{"id":28916,"date":"2021-11-10T08:46:25","date_gmt":"2021-11-10T07:46:25","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=28916"},"modified":"2021-11-09T11:48:40","modified_gmt":"2021-11-09T10:48:40","slug":"wacker-schliesst-das-3-quartal-2021-mit-kraeftigen-zuwaechsen-bei-umsatz-und-ergebnis-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=28916","title":{"rendered":"WACKER schliesst das 3. Quartal 2021 mit kr\u00e4ftigen Zuw\u00e4chsen bei Umsatz und Ergebnis ab"},"content":{"rendered":"<section class=\"cc_press module_textBig cc_section headGroup cc_noMargin bgPrimaryBlue\">\n<div class=\"container\">\n<div class=\"intro\">\n<div class=\"cc_headlineWrapper lastItem\">\n<div class=\"cc_toggle_wrapper\">\n<h1 class=\"h_xl\"><\/h1>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"content big\">\n<p>Quartalsmitteilung der Wacker Chemie AG zum 3. Quartal 2021 (ungepr\u00fcft)<\/p>\n<ul>\n<li>KONZERNUMSATZ DES 3. QUARTALS 2021 LIEGT MIT 1,66 MRD. \u20ac UM 40 PROZENT \u00dcBER DEM WERT DES VORJAHRES<\/li>\n<li>EBITDA MIT 434 MIO. \u20ac IM JAHRESVERGLEICH MEHR ALS VERDOPPELT AUF GRUND DEUTLICH H\u00d6HERER ABSATZMENGEN SOWIE BESSERER PREISE<\/li>\n<li>PERIODENERGEBNIS DES 3. QUARTALS BETR\u00c4GT 249 MIO. \u20ac<\/li>\n<li>NETTO-CASHFLOW MIT 426 MIO. \u20ac UM 44 PROZENT \u00dcBER VORJAHR<\/li>\n<li>JAHRESPROGNOSE BEST\u00c4TIGT: WACKER RECHNET F\u00dcR 2021 MIT EINEM KONZERNUMSATZ VON RUND 6 MRD. \u20ac UND EINEM EBITDA ZWISCHEN 1,2 MRD. \u20ac UND 1,4 MRD. \u20ac<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Wacker Chemie AG hat das 3. Quartal 2021 dank einer weiter hohen Kundennachfrage in allen Gesch\u00e4ftsbereichen mit kr\u00e4ftigen Zuw\u00e4chsen beim Umsatz und beim Ergebnis abgeschlossen. Der Konzernumsatz summierte sich von Juli bis September auf 1.658,6 Mio. \u20ac. Das sind 40 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (1.183,1 Mio. \u20ac) und 11 Prozent mehr als im Vorquartal (1.501,0 Mio. \u20ac). W\u00e4hrend sich im 3. Quartal 2020 noch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie negativ auf das Gesch\u00e4ft von WACKER ausgewirkt hatten, sind im Berichtsquartal die Absatzmengen in allen wesentlichen Abnehmerindustrien deutlich gewachsen. Positive Produktmixeffekte, h\u00f6here Preise \u2013 vor allem f\u00fcr Solarsilicium \u2013 sowie W\u00e4hrungseffekte haben den Umsatz ebenfalls erh\u00f6ht. Der Konzernumsatz der ersten neun Monate des laufenden Gesch\u00e4ftsjahres betr\u00e4gt 4.519,2 Mio. \u20ac (9M 2020: 3.453,0 Mio. \u20ac). Das ist ein Plus von 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"cc_press module_textImage cc_coloredSection bgWhite cc_noMargin\">\n<div class=\"container\">\n<div class=\"module_accordion_entry panel-default\">\n<div class=\"container\">\n<div class=\"textMedia module left \">\n<div class=\"row\">\n<div class=\"content big\">\n<p>WACKER hat im 3. Quartal 2021 ein EBITDA von 433,7 Mio. \u20ac erzielt. Das operative Ergebnis hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr (190,8 Mio. \u20ac) mehr als verdoppelt. Gegen\u00fcber dem Vorquartal (326,6 Mio. \u20ac) ist das EBITDA um 33 Prozent gestiegen. Neben den h\u00f6heren Absatzmengen und den gestiegenen Preisen