{"id":28676,"date":"2021-10-28T10:30:16","date_gmt":"2021-10-28T08:30:16","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=28676"},"modified":"2021-10-28T10:31:09","modified_gmt":"2021-10-28T08:31:09","slug":"28676","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=28676","title":{"rendered":"Barlog auf der formnext 2021"},"content":{"rendered":"<p>Additive Fertigungsverfahren werden immer smarter. Der Spritzguss bleibt dennoch oft eine Alternative auch dank eines breiten Spektrums an etablierten, darauf spezialisierten Dienstleistungen und Messtechniken. Beispielsweise bringen sie Prototypen n\u00e4her an die Serie und machen sogar bereits laufende Prozesse zukunftssicher.<\/p>\n<p>Die BARLOG Plastics GmbH, Overath bei K\u00f6ln, stellt auf der diesj\u00e4hrigen F ormnext Halle 12.1, Stand F59 ihr aktualisiertes Spektrum an ma\u00dfgeschneiderten Entwicklungsdienstleistungen f\u00fcr Kunststoff Verarbeiter vor. BARLOG Plastics nimmt unter der Leitlinie \u201eVon der Idee bis zur Serie\u201c aktuelle Markt Tendenzen auf und fokussiert sich neben den Schwerpunkten Artikelentwicklung und Prototypenbau f\u00fcr den Spritzguss verst\u00e4rkt auch auf Aspekte, die der Umweltschutzgedanke der Branche heute abverlangt: Stichworte sind agiles Design for Manufacturing, unter anderem mit digitalen Zwillingen, und die Ermittlung von Materialdaten auch von recycelten Kunststoffen f\u00fcr die Simulation. Hinzu kommen F\u00e4higkeitsanalysen im Bereich der Qualit\u00e4tssicherung auch f\u00fcr externe Kunden, zum Beispiel per CT Analyse von Formteilen: So lassen sich auch bereits laufende Spritzguss Prozesse stetig Analyse von Formteilen: So lassen sich auch bereits laufende Spritzguss Prozesse stetig weiter verbessern. weiter Ziel dieses umfassenden Gesamtpakets ist, die Wirtschaftlichkeit der Kunststoff Verarbeitung weiter zu steigern und Ausschuss und damit unn\u00f6tige Abf\u00e4lle und CO 2 Emissionen zu verringern; eine h\u00f6here Teilequalit\u00e4t steht zudem f\u00fcr eine h\u00f6here Lebensdauer und damit M\u00fcllvermeidung bei gleichzeitig gesteigerter Wertsch\u00f6pfung. Insgesamt zeigt sich, dass der Spritzguss dem 3D Druck bei kleineren und mittleren Losgr\u00f6\u00dfen auch wirtschaftlich durchaus Konkurrenz machen kann dabei aber auf Grund uneingeschr\u00e4nkter Materialwahl und Entwicklungs sowie f ertigungsbegleitender Technologien flexibler und n\u00e4her am Anwender ist.<\/p>\n<p><strong>Extrem breites Serviceangebot f\u00fcr die Produktentwicklung<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDie Formnext gilt als eine der f\u00fchrenden Branchenplattformen f\u00fcr die additive Fertigung\u201c, sagt Frank Barlog, gemeinsam mit seinem Bruder Peter Barlog Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der BARLOG Plastics GmbH. \u201eSelbstverst\u00e4ndlich sind wir als Kunststoff Profis auch hier zuhause und bieten unseren Kunden auf<br \/>\nWunsch auch den 3D Druck nicht nur von Prototypen als Dienstleistung an. Wir haben sogar einige Erfahrungen mit gedruckten Spritzguss Werkzeugen gesammelt. In den vergangenen Jahren hat sich jedoch auch die Produktentwicklung f\u00fcr den Spritzguss weiterentwickelt. Wer auf diese Technologie setzt, kann heute auf ein hochinteressantes Serviceangebot zur\u00fcckgreifen.\u201c<br \/>\nDas beginnt beim sogenannten \u201erapid tooling \u201c, das es BARLOG Plastics Kunden erlaubt, im Idealfall bereits nach wenigen Tagen erste Produktmuster in H\u00e4nden zu halten, die in ihren Materialeigenschaften bereits weitgehend den sp\u00e4teren Serienprodukten entsprechen. Verantwortlich f\u00fcr dieses Tempo sind unter anderem der Einsatz von CNC gefr\u00e4sten Aluminium statt Stahlwerkzeugen und die enge Zusammenarbeit mit den Material Experten des Unternehmens.