{"id":29048,"date":"2021-11-18T08:49:43","date_gmt":"2021-11-18T07:49:43","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=29048"},"modified":"2021-11-17T17:25:38","modified_gmt":"2021-11-17T16:25:38","slug":"closed-loop-partners-veroeffentlicht-umfassende-analyse-zu-innovativen-recycling-technologien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=29048","title":{"rendered":"Closed Loop Partners ver\u00f6ffentlicht umfassende Analyse zu innovativen Recycling-Technologien"},"content":{"rendered":"<p>L\u00f6sungsmittelbasiertes Kunststoffrecycling zeigt Vorteile in Umweltkategorie<\/p>\n<p>Die US-Investmentfirma Closed Loop Partners (CLP) hat heute ihren Bericht \u201eTransitioning to a Circular System for Plastics: Assessing Molecular Recycling Technologies in the United States and Canada\u201c ver\u00f6ffentlicht. Die Studie konzentriert sich auf einen bestimmten Teil des Recyclingsystems: \u201emolekulare\u201c oder \u201efortgeschrittene\u201c Recyclingtechnologien. Sie untersucht die potenzielle Rolle solcher Technologien in einer k\u00fcnftigen Kreislaufwirtschaft f\u00fcr Kunststoffe sowie die politischen, markt- und umwelttechnischen Bedingungen, um eine ideale Nutzung dieses Potentials zu gew\u00e4hrleisten. \u201eDer Bericht von Closed Loop Partners bietet Investoren, die den Reifegrad und die Leistungsf\u00e4higkeit innovativer Kunststoffrecycling-Technologien verstehen m\u00f6chten, eine dringend ben\u00f6tigte Orientierungshilfe\u201c, erkl\u00e4rt Klaus Wohnig, Vorstandsvorsitzender der APK AG. \u201eDie Studie basiert auf Rahmenbedingungen in den USA und Kanada, aber viele der zentralen Erkenntnisse zeigen universelle Tendenzen auf. Wir sind dankbar, dass Closed Loop Partners die APK und ihre Newcycling<sup>\u00ae<\/sup>-Technologie ausgew\u00e4hlt hat, um Teil dieses Berichts zu sein.\u201c<\/p>\n<p>Der Bericht wurde in den letzten 18 Monaten vom Center for the Circular Economy von Closed Loop Partners erstellt und f\u00fcgt sich in die umfassendere <a href=\"https:\/\/www.closedlooppartners.com\/the-center\/plastics-packaging\/\">Advancing Circular Systems for Plastics &amp; Packaging Initiative<\/a> des Unternehmens ein. Die Analyse konzentriert sich auf das molekulare Recycling, welches auch als fortschrittliches Recycling oder teils chemisches Recycling bezeichnet wird. Der Begriff umfasst einen vielf\u00e4ltigen Bereich, mit dutzenden von Technologien, darunter innovative werkstoffliche, chemische und biologische Recyclingans\u00e4tze. Im Rahmen eines Verfahrens wurden neun Unternehmen \u2013 darunter die APK AG \u2013 als Teilnehmer der Studie ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Die wichtigste Errungenschaft des Berichts besteht darin, dass er eine detaillierte, vergleichende Analyse verschiedener Technologietypen bietet. Er tr\u00e4gt dazu bei, den Mangel an Analysen auf Systemebene des finanziellen und \u00f6kologischen Potentials innovativer Recyclingtechnologien sowie deren gesundheitsrelevanten Chancen und Risiken zu \u00fcberwinden. Auf einer allgemeinen Ebene zeigt die Analyse, dass molekulare Recyclingtechnologien das Potenzial haben, das Volumen von Kunststoffanwendungen, die wir recyceln k\u00f6nnen, deutlich zu erweitern. Sie k\u00f6nnen damit die bestehende mechanische Recyclinginfrastruktur effizient erg\u00e4nzen. \u201eIm Hinblick auf die aktuellen Expansionspl\u00e4ne der APK ist diese detaillierte, vergleichende Analyse innovativer Kunststoffrecycling-Technologien von hoher Relevanz f\u00fcr unser k\u00fcnftiges Wachstum. Sie zeigt das Potenzial werkstofflicher, l\u00f6semittelbasierter Technologien \u2013 insbesondere in der Kategorie Umweltauswirkung\u201c, so Maik Pusch, Direktor Corporate Development.<\/p>\n<p>Mit Fokus auf die l\u00f6semittelbasierte Recyclingtechnologien zeigt der Bericht:<\/p>\n<ul>\n<li>Im Vergleich zu anderen innovativen Technologien werden die molekularen Bindungen des Polymers nicht aufgebrochen; es handelt sich daher um werkstoffliche Verfahren.<\/li>\n<li>Sie schneiden am Besten in den Kategorien Klimawirkung, Materialverarbeitungseffizienz und Mehrwert f\u00fcr bestehende Sammlungs- und Sortierinfrastruktur ab.