haben Einsparungen aus dem laufenden Effizienzprogramm des Konzerns die Ergebnisentwicklung im operativen Gesch\u00e4ft positiv beeinflusst. Zum Teil stark gestiegene Energie- und Rohstoffkosten haben das EBITDA dagegen gemindert. F\u00fcr die drei Monate Juli bis September 2021 ergibt sich im WACKER-Konzern eine EBITDA-Marge von 26,1 Prozent. Im Vorjahreszeitraum hatte sie 16,1 Prozent betragen und im Vorquartal lag die EBITDA-Marge bei 21,8 Prozent. In den ersten neun Monaten des Gesch\u00e4ftsjahres summiert sich das Konzern-EBITDA auf 1.006,7 Mio. \u20ac und hat sich damit gegen\u00fcber dem Vorjahr (470,3 Mio. \u20ac) mehr als verdoppelt.<\/p>\n<p>Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) hat sich im Jahresvergleich mehr als verdreifacht. Es bel\u00e4uft sich von Juli bis September 2021 auf 342,6 Mio. \u20ac (Q3 2020: 90,6 Mio. \u20ac). Die EBIT-Marge liegt bei 20,7 Prozent (Q3 2020: 7,7 Prozent). Gegen\u00fcber dem 2. Quartal 2021 (233,7 Mio. \u20ac) ist das EBIT um 47 Prozent gewachsen. Das Periodenergebnis des Berichtsquartals bel\u00e4uft sich auf 248,7 Mio. \u20ac (Q3 2020: 67,7 Mio. \u20ac) und das Ergebnis je Aktie betr\u00e4gt 4,90 \u20ac (Q3 2020: 1,30 \u20ac).<\/p>\n<p>WACKER hat seine am 15. September angehobene Jahresprognose best\u00e4tigt. Demnach wird der Umsatz im Gesamtjahr rund 6 Mrd. \u20ac betragen (2020: 4,69 Mrd. \u20ac) und das EBITDA wird 2021 voraussichtlich zwischen 1,2 Mrd. \u20ac und 1,4 Mrd. \u20ac liegen (2020: 666 Mio. \u20ac). Die anhaltend hohen Preise f\u00fcr Polysilicium und die weiterhin sehr starke Nachfrage in den Chemiebereichen sind die Gr\u00fcnde f\u00fcr die h\u00f6heren Erwartungen. Gleichzeitig belasten h\u00f6here Rohstoffpreise und negative W\u00e4hrungseffekte das EBITDA. Der Chemiekonzern rechnet hier nunmehr mit einem Effekt von voraussichtlich mehr als 400 Mio. \u20ac (bisher: 300 Mio. \u20ac). In der aktuellen Prognose ist diese Entwicklung ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p><i>\u201eWACKER befindet sich auf einem sehr guten Kurs. Im abgelaufenen Quartal haben wir einen Rekordumsatz erzielt. Ich gehe davon aus, dass 2021 ein ausgezeichnetes Jahr f\u00fcr WACKER wird\u201c<\/i>, sagte Konzernchef Christian Hartel am Donnerstag in M\u00fcnchen. Zu den guten Ergebnissen im 3. Quartal haben laut Hartel alle Bereiche beigetragen. <i>\u201eUnser Gesch\u00e4ft mit Polysilicium hat sich in den vergangenen Monaten sehr gut entwickelt. Der Ausbau der Photovoltaik nimmt weltweit immer mehr Fahrt auf. Dadurch steigt die Nachfrage nach unserem Polysilizium f\u00fcr hocheffiziente Solarzellen. Dazu kommt, dass der Preisanstieg bei Solarsilicium unser Gesch\u00e4ft unterst\u00fctzt hat. Auch in der Halbleiterindustrie ist die Nachfrage ungebrochen hoch. Bereits heute steckt unser hochreines Polysilicium in fast jedem zweiten Computerchip, der weltweit verbaut wird. Wir wollen unsere Marktposition hier weiter st\u00e4rken. WACKER liefert die hohe Qualit\u00e4t, die f\u00fcr leistungsf\u00e4hige Solarmodule und Halbleiter gebraucht wird.