{"id":28735,"date":"2021-11-02T09:28:28","date_gmt":"2021-11-02T08:28:28","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=28735"},"modified":"2021-10-29T14:36:14","modified_gmt":"2021-10-29T12:36:14","slug":"9-monatsbericht-2021-der-surteco-group-se","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=28735","title":{"rendered":"9-Monatsbericht 2021 der SURTECO GROUP SE"},"content":{"rendered":"<p><strong>Gesch\u00e4ftsverlauf<\/strong><br \/>\nDie gute Gesch\u00e4ftsentwicklung der SURTECO Gruppe setzte sich auch im dritten Quartal fort. So lagen die Umsatzerl\u00f6se in den Monaten Juli bis September mit Mio. \u20ac 188,3 weiterhin auf einem hohen Niveau und mit einem Plus von 16 % erheblich \u00fcber dem Vorjahreswert von Mio. \u20ac 162,2. Kumuliert auf<br \/>\ndas Gesamtjahr stiegen die Umsatzerl\u00f6se des Konzerns um 23 % auf Mio. \u20ac 566,1 nach Mio. \u20ac 459,3 im Vorjahr. Dabei erh\u00f6hten sich die Gesch\u00e4fte in Deutschland um 17 % gegen\u00fcber den ersten drei Quartalen des Vorjahres. Im restlichen Europa (ohne Deutschland) stiegen die Umsatzerl\u00f6se in diesem Zeitraum<br \/>\num 25 %, in Nord- und S\u00fcdamerika um 27 % und in Asien, Australien und in sonstigen geografischen M\u00e4rkten um 25 %.<\/p>\n<p><strong>DECORATIVES<\/strong><br \/>\nVor dem Hintergrund einer positiven Gesch\u00e4ftsentwicklung bei wichtigen Absatzbranchen wie der deutschen Holzwerkstoffindustrie, K\u00fcchenm\u00f6belindustrie sowie der B\u00fcro- und Ladenm\u00f6belindustrie* stiegen die Umsatzerl\u00f6se des Segments Decoratives signifikant gegen\u00fcber dem Vorjahreszeitraum<br \/>\nMit einem Zuwachs von 24 % auf Mio. \u20ac 410,8 (Vorjahr: Mio. \u20ac 331,0) konnte auch das Niveau vor der Corona-Pandemie \u00fcbertroffen werden.<\/p>\n<p><em>* Quelle: Bundesamt f\u00fcr Statistik. Umsatzentwicklung Januar bis Juli 2021 gg\u00fc. Vorjahr<\/em><\/p>\n<p><strong>PROFILES<\/strong><br \/>\nMit einem Plus von 32 % gegen\u00fcber dem Vorjahr sprang der Umsatz des Segments Profiles in den ersten drei Quartalen 2021 \u00fcber die 100 Mio. \u20ac Marke auf Mio. \u20ac 102,6 (Vorjahr: Mio. \u20ac 77,9). Im Wesentlichen sorgten Neukundengewinne sowie die anhaltend starke Baut\u00e4tigkeit f\u00fcr dieses organische Wachstum.<\/p>\n<p><strong>TECHNICALS<\/strong><br \/>\nDas Segment Technicals, das Anbieter f\u00fcr spezialisierte Produkte in Nischenm\u00e4rkte vereint, konnte ihre Ums\u00e4tze in den Monaten Januar bis September 2021 um 5 % auf Mio. \u20ac 52,8 (Vorjahr: Mio. \u20ac 50,4) steigern.<\/p>\n<p><strong>Ergebnis Konzern<\/strong><br \/>\nDie drastischen Kostensteigerungen der wichtigsten Rohstoffe in diesem Jahr f\u00fchrten in den ersten drei Quartalen\u00a0 2021 zu einer Erh\u00f6hung der\u00a0 Materialaufwandsquote (Materialaufwand\/ Gesamtleistung) auf 48,9 % nach 45,9 % im Vorjahr.<br \/>\nDer Materialaufwand betrug dabei Mio. \u20ac -283,3 nach Mio. \u20ac -208,7 in 2020. Der Personalaufwand lag mit Mio. \u20ac -130,7 ebenfalls \u00fcber dem Vorjahreswert von Mio. \u20ac -122,0, wobei die Personalaufwandsquote aufgrund der st\u00e4rker gestiegenen Gesamtleistung von 26,9 % im Vorjahr auf 22,5 % in den ersten<br \/>\ndrei Quartalen 2021 abnahm. