{"id":27433,"date":"2021-08-25T09:39:20","date_gmt":"2021-08-25T07:39:20","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=27433"},"modified":"2021-08-24T11:40:41","modified_gmt":"2021-08-24T09:40:41","slug":"wacker-steigert-im-2-quartal-2021-auf-grund-starker-kundennachfrage-umsatz-und-ergebnis-deutlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=27433","title":{"rendered":"WACKER steigert im 2. Quartal 2021 auf Grund starker Kundennachfrage Umsatz und Ergebnis deutlich"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li>KONZERNUMSATZ DES 2. QUARTALS 2021 LIEGT MIT 1,50 MRD. \u20ac UM 40 PROZENT \u00dcBER VORJAHR<\/li>\n<li>EBITDA MIT 327 MIO. \u20ac IM JAHRESVERGLEICH VERDREIFACHT AUF GRUND DEUTLICH H\u00d6HERER ABSATZMENGEN SOWIE BESSERER PREISE<\/li>\n<li>PERIODENERGEBNIS DES 2. QUARTALS 2021 BETR\u00c4GT 179 MIO. \u20ac<\/li>\n<li>NETTO-CASHFLOW DES BERICHTSQUARTALS IST MIT 208 MIO. \u20ac UM 52 PROZENT \u00dcBER VORJAHR<\/li>\n<li>JAHRESPROGNOSE BEST\u00c4TIGT: WACKER RECHNET F\u00dcR 2021 MIT EINEM KONZERNUMSATZ VON ETWA 5,5 MRD. \u20ac UND EINEM EBITDA ZWISCHEN 900 MIO. \u20ac UND 1,1 MRD. \u20ac<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Wacker Chemie AG hat das 2. Quartal 2021 mit deutlichen Zuw\u00e4chsen beim Umsatz und beim Ergebnis abgeschlossen. Im Berichtsquartal erwirtschaftete der M\u00fcnchner Chemiekonzern Umsatzerl\u00f6se in H\u00f6he von 1.501,0 Mio. \u20ac (Q2 2020: 1.072,4 Mio. \u20ac). Das sind 40 Prozent mehr als im Vorjahr. Gegen\u00fcber dem Vorquartal (1.359,6 Mio. \u20ac) ist der Umsatz um 10 Prozent gewachsen. Ausschlaggebend f\u00fcr diesen kr\u00e4ftigen Anstieg war die starke Nachfrage der Kunden. W\u00e4hrend im 2. Quartal 2020 die Auswirkungen der Corona-Pandemie das Gesch\u00e4ft von WACKER erheblich gebremst hatten, sind im Berichtsquartal die Absatzmengen in nahezu allen Produktsegmenten deutlich gewachsen. Positive Produktmixeffekte und bessere Preise vor allem f\u00fcr Solarsilicium, aber auch f\u00fcr viele Produkte der Chemiebereiche haben den Umsatz ebenfalls erh\u00f6ht. W\u00e4hrungseffekte haben die Umsatzentwicklung etwas gebremst.<\/p>\n<p>WACKER hat im 2. Quartal 2021 ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 326,6 Mio. \u20ac erwirtschaftet und damit den Wert des Vorjahres (105,4 Mio. \u20ac) verdreifacht. Ma\u00dfgeblich f\u00fcr diesen starken Zuwachs waren in erster Linie die im Jahresvergleich deutlich h\u00f6heren Absatzmengen und Preise f\u00fcr Solarsilicium. Gestiegene Absatzmengen und bessere Preise im Chemiegesch\u00e4ft sowie die sehr hohe Auslastung der Produktionsanlagen haben das EBITDA ebenfalls positiv beeinflusst. Negativ ausgewirkt haben sich dagegen die stark gestiegenen Rohstoffpreise. Gegen\u00fcber dem Vorquartal (246,4 Mio. \u20ac) ist das EBITDA um 33 Prozent gewachsen. F\u00fcr das Berichtsquartal ergibt sich im WACKER-Konzern eine EBITDA-Marge von 21,8 Prozent (Q2 2020: 9,8 Pro-zent). Im Vorquartal hatte sie 18,1 Prozent betragen.