{"id":29359,"date":"2021-12-14T11:03:58","date_gmt":"2021-12-14T10:03:58","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=29359"},"modified":"2021-12-14T11:03:58","modified_gmt":"2021-12-14T10:03:58","slug":"die-klimaneutrale-zukunft-gelingt-nur-mit-technischem-fortschritt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=29359","title":{"rendered":"Die klimaneutrale Zukunft gelingt nur mit\u00a0technischem Fortschritt"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Produktion im Maschinen- und Anlagenbau steigt 2021 um 7 Prozent<\/strong><\/li>\n<li><strong>Produktionsprognose 2022 erh\u00f6ht auf plus 7 Prozent<\/strong><\/li>\n<li><strong>Umfrage: Materialengp\u00e4sse dauern mindestens bis ins zweite Quartal 2022 an\u00a0<\/strong><\/li>\n<li><strong>Geplanter Stellenaufbau wird von Fachkr\u00e4ftemangel gebremst<\/strong><\/li>\n<li><strong>Klimaschutz braucht einen internationalen Klimaclub mit ambitionierten Zielen<\/strong><\/li>\n<li><strong>Freihandelsabkommen d\u00fcrfen nicht \u00fcberfrachtet werden<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>\u201eDer Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland hat sich in einem schweren Jahr 2021 hervorragend geschlagen und geht trotz der Corona-Pandemie mit reichlich Zuversicht in die kommenden Monate.\u201c Dieses Fazit zog VDMA-Pr\u00e4sident Karl Haeusgen auf der Online-Jahrespressekonferenz des Verbands. Um die gewaltigen Herausforderungen in Deutschland, Europa und der Welt zu meistern, brauche es vor allem den technischen Fortschritt \u2013 insbesondere zur Bek\u00e4mpfung des Klimawandels. \u201eDer mittelst\u00e4ndisch gepr\u00e4gte Maschinen- und Anlagenbau nimmt hier mit seiner technologischen Kompetenz eine Schl\u00fcsselrolle ein. Ohne den Maschinen- und Anlagenbau ist Klimaschutz nicht machbar! Deshalb stehen wir als Partner des Fortschritts zur Verf\u00fcgung\u201c, sagte Haeusgen auch mit Blick auf die neue Bundesregierung. Der VDMA-Pr\u00e4sident betonte, die Industrie und der VDMA st\u00fcnden der Politik als konstruktiver Ansprechpartner f\u00fcr die anstehende Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p><strong>Produktionsvolumen 2021 erreicht 219 Milliarden Euro\u00a0<\/strong><br \/>\nTrotz gut gef\u00fcllter Auftragsb\u00fccher werden sich die Produktionserwartungen im Maschinen- und Anlagenbau f\u00fcr 2021 nicht vollst\u00e4ndig erf\u00fcllen. W\u00e4hrend die Auftragseing\u00e4nge in den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres um real 34 Prozent zulegten, stieg die Produktion im selben Zeitraum schw\u00e4cher als erhofft um real 7,2 Prozent. \u201eWir h\u00e4tten mehr produzieren k\u00f6nnen, w\u00e4ren die verschiedenen Lieferengp\u00e4sse nicht so hartn\u00e4ckig gewesen\u201c, erl\u00e4uterte Haeusgen. Die VDMA-Volkswirte sch\u00e4tzen daher das Produktionswachstum 2021 &#8211; abweichend von ihrer Prognose aus dem September von plus 10 Prozent &#8211; auf nunmehr preisbereinigt plus 7 Prozent zum Vorjahr. Das entspricht einem Wert von rund 219 Milliarden Euro. \u201eDamit sind wir zwar noch nicht wieder auf Vor-Corona-Niveau, n\u00e4hern uns diesem aber stetig an\u201c, erl\u00e4uterte Haeusgen. Mehr noch: Da die Unternehmen davon ausgehen, den hohen Auftragsbestand im kommenden Jahr abarbeiten zu k\u00f6nnen, erh\u00f6ht der VDMA die Produktionsprognose f\u00fcr 2022 von bisher plus 5 Prozent auf plus 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.<\/p>\n<p><strong>Blitzumfrage: Elektronik-Komponenten und Metalle fehlen<\/strong><br \/>\nDie aktuellen Schwierigkeiten in den Lieferketten zeigen auch die Ergebnisse der 12. VDMA-Blitzumfrage mit dem Schwerpunkt Materialmangel von Anfang Dezember, an der 521 Mitgliedsunternehmen teilnahmen. 