{"id":28820,"date":"2021-11-05T10:24:38","date_gmt":"2021-11-05T09:24:38","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=28820"},"modified":"2021-11-05T10:24:38","modified_gmt":"2021-11-05T09:24:38","slug":"ziele-fuer-2021-bekraeftigt-auftragseingang-auf-rekordkurs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=28820","title":{"rendered":"Ziele f\u00fcr 2021 bekr\u00e4ftigt, Auftragseingang auf Rekordkurs"},"content":{"rendered":"<p><strong>Gesch\u00e4ftszahlen erste neun Monate 2021<\/strong><\/p>\n<p>\u25aa<strong> Auftragseingang steigt um 39 % auf \u00fcber 3,2 Mrd. \u20ac<\/strong><br \/>\n<strong>\u25aa Ergebnisverbesserung fortgesetzt: 6,4 % operative EBIT-Marge in Q3<\/strong><br \/>\n<strong>\u25aa Hoher Service-Anteil am Umsatz von 31,7 %<\/strong><br \/>\n<strong>\u25aa Free Cashflow mit 94,2 Mio. \u20ac auf hohem Niveau<\/strong><\/p>\n<p>Der D\u00fcrr-Konzern ist beim Auftragseingang weiter auf Rekordkurs. Im zur\u00fcckliegenden dritten Quartal legten die Bestellungen erneut zu und erreichten 1.095,1 Mio. \u20ac. Auch Umsatz und EBIT-Marge stiegen auf die h\u00f6chsten Werte seit Jahresbeginn. In den ersten neun Monaten steigerte der Maschinen- und Anlagenbauer den Auftragseingang um 38,8 % auf den Spitzenwert von 3.205,9 Mio. \u20ac. Angesichts dessen erscheint das obere Ende der Zielspanne von 4.000 bis 4.200 Mio. \u20ac f\u00fcr das Gesamtjahr gut erreichbar. \u201eWir steuern auf einen neuen Auftragsrekord zu. Auch f\u00fcr das vierte Quartal stimmen die Perspektiven, die Pipeline mit zur Vergabe stehenden Projekten unserer Kunden ist gut gef\u00fcllt\u201c, sagte Ralf W. Dieter, Vorstandsvorsitzender der D\u00fcrr AG. Der Umsatz stieg im dritten Quartal trotz punktueller Lieferkettenprobleme um 10,5 % auf 900,8 Mio. \u20ac. Dies bedeutet eine Verbesserung gegen\u00fcber dem ersten und zweiten Quartal, als die pandemiebedingte Auftragsschw\u00e4che des Vorjahres den Umsatz st\u00e4rker beeintr\u00e4chtigt hatte. In den ersten neun Monaten lag der Umsatz bei 2.533,7 Mio. \u20ac (+4,2 %). Die EBIT-Marge vor Sondereffekten setzte ihren Aufw\u00e4rtstrend im dritten Quartal fort und lag mit 6,4 % \u00fcber dem Zielkorridor f\u00fcr das Gesamtjahr (5,0 bis 6,0 %). \u201eDie Nachfrage in unseren M\u00e4rkten hat sich weitgehend vom Corona-Schock des Vorjahres erholt. Durch den hohen Auftragseingang haben wir eine gute Ausgangsposition f\u00fcr weiteres profitables Wachstum im Jahr 2022\u201c, so D\u00fcrr-Chef Dieter.<br \/>\nDer Auftragseingang erreichte in den ersten neun Monaten in allen Marktregionen zweistellige Zuw\u00e4chse, nachdem die Bestellungen im Vorjahr wegen der Pandemie deutlich abgenommen hatten. Den gr\u00f6\u00dften Beitrag lieferte die auf Maschinen zur Holzbearbeitung spezialisierte Konzerntochter HOMAG. Dort stiegen die Bestellungen in den ersten neun Monaten um 82,2 % auf 1.389,9 Mio. \u20ac und \u00fcbertrafen damit den Auftragseingang des Gesamtjahres 2019. Im dritten Quartal wurde ein Rekordwert von 503,2 Mio. \u20ac erreicht. HOMAG profitierte neben der starken Nachfrage der M\u00f6belindustrie auch vom Trend zum Bauen mit Holz. Auch im Gesch\u00e4ft mit Produktionstechnik f\u00fcr die Autoindustrie und in der Umwelttechnik verzeichnete der D\u00fcrr-Konzern deutliche Zuw\u00e4chse gegen\u00fcber dem Corona-Jahr 2020.<br \/>\nDer Umsatz profitierte in den ersten neun Monaten ebenfalls von der guten Entwicklung bei HOMAG (+22,0 %). Zudem konnte der Konzern in der Lackierrobotertechnik (Application Technology) und der Auswuchttechnik (Measuring and Process Systems) nach einem starken dritten Quartal zulegen. Ein weiterer wichtiger Wachstumstreiber war das Service-Gesch\u00e4ft, das um 19,5 % wuchs und damit deutlich st\u00e4rker zulegte als der Gesamtumsatz. Mit einem Volumen von 803,8 Mio. \u20ac erreichte der Service einen hohen Umsatzanteil von 31,7 %.