{"id":29332,"date":"2021-12-10T11:37:24","date_gmt":"2021-12-10T10:37:24","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=29332"},"modified":"2021-12-10T11:37:24","modified_gmt":"2021-12-10T10:37:24","slug":"basf-forschungspressekonferenz-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=29332","title":{"rendered":"BASF-Forschungspressekonferenz 2021"},"content":{"rendered":"<div class=\"text component aem-GridColumn--default--none aem-GridColumn--default--9 aem-GridColumn aem-GridColumn--offset--default--0\">\n<div class=\"text component textbody\">\n<div id=\"text-94df66099c\" class=\"cmp-text\">\n<ul>\n<li><b>BASF pr\u00e4sentiert L\u00f6sungen f\u00fcr eine nachhaltige Mobilit\u00e4t und Landwirtschaft<\/b><\/li>\n<li><b>Chemie kann mit innovativen Prozessen und Produkten zur Reduzierung von CO<sub>2<\/sub>-Emissionen beitragen<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>Chemie leistet mit innovativen Prozessen und Produkten einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen. BASF-Forscherinnen und Forscher machen durch ihre Arbeit nachhaltigen Wandel m\u00f6glich. Aktuelle Innovationsbeispiele aus der BASF-Forschungspipeline f\u00fcr die Bereiche Mobilit\u00e4t und Landwirtschaft, wie beispielsweise innovative K\u00fchlerschutzmittel f\u00fcr Elektroautos oder neue Technologien f\u00fcr Pr\u00e4zisionsanwendungen in der Landwirtschaft, hat Dr. Melanie Maas-Brunner, Mitglied des Vorstands und Chief Technology Officer der BASF SE, heute gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf der Forschungspressekonferenz des Unternehmens vorgestellt.<\/p>\n<p>\u201eDie Transformation zur Nachhaltigkeit beginnt bereits mit der Forschung\u201c, erkl\u00e4rt Maas-Brunner. BASF sei daf\u00fcr sehr gut aufgestellt und verf\u00fcge \u00fcber eine einzigartige\u00a0Forschungs- und Entwicklungslandschaft mit global rund 10.000 Mitarbeitenden. \u201eUm die Herausforderungen der Transformation noch schneller zu bew\u00e4ltigen und langfristig erfolgreich zu sein, m\u00fcssen wir unsere Kundenn\u00e4he weiter erh\u00f6hen und die St\u00e4rke unseres Know-how-Verbundes nutzen\u201c, so Maas-Brunner. Deshalb ordne das Unternehmen seine weltweiten Forschungsaktivit\u00e4ten im kommenden Jahr neu. Gesch\u00e4ftsnahe Forschungseinheiten, die bislang Teil der drei Forschungsbereiche sind, werden in die Unternehmensbereiche integriert und damit noch st\u00e4rker auf die Bed\u00fcrfnisse der Kunden ausgerichtet. Forschungsaktivit\u00e4ten mit Relevanz f\u00fcr mehrere Unternehmensbereiche b\u00fcndelt BASF k\u00fcnftig in einem zentralen, global aufgestellten Forschungsbereich.<\/p>\n<p>BASF hat sich ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele gesetzt. Daf\u00fcr soll die Entwicklung von CO<sub>2<\/sub>-freien Verfahren und einer Kreislaufwirtschaft sowie der Ausbau der Digitalisierung weiter beschleunigt werden. Dar\u00fcber hinaus unterst\u00fctzt das Unternehmen seine Kunden bei der Transformation zu mehr Nachhaltigkeit. Insgesamt hat BASF im Jahr 2020 rund zwei Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investiert.<\/p>\n<p><b>Sicherheit von Elektromobilit\u00e4t erh\u00f6ht<\/b><\/p>\n<p>Der Transportsektor hat einen deutlichen Anteil an den globalen CO<sub>2<\/sub>-Emissionen. \u00a0Mit der Transformation zur Elektromobilit\u00e4t k\u00f6nnen diese Emissionen reduziert werden. Damit dies gelingt, werden Innovationen ben\u00f6tigt, die zum Beispiel Batterieladezeiten verk\u00fcrzen, die Sicherheit verbessern und Produktionsprozesse von Elektrofahrzeugen nachhaltiger und effizienter machen.<\/p>\n<p>Der Chemie kommt dabei eine Schl\u00fcsselrolle zu: In einem Elektrofahrzeug ist der Anteil an Chemikalien deutlich h\u00f6her als in einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor. Denn durch den ge\u00e4nderten Antrieb ver\u00e4ndern sich zahlreiche Komponenten. Die Forschung und Entwicklung von BASF arbeitet kontinuierlich an innovativen Produkten f\u00fcr Elektrofahrzeuge, wie zum Beispiel Batteriematerialien, Hochleistungskunststoffe, modifizierte K\u00fchlerschutzmittel und neuartige Lacke.<\/p>\n<p>So leisten Kunststoffe einen wichtigen Beitrag unter anderem zur Sicherheit von Elektrofahrzeugen. Hier werden sie beispielsweise als stabiler Aufprallschutz, f\u00fcr eine sichere Stromverteilung, als w\u00e4rmeleitende Klebstoffe, oder zur Kennzeichnung von Hochspannungsbauteilen und -konnektoren eingesetzt.