{"id":27550,"date":"2021-09-01T13:21:14","date_gmt":"2021-09-01T11:21:14","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=27550"},"modified":"2021-09-01T13:21:14","modified_gmt":"2021-09-01T11:21:14","slug":"technologien-fuer-die-antriebe-der-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=27550","title":{"rendered":"Technologien f\u00fcr die Antriebe der Zukunft"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die OPTIMA Unternehmensgruppe erweitert ihr Portfolio um Produktionsanlagen f\u00fcr Brennstoffzellen<\/strong><\/p>\n<p>Brennstoffzellenfahrzeuge gelten als eine m\u00f6gliche L\u00f6sung im Kampf gegen den Klimawandel. Um die Produktionskapazit\u00e4ten von Brennstoffzellen zu erh\u00f6hen, hat die Optima Unternehmensgruppe nun entsprechende Maschinenl\u00f6sungen entwickelt. Die in der Produktion notwendigen Prozessschritte \u2013 Beschichten, Schneiden, Zusammenf\u00fcgen der einzelnen Lagen und Stapeln \u2013 werden dadurch automatisiert. Damit ist der Schw\u00e4bisch Haller Familienkonzern ein f\u00fchrender Anbieter von Komplettl\u00f6sungen f\u00fcr die Brennstoffzellen-Fertigung. Diese sind ab sofort weltweit verf\u00fcgbar. Informationen dazu erhalten Interessierte am 14. und 15. September 2021 auf der Messe f-cell im Haus der Wirtschaft in Stuttgart oder direkt bei Optima.<\/p>\n<p>Weitere noch intensivere Bem\u00fchungen im Kampf gegen den Klimawandel sind Experten zufolge unabdingbar. Wasserstoff ger\u00e4t als Antriebstechnologie zunehmend in den Blick. In Hybridbussen sind Brennstoffzellen zur Erzeugung des elektrischen Stroms bereits h\u00e4ufig an Bord. Sie vergr\u00f6\u00dfern die Reichweite eines Fahrzeugs mit Elektroantrieb deutlich. Zudem l\u00e4uft der Tankvorgang bedeutend schneller als das Laden einer Lithium-Ionen-Batterie ab. Diese Vorteile kommen insbesondere bei Fahrzeugen zum Tragen, die \u00fcber l\u00e4ngere Zeit mit wenig Pausen eingesetzt werden sollen, zum Beispiel bei LKW, autonomen Transportsystemen und Flurf\u00f6rderzeugen in gro\u00dfen Logistikzentren.<\/p>\n<p><strong>Bedarf nach Brennstoffzellen w\u00e4chst<\/strong><\/p>\n<p>Mit der breiteren Anwendung w\u00e4chst der Bedarf an zu produzierenden Brennstoffzellen und damit die Anforderung an die Produktionsgeschwindigkeit. Gleichzeitig ist eine umfassende Automatisierung des Herstellprozesses erforderlich, um die Produktionskosten zu senken. Das Herz der Brennstoffzelle ist die Membran-Elektroden-Anordnung, kurz MEA. Diese wird von Wasserstoff und Sauerstoff durchstr\u00f6mt, die in der MEA miteinander reagieren. So entsteht elektrochemisch der f\u00fcr den Antrieb n\u00f6tige elektrische Strom. Eine MEA besteht im Wesentlichen aus einer ionenleitenden Elektrolytmembran mit jeweils einer Katalysatorschicht auf Anoden- und Kathodenseite (Catalyst Coated Membrane, CCM) sowie den Gasdiffusionslagen (Gas Diffusion Layers, GDLs). Diese Schichten werden als Rollenware beim Brennstoffzellen- bzw. MEA-Hersteller angeliefert oder selbst hergestellt. Dort m\u00fcssen sie in der gew\u00fcnschten Gr\u00f6\u00dfe ausgeschnitten, zusammengef\u00fcgt und fixiert werden.