{"id":27497,"date":"2021-08-27T11:49:35","date_gmt":"2021-08-27T09:49:35","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=27497"},"modified":"2021-08-27T11:49:35","modified_gmt":"2021-08-27T09:49:35","slug":"forschungszulage-kommt-im-maschinenbau-gut-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=27497","title":{"rendered":"Forschungszulage kommt im Maschinenbau gut an"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die steuerliche Forschungsf\u00f6rderung erweist sich als passgenaues Instrument f\u00fcr die mittelst\u00e4ndische Industrie. Die meisten Antr\u00e4ge und Genehmigungen gibt es f\u00fcr den Maschinen- und Anlagenbau. Kritik an der angeblich mangelnden Nachfrage ist daher fehlgeleitet und verfr\u00fcht.<\/strong><\/p>\n<p>Innovationen m\u00fcssen dort gef\u00f6rdert werden, wo sie entstehen \u2013 in den Unternehmen. Die steuerliche Forschungsf\u00f6rderung erm\u00f6glicht es gerade mittelst\u00e4ndischen Betrieben, ihr Innovationstempo hoch zu halten und im globalen Wettbewerb zu bestehen. Der VDMA zieht nach den ersten Monaten seit Einf\u00fchrung dieses Instruments ein positives Zwischenfazit.\u00a0\u201eDie steuerliche Forschungsf\u00f6rderung kommt bei uns an: Jeder f\u00fcnfte Antrag auf F\u00f6rderung stammt aus dem Maschinen- und Anlagenbau\u201c, sagt Hartmut Rauen, stellvertretender VDMA-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer. Das gesamte Verarbeitende Gewerbe als Ma\u00dfstab genommen, erfolgte sogar jeder dritte Antrag aus dem Maschinenbau. Auch die Erfolgsquote spricht f\u00fcr sich: Mehr als 80 Prozent der Vorhaben aus dem Maschinen- und Anlagenbau wurde positiv beschieden. Dieser Wert liege weit \u00fcber den Erfolgsaussichten bei anderen F\u00f6rderinstrumenten, erl\u00e4utert Rauen: \u201eSo verl\u00e4sslich wie die themenoffene und unb\u00fcrokratische Forschungszulage war Innovationsf\u00f6rderung noch nie!\u201c<\/p>\n<p><strong>Unternehmen haben vier Jahre Zeit zur Beantragung<\/strong><br \/>\nDa der Gesetzgeber den Unternehmen zu Recht eine l\u00e4ngere Frist von vier Jahren gelassen hat, um sich mit diesem Instrument vertraut zu machen und einen Antrag zu stellen, ist die im Bundestagswahlkampf aufgekommene Kritik nach Ansicht des VDMA verfehlt. \u201eWer jetzt mit Verweis auf eine angeblich mangelnde Nachfrage voreilig den Stab \u00fcber die steuerliche Forschungsf\u00f6rderung bricht, ist entweder falsch informiert oder daran interessiert, dass Technologien weiter vom Staat am Steuer gelenkt werden. Das aber f\u00fchrt in die technologische Sackgasse\u201c, betont Dr. Ralph Wiechers, Leiter der VDMA-Steuerabteilung. Das Instrument sei neu, Unternehmen m\u00fcssten sich erst damit vertraut machen. Aus gutem Grund h\u00e4tten sie bis zu vier Jahre Zeit, um die F\u00f6rderf\u00e4higkeit eines Projekts bei der Bescheinigungsstelle und dann die Zulage beim Finanzamt zu beantragen.\u00a0\u201eDie Corona-Pandemie war und ist f\u00fcr viele Unternehmen ein ungekannter Kraftakt. In diesem Kontext musste die Beantragung der Forschungszulage oft warten, und sie konnte es dank gro\u00dfz\u00fcgiger Antragsfristen auch\u201c erl\u00e4utert Wiechers.<\/p>\n<p><strong>Ausweitung st\u00e4rkt Innovationsstandort Deutschland<\/strong><br \/>\nVon der k\u00fcnftigen Bundesregierung fordert der VDMA, dass sie das Instrument der steuerlichen Forschungsf\u00f6rderung weiter st\u00e4rkt. \u201eWettbewerbsf\u00e4higkeit und technologische Leistungsf\u00e4higkeit unserer Industrie m\u00fcssen ab Herbst die Maxime jeder neuen Bundesregierung sein\u201c, betont Rauen. \u201eGutes wie die Forschungszulage kann immer noch besser werden.\u201c So w\u00fcrde eine Verdoppelung der Bemessungsgrundlage nach Absch\u00e4tzung des ZEW weitere knapp 200 Millionen Euro an Zukunftsf\u00f6rderung allein f\u00fcr den Maschinen- und Anlagenbau bedeuten. \u201eDieses mehr an Potenzial hilft den Unternehmen, Transformationsprozesse zum Beispiel hin zu einer klimaneutralen Produktion und nachhaltigen Wirtschaft noch schneller anzugehen\u201c, erl\u00e4utert der stellvertretende VDMA-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer. Der gemeinsame Einsatz f\u00fcr eine breite Nutzung der Forschungszulage d\u00fcrfe jetzt nicht nachlassen. Hier ziehen Politik, Bescheinigungsstelle und VDMA mit einem breiten Informations- und Beratungsangebot f\u00fcr die Unternehmen an einem Strang, betont Rauen.<\/p>\n<p><strong>Antwort der Bundesregierung l\u00e4sst erstmals Branchenvergleich zu<\/strong><br \/>\nAus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion (Drucksache 19\/31672) geht hervor, dass mit Stand 30. Juni 2021 insgesamt 2417 Antr\u00e4ge auf Erteilung einer Bescheinigung bei der Bescheinigungsstelle eingegangen sind. Davon stammen 491 aus dem Maschinen- und Anlagenbau. Im Verarbeitenden Gewerbe folgen Elektrotechnik\/DV mit 268, Chemie\/Pharma mit 186 und Kraftwagen\/Kraftwagenteile mit 58 Antr\u00e4gen. \u00dcber alle Wirtschaftszweige verteilt, liegt der Anteil positiv beschiedener Vorhaben bisher bei 83 Prozent, so auch im Maschinenbau. Dabei gibt es relativ wenige Unterschiede zwischen einzelnen Betriebsgr\u00f6\u00dfen oder Branchen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Innovationen m\u00fcssen dort gef\u00f6rdert werden, wo sie entstehen \u2013 in den Unternehmen. 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