\u201c<\/i><\/p>\n<p>Auch in den Chemiebereichen sei die Nachfrage in den vergangenen Monaten gestiegen, so Hartel weiter. <i>\u201eBei den Siliconen verfolgen wir seit Jahren die Strategie, unser Angebot an Spezialprodukten auszubauen. Das zahlt sich immer mehr aus. Im abgelaufenen Quartal haben wir in allen Anwendungsfeldern f\u00fcr Silicone zweistellige Zuwachsraten verzeichnet. Unsere Silicon-Spezialit\u00e4ten bieten dort vielf\u00e4ltige, unverzichtbare Eigenschaften.\u201c<\/i>, erl\u00e4uterte Hartel. <i>\u201eBei den Polymeren profitieren wir als Marktf\u00fchrer unter anderem von einer weltweit hohen Baut\u00e4tigkeit. Unsere Polymerprodukte sind ein unverzichtbarer Grundstoff f\u00fcr innovative L\u00f6sungen im Baubereich.\u201c<\/i> Gut entwickelt hat sich laut Hartel zudem das Gesch\u00e4ft mit biotechnologisch hergestellten Produkten. <i>\u201eGerade die Biotechnologie ist ein ganz wichtiges Zukunftsfeld f\u00fcr WACKER. Hier sind zuletzt vor allem die Ums\u00e4tze im Bereich Biopharmazeutika gestiegen. Auch unser Gesch\u00e4ft mit Cyclodextrinen ist gewachsen. Die speziellen Eigenschaften dieser Molek\u00fcle er\u00f6ffnen zahlreiche Anwendungsbereiche. Sie k\u00f6nnen zum Beispiel die L\u00f6slichkeit von Arzneistoffen erh\u00f6hen und so deren Bioverf\u00fcgbarkeit verbessern.\u201c<\/i><\/p>\n<h3>Regionen<\/h3>\n<p>Im 3. Quartal 2021 ist der Konzernumsatz gegen\u00fcber dem Vorjahr in allen Regionen deutlich gestiegen. Am st\u00e4rksten fiel das Plus in der Region Asien aus. Dort kletterte der Umsatz um 59 Prozent auf 707,5 Mio. \u20ac (Q3 2020: 444,1 Mio. \u20ac). In Europa lag der Umsatz mit 638,2 Mio. \u20ac um 34 Prozent \u00fcber Vorjahr (476,9 Mio. \u20ac). In Amerika stieg der Umsatz um 18 Prozent auf 237,5 Mio. \u20ac (Q3 2020: 200,8 Mio. \u20ac). Auch im Vergleich zum Vorquartal ist der Umsatz in allen Regionen gewachsen.<\/p>\n<h3>Investitionen und Netto-Cashflow<\/h3>\n<p>Die Investitionen des Konzerns beliefen sich im 3. Quartal 2021 auf 86,3 Mio. \u20ac (Q3 2020: 45,4 Mio. \u20ac). Das sind 90 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Mittel gingen vor allem in den Ausbau der Kapazit\u00e4ten f\u00fcr Silicon- und Polymerprodukte.<\/p>\n<p>Der Netto-Cashflow lag im 3. Quartal 2021 bei 425,9 Mio. \u20ac (Q3 2020: 295,5 Mio. \u20ac). Die wesentliche Ursache f\u00fcr diesen Anstieg um 44 Prozent sind die deutlich h\u00f6heren Mittelzufl\u00fcsse aus dem operativen Gesch\u00e4ft.<\/p>\n<h3>Mitarbeiter<\/h3>\n<p>Die Zahl der bei WACKER weltweit Besch\u00e4ftigten ist im Berichtsquartal leicht zur\u00fcckgegangen. Zum Stichtag 30. September 2021 waren im Konzern <i class=\"cohesion\">14<\/i>.324 (30.06.2021: <i class=\"cohesion\">14<\/i>.345) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter t\u00e4tig. An den WACKER-Standorten in Deutschland arbeiteten zum Ende des Berichtsquartals 9.948 (30.06.2021: 10.002) Besch\u00e4f-tigte, an den internationalen Standorten waren es 4.376 (30.06.2021: 4.343) Mitarbeiter.