation Award"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das europ\u00e4ische Startup-Unternehmen Carbon Mobile hat einen weiteren wichtigen Meilenstein in seiner noch jungen Geschichte erreicht.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Das in Deutschland entwickelte Carbon 1 MK II hat sich die begehrteste und prestigetr\u00e4chtigste Auszeichnung im Bereich der Verbundwerkstoffe gesichert \u2013 den JEC Composites Connect &#8211; Innovation Award. Die JEC-Jury aus internationalen Experten hat das innovative Smartphone in der Kategorie Design ausgezeichnet. Das weltweit d\u00fcnnste und leichteste Kohlefaser-Smartphone konnte sich gegen starke Konkurrenz-Innovationen der Branchenriesen Toray und Armacell durchsetzen.<\/strong><\/p>\n<p>Firas Khalifeh, CEO von Carbon Mobile, freut sich: \u201eWir sind unglaublich stolz, dass die JEC -Jury das Carbon 1 MK II ausgezeichnet hat. Hochleistungsmaterialien wie Kohlefaser werden eine aufregendere und umweltfreundlichere Zukunft von Connected Devices vorantreiben. Das Carbon 1 ist erst der Anfang. Die Auszeichnung ist f\u00fcr unser gesamtes Team und all unsere Partner, die unsere Vision teilen und so viel Zeit, Ressourcen und Leidenschaft in dieses Projekt gesteckt haben.&#8221;<\/p>\n<p><strong>Revolution\u00e4re Werkstoff-Technologie entwickelt in Deutschland<\/strong><\/p>\n<p>Obwohl Kohlefasern hervorragende Eigenschaften f\u00fcr die Herstellung robuster und dennoch leichter Materialien haben, verhalten sie sich elektromagnetisch abschirmend. Das bedeutet, dass sie Funksignale blockieren und einen faradayschen K\u00e4fig bilden, welcher Signale nicht durchl\u00e4sst, sondern diese um den Au\u00dfenk\u00f6rper des Ger\u00e4ts herum zerstreut.<\/p>\n<p>In vier Jahren Forschung und Entwicklung hat das Team von Carbon Mobile in einem bahnbrechenden Verfahren erreicht, was kein anderer Hersteller zuvor geschafft hat. Der revolution\u00e4re patentierte HyRECM Technology-Prozess (Hybrid Radio Enabled Composite Material) von Carbon Mobile schmiedet Karbonfasern mit einem komplement\u00e4ren Verbundwerkstoff mit signalverarbeitenden Eigenschaften, um das Potenzial des Materials zu erschlie\u00dfen und \u201efunkf\u00e4hige\u201c Ger\u00e4te m\u00f6glich zu machen. Das Ergebnis ist eine robuste Monocoque-Struktur auf Kohlefaserbasis, die nicht nur unglaublich d\u00fcnn und leicht ist, sondern auch aus weniger als 5 % Kunststoff hergestellt wird.\u00a0Dank der innovativen Monocoque-Bauweise wiegt das Ger\u00e4t nur 125 Gramm und ist damit ein Drittel leichter als herk\u00f6mmliche Smartphones. Mit nur 6,3 mm ist es zudem 25 % d\u00fcnner.<\/p>\n<p><strong>Auf dem Weg zu einer Welt ohne Elektronikschrott<\/strong><\/p>\n<p>In einer Branche, die j\u00e4hrlich \u00fcber 50 Mio. Tonnen Elektroschrott erzeugt, k\u00f6nnen durch den Einsatz von widerstandsf\u00e4higen und dennoch leichten Verbundwerkstoffen wie Karbonfasern j\u00e4hrlich 100 Mio. Tonnen an Ressourcen eingespart werden.<\/p>\n<p>Carbon Mobile ist \u00fcberzeugt, dass dies ein wichtiger Schritt f\u00fcr den Einsatz von Hochleistungswerkstoffen in Mobilger\u00e4ten ist. \u201eWir wollen unseren Beitrag zur Reduzierung von Elektronikschrott leisten und die Nachhaltigkeit in der Branche vorantreiben, auf die wir uns am meisten verlassen&#8221;, sagt Khalifeh. Die revolution\u00e4re Technologie von Carbon Mobile hat die Fertigungszeiten bereits deutlich reduziert \u2013 von 3 Stunden im Jahr 2017 auf aktuell nur noch 30 Minuten.<\/p>\n<p>Ein f\u00fchrender deutscher Hersteller von Verbundwerkstoffen, Lanxess, hat Carbon Mobile bei der Entwicklung des Ger\u00e4ts als Partner unterst\u00fctzt. Das f\u00fcr das Geh\u00e4use verwendete Material l\u00e4sst sich problemlos recyceln und f\u00fcr neue Anwendungen nutzen. \u201eWir freuen uns, dass unser Verbundwerkstoff zum Erfolg dieses erstaunlichen Smartphones beitr\u00e4gt. Er erm\u00f6glicht nicht nur au\u00dfergew\u00f6hnlich d\u00fcnne Wandst\u00e4rken des Geh\u00e4uses. Vielmehr tr\u00e4gt er mit seiner hohen Festigkeit und Steifigkeit auch dazu bei, das Ger\u00e4t f\u00fcr den t\u00e4glichen Gebrauch sehr robust zu machen. Zudem verleihen die mattschwarzen Carbonfasern dem Smartphone einen echten Hightech-Look\u201c, sagt Dirk Bonefeld, Leiter Marketing und Vertrieb f\u00fcr Tepex in den Bereichen \u201eConsumer Electronics and Sport\u201c (CES) bei Lanxess. \u201eWir sind sehr froh, mit Carbon Mobile bei diesem wichtigen Projekt zusammenzuarbeiten und freuen uns auf die weitere erfolgreiche Kooperation.\u201c<\/p>\n<p><strong>LANXESS als starker Partner an der Seite von Carbon Mobile<\/strong><\/p>\n<p>Ausgangsmaterial zur Herstellung des Geh\u00e4uses ist ein thermoplastischer Verbundwerkstoff der Produktreihe Tepex dynalite von Lanxess. Dieser wird zus\u00e4tzlich mit einem Gewebe aus sehr feinen 1K-Endloscarbonfilamenten verst\u00e4rkt. Das spezielle Verbundmaterial wurde urspr\u00fcnglich f\u00fcr den Extremleichtbau von hochbelasteten Bauteilen entwickelt. Es tr\u00e4gt mit seiner hohen Festigkeit dazu bei, dass das Ger\u00e4t im t\u00e4glichen Gebrauch sehr robust ist und erh\u00f6ht somit die Lebensdauer. Alle Komponenten sind so konstruiert, dass sie zu Reparaturzwecken leicht ausgetauscht werden k\u00f6nnen, wodurch auch Elektroschrott reduziert wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das in Deutschland entwickelte Carbon 1 MK II hat sich die begehrteste und prestigetr\u00e4chtigste Auszeichnung im Bereich der Verbundwerkstoffe&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":26356,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-26355","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26355","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=26355"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26355\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":26357,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26355\/revisions\/26357"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/26356"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=26355"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=26355"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=26355"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=26355"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}