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen von Mio. \u20ac -67,0 im Vorjahr auf Mio. \u20ac -79,5, im Verh\u00e4ltnis zur Gesamtleistung sank die Quote auf 13,7 % (Vorjahr: 14,7 %). Das Ergebnis vor Abschreibungen, Finanzergebnis und Steuern (EBITDA) stieg in den ersten<br \/>\ndrei Quartalen 2021 um 51 % auf nunmehr Mio. \u20ac 90,6 (Vorjahr: Mio. \u20ac 59,9). Im Verh\u00e4ltnis zum Umsatz lag die Marge bei 16,0 % nach 13,0 % im Vorjahr. Unter Abzug von Mio. \u20ac -31,5 Abschreibungen (Vorjahr: Mio. \u20ac -31,1) ergibt sich ein Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) von Mio. \u20ac 59,1 (Vorjahr: Mio. \u20ac 28,8). Die EBIT-Marge (EBIT\/Umsatz) stieg auf 10,4 % nach 6,3 % im Vorjahr. Aufgrund eines Einmaleffekts aus dem Verkauf der Anteile an der Canplast Mexico S.A. de. C.V im Vorjahr lag das Finanzergebnis trotz geringerer Zinsaufwendungen in den ersten drei Quartalen 2021 mit Mio. \u20ac -2,7 \u00fcber dem Vorjahreswert von Mio. \u20ac -1,7. Insofern ergibt sich ein Vorsteuerergebnis (EBT) von Mio. \u20ac 56,4 (Vorjahr: Mio. \u20ac 27,1) und unter Ber\u00fccksichtigung von Ertragsteuern in H\u00f6he von Mio. \u20ac -17,0 (Vorjahr: Mio. \u20ac -8,4) ein Konzerngewinn von Mio. \u20ac 39,4 nach Mio. \u20ac 18,6 im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie lag unter Zugrundelegung von unver\u00e4ndert 15,5 Mio. St\u00fcck Aktien bei \u20ac 2,54 (Vorjahr: \u20ac 1,20).<\/p>\n<p><strong>Ergebnis der Segmente<\/strong><br \/>\nDas EBIT aller Segmente des Konzerns lag in den ersten drei Quartalen 2021 erheblich \u00fcber den Vorjahreswerten. Im Segment Decoratives stieg das EBIT von Mio. \u20ac 21,6 im Vorjahr auf Mio. \u20ac 50,7, im Segment Profiles von Mio. \u20ac 8,1 auf Mio. \u20ac 10,4 und im Segment Technicals von Mio. \u20ac 3,3 auf Mio. \u20ac 4,7.<\/p>\n<p><strong>Verm\u00f6gens- und Finanzlage<\/strong><br \/>\nZum 30. September 2021 reduzierte sich die Bilanzsumme des SURTECO Konzerns leicht auf Mio. \u20ac 797,2 (Jahresende 2020: Mio. \u20ac 798,8). Die wesentlichen Faktoren hierf\u00fcr waren die Abl\u00f6sung einer Tranche aus dem Schuldscheindarlehen in H\u00f6he von Mio. \u20ac 45, wobei Mio. \u20ac 30 zu besseren Konditionen wieder aufgenommen wurden, sowie die planm\u00e4\u00dfige Tilgung eines Darlehen in H\u00f6he von Mio. \u20ac 15, wohingegen das Eigenkapital aufgrund der guten Gesch\u00e4ftsentwicklung von Mio. \u20ac 373,3 zum Jahresende 2020 auf Mio. \u20ac 404,9 zum 30. September 2021 stieg. Die Eigenkapitalquote erh\u00f6hte sich dabei um 4,1 Prozentpunkte auf nunmehr 50,8 %. Die langfristigen Schulden minderten sich im Wesentlichen aufgrund der Tilgungen von Mio. \u20ac 278,8 auf Mio. \u20ac 243,6. Mit Mio. \u20ac 148,7 lagen die kurzfristigen Schulden leicht \u00fcber dem Wert vom Jahresende 2020 (Mio. \u20ac 146,7). Auf der Aktivseite der Bilanz stiegen die kurzfristigen Verm\u00f6genswerte leicht auf Mio. \u20ac 312,2 (31. Dezember 2020: Mio. \u20ac 310,6) und die langfristigen Verm\u00f6genswerte sanken von Mio. \u20ac 488,2 auf Mio. \u20ac 485,0.