<\/p>\n<h3>Gesch\u00e4ftsbereiche<\/h3>\n<p><strong>WACKER SILICONES<\/strong> hat im 3. Quartal 2021 einen Gesamtumsatz von 680,2 Mio. \u20ac erzielt (Q3 2020: 547,7 Mio. \u20ac). Das sind 24 Prozent mehr als vor einem Jahr. Grund f\u00fcr den Anstieg waren vor allem gestiegene Absatzmengen. Dar\u00fcber hinaus haben auch h\u00f6here Preise die Umsatzentwicklung positiv beeinflusst. Der Bereich verzeichnete in allen Anwendungsfeldern zweistellige Zuwachsraten. Im Vergleich zum Vorquartal (648,7 Mio. \u20ac) ist der Umsatz um 5 Prozent gewachsen. Das EBITDA von WACKER SILICONES lag im Berichtsquartal mit 160,5 Mio. \u20ac um 77 Prozent \u00fcber Vorjahr (90,5 Mio. \u20ac). Den Wert des Vorquartals (133,6 Mio. \u20ac) hat der Bereich um 20 Prozent \u00fcbertroffen. Die EBITDA\u00adMarge belief sich im 3. Quartal 2021 auf 23,6 Prozent nach 16,5 Prozent im 3. Quartal 2020 und 20,6 Prozent im Vorquartal. Anfang Oktober hat der Gesch\u00e4ftsbereich eine globale Preiserh\u00f6hung f\u00fcr Siliconprodukte um durchschnittlich 30 Prozent angek\u00fcndigt. Grund daf\u00fcr sind die signifikant h\u00f6heren Kosten f\u00fcr strategische Rohstoffe, insbesondere Siliciummetall, Logistikdienste und Verpackungsmaterialien.<\/p>\n<p>Der Gesamtumsatz von <strong>WACKER POLYMERS<\/strong> liegt im Berichtsquartal mit 468,8 Mio. \u20ac um 38 Prozent \u00fcber dem Wert des Vorjahres (340,3 Mio. \u20ac). Grund daf\u00fcr waren deutlich h\u00f6here Absatzmengen \u2013 vor allem bei Dispersionspulvern \u2013 sowie h\u00f6here Durchschnittspreise f\u00fcr Polymerprodukte. W\u00e4hrungseffekte haben sich zus\u00e4tzlich positiv auf die Umsatzentwicklung ausgewirkt. Im Vergleich zum Vorquartal (403,5 Mio. \u20ac) ist der Umsatz um 16 Prozent gewachsen. WACKER POLYMERS hat im 3. Quartal 2021 ein EBITDA von 84,5 Mio. \u20ac (Vor-jahr 85,2 Mio. \u20ac) erzielt. Trotz massiv gestiegener Rohstoffpreise, denen WACKER POLYMERS mit deutlichen Preiserh\u00f6hungen begegnet, blieb das Ergebnis damit auf Vorjahresniveau. Im Vergleich zum Vorquartal (52,2 Mio. \u20ac) ist das EBITDA um 62 Prozent gewachsen. Die EBITDA\u00adMarge lag im Berichtsquartal bei 18,0 Prozent nach 25,0 Prozent im Vorjahr und 12,9 Prozent im Vorquartal. Mitte Oktober hat der Gesch\u00e4ftsbereich wegen anhaltend steigender Energie-, Rohstoff- und Logistikkosten Preiserh\u00f6hungen f\u00fcr Polymerdispersionen, Dispersionspulver und Festharze von bis zu 20 Prozent angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p><strong>WACKER BIOSOLUTIONS<\/strong> erzielte im 3. Quartal 2021 einen Gesamtumsatz von 78,0 Mio. \u20ac. Das sind 36 Prozent mehr als im Vorjahr (57,2 Mio. \u20ac). Sehr gut entwickelt hat sich die Auftragsherstellung von Biopharmazeutika sowie das Gesch\u00e4ft mit Cyclodextrinen. Gegen\u00fcber dem Vorquartal (71,0 Mio. \u20ac) ist der Umsatz des Gesch\u00e4ftsbereichs um 10 Prozent gewachsen. Das EBITDA von WACKER BIOSOLUTIONS liegt im Berichtsquartal mit 11,4 Mio. \u20ac um 43 Prozent \u00fcber Vorjahr (8,0 Mio. \u20ac). Verantwortlich f\u00fcr diesen Anstieg sind neben den h\u00f6heren Umsatzerl\u00f6sen die gestiegenen Durchschnittspreise f\u00fcr bestimmte Produkte sowie die gute Kostenstruktur des Gesch\u00e4ftsbereichs. Verglichen mit dem 2. Quartal 2021 (11,2 Mio. \u20ac) stieg das EBITDA um 2 Prozent. Die EBITDA-Marge bel\u00e4uft sich auf <i class=\"cohesion\">14<\/i>,6 Prozent nach <i class=\"cohesion\">14<\/i>,0 Prozent im Vorjahr und 15,8 Prozent im Vorquartal.