84 Prozent der befragten Firmen sp\u00fcren demzufolge noch immer merkliche oder sogar gravierende Beeintr\u00e4chtigung der Lieferketten \u2013 das ist in etwa derselbe Wert wie in der Umfrage aus dem September. Den Betrieben mangelt es vor allem an Elektronik-Komponenten (86 Prozent der Unternehmen berichten von merklichen oder gravierenden Problemen) und Metallen (65 Prozent sehen merkliche oder gravierende Probleme). Der Blick nach vorn zeigt, dass eine Entspannung noch eine Zeitlang auf sich warten l\u00e4sst: 38 Prozent der Unternehmen rechnen f\u00fcr die kommenden drei Monate mit einer zunehmenden Beeintr\u00e4chtigung, 57 Prozent mit keiner Ver\u00e4nderung. Dies gilt insbesondere f\u00fcr Elektronikkomponenten. Eine weitgehende Entsch\u00e4rfung der Lage wird fr\u00fchestens im zweiten Quartal 2022 erwartet, bei Elektronikkomponenten rechnen die Unternehmen mit einer Entspannung nicht vor dem dritten Quartal 2022.<\/p>\n<p><strong>Besch\u00e4ftigung im Corona-Jahr weitgehend gehalten<\/strong><br \/>\nAuch im zweiten Corona-Jahr hat sich der mittelst\u00e4ndisch gepr\u00e4gte Maschinen- und Anlagenbau als Garant f\u00fcr sichere Arbeitspl\u00e4tze erwiesen. Im September 2021 besch\u00e4ftigten die Unternehmen rund 1,01 Millionen Menschen (Betriebe ab 50 Mitarbeiter) in ihren inl\u00e4ndischen Stammbelegschaften. Trotz der Pandemie mit ihren schwerwiegenden Folgen bedeutet dies nur einen leichten Abbau von 1,9 Prozent zum Vorjahr. \u201eDas ist ein starkes Signal! Wir sind und bleiben der gr\u00f6\u00dfte industrielle Arbeitgeber im Land\u201c, betonte Haeusgen. Mehr noch: 67 Prozent der Unternehmen planen laut einer aktuellen VDMA-Umfrage zur Besch\u00e4ftigung im Maschinenbau sogar einen \u2013 \u00fcberwiegend moderaten \u2013 Aufbau der Stammbelegschaft im kommenden Jahr. Allerdings erweisen sich der Fachkr\u00e4ftemangel und der demografische Wandel immer mehr als Wachstumshemmnis; laut Umfrage werden sie als gr\u00f6\u00dfte Herausforderung des Maschinenbaus in den n\u00e4chsten Jahren gesehen \u2013 noch vor der Digitalisierung und der Dekarbonisierung. 70 Prozent der Unternehmen leiden demnach unter merklichem oder gravierendem Fachkr\u00e4ftemangel.<\/p>\n<p><strong>Staatshaushalte brauchen wieder mehr finanziellen Spielraum\u00a0<\/strong><br \/>\nDie Corona-Pandemie bleibt auf Sicht auch f\u00fcr die Maschinenbau-Betriebe die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung im Tagesgesch\u00e4ft. \u201eWir unterst\u00fctzen daher alle Appelle, sich impfen zu lassen!\u201c, betonte der VDMA-Pr\u00e4sident. Die Politik habe die einzigartigen Herausforderungen der Pandemie bisher gut angenommen und bek\u00e4mpft, lobte er. Mit Blick nach vorne gelte nun jedoch: \u201eDie Grundvoraussetzung f\u00fcr die weitere Bek\u00e4mpfung der Krise sind solide Staatshaushalte mit finanziellem Spielraum. Um zu jenen soliden Staatsfinanzen zur\u00fcckzukehren, ist jetzt der Ausstieg aus den Hilfsprogrammen zu forcieren. Mitnahme- und Gew\u00f6hnungseffekte m\u00fcssen vermieden werden.\u201c Haeusgen warnte auch vor leichtfertigen Rufen nach \u201estrategischer Autonomie\u201c und \u201etechnologischer Souver\u00e4nit\u00e4t\u201c. \u201eSolche Begriffe erfordern klare Definitionen und Kriterien, damit unternehmerische Entscheidungen und die Offenheit der M\u00e4rkte nicht untergraben werden. Aktuelle Materialengp\u00e4sse zum Beispiel rechtfertigen keine Abschottung\u201c, mahnte er.