{"id":27592,"date":"2021-09-02T08:29:01","date_gmt":"2021-09-02T06:29:01","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=27592"},"modified":"2021-09-01T14:39:42","modified_gmt":"2021-09-01T12:39:42","slug":"iaa-2021-fraunhofer-wki-praesentiert-bioconcept-car","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=27592","title":{"rendered":"IAA 2021: Fraunhofer WKI pr\u00e4sentiert \u00bbBioconcept-Car\u00ab"},"content":{"rendered":"<p>Die Forschenden des Fraunhofer-Instituts f\u00fcr Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI pr\u00e4sentieren das \u00bbBioconcept-Car\u00ab auf der IAA 2021. Zusammen mit HOBUM Oleochemicals, Porsche Motorsport und dem Rennteam Four Motors entwickeln Forschende des Fraunhofer WKI Leichtbauteile f\u00fcr Fahrzeugkarosserien. Die dort eingesetzten, eigens daf\u00fcr entwickelten naturfaserverst\u00e4rkten Bio-Kunststoffe dienen als Ersatz f\u00fcr herk\u00f6mmliche Verbundwerkstoffe.<\/p>\n<p>Besucher der IAA 2021 k\u00f6nnen den mit Bio-Karosserieteilen ausgestatteten Rennwagen \u00bbBioconcept-Car\u00ab und eine Fahrzeugt\u00fcr mit naturfaserverst\u00e4rktem Kunststoff (NFK) in Augenschein nehmen, die vom Fraunhofer WKI auf dem Gemeinschaftsstand der Fraunhofer-Gesellschaft ausgestellt werden. Das \u00bbBioconcept-Car\u00ab des Rennteams Four Motors ist ein rollendes Testlabor f\u00fcr umweltfreundliche Fahrzeugtechnologien in den Bereichen Biokraftstoffe, Bio-Leichtbauteile und reraffiniertes \u00d6l. Im Renneinsatz wird ihre Serientauglichkeit unter Extrembedingungen gepr\u00fcft. Die Entwicklung der Bio-Leichtbauteile wird vom Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft (BMEL) \u00fcber den Projekttr\u00e4ger Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Derzeit entwickeln die Forschenden die Fahrzeugt\u00fcr weiter, sodass sie einen biogenen Anteil von 85 Prozent erreichen wird. Hierf\u00fcr werden Naturfasern, biobasierte Harz-H\u00e4rter-Mischungen sowie biobasierte Lacksysteme eingesetzt. F\u00fcr das Pilotfahrzeug \u00bbBioconcept-Car\u00ab haben Wissenschaftler\/innen des Fraunhofer WKI bereits Karosserieteile aus 100 Prozent Naturfasern als Verst\u00e4rkungskomponente entwickelt. In der Entwicklungsphase wurden verschiedene Naturfasern wie Hanf, Jute und Flachs eingesetzt. Naturfasern weisen im Vergleich zu Carbonfasern zwar geringere Steifigkeiten und Festigkeiten auf, die erreichten Werte erf\u00fcllen jedoch die anwendungsspezifischen Anforderungen vollst\u00e4ndig. Naturfasern bieten zus\u00e4tzlich zu den mechanischen Eigenschaften diverse weitere Vorteile gegen\u00fcber Carbon. Dazu z\u00e4hlen (schwingungs-)d\u00e4mpfende und akustische Eigenschaften sowie eine deutlich geringere Splitterneigung. Diese hilft, die Verletzungsgefahr bei Unf\u00e4llen zu reduzieren. Ein weiterer Vorteil der neuartigen Naturfaserbauteile ist ihre gute Recyclingf\u00e4higkeit.<\/p>\n<p>Mit diesem Projekt unterst\u00fctzt das Fraunhofer WKI den Aufbau einer biobasierten Wirtschaft (Bio\u00f6konomie).<\/p>\n<p>Aufgrund der Corona-Pandemie findet die IAA 2021 als physische Pr\u00e4senzveranstaltung mit digitaler Verl\u00e4ngerung (hybrides Format) und unter Einbindung eines Hygienekonzeptes statt. Vom 7. bis 12. September 2021 zeigt das Fraunhofer WKI seine Forschung auf dem Gemeinschaftsstand der Fraunhofer-Gesellschaft im Open Space am K\u00f6nigsplatz in M\u00fcnchen, Stand: KP185.<\/p>\n<p>Zum Hintergrund<\/p>\n<p>Nachhaltigkeit durch Nutzung nachwachsender Rohstoffe steht seit 75 Jahren im Fokus des Fraunhofer WKI. Das Institut mit Standorten in Braunschweig, Hannover und Wolfsburg ist spezialisiert auf Verfahrenstechnik, Naturfaser-Verbundkunststoffe, Oberfl\u00e4chentechnologie, Holz- und Emissionsschutz, Qualit\u00e4tssicherung von Holzprodukten, Werkstoff- und Produktpr\u00fcfungen, Recyclingverfahren sowie den Einsatz von organischen Baustoffen und Holz im Bau. Nahezu alle Verfahren und Werkstoffe, die aus den Forschungst\u00e4tigkeiten hervorgehen, werden industriell genutzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Forschenden des Fraunhofer-Instituts f\u00fcr Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI pr\u00e4sentieren das \u00bbBioconcept-Car\u00ab&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":27593,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-27592","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27592","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=27592"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27592\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":27594,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27592\/revisions\/27594"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/27593"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=27592"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=27592"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=27592"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=27592"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}