{"id":27060,"date":"2021-07-29T11:07:48","date_gmt":"2021-07-29T09:07:48","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=27060"},"modified":"2021-07-29T11:07:48","modified_gmt":"2021-07-29T09:07:48","slug":"konjunktur-in-der-kunststoffbranche-41-umfrage-ki-dialog","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=27060","title":{"rendered":"Konjunktur in der Kunststoffbranche: 41. Umfrage KI Dialog"},"content":{"rendered":"<p><strong>Unternehmen blicken vorsichtig optimistisch in die Zukunft \/ Gro\u00dfe Sorge bereiten die explodierenden Rohstoffpreise und die Materialknappheit aufgrund des Chaos\u2019 in der Logistik<\/strong><\/p>\n<p>Die Kunststoffindustrie hat sich von den Folgen der Pandemie schneller erholt, als urspr\u00fcnglich erhofft. Die Unternehmen gehen davon aus, dass sich dieser positive Trend fortsetzt. Doch die Stimmung in der Branche ist getr\u00fcbt, denn: Explodierende Rohstoffpreise, dramatische Materialknappheit sowie Versorgungsengp\u00e4sse aufgrund br\u00fcchiger Logistikketten setzen die Unternehmen gewaltig unter Druck.<br \/>\nZu diesem res\u00fcmierenden Ergebnis kommt der \u201e41. KI Dialog\u201c, die aktuelle Umfrage zur Konjunktur in der Kunststoffbranche des Wirtschaftsinformationsdienstes \u201eKI \u2013 Kunststoff Information\u201c vom Juli 2021. Seit 2001 befragt KI im halbj\u00e4hrlichen Rhythmus F\u00fchrungskr\u00e4fte der Kunststoff-industrie u.a. zu Gesch\u00e4ftsverlauf und -erwartung, Investitionen und Besch\u00e4ftigung. Damit ist der \u201eKI Dialog\u201c das vermutlich \u00e4lteste \u201eKonjunkturbarometer\u201c der Kunststoffbranche und liefert das wohl aussagef\u00e4higste Stimmungsbild dieses bedeutenden Wirtschaftssegments. An der aktuellen Umfrage nahmen 491 Unternehmen teil.<br \/>\nWie vehement die Konjunktur in diesem Jahr nach Monaten des pandemiebedingten Stillstands wieder angesprungen ist, zeigen die Antworten der Unternehmen auf die Frage nach der Beurteilung ihrer Gesch\u00e4ftsentwicklung im ersten Halbjahr 2021 gegen\u00fcber den letzten sechs Monaten 2020. Mehr als zwei Drittel der Unternehmen sind der Meinung, ihr Gesch\u00e4ft habe sich positiv entwickelt \u2013 \u2013 und nur jedes zehnte beklagt eine Verschlechterung.<br \/>\nBesonders positiv: die mit Recycling besch\u00e4ftigten Unternehmen. Sie freuen sich nahezu unisono (95 Prozent) \u00fcber eine Verbesserung ihrer Gesch\u00e4ftsentwicklung. Kein Wunder: Das Thema Nachhaltigkeit und Rezyklate dominiert derzeit die Diskussion sowohl in der Branche wie auch in der breiteren \u00d6ffentlichkeit. Immer mehr Markenartikler und Abnehmer von Kunststoffprodukten verlangen von ihren Zulieferern den verst\u00e4rkten Einsatz von Rezyklaten, und auch die Entsorgungsdienstleister erleben einen Boom.<br \/>\nNach ihren Erwartungen f\u00fcr die Gesch\u00e4ftsentwicklung im zweiten Halbjahr 2021 befragt, geben sich die Unternehmen vorsichtig optimistisch: Jedes dritte Unternehmen geht davon aus, dass es in den kommenden sechs Monaten mehr Gesch\u00e4ft machen werde als im vergangenen halben Jahr. Etwa die H\u00e4lfte glaubt, dass die Gesch\u00e4fte sich auf demselben Niveau bewegen w\u00fcrden, und lediglich jeder siebte Befragte rechnet mit einer Verschlechterung der Lage.<br \/>\nGro\u00dfe Sorge bereiten den Unternehmen die Rohstoffpreise und die allgemeine Materialknappheit, nicht zuletzt aufgrund der chaotischen Lage in der Logistik. Schuld an der Versorgungsmisere sind unter anderem die massenhaften Force Majeure-Meldungen von Seiten der Rohstofflieferanten. Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht ein Chemiekonzern den ungeplanten Stillstand seiner Produktion meldete. Neun von zehn Befragten des \u201eKI Dialogs\u201c haben inzwischen leidvolle Erfahrung mit dem Thema Vorprodukte und Lieferzuverl\u00e4ssigkeit gesammelt. Die vollkommen zerborstenen globalen Lieferketten und das Chaos bei der Containerschifffahrt tun das Ihre, um die Rohstoffpreise explodieren zu lassen.<br \/>\nRasche Besserung ist nicht in Sicht. Die H\u00e4lfte der Befragten rechnet mit einer Entspannung der Lage fr\u00fchestens vom kommenden Jahr an. Und knapp jedes zehnte Unternehmen wagt sich an gar keine Prognose und konstatiert, dass die Normalisierung der Situation \u201eunabsehbar\u201c sei. Die Konsequenz: Immer mehr Unternehmen wollen ihren Lieferanten wechseln oder planen zumindest eine Ausweitung ihres Lieferantennetzwerks, um ihr \u201eKlumpenrisiko\u201c bei der Materialversorgung zu verringern.<\/p>\n<p>\u00dcber die KI Group<br \/>\nDie KI Group versorgt mit den ihren Unternehmen Kunststoff Information Verlagsgesellschaft mbH, KunststoffWeb GmbH und Kunststoff-Profi Verlag GmbH &amp; Co. KG bereits seit 1971 F\u00fchrungskr\u00e4fte in der deutschen und europ\u00e4ischen Kunststoffindustrie mit entscheidungswichtigen Business-Informationen. Zum aktuellen Leistungsspektrum geh\u00f6ren umfangreiche Online-Portale in deutscher und englischer Sprache, Print-Newsletter, die Fachzeitschrift K-PROFI sowie die offizielle deutschsprachige Messezeitung K-AKTUELL f\u00fcr die K und tagesaktuelle Besucherinformation K-PROFI t\u00e4glich zur Fakuma. Das Angebot umfasst u.a. Kunststoffpreise (Kontrakt und Spot), Trading Reporte, Kapazit\u00e4ten-Datenbanken, Markt- und Anwenderberichte, t\u00e4gliche Nachrichten, E-Mail-Services sowie spezielle Analyse-Tools f\u00fcr Preisrecherchen und -vergleiche. Erg\u00e4nzt wird es durch vielf\u00e4ltige Services in Consulting, Weiterbildung, Seminaren und Marktforschung rund um das Thema Kunststoffeinkauf. Die KI Group nimmt seit ihrer Gr\u00fcndung eine f\u00fchrende Position beim Thema Kunststoffpreise ein. Mit einem einzigartigen Netzwerk aus Produzenten, Distributoren und Verarbeitern hat sie engen Kontakt zu vielen Hundert Marktteilnehmern, um Preis- und Marktdaten zu ermitteln. Die KI-Preisindizes sind industrieweit akzeptiert und in die Gleitklauseln unz\u00e4hliger Liefervertr\u00e4ge eingebunden. Mehr als 5.500 europ\u00e4ische Unternehmen vertrauen bereits den Daten und Berichten der KI Group.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kunststoffindustrie hat sich von den Folgen der Pandemie schneller erholt, als urspr\u00fcnglich erhofft. Die Unternehmen gehen davon&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":8420,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-27060","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27060","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=27060"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27060\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":27061,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27060\/revisions\/27061"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/8420"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=27060"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=27060"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=27060"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=27060"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}