<\/p>\n<p>Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) summiert sich im Berichtsquartal auf 233,7 Mio. \u20ac (Q2 2020: 1,8 Mio. \u20ac). Das sind 231,9 Mio. \u20ac mehr als vor einem Jahr und entspricht einer EBIT-Marge von 15,6 Prozent (Q2 2020: 0,2 Prozent). Gegen\u00fcber dem 1. Quartal 2021 (154,9 Mio. \u20ac) ist das EBIT um 51 Prozent gewachsen. Neben den bereits genannten Faktoren haben auch die im Jahresvergleich niedrigeren Abschreibungen das EBIT positiv beeinflusst. Sie beliefen sich im Berichtsquartal auf 92,9 Mio. \u20ac (Q2 2020: 103,6 Mio. \u20ac). Das Periodenergebnis des Berichtsquartals summiert sich auf 178,8 Mio. \u20ac (Q2 2020: 4,5 Mio. \u20ac) und das Ergebnis je Aktie bel\u00e4uft sich auf 3,50 \u20ac (Q2 2020: 0,07 \u20ac).<\/p>\n<p>Seine am 16. Juni angehobene Jahresprognose hat der M\u00fcnchner Chemiekonzern best\u00e4tigt. Demnach wird der Umsatz im Gesamtjahr bei etwa 5,5 Mrd. \u20ac liegen (2020: 4,69 Mrd. \u20ac). Das EBITDA wird 2021 voraussichtlich zwischen 900 Mio. \u20ac und 1,1 Mrd. \u20ac liegen (2020: 666 Mio. \u20ac). Die weiterhin guten Preise f\u00fcr Polysilicium und die starke Nachfrage in den Chemiebereichen sind die Gr\u00fcnde f\u00fcr die h\u00f6heren Erwartungen. Gleichzeitig belasten jedoch h\u00f6here Rohstoffpreise und negative W\u00e4hrungseffekte das EBITDA voraussichtlich mit mehr als 300 Mio. \u20ac. In der aktuellen Prognose ist diese Entwicklung ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>\u201eWir befinden uns zur Jahresmitte auf einem sehr guten Kurs und 2021 kann ein ausgezeichnetes Jahr f\u00fcr WACKER werden\u201c, sagte Konzernchef Christian Hartel am Donnerstag in M\u00fcnchen. \u201eBesonders erfreulich hat sich unser Gesch\u00e4ft mit Polysilicium entwickelt. Ein wesentlicher Treiber ist hier die hohe Qualit\u00e4t unseres Materials f\u00fcr hocheffiziente Solarzellen und f\u00fcr die Halbleiterindustrie, verbunden mit der sehr starken Nachfrage unserer Kunden in einem engen Markt.\u201c<\/p>\n<p>Gut gelaufen ist nach Hartels Worten auch das Chemiegesch\u00e4ft. In allen Gesch\u00e4ftsbereichen seien die Ums\u00e4tze klar \u00fcber Vorjahr. Bei Siliconen, so Hartel, profitiere WACKER vor allem von seinen margenstarken Spezialit\u00e4ten, aber auch bei Standardsiliconen sei der Bedarf der Kunden sehr hoch. Bei Dispersionspulvern und Dispersionen konnte das Unternehmen seine Absatzmengen ebenfalls stark steigern, speziell im asiatischen Raum. \u201eHier zahlt sich die breite Anwendungsbasis unseres Produktportfolios aus. Dass unsere Silicone und Polymerprodukte weltweit in vielen Schl\u00fcsselindustrien unverzichtbare Grundstoffe f\u00fcr innovative L\u00f6sungen sind, ist ein entscheidender Faktor f\u00fcr unsere starke Gesch\u00e4ftsentwicklung\u201c, betonte der Konzernchef. \u201eGut entwickelt hat sich auch das Gesch\u00e4ft mit biotechnologisch hergestellten Produkten.\u201c<\/p>\n<p>Mit Blick auf die weiteren Gesch\u00e4ftserwartungen des Unternehmens hob Hartel die laufenden Ma\u00dfnahmen zum Kapazit\u00e4tsausbau hervor: \u201eUnsere Investitionen \u00fcber alle Regionen hinweg dienen dazu, unsere f\u00fchrenden Marktpositionen gezielt weiter auszubauen und die anhaltend hohe Nachfrage unserer Kunden zu bedienen. Dazu haben wir eine Reihe wichtiger Projekte auf den Weg gebracht.