{"id":28721,"date":"2021-11-02T08:13:13","date_gmt":"2021-11-02T07:13:13","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=28721"},"modified":"2021-10-29T14:16:13","modified_gmt":"2021-10-29T12:16:13","slug":"industrielles-netzwerk-startet-technologieanalyse-fuer-kunststoffe-in-der-wasserstoff-wirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=28721","title":{"rendered":"Industrielles Netzwerk startet Technologieanalyse f\u00fcr Kunststoffe in der Wasserstoff-Wirtschaft"},"content":{"rendered":"<div class=\"teaser-text\">\n<p><strong>Gr\u00fcner Wasserstoff ist eine Schl\u00fcsseltechnologie zur Erreichung von Klimazielen. Zur systematischen Analyse von heute bestehenden Anwendungen und der Identifikation zuk\u00fcnftiger Potenziale von Kunststoffen in der Wasserstoff-Wirtschaft wurde am 29. September 2021 das Kick-Off zu einem auf 12 Monate angelegten Projekt abgehalten. Aktuell beteiligen sich bereits mehr als 20 Firmen an dem Projekt. Die Zielsetzung der Technologieanalyse ist es, in den Segmenten der Erzeugung, Speicherung, des Transports und der Nutzung von Wasserstoff die spezifischen Anforderungen zur effizienten Entwicklung, Qualifikation, Produktion und dem sicheren Betrieb von kunststoffbasierten Werkstoffsystemen zu ermitteln und neue Szenarien zur Erh\u00f6hung der Effizienz zu entwickeln. Von den Ergebnissen versprechen sich die Teilnehmer Impulse bez\u00fcglich der Einsatzbereiche und potenzieller Kunden f\u00fcr das eigene Portfolio zu erhalten sowie Anforderungen und zuk\u00fcnftige Bedarfe f\u00fcr Komponenten und Technologien aus Sicht von OEM\u00b4s und Zulieferern von Systemen zu identifizieren. Die Ergebnisse werden durch das Konsortium im Rahmen der Gesch\u00e4ftsentwicklung, des Vertriebs, der Entwicklung von Produkten sowie einer Forschungs-Roadmap verwertet. <\/strong><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"news-img-wrap\">\n<div class=\"outer\">\n<div class=\"mediaelement mediaelement-image\"><a class=\"lightbox\" title=\"\" href=\"https:\/\/www.ikv-aachen.de\/fileadmin\/_processed_\/b\/0\/csm_IKV-NEWS-Nachbericht-Kick-Off-Wasserstoffstudie_1_credit_IKV_e748f50147.jpg\" rel=\"lightbox[myImageSet]\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ikv-aachen.de\/fileadmin\/_processed_\/b\/0\/csm_IKV-NEWS-Nachbericht-Kick-Off-Wasserstoffstudie_1_credit_IKV_d8a9e58378.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"300\" \/> <\/a><\/div>\n<p class=\"news-img-caption\">Professor Christian Hopmann untermauert die zentrale Bedeutung von Kunststoffen f\u00fcr innovative Anwendungen in der Wasserstoff-Wirtschaft anhand von Beispielen aus der IKV-Forschung. | Foto: IKV<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"outer\">\n<div class=\"mediaelement mediaelement-image\"><a class=\"lightbox\" title=\"\" href=\"https:\/\/www.ikv-aachen.de\/fileadmin\/_processed_\/8\/9\/csm_IKV-NEWS-Nachbericht-Kick-Off-Wasserstoffstudie_2_credit_IKV_c42da05c82.jpg\" rel=\"lightbox[myImageSet]\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ikv-aachen.de\/fileadmin\/_processed_\/8\/9\/csm_IKV-NEWS-Nachbericht-Kick-Off-Wasserstoffstudie_2_credit_IKV_f2c7a482d1.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"300\" \/> <\/a><\/div>\n<p class=\"news-img-caption\">Die Teilnehmer trafen sich live im IKV und berichteten in 17 Vortr\u00e4gen zu eigenen Erfahrungen, bekannten Herausforderungen und ihrer Erwartungshaltung an das Projekt | Foto: IKV<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"outer\">\n<div class=\"mediaelement mediaelement-image\"><a class=\"lightbox\" title=\"\" href=\"https:\/\/www.ikv-aachen.de\/fileadmin\/_processed_\/3\/1\/csm_IKV-NEWS-Nachbericht-Kick-Off-Wasserstoffstudie_3_credit_IKV_2634bcbf34.jpg\" rel=\"lightbox[myImageSet]\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ikv-aachen.de\/fileadmin\/_processed_\/3\/1\/csm_IKV-NEWS-Nachbericht-Kick-Off-Wasserstoffstudie_3_credit_IKV_914ddd36da.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"300\" \/> <\/a><\/div>\n<p class=\"news-img-caption\">Der direkte Austausch von Expertise und aktuellen Erkenntnissen unter den Partnern ist eines der Hauptanliegen des neu gegr\u00fcndeten Netzwerks. | Foto: IKV<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"news-text-wrap\">\n<p>In seiner Begr\u00fc\u00dfung unterstrich Prof. Dr.