<\/p>\n<p><strong>Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren\u00a0<\/strong><br \/>\nDer Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung behandelt nach Ansicht des VDMA viele Themen, f\u00fcr die sich die Maschinenbauindustrie ebenfalls engagiert. Die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen werden in den kommenden Jahren die Erreichung der Klimaziele und die daf\u00fcr n\u00f6tige Transformation der Industrie sein, sowie die Positionierung der EU in der Triade mit den USA und China. \u201eWir brauchen zur Erreichung der Klimaziele den deutlich schnelleren Ausbau der Erneuerbaren Energien. Dazu braucht es eine Beschleunigung der Planungs- und Genehmigungsverfahren\u201c, bekr\u00e4ftigte Haeusgen. Der VDMA unterst\u00fctzt daher die im Koalitionsvertrag vorgesehene Marschroute, wonach es bei der Schutzg\u00fcterabw\u00e4gung einen zeitlich befristeten Vorrang f\u00fcr Erneuerbare Energien geben soll. \u201eZusammen mit einer besseren Ausstattung von Beh\u00f6rden und einer Harmonisierung von Verfahren, sowie verbindlichen Regeln zur Ausweisung von Fl\u00e4chen, kann das der entscheidende Hebel werden, die Klimaziele zu erreichen\u201c, sagte Haeusgen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus setzt der VDMA darauf, dass Erdgas auch k\u00fcnftig als wichtiger Energietr\u00e4ger und \u201eBr\u00fccken-Rohstoff\u201c auf dem Weg zu einer gr\u00fcnen, nachhaltigen Wasserstoffwirtschaft eingesetzt wird. Zudem forderte Haeusgen, dass die Bundesregierung ihre angek\u00fcndigte Klima-Au\u00dfenpolitik f\u00fcr eine Initiative zur Gr\u00fcndung von Klimapartnerschaften sowie eines f\u00fcr alle Staaten offenen internationalen Klimaclubs nutzt.<\/p>\n<p><strong>Mittelstand braucht Reform der Exporthilfen<\/strong><br \/>\nLob verteilte der VDMA-Pr\u00e4sident f\u00fcr die Bereitschaft der neuen Bundesregierung, die Au\u00dfenwirtschaftsf\u00f6rderung zu st\u00e4rken. \u201eDie von uns schon lange geforderte st\u00e4rkere Exportunterst\u00fctzung brauchen insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen in Form von Hermes-Deckungen im Bereich der sogenannten Small Tickets\u201c, erl\u00e4uterte Haeusgen. Auch das Vorhaben, europ\u00e4ische Unternehmen besser vor der extra-territorialen Anwendung von Sanktionen durch Drittstaaten zu sch\u00fctzen und gegen unfaire Handelspraktiken auf dem EU-Binnenmarkt vorzugehen, werde vom VDMA unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>\u201eBei den f\u00fcr eine exportstarke Industrie so wichtigen Freihandelsabkommen schie\u00dft die Ampel-Koalition dagegen leider \u00fcber das Ziel hinaus\u201c, erg\u00e4nzte Haeusgen. Grundlage des Freihandels sollen laut Ampel-Koalition in Zukunft faire soziale, \u00f6kologische und menschenrechtliche Standards sein, die rechtlich verpflichtend sind. \u201eFreihandelsabkommen d\u00fcrfen aber nicht mit anderen Politikfeldern \u00fcberfrachtet werden! Nicht alle Partnerl\u00e4nder teilen unser Ambitionsniveau von Nachhaltigkeitsstandards\u201c, warnte der VDMA-Pr\u00e4sident.<\/p>\n<p><strong>Exportdynamik nach China l\u00e4sst nach, USA und Europa mit Schwung \u00a0<\/strong><br \/>\nF\u00fcr den mittelst\u00e4ndischen Maschinen- und Anlagenbau sind die drei gro\u00dfen Wirtschaftsbl\u00f6cke Europa, USA und China die wichtigsten Absatzm\u00e4rkte, zusammen machen sie gut 80 Prozent aller Exporte aus. W\u00e4hrend sich die Wachstumsdynamik in China im Lauf des Jahres 2021 nach einem starken Start zuletzt abgeschw\u00e4cht hat, sorgen die Konjunkturprogramme in den USA und Europa f\u00fcr weiterhin gute Exportchancen. Insgesamt legten