\u201c<\/p>\n<p>Nach Hartels Angaben investiert WACKER in diesem Jahr allein an seinem weltweit gr\u00f6\u00dften Standort Burghausen rund 150 Mio. \u20ac in Kapazit\u00e4tserweiterungen f\u00fcr Silicone im Rahmen der Spezialit\u00e4tenstrategie des Unternehmens. \u201eIn N\u00fcnchritz l\u00e4uft der Bau von zwei Anlagen, die innovative L\u00f6sungen im Bereich von Bauanwendungen und Industriebeschichtungen sowie f\u00fcr Kleb- und Dichtstoffe liefern werden\u201c, so Hartel weiter. \u201eIn Amsterdam investieren wir in neue Anlagen f\u00fcr Biopharmazeutika, Impfstoffe und lebende mikrobielle Produkte. Und an unserem chinesischen Standort Nanjing errichten wir derzeit einen neuen Dispersionsreaktor und einen neuen Spr\u00fchtrockner f\u00fcr Dispersionspulver. China ist der weltweit gr\u00f6\u00dfte Markt f\u00fcr Bauanwendungen, auf den 20 Prozent aller Bauinvestitionen entfallen. Unser Kapazit\u00e4tsausbau in Nanjing st\u00e4rkt unsere Position als Weltmarktf\u00fchrer bei Dispersionen und Dispersionspulvern auf Basis von Vinylacetat-Ethylen.\u201c<\/p>\n<h3>Regionen<\/h3>\n<p>Im 2. Quartal 2021 ist der Konzernumsatz mengen- und preisbedingt in allen Regionen gewachsen. Besonders kr\u00e4ftig fiel das Plus in Asien aus. Hier stiegen die Erl\u00f6se auf 620,4 Mio. \u20ac. Das sind 71 Prozent mehr als im Vorjahr (362,9 Mio. \u20ac). In Europa belief sich der Konzernumsatz im Berichtsquartal auf 594,9 Mio. \u20ac (Q2 2020: 458,5). Das sind 30 Prozent mehr als vor einem Jahr. In Amerika summierten sich die Erl\u00f6se auf 211,3 Mio. \u20ac (Q2 2020: 195,4 Mio. \u20ac), ein Zuwachs von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.<\/p>\n<h3>Investitionen und Netto-Cashflow<\/h3>\n<p>Die Investitionen des Konzerns beliefen sich im 2. Quartal 2021 auf 68,2 Mio. \u20ac (Q2 2020: 39,8 Mio. \u20ac). Das sind 71 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Mittel gingen vor allem in den Ausbau der Kapazit\u00e4ten f\u00fcr Siliconspezialit\u00e4ten und Polymerprodukte.<\/p>\n<p>Der Netto-Cashflow ist im 2. Quartal 2021 mit 208,2 Mio. \u20ac gegen\u00fcber dem Vorjahr (136,8 Mio. \u20ac) um 52 Prozent gewachsen. Die wesentliche Ursache f\u00fcr diesen Anstieg sind die deutlich h\u00f6heren Mittelzufl\u00fcsse aus dem operativen Gesch\u00e4ft.<\/p>\n<h3>Mitarbeiter<\/h3>\n<p>Die Zahl der bei WACKER weltweit Besch\u00e4ftigten ist im Berichtsquartal nahezu gleichgeblieben. Zum Stichtag 30. Juni 2021 waren im Konzern <i class=\"cohesion\">14<\/i>.345 (31.03.2021: <i class=\"cohesion\">14<\/i>.332) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter t\u00e4tig. An den WACKER-Standorten in Deutschland arbeiteten zum Ende des Berichtsquartals 10.002 (31.03.2021: 10.041) Besch\u00e4ftigte, an den internationalen Standorten waren es 4.343 (31.03.2021: 4.291) Mitarbeiter.<\/p>\n<h3>Gesch\u00e4ftsbereiche<\/h3>\n<p><strong>WACKER SILICONES<\/strong> hat im 2. Quartal 2021 einen Gesamtumsatz von 648,7 Mio. \u20ac erzielt. Das sind 22 Prozent mehr als im Vorjahr (533,0 Mio. \u20ac). Ausschlaggebend f\u00fcr den Anstieg waren in erster Linie h\u00f6here Absatzmengen, sowohl bei Spezialit\u00e4ten als auch bei Standardsiliconen. Besonders stark war das Wachstum zum Beispiel bei Siliconen f\u00fcr verbrauchernahe Anwendungen und bei Dichtstoffen. Dar\u00fcber hinaus haben auch Produktmix- und Preiseffekte den Umsatz etwas erh\u00f6ht. W\u00e4hrungsver\u00e4nderungen haben die Umsatzentwicklung dagegen gebremst. Im Vergleich zum Vorquartal (612,8 Mio. \u20ac) stieg der Umsatz um 6 Prozent. Das EBITDA von WACKER SILICONES hat sich im Berichtsquartal mit 133,6 Mio. \u20ac gegen\u00fcber dem Vorjahr (68,1 Mio. \u20ac) fast verdoppelt und lag um 10 Prozent \u00fcber dem Wert des Vorquartals (122,0 Mio. \u20ac). Die EBITDA\u00adMarge belief sich im 2. Quartal 2021 auf 20,6 Prozent nach 12,8 Prozent im 2. Quartal 2020 und 19,9 Prozent im Vorquartal.