{"id":30024,"date":"2022-02-08T09:41:06","date_gmt":"2022-02-08T08:41:06","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=30024"},"modified":"2022-02-07T15:55:03","modified_gmt":"2022-02-07T14:55:03","slug":"automatisiert-zu-kompromisslos-sauberen-additiv-gefertigten-kunststoffteilen-fuer-freizeitfahrzeuge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=30024","title":{"rendered":"Automatisiert zu kompromisslos sauberen, additiv gefertigten Kunststoffteilen f\u00fcr Freizeitfahrzeuge"},"content":{"rendered":"<div class=\"d-inline\"><b><i>Das Ergebnis beim Entpulvern und Reinigen additiv gefertigter Kunststoffteile deutlich zu verbessern sowie Kosten und Zeit dabei einzusparen <\/i><\/b><b><i>\u2013 diese Ziele verfolgt ein f\u00fchrender Hersteller von Freizeitfahrzeugen mit der Anschaffung der automatisierten Nachbearbeitungsl\u00f6sung S1 von AM Solutions \u2013 3D post processing technology. <\/i><\/b><\/p>\n<p>Mit Kraft und Innovationen sorgen die Reisemobile, Caravans und Kastenwagen der Knaus Tabbert AG f\u00fcr unabh\u00e4ngiges, sicheres, komfortables und nachhaltiges Reisen. Das Unternehmen b\u00fcndelt daf\u00fcr am Hauptsitz im niederbayerischen Jandelsbrunn Wissen und Know-how mit dem Ziel, Materialien und Bauweisen st\u00e4ndig weiterzuentwickeln und zu verbessern. Dass dabei auch neue Fertigungstechnologien wie Additive Manufacturing (AM) zum Einsatz kommen, ist selbstverst\u00e4ndlich. \u201eWir nutzen den 3D-Druck einerseits f\u00fcr die Herstellung von Prototypen. Andererseits produzieren wir damit Serienkomponenten wie beispielsweise eine Halterung f\u00fcr eine Alarmanlage oder den Scharniermechanismus der ausschwenkbaren Duschkabine\u201c, konkretisiert Mario Meszaros, Entwicklungskonstrukteur bei Knaus Tabbert.<\/p>\n<p><b>Herausforderung Nachbearbeitung<\/b><\/p>\n<p>Das Entpulvern und Reinigen von im pulverbettbasierten Druckverfahren hergestellten Teilen aus PA 12 erfolgte bisher manuell in einer Handstrahlkabine. Da diese Art der Nachbearbeitung jedoch nicht nur sehr zeit- und personalintensiv war, sondern auch die Ergebnisse und deren Reproduzierbarkeit nicht optimal waren, wurde eine automatisierte Alternative gesucht.<\/p>\n<p>Nach ausgiebigen und sehr erfolgreichen Tests mit unterschiedlichen Teilen im Customer Experience Center von AM Solutions \u2013 3D post processing technology, die auf Nachbearbeitungsl\u00f6sungen f\u00fcr additiv gefertigte Teile spezialisierte Marke der R\u00f6sler-Gruppe, fiel die Wahl letztendlich auf die S1.<\/p>\n<p>Die Strahlanlage wurde speziell f\u00fcr die Nachbearbeitung pulverbettbasiert gefertigter Kunststoffteile entwickelt. Die Plug and Play-Maschine erm\u00f6glicht als wohl einzige am Markt, dass durch einen einfachen Wechsel des Strahlmittels von Glasperlen auf beispielsweise Kunststoffkugeln sowohl Entpulverungs- als auch Oberfl\u00e4chenfinish-Prozesse wie Gl\u00e4tten und Homogenisieren in nur einer Anlage zeit- und kostensparend durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die automatisierte Chargenbearbeitung verf\u00fcgt die S1 \u00fcber einen Drehkorb, der w\u00e4hrend der Bearbeitung rotiert und sich ergonomisch be- und entladen l\u00e4sst. Dabei verbleibt dieser komplett in der Anlage. Dies minimiert in Kombination mit einem speziellen T\u00fcrsystem Verunreinigungen der direkten Umgebung mit Pulver. Mittels Steuerung kann einfach und schnell, und somit ohne Umbau- oder Umr\u00fcstarbeiten, auf manuellen Betrieb umgestellt werden. \u201eDass sich immer mehr Unternehmen aus verschiedensten Branchen f\u00fcr die S1 als Nachbearbeitungsl\u00f6sung entscheiden, ist f\u00fcr uns eine Best\u00e4tigung. Es zeigt, dass wir mit unseren Produkten f\u00fcr das 3D Post Processing genau den Anforderungen des Marktes entsprechen\u201c, merkt Manuel Laux, Leiter AM Solutions \u2013 3D post processing technology, an.<\/p>\n<p><b>Optimales Reinigungsergebnis und schnelle Amortisation<\/b><\/p>\n<p>\u201eEs war beeindruckend, wie sauber und frei von Pulverresten die Teile aus der Anlage kamen, und das bereits nach einer vergleichsweise sehr kurzen Bearbeitungszeit\u201c, berichtet Mario Meszaros. \u201eIch habe auf dieser Basis eine Amortisationsberechnung durchgef\u00fchrt. Das Ergebnis hat auch unsere Gesch\u00e4ftsleitung \u00fcberzeugt: Selbst, wenn wir nur drei Druckjobs pro Woche in der Anlage nachbearbeiten, ist der Return on Investment bereits nach rund zwei Jahren erreicht. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Menge der additiv gefertigten Komponenten deutlich zunehmen wird und sich die Maschine somit deutlich fr\u00fcher amortisiert.\u201c<\/p>\n<p><b>Hohe Prozess- und Betriebssicherheit<\/b><\/p>\n<p>Punkten konnte die S1 nicht nur durch das gute Ergebnis und die schnelle Amortisation. Die serienm\u00e4\u00dfig integrierte, automatische \u00dcberwachung und Speicherung relevanter Prozessparameter sorgt f\u00fcr eine gleichbleibend gute und reproduzierbare Bearbeitungsqualit\u00e4t. Einen Beitrag dazu leistet auch die integrierte Strahlmittelaufbereitung. Sie gew\u00e4hrleistet, unabh\u00e4ngig vom eingesetzten Strahlmittel, dass es immer in optimaler Beschaffenheit zur Verf\u00fcgung steht. Ein weiterer Pluspunkt ist die explosionsgesch\u00fctzte Ausf\u00fchrung der Strahlanlage mit ATEX-konformen Motoren und Ventilen. \u201eIch bin \u00fcberzeugt, dass der Einsatz von AM bei uns durch die einfache, effektive und effiziente Nachbearbeitung mit der S1 einen zus\u00e4tzlichen Schub erhalten wird\u201c, bemerkt Mario Meszaros abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p><a class=\"bbcode_url\" href=\"https:\/\/www.pressebox.de\/redirect\/ext?tu=http%3A%2F%2Fwww.solutions-for-am.com&amp;rp=D0Y_WcVJhWXa6ltwfE7xlyR6yChu5VYuxAon_Hf8agI\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.solutions-for-am.com<\/a>.<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Ergebnis beim Entpulvern und Reinigen additiv gefertigter Kunststoffteile deutlich zu verbessern sowie Kosten und Zeit dabei einzusparen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":30025,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-30024","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30024","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=30024"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30024\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":30026,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30024\/revisions\/30026"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/30025"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=30024"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=30024"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=30024"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=30024"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}