{"id":28818,"date":"2021-11-05T10:17:36","date_gmt":"2021-11-05T09:17:36","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=28818"},"modified":"2021-11-05T10:17:36","modified_gmt":"2021-11-05T09:17:36","slug":"lanxess-mit-starkem-dritten-quartal-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=28818","title":{"rendered":"LANXESS mit starkem dritten Quartal 2021"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Umsatz mit 1,951 Milliarden Euro um 33,5 Prozent \u00fcber Vorjahreswert <\/strong><\/li>\n<li><strong>EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen steigt um 44,0 Prozent auf<\/strong><strong><br \/>\n278\u00a0Millionen Euro <\/strong><\/li>\n<li><strong>Ergebnissteigerung in allen Segmenten \u2013 Specialty Additives und Engineering Materials besonders stark<\/strong><\/li>\n<li><strong>Gestiegene Rohstoffpreise erfolgreich weitergegeben, aber steigende Energiepreise und hohe Frachtkosten belasten Ergebnis<\/strong><\/li>\n<li><strong>Jahresergebnis 2021 am unteren Ende der prognostizierten Bandbreite von 1 Milliarde bis 1,05 Milliarden Euro erwartet<\/strong><\/li>\n<li><strong>Weiterhin auf Wachstumskurs: \u00dcbernahme von IFF Microbial Control angek\u00fcndigt<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Spezialchemie-Konzern LANXESS behauptet sich auch in einem herausfordernden Umfeld: Trotz stark gestiegener Rohstoff-, Energie- und Frachtkosten stieg das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen im dritten Quartal 2021 um 44,0 Prozent auf\u00a0278 Millionen Euro nach 193 Millionen Euro im Vorjahresquartal.<\/p>\n<p>Zum starken Ergebnis trugen alle Segmente bei \u2013 insbesondere Specialty Additives und Engineering Materials. Die deutlich gestiegenen Rohstoffpreise hat LANXESS durch h\u00f6here Verkaufspreise weitergereicht. Auch die drei in diesem Gesch\u00e4ftsjahr abgeschlossenen Akquisitionen, besonders die von Emerald Kalama Chemical, haben zum guten Ergebnis beigetragen. Nachteilige Wechselkurseffekte, in erster Linie aus dem US-Dollar, ganz besonders jedoch h\u00f6here Energie- und Frachtkosten verhinderten einen weiteren Anstieg des Ergebnisses. Die EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen stieg im dritten Quartal auf 14,2 Prozent nach 13,2 Prozent im Vorjahresquartal.<\/p>\n<p>\u201eAuch das dritte Quartal dieses Jahres stand ganz im Zeichen des Wachstums. Unser operatives Gesch\u00e4ft hat sich weiter erfreulich entwickelt und wir haben die stark gestiegenen Rohstoffkosten erfolgreich weitergegeben. Mit der angek\u00fcndigten Akquisition von IFF Microbial Control bauen wir zudem unser Segment Consumer Protection k\u00fcnftig noch einmal deutlich aus. Das macht uns noch stabiler und profitabler\u201c, sagte Matthias Zachert, Vorsitzender des Vorstands der LANXESS AG. \u201eDer beispiellose Anstieg von Energie-, Rohstoff- und Frachtkosten geht aber auch an uns nicht spurlos vorbei. Wir gehen davon aus, dass der Kostendruck im vierten Quartal noch einmal zunehmen wird.\u201c Aufgrund dieser Kostensteigerungen, angespannter Lieferketten sowie Stromrationierungen in China, die die Produktion dort belasten, \u00a0erwartet LANXESS ein Jahresergebnis am unteren Ende der prognostizierten Bandbreite von 1 Milliarde bis 1,05 Millliarden Euro.<\/p>\n<p>Mit einem Zuwachs von 33,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erzielte LANXESS im dritten Quartal 2021 einen Umsatz von 1,951 Milliarden Euro. Das Konzernergebnis aus fortzuf\u00fchrendem Gesch\u00e4ft lag mit 68 Millionen Euro deutlich \u00fcber dem des dritten Quartals 2020, in dem LANXESS 25 Millionen Euro erzielte. Grund daf\u00fcr war die gute Entwicklung der operativen Gesch\u00e4fte und der Beitrag von Emerald Kalama Chemical.<\/p>\n<p><strong>Segment Consumer Protection w\u00e4chst weiter<\/strong><\/p>\n<p>Mit der geplanten \u00dcbernahme des Gesch\u00e4ftsbereichs Microbial Control vom US-amerikanischen Konzern International Flavors &amp; Fragrances Inc. (IFF) setzt LANXESS seinen Wachstumskurs fort. Hierzu haben beide Unternehmen im August einen entsprechenden Vertrag unterzeichnet. Der Abschluss der Transaktion ist f\u00fcr das zweite Quartal 2022 geplant. IFF Microbial Control ist einer der f\u00fchrenden Anbieter von antimikrobiellen Wirkstoffen und Formulierungen f\u00fcr Materialschutz, Konservierungs- und Desinfektionsmittel. Das Unternehmen erwirtschaftet einen j\u00e4hrlichen Umsatz von rund 450 Millionen US-Dollar (etwa\u00a0380 Millionen Euro*) und ein EBITDA von etwa 100 Millionen US-Dollar (rund\u00a085 Millionen Euro*). Innerhalb von vier Jahren nach Abschluss der Transaktion erwartet LANXESS durch Synergien einen zus\u00e4tzlichen j\u00e4hrlichen EBITDA-Beitrag von rund 35 Millionen US-Dollar (etwa\u00a030 Millionen Euro*).