<\/p>\n<p><strong>WACKER POLYSILICON<\/strong> hat im Berichtsquartal einen Gesamtumsatz von 408,9 Mio. \u20ac erzielt. Das sind 94 Prozent mehr als im Vorjahr (211,3 Mio. \u20ac). Der Hauptgrund f\u00fcr diesen deutlichen Zuwachs sind die stark gestiegenen Durchschnittspreise f\u00fcr Solarsilicium. Gegen\u00fcber dem Vorquartal (352,9 Mio. \u20ac) hat sich der Umsatz um 16 Prozent erh\u00f6ht. Das EBITDA von WACKER POLYSILICON belief sich im Berichtsquartal auf 200,8 Mio. \u20ac. Das sind 192,9 Mio. \u20ac mehr als im Vorjahr (7,9 Mio. \u20ac). Der Hauptgrund f\u00fcr dieses deutliche Plus sind die h\u00f6heren Preise f\u00fcr Solarsilicium. Daneben haben auch die gute Kostenposition des Gesch\u00e4ftsbereichs und eine h\u00f6here Anlagenauslastung die Ergebnisentwicklung positiv beeinflusst. Im Vergleich zum Vorquartal (<i class=\"cohesion\">14<\/i>8,7 Mio. \u20ac) ist das EBITDA um 35 Prozent gestiegen. Von Juli bis September 2021 errechnet sich f\u00fcr den Gesch\u00e4ftsbereich eine EBITDA-Marge von 49,1 Prozent nach 3,7 Prozent im 3. Quartal 2020 und 42,1 Prozent im 2. Quartal 2021.<\/p>\n<h3>Ausblick<\/h3>\n<p>WACKER hat seine Einsch\u00e4tzungen zur voraussichtlichen Entwick-lung des Unternehmens im laufenden Jahr im Prognosebericht des Gesch\u00e4ftsberichts 2020 ausf\u00fchrlich dargestellt.<\/p>\n<p>Mit Blick auf die gute Gesch\u00e4ftsentwicklung hatte der M\u00fcnchner Chemiekonzern bereits bei der Vorlage der Zahlen des 1. Quartals 2021 sowie erneut am 16. Juni 2021 seine Umsatz- und Ergebniser-wartungen nach oben angepasst. Am 15. September 2021 hat WACKER seine Jahresprognose nochmals angehoben und erwartet im Gesamtjahr 2021 jetzt einen Umsatz von rund 6 Mrd. \u20ac (2020: 4,69 Mrd. \u20ac). Zuvor war das Unternehmen von einem Umsatz in H\u00f6he von etwa 5,5 Mrd. \u20ac ausgegangen. Das EBITDA wird im Gesamtjahr 2021 voraussichtlich zwischen 1,2 Mrd. \u20ac und 1,4 Mrd. \u20ac liegen. Zuvor hatte WACKER ein EBITDA zwischen 900 Mio. \u20ac und 1,1 Mrd. \u20ac erwartet. Die anhaltend hohen Polysiliciumpreise sowie die weiterhin sehr starke Nachfrage in den Chemiebereichen sind die Gr\u00fcnde f\u00fcr die h\u00f6heren Gesch\u00e4ftserwartungen im weiteren Jahresverlauf. Gleichzeitig geht das Unternehmen davon aus, dass im laufenden Jahr h\u00f6here Rohstoffpreise und negative W\u00e4hrungseffekte das EBITDA belasten werden. WACKER rechnet hier nunmehr mit einem Effekt von mehr als 400 Mio. \u20ac (bisher: 300 Mio. \u20ac). In der aktuellen Prognose ist diese Entwicklung ber\u00fccksichtigt. Den Netto-Cashflow erwartet das Unternehmen nun deutlich positiv und \u00fcber dem Niveau des Vorjahres (bisher: auf dem Niveau des Vorjahres).<\/p>\n<p>Die Einsch\u00e4tzungen f\u00fcr die EBITDA-Marge, das Ergebnis auf das eingesetzte Kapital (ROCE) sowie den Netto-Cashflow im Gesamtjahr hatte das Unternehmen am 16. Juni zuletzt angepasst. Demnach soll die EBITDA-Marge im Gesamtjahr deutlich \u00fcber Vorjahr und der ROCE deutlich \u00fcber den Kapitalkosten liegen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die restlichen finanziellen Steuerungskennzahlen bleibt die Prognose gegen\u00fcber den Aussagen im Gesch\u00e4ftsbericht 2020 unver\u00e4ndert.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wacker Chemie AG hat das 3. 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