{"id":28956,"date":"2021-11-11T13:25:20","date_gmt":"2021-11-11T12:25:20","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=28956"},"modified":"2021-11-11T13:25:20","modified_gmt":"2021-11-11T12:25:20","slug":"orsted-und-basf-unterzeichnen-vertrag-ueber-lieferung-deutscher-offshore-windenergie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=28956","title":{"rendered":"\u00d8rsted und BASF unterzeichnen Vertrag \u00fcber Lieferung deutscher Offshore-Windenergie"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u00d8rsted und BASF unterzeichnen Vertrag \u00fcber Lieferung deutscher Offshore-Windenergie mit einer Laufzeit von 25\u00a0Jahren<\/strong><\/p>\n<p>BASF und \u00d8rsted haben einen Festpreis-Stromliefervertrag abgeschlossen, der die Abnahme von 186 Megawatt Leistung aus dem von \u00d8rsted geplanten Offshore-Windpark Borkum Riffgrund 3 in der deutschen Nordsee vorsieht.<\/p>\n<p>Der Offshore-Windpark wird eine installierte Gesamtleistung von 900 Megawatt haben und im Jahr 2025 den Betrieb aufnehmen. \u00d8rsted hat daf\u00fcr k\u00fcrzlich die Planfeststellung des Bundesamtes f\u00fcr Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) erteilt bekommen.<\/p>\n<p>BASF und \u00d8rsted werden \u00fcber diesen Stromliefervertrag als konkreten ersten Schritt hinaus pr\u00fcfen, wo in Zukunft gemeinsame Interessen bestehen, um die Reduzierung von Emissionen in der chemischen Industrie weiter voranzutreiben. Der vereinbarte Liefervertrag wird dazu beitragen, den erh\u00f6hten Strombedarf von BASF durch den Einsatz emissionsarmer Technologien zu decken, und das Unternehmen dem Ziel n\u00e4herbringen, bis 2050 klimaneutral zu werden.<\/p>\n<p>Der Vertrag hat eine Laufzeit von 25 Jahren und ist damit das l\u00e4ngste bisher angek\u00fcndigte Corporate Power Purchase Agreement im Bereich der Offshore-Windenergie. Diese Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt f\u00fcr \u00d8rsted, um die bis Ende 2021 erwartete endg\u00fcltige Investitionsentscheidung f\u00fcr Borkum Riffgrund 3 zu treffen.<\/p>\n<p>Borkum Riffgrund 3 war der erste gro\u00dfe Offshore-Windpark der Welt, der den Zuschlag mit einem Nullgebot im Ausschreibungsverfahren erhalten hat. Erm\u00f6glicht wurde dies durch mehrere Faktoren, welche die Kosten positiv beeinflussen. Dazu z\u00e4hlen die Installation von modernsten Windenergieanlagen, die sehr g\u00fcnstigen Standortbedingungen mit hohen Windgeschwindigkeiten sowie zu erwartende verl\u00e4ssliche Einnahmen durch Stromabnahmevertr\u00e4ge mit Industriepartnern wie zum Beispiel BASF.<\/p>\n<p>\u201eDie Liefervereinbarung mit \u00d8rsted ist ein weiterer wichtiger Schritt, um zus\u00e4tzliche Mengen erneuerbarer Energie f\u00fcr BASF zu sichern\u201c, sagt Dr. Martin Bruderm\u00fcller, Vorstandsvorsitzender der BASF SE. \u201eWir wollen unsere CO<sub>2<\/sub>-Emissionen bis 2030 um 25\u00a0% im Vergleich zu 2018 reduzieren. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, m\u00fcssen wir in den kommenden Jahren gro\u00dfe Mengen an fossiler Energie durch erneuerbare Energien ersetzen. \u00d8rsted kann die erforderlichen zus\u00e4tzlichen Mengen durch den Bau neuer Windparks bereitstellen und uns bei unserer Energietransformation unterst\u00fctzen.\u201c<\/p>\n<p>Mads Nipper, Vorstandsvorsitzender von \u00d8rsted, sagt: \u201eIm gemeinsamen Kampf gegen den Klimawandel sind es Partner wie BASF, die den Unterschied ausmachen. F\u00fcr die Chemiebranche wird die Dekarbonisierung eine gro\u00dfe Herausforderung, aber sie hat auch das Potenzial, einen besonders gro\u00dfen Beitrag zu leisten. Aus diesem Grund m\u00fcssen L\u00e4nder wie Deutschland auf die enorme Nachfrage nach erneuerbarem Strom reagieren, indem sie mehr Fl\u00e4chen f\u00fcr dringend ben\u00f6tigte Offshore-Windprojekte zur Verf\u00fcgung stellen und ihre Ambitionen f\u00fcr den Einsatz gro\u00dffl\u00e4chiger erneuerbarer Energiequellen wie der Offshore-Windenergie erh\u00f6hen. Offshore-Wind in der Nord- und Ostsee ist eine \u00e4u\u00dferst ergiebige Quelle f\u00fcr gr\u00fcnen Strom. Durch konkretere und ambitioniertere politische Ma\u00dfnahmen k\u00f6nnte das volle Potenzial dieser gr\u00fcnen Stromquelle wirklich ausgesch\u00f6pft werden. Mit unserer Vision von einer Welt, die vollst\u00e4ndig auf gr\u00fcne Energie setzt, wollen wir den Ausbau erneuerbarer Energien weiter beschleunigen und Partner wie BASF bei der Verwirklichung ihrer Klimaziele unterst\u00fctzen.\u201c<\/p>\n<p>\u201e\u00d8rsted und BASF sind gemeinsam der Ansicht, dass innovative emissionsfreie Technologien wie gro\u00dffl\u00e4chige Offshore-Windkraftparks eine wichtige Rolle bei der Emissionsreduzierung in der chemischen Industrie spielen k\u00f6nnen\u201c, so die beiden Vorstandsvorsitzenden Bruderm\u00fcller und Nipper.<\/p>\n<p>BASF arbeitet daran, emissionsarme Technologien in industriellem Ma\u00dfstab zu realisieren. BASF erwartet, nach 2030 Technologien wie CO<sub>2<\/sub>-freie Verfahren zur Herstellung von Wasserstoff und elektrisch beheizte Steamcracker einzuf\u00fchren, die den Bedarf an erneuerbarer Energie deutlich erh\u00f6hen werden.<\/p>\n<p>Auch \u00d8rsted verfolgt ehrgeizige Dekarbonisierungsziele. Vor mehr als zehn Jahren hat das Unternehmen seine eigene Transformation begonnen und sich von einem der kohleintensivsten Energieunternehmen zum nachhaltigsten Energieunternehmen der Welt entwickelt. \u00d8rsted hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2025 eine CO<sub>2<\/sub>-neutrale Energieerzeugung und bis 2040 die vollst\u00e4ndige Dekarbonisierung seiner gesamten Wertsch\u00f6pfungskette zu erreichen \u2013 als weltweit erstes Energieunternehmen mit wissenschaftlich \u00fcberpr\u00fcften Pl\u00e4nen. Bis 2030 will \u00d8rsted 50 Gigawatt an erneuerbarer Energiekapazit\u00e4t installiert haben, wovon 30 Gigawatt auf Offshore-Windenergie entfallen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BASF und \u00d8rsted haben einen Festpreis-Stromliefervertrag abgeschlossen, der die Abnahme von 186 Megawatt Leistung aus dem&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":24065,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-28956","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28956","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=28956"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28956\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28957,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28956\/revisions\/28957"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/24065"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=28956"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=28956"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=28956"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=28956"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}