<\/p>\n<p>Mit einem neu entwickelten K\u00fchlerschutzmittel aus der Glysantin<sup>\u00ae<\/sup>-Produktreihe tr\u00e4gt ein weiteres BASF-Produkt zur erh\u00f6hten Sicherheit von Batteriefahrzeugen bei. Das K\u00fchlerschutzmittel weist durch eine neuartige Formulierung eine \u00e4u\u00dferst niedrige elektrische Leitf\u00e4higkeit auf. Das bedeutet, wird die Batterie zum Beispiel im Falle eines Unfalls besch\u00e4digt, reagiert das neue BASF-Produkt nicht mit Hochspannungsteilen der Batterie. Gleichzeitig erm\u00f6glicht Glysantin<sup>\u00ae<\/sup>\u00a0Electrified<sup>TM<\/sup> einen zuverl\u00e4ssigen Korrosionsschutz im K\u00fchlsystem von Elektrofahrzeugen.<\/p>\n<p>Mit Hilfe von digitalen Methoden haben Forschende der BASF zudem eine neue Version ihrer kathodischen Tauchlackierung (E-Coat) CathoGuard<sup>\u00ae <\/sup>entwickelt, die speziell auf die Anforderungen f\u00fcr Elektromobilit\u00e4t ausgerichtet ist. Sie erm\u00f6glicht eine Anwendung bei niedrigeren Temperaturen und verringert so die CO<sub>2<\/sub>-Emissionen bei gleichbleibenden Produkteigenschaften. Zudem erf\u00fcllt die Technologie die etablierten Nachhaltigkeitsanforderungen, da sie weder Zinn noch\u00a0gef\u00e4hrliche Luftschadstoffe und nur wenige fl\u00fcchtige organische Verbindungen enth\u00e4lt.<\/p>\n<p><b>Innovationen f\u00fcr nachhaltige Landwirtschaft<\/b><\/p>\n<p>Die BASF-Forschung arbeitet auch an L\u00f6sungen f\u00fcr eine nachhaltige Landwirtschaft. Landwirte stehen vor gro\u00dfen Herausforderungen: die Ern\u00e4hrung einer wachsenden Weltbev\u00f6lkerung, die bis 2050 auf zehn Milliarden Menschen anwachsen wird, ver\u00e4nderte Wetterbedingungen durch den Klimawandel, eine sichere und effektive Sch\u00e4dlings- und Unkrautbek\u00e4mpfung angesichts zunehmender Resistenzen sowie begrenzte nat\u00fcrliche Ressourcen und Anbaufl\u00e4chen. Innovationen \u2013 von neuem Saatgut und Pflanzeneigenschaften bis hin zu neuartigen Pflanzenschutzmitteln und digitalen Anwendungen \u2013 werden daher dringend ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p>Weizen ist mit einem Volumen von \u00fcber 770 Millionen Tonnen pro Jahr eines der wichtigsten Getreide der Welt. Die Weizenertr\u00e4ge m\u00fcssen in den kommenden Jahren deutlich gesteigert werden. Dieses Ziel wird aufgrund der begrenzten Anbaufl\u00e4chen und der durch den Klimawandel verursachten Ernteausf\u00e4lle immer schwieriger zu erreichen sein. Durch ein global ausgerichtetes und lokal zugeschnittenes Z\u00fcchtungsprogramm entwickelt BASF neuen Hybridweizen mit wertvollen Merkmalen f\u00fcr Ertrags- und Qualit\u00e4tssteigerung sowie Krankheits- und Insektenresistenz. Durch die Nutzung unterschiedlicher Pflanzengenetik aus den wichtigsten Anbauregionen selektieren BASF-Forscherinnen und Forscher die besten Weizeneigenschaften aus genetisch unterschiedlichen Elternlinien. Damit geht das Unternehmen auf die Anforderungen der Landwirte und aller Partner in der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette ein, um Ertragsstabilit\u00e4t und eine bessere Klimaresistenz zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Zur Optimierung der Pflanzenproduktion hat BASF eine intelligente Pflanzenmodellierungsplattform entwickelt, die auf der Grundlage kontinuierlicher Datenanalyse pr\u00e4zise agronomische Empfehlungen liefert. Sie verarbeitet \u00f6konomische, biologische und Nachhaltigkeits-Parameter, um Landwirten eine digitale agronomische Beratung zu bieten, die ihnen einen effizienten und umweltvertr\u00e4glichen Pflanzenanbau erm\u00f6glicht. Die Daten der Plattform werden in verschiedenen Produkten von xarvio<sup>\u00ae<\/sup> Digital Farming Solutions verwendet. Bei dem mit Bosch entwickelten Smart Spraying beispielsweise werden die Daten mit Hightech-Kamerasensoren und Software verkn\u00fcpft, um Herbizide nur dort auszubringen, wo sie ben\u00f6tigt werden. Feldversuche zeigen, dass mit dieser Technologiekombination Herbizidmengen von bis zu 70 Prozent eingespart werden k\u00f6nnen. Dies ist ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz und bietet den Landwirten gleichzeitig finanzielle Vorteile.<\/p>\n<p>Ein wegweisender L\u00f6sungsansatz f\u00fcr nachhaltige Innovationen liegt auch im ver\u00e4nderten Forschungsdesign: weg von sequenzieller hin zu paralleler Forschung. Produkte und Anwendungen werden dabei von Anfang an ganzheitlich entwickelt und Nachhaltigkeitsaspekte bereits in den fr\u00fchen Phasen von Forschung &amp; Entwicklung ber\u00fccksichtigt. Das neue Fungizid Revysol<sup>\u00ae<\/sup> wurde bei BASF auf diesem Weg erfolgreich entwickelt. Der Wirkstoff aus der Wirkstoffklasse der Triazole zeigt eine hohe biologische Wirksamkeit gegen eine Vielzahl von relevanten Pilzkrankheiten. Gleichzeitig erf\u00fcllt er alle Anforderungen an eine sichere und umweltvertr\u00e4gliche Anwendung in der Praxis.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chemie leistet mit innovativen Prozessen und Produkten einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen. 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