<\/p>\n<p><strong>Komplettl\u00f6sungen f\u00fcr alle Herstellschritte<\/strong><\/p>\n<p>\u201eWir freuen uns, dass wir nach mehreren Jahren Entwicklungszeit trotz hoher Einstiegsh\u00fcrden passende Maschinenl\u00f6sungen f\u00fcr alle bei der Herstellung von MEAs anfallenden Prozessschritte anbieten k\u00f6nnen\u201c, sagt J\u00fcrgen Barei\u00df, Leiter des Gesch\u00e4ftsbereichs Optima Life Science, in dem die Fertigungstechnologien f\u00fcr Brennstoffzellen entwickelt wurden. In Zusammenarbeit mit der Coatema Coating Machinery GmbH sind Gesamtl\u00f6sungen m\u00f6glich, die das Abwickeln, Beschichten und Schneiden der GDLs sowie die Zu-sammenf\u00fcgung von GDL und CCM zur fertigen MEA umfassen. Beim Stapeln der fertigen MEAs zum sogenannten Brennstoffzellen-Stack befinde man sich in den letzten Z\u00fcgen der Entwicklung. Bis Ende des Jahres ist auch diese Maschinenl\u00f6sung marktreif. \u201eDies war vor allem durch Synergieeffekte in der breit aufgestellten und die bereits vorhandenen Technologien sowie das Know-how in der Bahnverarbeitung m\u00f6glich\u201c, erkl\u00e4rt Barei\u00df. Technologien, die bislang f\u00fcr Herstell- und Verpackungsprozesse in der Medizintechnik-, Konsumg\u00fcter- oder Papierhygiene-Industrie genutzt wurden, erwiesen sich als \u00e4u\u00dferst wertvoll. Damit ist Optima ein f\u00fchrender Anbieter von Komplettl\u00f6sungen f\u00fcr die Produktion von Brennstoffzellen. \u201eMit unseren L\u00f6sungen wollen wir Marktf\u00fchrer im Bereich Komplettl\u00f6sungen f\u00fcr die Brennstoffzellen-Produktion werden und unseren Beitrag zu einer umweltfreundlicheren Mobilit\u00e4t leisten\u201c, sagt Barei\u00df. \u201eIm Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie ist uns neben den Themen nachhaltiges Unternehmen und Maschinen auch die Entwicklung umweltfreundlicher und damit zukunftssicherer L\u00f6sungen f\u00fcr unsere Zielm\u00e4rkte wichtig\u201c, erg\u00e4nzt Dominik Br\u00f6llochs, Group Sustainability Manager der Optima Unternehmensgruppe. Die Brennstoffzelle sei eine solche L\u00f6sung, um eine nachhaltige Mobilit\u00e4t zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p><strong>Markt mit gro\u00dfem Wachstumspotenzial<\/strong><\/p>\n<p>\u201eAnders als bei Lithium-Ionen-Batterien k\u00f6nnten deutsche Unternehmen durchaus technologisch f\u00fchrend bei der Brennstoffzellenentwicklung und -herstellung werden\u201c, sagt Werner Volk, Leiter neue Anwendungen\/Konzepte bei Optima Life Science, der die Entwicklungen federf\u00fchrend vorangetrieben hat. Auch international k\u00f6nne das global t\u00e4tige Unternehmen Optima den Produzenten, die an einer Kapazit\u00e4tssteigerung interessiert sind, Maschinenl\u00f6sungen sowie den n\u00f6tigen Support anbieten. Wer von der getakteten, st\u00fcckbasierten Fertigung auf kontinuierliche Prozesse mit h\u00f6heren Leistungen umsteigen will, findet in Optima den richtigen Partner, so Volk. Er steht am 14. und 15. September 2021 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart bei der f-cell-Messe Rede und Antwort zum Thema (List-Saal, Stand-Nr.: 46).<\/p>\n<p><strong>\u00dcber OPTIMA<\/strong><br \/>\nMit flexiblen und kundenspezifischen Abf\u00fcll- und Verpackungsmaschinen f\u00fcr die Marktsegmente Pharmazeutika, Konsumg\u00fcter, Papierhygiene und Medizinprodukte unterst\u00fctzt Optima Unternehmen weltweit. Als L\u00f6sungs- und Systemanbieter begleitet Optima diese von der Produktidee bis zur erfolgreichen Produktion und w\u00e4hrend des gesamten Maschinenlebenszyklus. \u00dcber 2.650 Experten rund um den Globus tragen zum Erfolg von Optima bei. 19 Standorte im In- und Ausland sichern die weltweite Verf\u00fcgbarkeit von Serviceleistungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Brennstoffzellenfahrzeuge gelten als eine m\u00f6gliche L\u00f6sung im Kampf gegen den Klimawandel. 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