<br \/>\nIn j\u00fcngerer Zeit wurden diese Kompetenzen bei BARLOG Plastics erheblich ausgebaut: \u201eSo haben wir unsere Expertise in der Qualifizierung von Recyclingwerkstoffen f\u00fcr den Spritzguss Einsatz verbessert\u201c, so Frank Barlog. \u201eWir ermitteln f\u00fcr unsere Kunden die Materialdaten auch von recycelten, nachhaltigen PEEK, PA12, PPS, PC\/ABS und PET Compounds die wir auch faserverst\u00e4rkt oder mineralgef\u00fcllt sowie f\u00fcr Lebensmittelanwendungen geeignet anbieten. Erg\u00e4nzt wird dies durch kompetente Simulation ihres Flie\u00dfverhaltens im Werkzeug und ihres sp\u00e4teren mechanischen oder thermischen Verhaltens in der Anwendung. Unser Service beginnt praktisch beim Granulatkorn und das alles aus einer Hand, zeitsparend und unter Nutzung aller n\u00f6tigen Kompetenzen in einem Haus, das sowohl Werkstoff als auch Simulationsexpertise vereint.\u201c<\/p>\n<p><strong>Eng verzahnt mit den Kunden<\/strong><\/p>\n<p>\u201eNeu hinzugekommen ist, dass wir unsere jahrzehntelange Erfahrung nun auch f\u00fcr das sogenannte Design for Manufacturing zugespitzt haben\u201c, so Frank Barlog. \u201eDas bedeutet, dass wir schon bei der \u201aGeburt\u2018 eines Formteils im Rechner seine Serienproduktion im Kopf haben und zwar mit Hilfe digitaler<br \/>\nZwillinge, also noch vor der Fertigung der ersten Prototypen. Ausgehend von CAD Daten des Kunden versuchen wir, das Produkt nach und nach weiter zu verbessern lange bevor der Kunde den ersten Prototypen in H\u00e4nden h\u00e4lt. Selbstverst\u00e4ndlich werden die Entwicklungsschritte f\u00fcr den Kunden<br \/>\ndokumentiert. Anschlie\u00dfend begleiten wir den Produktionsprozess auf Wunsch gerne mit der vollen\u00a0 Unterst\u00fctzung unserer Messtechnik und Simulationskompetenz weiter bis zur Serie.\u201c<br \/>\nWichtig in diesem Zusammenhang sei, dass die Artikelentwicklung bereits von Anfang an sehr eng mit den entsprechenden Abteilungen des Kunden verzahnt werde. Ein iterativer Prozess aus Konstruktion und Simulation stelle dabei immer die besten Ergebnisse sicher. \u201eUnser agiles Projektmanagement ist etwas v\u00f6llig anderes als die bislang \u00fcbliche lineare \u201aWasserfall\u2018 L\u00f6sung, bei der lediglich ein Entwicklungsauftrag vergeben und der Kunde danach mit den Ergebnissen allein gelassen wird.\u201c<\/p>\n<p>BARLOG Plastics wirft dabei nicht nur sein umfassendes Kunststoff Know how in die Waagschale, sondern auch ein breites Spektrum an Messtechnik mit Kunststoff und Prozesskompetenz. Das Spektrum des M\u00f6glichen beinhaltet CT &#8211;(CT = Computertomographie) und Streifenlicht Analysen der Formteile: Sie helfen, aus den \u201edurchleuchteten\u201c Produkten R\u00fcckschl\u00fcsse auf den Fertigungsprozess zu ziehen und diesen ggf. zu verbessern. Sehr wichtig ist Frank Barlog, dass diese Technologien auch aush\u00e4usigen Kunden zur Verf\u00fcgung stehen, die bereits einen eigenen Fertigungsprozess etabliert haben, diesen aber weiter verbessern wollen bzw. Schwachstellen identifizieren m\u00fcssen. Zum Beispiel, um eine hohe Formteilqualit\u00e4t auch \u00fcber einige tausend Zyklen sicherzustellen und hohen Anforderungen an das Formteil auch langfristig gerecht zu werden. \u201eWir k\u00f6nnen durch unsere Highend Messtechnik Probleme identifizieren, die einen Prozess unn\u00f6tig fehleranf\u00e4llig bzw. instabil machen. Oft reichen bereits kleine Anpassungen, zum Beispiel in der Temperaturf\u00fchrung oder im Blick auf die Einspritzdr\u00fccke, dass der Fertigungsprozess langfristig stabiler l\u00e4uft und im Toleranzband bleibt.\u201c<\/p>\n<p><strong>Manchmal ist der Spritzguss die bessere Alternative<\/strong><\/p>\n<p>Additive Fertigungsverfahren m\u00fcssen auf derartige \u201eGimmicks\u201c und Qualifizierungsm\u00f6glichkeiten prinzipbedingt noch verzichten. \u201eWenn es um\u00a0 hochwertige Produkte f\u00fcr anspruchsvolle, gleichwohl wirtschaftliche und umweltfreundliche Anwendungen geht, sollte man den Spritzguss also durchaus<br \/>\nweiter in die engere Wahl ziehen\u201c, so Frank Barlog. \u201eF\u00fcr dieses Verfahren sprechen eine ganze Reihe von Optionen, die die Entwicklungsarbeit erleichtern und die Produkte auch im Blick auf langfristige Anforderungen wie etwa ihre Recyclingf\u00e4higkeit besser machen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Additive Fertigungsverfahren werden immer smarter. 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