<br \/>\nDie Nettofinanzverschuldung nahm gegen\u00fcber dem Jahresende 2020 um 7 % auf Mio. \u20ac 155,1 zu. Aufgrund des erh\u00f6hten Eigenkapitals sank der Verschuldungsgrad (Nettofinanzverschuldung\/ Eigenkapital) um einen Prozentpunkt auf 38 %.<br \/>\nDurch eingestelltes Factoring sowie Bestandsaufbau lag der Cashflow aus laufender Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit bei Mio. \u20ac 29,5 (Vorjahr: Mio. \u20ac 53,5) und der Free Cashflow bei Mio. \u20ac 6,4 (Vorjahr: Mio. \u20ac 27,4).<\/p>\n<p><strong>Risiko- und Chancenbericht<\/strong><br \/>\nDie detaillierte Beschreibung des Risikomanagement-Systems sowie der einzelnen Risikokategorien kann dem Risiko- und Chancenbericht im Gesch\u00e4ftsbericht 2020 entnommen werden. Gegen\u00fcber dem Jahresende 2020 wurden drei neue Beschaffungsrisiken der Schadensklasse 1 und der Eintrittswahrscheinlichkeitsklasse 4 und ein Beschaffungsrisiko der Schadensklasse 3 und der Eintrittswahrscheinlichkeitsklasse 4 neu identifiziert. Ein Beschaffungsrisiko der Schadensklasse 3 und der Eintrittswahrscheinlichkeitsklasse 4 entfiel hingegen und ein Beschaffungsrisiko der Eintrittswahrscheinlichkeitsklasse 4 wurde von der Schadensklasse 3 auf 2 herabgestuft. Im Gegenzug erh\u00f6hten sich in Summe die Chancen durch eine Weitergabe der hohen Materialkosten an den Markt.<\/p>\n<p><strong>Gesamtrisikoeinsch\u00e4tzung<\/strong><br \/>\nDie wesentlichen Risiken f\u00fcr den SURTECO Konzern ergeben sich aus der Entwicklung der Absatz- und Rohmaterialm\u00e4rkte. W\u00e4hrend die Nachfrage weiterhin auf hohem Niveau liegt, sind bei der Versorgung mit Rohmaterial teils extreme Preissteigerungen sowie Versorgungsengp\u00e4sse zu verzeichnen. Die Weitergabe der Rohmaterialpreissteigerungen gelingt derzeit nur zum Teil und mit Verz\u00f6gerung. Es sind zum gegenw\u00e4rtigen Zeitpunkt keine Risiken erkennbar,<br \/>\ndie den Weiterbestand des Konzerns gef\u00e4hrden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p><strong>Ausblick auf das Gesch\u00e4ftsjahr 2021<\/strong><br \/>\nIm dritten Quartal 2021 waren verst\u00e4rkt die Auswirkungen der Rohstoffkostensteigerungen zu verzeichnen. Die Weitergabe gelingt nur zum Teil und mit Verz\u00f6gerung. Aufgrund der verbesserten Konzernstrukturen im Rahmen der Ende 2019 eingeleiteten Restrukturierung sowie der guten Nachfrage verzeichnete<br \/>\ndie Gesellschaft dennoch weiterhin eine erfreuliche Gesch\u00e4ftsentwicklung \u00fcber den urspr\u00fcnglichen Erwartungen. So wird der Konzernumsatz das urspr\u00fcngliche Ziel von Mio. \u20ac 650 bis Mio. \u20ac 675 deutlich \u00fcberschreiten und voraussichtlich zwischen Mio. \u20ac 725 und Mio. \u20ac 750 liegen. Auch das Konzern-EBIT wird \u00fcber der urspr\u00fcnglichen Spanne von Mio. \u20ac 47 bis Mio. \u20ac 52 liegen und zwischen Mio. \u20ac 63 und Mio. \u20ac 68 erwartet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die gute Gesch\u00e4ftsentwicklung der SURTECO Gruppe setzte sich auch im dritten Quartal fort. 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