<\/p>\n<p><strong>Segmente: Steigende Nachfrage und Preise treiben Ergebnis\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Dank h\u00f6herer Verkaufspreise durch die Weitergabe gestiegener Rohstoffkosten und einer weiterhin guten Nachfrage verbuchte das Segment <strong>Advanced Intermediates<\/strong> im dritten Quartal 2021 einen h\u00f6heren Umsatz. Er stieg um 28,7 Prozent von 414 Millionen Euro auf 533 Millionen Euro. Das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen des Segments erreichte 84 Millionen Euro und lag damit\u00a018,3 Prozent \u00fcber dem Vorjahreswert von 71 Millionen Euro, auch wenn besonders in diesem Segment h\u00f6here Energiepreise sowie gestiegene Frachtkosten und nachteilige Wechselkurseinfl\u00fcsse ergebnismindernd wirkten. Die EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen sank auf 15,8 Prozent nach 17,1 im Vorjahresquartal.<\/p>\n<p>Das Segment <strong>Specialty Additives<\/strong> profitierte von h\u00f6heren Verkaufspreisen sowie einer verbesserten Nachfrage in allen Gesch\u00e4ftsbereichen. So wuchs der Umsatz im dritten Quartal 2021 um 29,8 Prozent von 466 Millionen Euro auf\u00a0605 Millionen Euro. Obwohl gestiegene Frachtkosten sowie nachteilige Wechselkurseffekte das Ergebnis belasteten, lag das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen um 72,9 Prozent \u00fcber dem Vorjahreswert von 59 Millionen Euro. Mit 102 Millionen Euro erzielte das Segment sogar das beste Ergebnis in seiner Geschichte. Die EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen erreichte 16,9 Prozent nach 12,7 Prozent im Vorjahreszeitraum.<\/p>\n<p>Umsatz und Ergebnis des Segments <strong>Consumer Protection<\/strong> haben sich im dritten Quartal 2021 positiv entwickelt. Das ist besonders auf den neuen Gesch\u00e4ftsbereich Flavors &amp; Fragrances zur\u00fcckzuf\u00fchren, der Anfang August mit der \u00dcbernahme von Emerald Kalama Chemical gegr\u00fcndet wurde. Positiv wirkten auch die Akquisitionen von Theseo und INTACE sowie h\u00f6here Verkaufspreise. Der Umsatz wuchs um 27,0 Prozent und betrug 353 Millionen Euro nach 278 Millionen Euro im Vorjahr. Dem positiven Ergebnisbeitrag von Emerald Kalama Chemical standen stark gestiegene Energie- und Frachtkosten sowie ein ungeplanter Produktionsstillstand bei Saltigo entgegen. Das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen des Segments lag mit 60 Millionen Euro daher nur um 1,7 Prozent \u00fcber dem Wert des Vorjahres von 59 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen erreichte 17,0 Prozent im Vergleich zu 21,2 Prozent im Vorjahr.<\/p>\n<p>Aufgrund h\u00f6herer Verkaufspreise und gestiegener Absatzmengen erzielte das Segment <strong>Engineering Materials<\/strong> einen deutlich h\u00f6heren Umsatz. Hier hatte besonders die weiterhin sehr gute Nachfrage aus der Automobilindustrie einen gro\u00dfen Anteil. Der Umsatz stieg um 53,0 Prozent im Vergleich zum stark pandemiegepr\u00e4gten Vorjahresquartal von 285 Millionen Euro auf 436 Millionen Euro. Obwohl h\u00f6here Energie- und Frachtkosten einen negativen Effekt auf das Ergebnis hatten, stieg das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen in diesem Segment um 87,9 Prozent von 33 Millionen Euro auf 62 Millionen Euro. Damit erreichte die EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen 14,2 Prozent im Vergleich zu 11,6 Prozent im Vorjahreszeitraum.<\/p>\n<p>*Basierend auf Wechselkurs EUR\/USD = 1,18.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LANXESS behauptet sich auch in einem herausfordernden Umfeld: Trotz stark gestiegener Rohstoff-, Energie- und Frachtkosten stieg das EBITDA&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":18683,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-28818","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28818","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=28818"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28818\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28819,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28818\/revisions\/28819"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/18683"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=28818"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=28818"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=28818"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=28818"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}