<br \/>\nDie seit Oktober 2020 akquirierten Unternehmen haben 170,7 Mio. \u20ac zum Auftragseingang und 144,6 Mio. \u20ac zum Umsatz beigetragen. Dazu z\u00e4hlen die Automatisierungsspezialisten Teamtechnik und Hekuma, das komplett \u00fcbernommene Joint Venture HOMAG China Golden Field, die d\u00e4nischen Holzmaschinenbauer System TM und Kallesoe sowie das kanadische IT-Unternehmen Cogiscan.<br \/>\nDie EBIT-Marge vor Sondereffekten hat sich im laufenden Jahr von Quartal zu Quartal verbessert und lag nach den ersten neun Monaten bei 5,4 %. Absolut hat sich das EBIT vor Sondereffekten in den ersten neun Monaten mehr als verdoppelt und erreichte 136,5 Mio. \u20ac. Grundlage daf\u00fcr war, dass sich die Bruttomarge auf 23,4 % verbesserte (9M 2020: 18,8 %), obwohl die weltweiten Lieferkettenprobleme in einigen Bereichen zu Mehrkosten f\u00fchrten. Die bessere Marge resultierte haupts\u00e4chlich aus Kostensenkungen und Effizienzma\u00dfnahmen sowie den Zuw\u00e4chsen im Service. Das Ergebnis nach Steuern hat sich mit 49,0 Mio. \u20ac nahezu vervierfacht, obwohl das Finanzergebnis einmalige, nicht zahlungswirksame Aufwendungen von 14,2 Mio. \u20ac enthielt.<br \/>\nInfolge der positiven Ergebnisentwicklung erreichte der Free Cashflow mit 94,2 Mio. \u20ac beinahe das hohe Vorjahresniveau (105,3 Mio. \u20ac), obwohl die operative Mittelbindung aufgrund der Gesch\u00e4ftsbelebung zuletzt zunahm. \u201eUnser Cashflow hat sich im bisherigen Jahresverlauf sehr robust entwickelt, da der Aufbau von Best\u00e4nden und Forderungen weitgehend durch hohe Zahlungs-eing\u00e4nge aus Projekten ausgeglichen werden konnte\u201c, sagte Finanzvorstand Dietmar Heinrich. Die Nettofinanzverschuldung lag zum 30. September trotz der Kaufpreiszahlungen f\u00fcr die akquirierten Unternehmen auf einem moderaten Niveau von 127,1 Mio. \u20ac. Die Gesamtliquidit\u00e4t fiel mit 821,2 Mio. \u20ac sehr solide aus.<br \/>\nZum 30. September 2021 besch\u00e4ftigte der D\u00fcrr-Konzern 17.560 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dies entspricht einem Plus von 6,3 % seit dem Jahresende 2020. Das Wachstum ist eine Folge der Akquisitionen, durch die insgesamt rund 1.000 Besch\u00e4ftigte hinzukamen. Dagegen wurden in anderen Bereichen, wie angek\u00fcndigt, Stellen abgebaut. Knapp die H\u00e4lfte der Belegschaft (8.588 Personen) entfiel auf Deutschland.<\/p>\n<p><strong>Ausblick f\u00fcr 2021 best\u00e4tigt<\/strong><br \/>\nDer Ausblick setzt voraus, dass sich die Weltwirtschaft weiter von den Folgen der Pandemie erholt und die globalen Materialengp\u00e4sse sich bis zum Jahresende nicht weiter versch\u00e4rfen. Der Auftragseingang wird voraussichtlich das obere Ende des Zielkorridors f\u00fcr 2021 (4.000 bis 4.200 Mio. \u20ac) erreichen. Der Umsatz d\u00fcrfte sich im Schlussquartal weiter beschleunigen und im Gesamtjahr den Zielbereich von 3.600 bis 3.800 Mio. \u20ac erreichen. Allerdings k\u00f6nnen weiterhin Beeintr\u00e4chtigungen infolge von Lieferkettenproblemen auftreten. Das EBIT wird von den Effizienz- und Kapazit\u00e4tsma\u00dfnahmen der Jahre 2019 und 2020 profitieren. Das Ziel f\u00fcr die EBIT-Marge vor Sondereffekten betr\u00e4gt 5,0 bis 6,0 %, nach Sondereffekten werden 4,1 bis 5,1 % angestrebt. Beides erscheint aus heutiger Sicht gut erreichbar. Nach der erfreulichen Cashflow-Entwicklung im bisherigen Jahresverlauf erwartet der D\u00fcrr-Konzern f\u00fcr das Gesamtjahr unver\u00e4ndert einen Free Cashflow von 50 bis 100 Mio. \u20ac.<br \/>\nF\u00fcr 2022 rechnet der Vorstand mit einer Beschleunigung des profitablen Wachstums. Eine wichtige Basis daf\u00fcr ist der hohe Auftragseingang im laufenden Jahr und der daraus resultierende hohe Auftragsbestand am Jahresende. Umsatz und operative EBIT-Marge sollen 2022 das Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (3.921,5 Mio. \u20ac und 6,7 % vor Sondereffekten) \u00fcbertreffen. Das mittelfristige Ziel einer EBIT-Marge von mindestens 8 % soll 2023 oder sp\u00e4testens 2024 erreicht werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der D\u00fcrr-Konzern ist beim Auftragseingang weiter auf Rekordkurs. 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