{"id":29614,"date":"2022-01-17T08:49:40","date_gmt":"2022-01-17T07:49:40","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=29614"},"modified":"2022-01-14T14:53:02","modified_gmt":"2022-01-14T13:53:02","slug":"green-paper-des-vdi-leitet-an-zur-circular-economy-poeppelmann-beteiligt-sich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=29614","title":{"rendered":"Green Paper des VDI leitet an zur Circular Economy: P\u00f6ppelmann beteiligt sich"},"content":{"rendered":"<p>Kreislaufwirtschaft zahlt direkt auf die Erreichbarkeit der notwendigen Klimaziele ein. Das aktuell erschienene Green Paper des VDI Verein Deutscher Ingenieure e. V. beschreibt, wie Industrie und Politik f\u00fcr die Transformation zur zirkul\u00e4ren Wertsch\u00f6pfung im Bereich der Kunststoffe aktiv vorantreiben k\u00f6nnen. Ein Round Table des VDI brachte Experten aus verschiedenen Bereichen zur Erarbeitung des Papiers an einen Tisch. Darunter war auch Matthias Lesch, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer bei der P\u00f6ppelmann Gruppe, die sich l\u00e4ngst nachdr\u00fccklich zur Circular Economy bekennt \u2013 und alle am Markt beteiligten Akteure zum gemeinschaftlichen Handeln auffordert.<\/p>\n<h3>Green Paper gibt Handlungsempfehlungen<\/h3>\n<p>Die im Rahmen des Round Table, der vom VDI initiiert wurde, erarbeiteten Ergebnisse und Handlungsempfehlungen sind soeben im sogenannten Green Paper unter dem Titel \u201eCircular Economy f\u00fcr Kunststoffe neu denken. Wie die Transformation zur zirkul\u00e4ren Wertsch\u00f6pfung gelingen kann.\u201c erschienen. Das Green Paper veranschaulicht und beschreibt anhand eines Kreislaufschemas die Aufgaben und Verantwortlichkeiten der Kreislaufbeteiligten. Die Verfasser des Papiers haben dabei vier zentrale Handlungsfelder definiert: So gilt es, die Kunststoffwirtschaft f\u00fcr den Kreislauf zu (re-)organisieren. Die Kreislaufschlie\u00dfung muss zur Aufgabe aller Beteiligten gemacht werden. Echte Anreize f\u00fcr eine zirkul\u00e4re Kunststoffwirtschaft sollen geschaffen und schlie\u00dflich Produkte f\u00fcr den Kreislauf konzipiert werden. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, die notwendige Transformation von der linearen Wertsch\u00f6pfung zur Kreislaufwirtschaft erfolgreich umzusetzen.<\/p>\n<h3>Kreislaufwirtschaft als Top-Unternehmensziel<\/h3>\n<p>Matthias Lesch war an dem Round Table beteiligt und findet: \u201eF\u00fcr die Transformation zur Circular Economy brauchen wir einen Paradigmenwechsel entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette. Genau diese systemische Perspektive greift das VDI-Green Paper auf.\u201c Die P\u00f6ppelmann Gruppe befindet sich bereits in diesem Prozess und demonstriert, wie er gelingen kann: In einem Positionspapier, auf der Website der Unternehmensgruppe unter dem Stichwort \u201eKreislaufwirtschaft\u201c ver\u00f6ffentlicht, definiert die Gruppe den Weg zu einer echten Circular Economy als eine der entscheidenden strategischen Herausforderungen \u2013 sowohl f\u00fcr das Unternehmen selbst als auch f\u00fcr die gesamte Kunststoffbranche. Das konsequente Engagement von P\u00f6ppelmann f\u00fcr eine Wende zur einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft z\u00e4hlt l\u00e4ngst zu den wichtigsten Unternehmenszielen der Gruppe. Daf\u00fcr gr\u00fcndete das Unternehmen die Initiative P\u00d6PPELMANN blue\u00ae, die alle Anstrengungen f\u00fcr Kreislaufkonzepte der vier Gesch\u00e4ftsbereiche b\u00fcndelt.<\/p>\n<h3>P\u00f6ppelmann ruft auf: Gemeinsam Verantwortung \u00fcbernehmen<\/h3>\n<p>Zur Verwirklichung von Kreislaufwirtschaft wirbt die P\u00f6ppelmann Gruppe auf allen Ebenen der Wertsch\u00f6pfungskette f\u00fcr Mitstreiter. \u201eWir sind davon \u00fcberzeugt, dass es nur gemeinsam gelingen kann, die Innovationskluft zu \u00fcberwinden. Das geschieht durch richtige Rahmenbedingungen, gezielte Anreize und Vorgaben, sichere Materialstr\u00f6me, gemeinsame Innovationen \u2013 und vor allem durch bewusste Entscheidungen und konsequentes Machen\u201c, unterstreicht Matthias Lesch. So k\u00f6nnen Entscheider bei Markenartiklern mit recyclingf\u00e4higen Verpackungen echte Kreislaufwirtschaft f\u00f6rdern. Verbraucher nehmen durch ihre Kaufentscheidung Einfluss und unterst\u00fctzen durch sachgem\u00e4\u00dfe Trennung von Abf\u00e4llen das Recycling. Politische Entscheider sorgen mit entsprechenden Rahmenbedingungen f\u00fcr eine erfolgreiche Kreislaufwirtschaft. Entscheider im Einzelhandel unterst\u00fctzen durch die Forderung von Kreislauf-Nachweisen f\u00fcr Verpackungen. Recycler liefern PCR-Rezyklate nach einheitlichen Standards und erreichen Akzeptanz f\u00fcr h\u00f6here Preise.<\/p>\n<h3>Erfolgreiche Umsetzung in allen Divisionen<\/h3>\n<p>Der Lohner Kunststoffverarbeiter selbst hat durch entschiedenes Vorangehen bereits in allen Gesch\u00e4ftsbereichen kreislaufschlie\u00dfende L\u00f6sungen etabliert, die \u00f6kologisch sinnvoll, technisch umsetzbar und wirtschaftlich vertretbar \u2013 und damit zukunftsf\u00e4hig \u2013 sind. Das beginnt bei vollst\u00e4ndig kreislaufschlie\u00dfenden Pflanzt\u00f6pfen des Gesch\u00e4ftsbereichs TEKU\u00ae aus Post-Consumer-Recycling-Material und setzt sich fort mit PCR-Schutzkappen und -stopfen f\u00fcr industrielle Anwendungen der Division KAPSTO\u00ae sowie Non-Food-Universalverpackungen der Sparte FAMAC\u00ae, ebenfalls aus 100 Prozent PCR im eingesetzten Kunststoff. Zu den j\u00fcngsten Erfolgsbeispielen z\u00e4hlen schlie\u00dflich hochpr\u00e4zise technische Bauteile aus Kunststoff f\u00fcr die Automobilindustrie der Division K-TECH\u00ae, die ausschlie\u00dflich aus PCR gefertigt werden, dessen Material aus den Sammlungen der haushaltsnahen Wertstoffsammlungen der Dualen Systeme stammt. \u201eUnd das ist erst der Anfang \u2013 Experten arbeiten in den vier Divisionen gemeinsam mit unseren Kunden kontinuierlich an innovativen neuen Kreislaufkonzepten. Hier ist die P\u00f6ppelmann Gruppe jederzeit offen f\u00fcr neue Partnerschaften\u201c, so Matthias Lesch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kreislaufwirtschaft zahlt direkt auf die Erreichbarkeit der notwendigen Klimaziele ein. 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