<\/p>\n<p>Der Gesamtumsatz von <strong>WACKER POLYMERS<\/strong> liegt im Berichtsquartal mit 403,5 Mio. \u20ac um 36 Prozent \u00fcber Vorjahr (297,6 Mio. \u20ac). Vor allem die im Jahresvergleich deutlich h\u00f6heren Absatzmengen sind f\u00fcr diesen kr\u00e4ftigen Anstieg verantwortlich. Bessere Preise f\u00fcr Dispersionspulver und Dispersionen haben den Umsatz ebenfalls erh\u00f6ht. Negative W\u00e4hrungseffekte haben die Umsatzentwicklung dagegen etwas gebremst. Im Vergleich zum Vorquartal (350,1 Mio. \u20ac) ist der Umsatz um 15 Prozent gewachsen. Das EBITDA von WACKER POLYMERS summierte sich im 2. Quartal 2021 auf 52,2 Mio. \u20ac (Vorjahr 58,8 Mio. \u20ac). Das ist ein Minus von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Vor allem die massiv gestiegenen Rohstoffpreise haben die Ergebnisentwicklung gebremst. Um hier gegenzusteuern, setzt der Gesch\u00e4ftsbereich seit Mitte M\u00e4rz Preiserh\u00f6hungen f\u00fcr seine Produkte um und erhebt dar\u00fcber hinaus zeitlich begrenzte Preisaufschl\u00e4ge. Im Vergleich zum Vorquartal (49,5 Mio. \u20ac) ist das EBITDA um 5 Prozent gewachsen. Die EBITDA-Marge lag im Berichtsquartal bei 12,9 Prozent nach 19,8 Prozent im Vorjahr und <i class=\"cohesion\">14<\/i>,1 Prozent im Vorquartal.<\/p>\n<p><strong>WACKER BIOSOLUTIONS<\/strong> erzielte im 2. Quartal 2021 einen Gesamtumsatz von 71,0 Mio. \u20ac. Das sind 13 Prozent mehr als im Vorjahr (62,9 Mio. \u20ac). Die wesentliche Ursache f\u00fcr das Umsatzplus sind h\u00f6here Absatzmengen. Besonders gut hat sich im Jahresvergleich beispielsweise das Gesch\u00e4ft mit Biopharmazeutika entwickelt. Etwas bessere Preise haben die Umsatzentwicklung ebenfalls positiv beeinflusst. W\u00e4hrungseinfl\u00fcsse haben die Erl\u00f6se dagegen gemindert. Gegen\u00fcber dem Vorquartal (67,7 Mio. \u20ac) ist der Umsatz des Gesch\u00e4ftsbereichs um 5 Prozent gewachsen. Das EBITDA von WACKER BIOSOLUTIONS ist im Berichtsquartal mit 11,2 Mio. \u20ac gegen\u00fcber dem Vorjahr (15,8 Mio. \u20ac) um 29 Prozent zur\u00fcckgegangen. Verantwortlich daf\u00fcr waren unter anderem Integrationskosten f\u00fcr den neuen Biopharma-Standort in San Diego. Im Vorjahr hatte au\u00dferdem ein Sonderertrag aus der Aufl\u00f6sung eines Kundenvertrags das EBITDA um 3,5 Mio. \u20ac erh\u00f6ht. Im Vergleich zum Vorquartal (6,2 Mio. \u20ac) ist das EBITDA dagegen um 81 Prozent gewachsen. Die EBITDA\u00adMarge belief sich auf 15,8 Prozent nach 25,1 Prozent im Vorjahr und 9,2 Prozent im 1. Quartal 2021.