<\/li>\n<li>Sie zeigen ein hohes Potenzial, den Einsatz von neuen Chemikalien zu reduzieren und damit auch das gr\u00f6\u00dfte Potenzial zur Minderung der Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit im Vergleich zu neuen Kunststoffen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Relevanz f\u00fcr politische Initiativen und eine Kreislaufwirtschaft f\u00fcr Kunststoffe<\/strong><\/p>\n<p>Die Aktivit\u00e4ten der Europ\u00e4ischen Kommission rund um den EU Green Deal und den Aktionsplan f\u00fcr eine Kreislaufwirtschaft f\u00fcr Kunststoffe treiben die Transition der Kunststoffindustrie sowie der Verpackungswirtschaft ambitioniert voran. Viele relevante Aspekte dieses komplexen Transformationsprozesses \u2013 wie Design f\u00fcr Recyclingf\u00e4higkeit oder bessere Sammlung oder Sortierung \u2013 wurden bereits angesto\u00dfen. Eine umfassende und vergleichende Analyse eines \u201eRecycling-Technologie-Mixes der Zukunft\u201c steht jedoch noch aus. Ab dem kommenden Jahr muss eine stringente Diskussion \u00fcber die Rollen von etabliertem Mainstream Recycling sowie neueren, auf industriellem Niveau verf\u00fcgbaren, Technologien gef\u00fchrt werden. Es ist h\u00f6chste Zeit, konkret zu benennen, wie eine k\u00fcnftige Infrastruktur f\u00fcr das Kunststoffrecycling \u00fcber 2025 und 2030 hinaus aussehen kann und muss, um eine Kreislaufwirtschaft zu realisieren. Entsprechende Investitionen m\u00fcssen jetzt beginnen. Orientierungshilfen werden von Investoren und den Teilnehmern der Wertsch\u00f6pfungskette dringend ben\u00f6tigt. Technologieneutrale, regulatorische Kriterien f\u00fcr Kunststoffrecycling \u2013 wie Produktqualit\u00e4t und Klimawirkung \u2013 k\u00f6nnten Investoren und M\u00e4rkte dabei unterst\u00fctzen, eine effiziente Recyclingtechnologielandschaft in der gesamten EU zu etablieren.<\/p>\n<p>Der Bericht von Closed Loop Partners ist ein Beispiel daf\u00fcr, wie fundierte vergleichende Analysen zusammenkommen und aussagekr\u00e4ftige Erkenntnisse generieren k\u00f6nnen.<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00dcber APK AG<\/strong><\/p>\n<p>Die APK wurde 2008 mit dem Ziel gegr\u00fcndet, Kunststoffrezyklat mit gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichem Reinheitsgrad aus Kunststoffabf\u00e4llen zu gewinnen. Die Eigenschaften des Rezyklats sollten vergleichbar zu denen von Neukunststoffen sein. Die Forscher und Ingenieure von APK haben mit dem Newcycling<sup>\u00ae<\/sup>-Prozess eine effiziente Recyclingtechnologie entwickelt, die mechanische und l\u00f6sungsmittelbasierte Schritte kombiniert. Derzeit besch\u00e4ftigt die APK etwa 140 Arbeitnehmer an ihrem Standort Merseburg. Die Produktionsanlage verf\u00fcgt \u00fcber eine j\u00e4hrliche Recyclingkapazit\u00e4t von bis zu 20.000 Tonnen. Die etablierten Kunststoffrezyklate aus Merseburg werden unter den Namen Mersalen<sup>\u00ae <\/sup>und Mersamid<sup>\u00ae<\/sup> vermarktet. Weitere Informationen finden Sie unter <a href=\"http:\/\/www.apk-ag.de\">www.apk-ag.de<\/a>.<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00dcber Closed Loop Partners\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p>Closed Loop Partners ist eine in New York ans\u00e4ssige Investmentgesellschaft, die sich aus Risikokapital, Wachstumskapital, Private Equity, Projektfinanzierung und einem Innovationszentrum zusammensetzt, das sich auf den Aufbau einer Kreislaufwirtschaft konzentriert. Das Unternehmen hat ein Netzwerk aufgebaut, das Unternehmer, Branchenexperten, globale Konsumg\u00fcterunternehmen, Einzelh\u00e4ndler, Finanzinstitute und Kommunen verbindet, L\u00fccken schlie\u00dft und Synergien zur Skalierung der Kreislaufwirtschaft f\u00f6rdert. Weitere Informationen finden Sie unter <a href=\"http:\/\/www.closedlooppartners.com\">www.closedlooppartners.com<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Closed Loop Partners hat ihren Bericht \u201eTransitioning to a Circular System for Plastics: Assessing Molecular Recycling Technologies in the United States and Canada\u201c&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":29049,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-29048","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/29048","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=29048"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/29048\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29050,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/29048\/revisions\/29050"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/29049"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=29048"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=29048"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=29048"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=29048"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}