-Ing. Christian Hopmann, Leiter des IKV, die industrie\u00fcbergreifende Bedeutung von Kunststoffen als Chance f\u00fcr wirtschaftlichere und nachhaltigere technische Produkte. Die boomende Wasserstoff-Wirtschaft sieht er als \u00f6konomisch und technologisch hochrelevantes Feld f\u00fcr die Kunststoffindustrie. Er betonte auch, dass Kunststoffe wesentlich zur Erh\u00f6hung der Effizienz von Systemen in den unterschiedlichen Wertsch\u00f6pfungsketten der Wasserstoff-Wirtschaft beitragen k\u00f6nnen. \u201eWasserstoff ist f\u00fcr uns und unsere Partner an der RWTH Aachen und dem Forschungszentrum J\u00fclich ein strategisch wichtiges Thema. Unter anderem mit dem BMBF-Zukunftscluster Wasserstoff wollen wir unsere Region langfristig zum \u201aInnovation Valley Wasserstofftechnologie\u2018 entwickeln\u201c.<\/p>\n<p>Hopmann stellte als Beispiele aus der IKV-Forschung Bipolarplatten f\u00fcr Brennstoffzellen aus hochgef\u00fcllten Thermoplasten und die ganzheitliche Entwicklung von Hochdruckspeichern vor. \u201eDie anspruchsvolle Funktionalit\u00e4t von Komponenten in Wasserstoffsystemen ist pr\u00e4destiniert f\u00fcr hochintegrierte Bauteile aus kunststoffbasierten Materialsystemen. Die speziellen Bedingungen unter Wasserstoffatmosph\u00e4re und konkurrierenden Anforderungen an chemische, thermische und mechanische Eigenschaften erfordern die interdisziplin\u00e4re Kooperation zwischen Unternehmen f\u00fcr die Umsetzung. Wir stellen mit dem Projekt einen Marktplatz zur Identifikation der relevanten Forschungsfragen und zur Initiierung von Kooperationen bereit.\u201c<\/p>\n<p>Zur Vorbereitung der Diskussion \u00fcber die Ergebnisse des Projekts und die n\u00e4chsten Schritte folgte ein Block mit Impulsbeitr\u00e4gen aus dem Konsortium. Den Auftakt machte Prof. Dr. rer. nat. Rudolf Stauber, der als ehemals verantwortlicher Leiter der Werkstofftechnik der BMW AG mit seiner Expertise in den Anforderungen und den Prozessen zur Einf\u00fchrung von Materialien in kostensensitive Massenapplikationen eingebunden ist.<\/p>\n<p>Die Impulsvortr\u00e4ge der Firmen 3M Deutschland, AGC Chemicals, ALLOD Werkstoff, BASF, Brabender, Covestro, EBG Group, Freudenberg, Getzner Werkstoffe, HUEHOCO, Kl\u00f6ckner DESMA Elastomertechnik, Lanxess, MOCOM Compounds, TECE, WILO und Yizumi zeigten die jeweiligen Erfahrungen im Bereich Wasserstoff und konkreten Erwartungshaltungen an das Projekt auf. Erg\u00e4nzt wurden die Vortr\u00e4ge um die Auswertung vorab durchgef\u00fchrter Interviews mit den Projektteilnehmern. Es wurde zum einen die bereits umfangreich vorhandene Expertise der Industriepartner sichtbar. Zum anderen best\u00e4tigte sich die Annahme, dass eine umfassende Wissensbasis auch von den Partnern als Schl\u00fcssel identifiziert wird, um die Entwicklung neuer Materialien und Technologien f\u00fcr spezifischen Wasserstoff-Anwendungen zu realisieren. \u201eDer erfolgreiche Technologiewandel hin zur Wasserstoffwirtschaft erfordert ein zielgerichtetes Vorgehen und Klarheit \u00fcber die neuen Anforderungen \u2013 beides sind derzeit herausfordernde Themen.\u201c (Dr. Edgar Gro\u00dfe Westhoff, Andreas T\u00f6ws, WILSO SE).<\/p>\n<p>Zur systematischen Erfassung der Anforderungen wurde beschlossen, bei der Segmentierung der Wertsch\u00f6pfungsketten neben dem wirtschaftliche und technologischen Potenzial einen speziellen Fokus auf die Identifikation der jeweiligen OEM und bedeutenden Akteure zu richten. &#8220;Wir wollen die Kunststoffindustrie in Bezug auf die Wasserstoff-Wirtschaft voranbringen, aber wir brauchen auch die Unterst\u00fctzung der OEMs.&#8221; (Dr. Silke Wagener, Freudenberg Technology Innovation SE &amp; Co. KG).<\/p>\n<p>Neben der Segmentierung der Bereiche Erzeugung, Transport, Speicherung und Umwandlung stehen als n\u00e4chstes verschiedene Workshops an, zun\u00e4chst am 8. Dezember 2021 zum Themenkomplex \u201eM\u00e4rke und Anforderungen\u201c.<\/p>\n<p>Es besteht weiterhin die M\u00f6glichkeit, dem aktuell vorhandenen Netzwerk beizutreten und an der Ausrichtung des Projekts mitzuwirken. Nehmen Sie bei Interesse Kontakt mit den Ansprechpartnern des IKV auf und schreiben Sie an: <a title=\"Opens window for sending email\" href=\"mailto:H2@ikv.rwth-aachen.de\">H2@ikv.rwth-aachen.de<\/a><\/p>\n<h4>Weitere Informationen und Anmeldung zur Studie:<a title=\"Opens internal link in current window\" href=\"https:\/\/www.ikv-aachen.de\/industrie\/gemeinschaftsforschung\/studie-zu-werkstofftechnologien-in-einer-wasserstoffwirtschaft\/\"><br \/>\n<\/a><\/h4>\n<p><a title=\"Opens internal link in current window\" href=\"https:\/\/www.ikv-aachen.de\/industrie\/gemeinschaftsforschung\/studie-zu-werkstofftechnologien-in-einer-wasserstoffwirtschaft\/\">&gt;&gt; Informationen und Anmeldung<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gr\u00fcner Wasserstoff ist eine Schl\u00fcsseltechnologie zur Erreichung von Klimazielen. 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