<\/p>\n<p><strong>WACKER POLYSILICON<\/strong> hat im Berichtsquartal einen Gesamtumsatz von 352,9 Mio. \u20ac erzielt und damit seine Erl\u00f6se gegen\u00fcber dem Vorjahr (152,5 Mio. \u20ac) mehr als verdoppelt. Die Hauptursachen f\u00fcr diesen starken Anstieg sind die erheblich h\u00f6heren Absatzmengen und Preise f\u00fcr Solarsilicium. Im Gesch\u00e4ft mit der Halbleiterindustrie lag die Nachfrage ebenfalls deutlich \u00fcber Vorjahr. Gegen\u00fcber dem Vorquartal (298,3 Mio. \u20ac) ist der Umsatz vor allem preisbedingt um 18 Prozent gewachsen. Das EBITDA von WACKER POLYSILICON belief sich im Berichtsquartal auf <i class=\"cohesion\">14<\/i>8,7 Mio. \u20ac. Gegen\u00fcber dem Vorjahr (-35,0 Mio. \u20ac) ist das eine Verbesserung um 183,7 Mio. \u20ac. Ausschlaggebend f\u00fcr diesen starken Anstieg waren in erster Linie die h\u00f6heren Preise f\u00fcr Solarsilicium. Effizienzma\u00dfnahmen in der Produktion und weitere Fortschritte bei der Senkung der Herstellungskosten haben das EBITDA ebenfalls positiv beeinflusst. Im Vergleich zum Vorquartal (51,0 Mio. \u20ac) hat sich das EBITDA in etwa verdreifacht. Von April bis Juni 2021 errechnet sich f\u00fcr den Gesch\u00e4ftsbereich eine EBITDA\u00adMarge von 42,1 Prozent nach -23,0 Prozent im 2. Quartal 2020 und 17,1 Prozent im 1. Quartal 2021.<\/p>\n<h3>Ausblick<\/h3>\n<p>WACKER hat seine Einsch\u00e4tzungen zur voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens im laufenden Jahr im Prognosebericht des Gesch\u00e4ftsberichts 2020 ausf\u00fchrlich dargestellt.<\/p>\n<p>Mit Blick auf die gute Gesch\u00e4ftsentwicklung hatte der M\u00fcnchner Chemiekonzern bereits bei der Vorlage der Zahlen des 1. Quartals 2021 seine Umsatz- und Ergebniserwartungen nach oben angepasst. Am 16. Juni 2021 hat WACKER seine Jahresprognose f\u00fcr den Umsatz und das EBITDA erneut angehoben und erwartet im Gesamtjahr 2021 jetzt einen Umsatz von etwa 5,5 Mrd. \u20ac (2020: 4,69 Mrd. \u20ac). Zuvor war das Unternehmen von einem Umsatzplus im niedrigen zweistelligen Prozentbereich ausgegangen. Das EBITDA wird im Gesamtjahr 2021 voraussichtlich zwischen 900 Mi-o. \u20ac und 1,1 Mrd. \u20ac liegen. Zuvor hatte WACKER einen Anstieg des EBITDA um 15 bis 25 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr (666 Mio. \u20ac) erwartet. Die weiterhin positive Entwicklung der Polysiliciumpreise sowie die starke Nachfrage in den Chemiebereichen sind die Gr\u00fcnde f\u00fcr die h\u00f6heren Erwartungen. Gleichzeitig belasten jedoch h\u00f6here Rohstoffpreise und negative W\u00e4hrungseffekte das EBITDA voraussichtlich mit mehr als 300 Mio. \u20ac (vorherige Prognose: mehr als 200 Mio. \u20ac). In der aktuellen Prognose ist diese Entwicklung ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>Durch die neue Prognose f\u00fcr das EBITDA \u00e4ndern sich auch die Einsch\u00e4tzungen f\u00fcr die EBITDA-Marge und f\u00fcr das Ergebnis auf das eingesetzte Kapital (ROCE) im Gesamtjahr. Die EBITDA-Marge erwartet das Unternehmen jetzt deutlich \u00fcber Vorjahr (vorherige Prognose: leicht \u00fcber Vorjahr) und der ROCE soll deutlich \u00fcber den Kapitalkosten liegen (vorherige Prognose: deutlich \u00fcber Vorjahr).<\/p>\n<p>Den Netto-Cashflow erwartet das Unternehmen jetzt deutlich positiv und auf dem Niveau des Vorjahres (vorherige Prognose: deutlich positiv, deutlich unter Vorjahr).<\/p>\n<p>F\u00fcr die restlichen finanziellen Steuerungskennzahlen bleibt die Prognose gegen\u00fcber den Aussagen im Gesch\u00e4ftsbericht 2020 unver\u00e4ndert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wacker Chemie AG hat das 2. 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