die Ausfuhren der Maschinen- und Anlagenbauer in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres um 11 Prozent zu. \u201eWir sehen aber mit Sorge die wieder zunehmenden Spannungen im Verh\u00e4ltnis von China und den USA, ebenso wie die unver\u00e4nderte Blockade einer WTO-Reform und extra-territorial wirkende Sanktionen\u201c, sagte Haeusgen. Hinzu kommt, dass die chinesische Regierung immer st\u00e4rker eine technologische Autarkie bei Schl\u00fcsseltechnologien anstrebt. \u201eDamit wird f\u00fcr ausl\u00e4ndische Unternehmen in China das Gesch\u00e4ftsumfeld tendenziell schwieriger. Insgesamt wird es f\u00fcr den Maschinenbau zunehmend herausfordernder, sich auf diesen M\u00e4rkten zu behaupten. Die Firmen m\u00fcssen daher verst\u00e4rkt pr\u00fcfen, ob und wie sie sich in den einzelnen Regionen k\u00fcnftig aufstellen und ihre Lieferketten gestalten\u201c, erl\u00e4uterte der VDMA-Pr\u00e4sident.<\/p>\n<p><strong>EU-Taxonomie benachteiligt Maschinenbauindustrie<\/strong><br \/>\nKritisch bewertet Haeusgen aktuelle Entwicklungen in der Europapolitik. Der VDMA unterst\u00fctzt zwar die europ\u00e4ische Idee und den Binnenmarkt voll und ganz. Zudem sieht der Verband im Green Deal einen enorm wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. \u201eIn der Umsetzung der Ziele l\u00e4uft aus unserer Sicht derzeit allerdings einiges falsch. Exemplarisch kann man hierzu den delegierten Rechtsakt zur Taxonomie nennen. Die f\u00fcr den gr\u00fcnen Wandel so wichtigen Maschinenbautechnologien kommen hier nur am Rande vor, mit der Folge, dass wir von Nachteilen bei der Finanzierung in der Zukunft ausgehen m\u00fcssen\u201c, kritisierte Haeusgen. Dies sei angesichts der Tatsache, dass fast 90 Prozent der Treibhausgasemissionen durch Maschinenbautechnologien beseitigt werden k\u00f6nnen, eine eindeutige Fehlsteuerung.<\/p>\n<p>Auch die sehr kritische Haltung im Europ\u00e4ischen Parlament und in vielen Mitgliedstaaten zum Freihandel ist f\u00fcr die exportorientierte Maschinenbauindustrie ein gro\u00dfer Grund zur Sorge. \u201eDen Vorschlag aus Frankreich, die Verhandlungen zu s\u00e4mtlichen Freihandelsabkommen bis zum Ende der franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidentschaftswahlen auf Eis zu legen, sehen wir \u00e4u\u00dferst kritisch\u201c, betonte Haeusgen. \u201eWenn ein solches Vorgehen Schule macht und Mitgliedstaaten aus R\u00fccksichtnahme auf innenpolitische Vorg\u00e4nge die Verhandlungen stoppen k\u00f6nnen, kommt die EU als internationaler Verhandlungspartner praktisch nicht mehr in Frage\u201c, warnte der VDMA-Pr\u00e4sident.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDer Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland hat sich in einem schweren Jahr 2021 hervorragend geschlagen und geht trotz der Corona-Pandemie&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6409,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-29359","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/29359","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=29359"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/29359\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29360,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/29359\/revisions\/29360"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/6409"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=29359"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=29359"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=29359"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=29359"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}