{"id":30222,"date":"2022-02-23T09:51:53","date_gmt":"2022-02-23T08:51:53","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=30222"},"modified":"2022-02-23T09:51:53","modified_gmt":"2022-02-23T08:51:53","slug":"hoehere-umsaetze-bei-stark-steigenden-rohmaterialkosten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=30222","title":{"rendered":"H\u00f6here Ums\u00e4tze bei stark steigenden Rohmaterialkosten"},"content":{"rendered":"<p>Die CPH-Gruppe erh\u00f6hte den Umsatz 2021 um 11.6% auf CHF 496.7 Mio. Aufgrund der stark gestiegenen Rohmaterialkosten ging das EBITDA auf CHF 25.7 Mio. zur\u00fcck. Nach einer einmaligen Wertminderung von CHF 150 Mio. auf das Anlageverm\u00f6gen der Papierproduktion in Perlen resultierte ein Nettoergebnis von CHF -151.4 Mio. Der Generalversammlung wird die Aussch\u00fcttung einer Dividende von CHF 1.30 pro Aktie vorgeschlagen.<\/p>\n<p>Die CPH-Gruppe erwirtschaftete 2021 einen 11.6% h\u00f6heren Umsatz von CHF 496.7 Mio. und konnte damit den Umsatzr\u00fcckgang des Vorjahres mehrheitlich wettmachen. W\u00e4hrungsbereinigt lag der Umsatz um 12.6% \u00fcber dem Vorjahreswert. \u00abAlle Gesch\u00e4ftsbereiche der CPH-Gruppe konnten 2021 ihre Ums\u00e4tze steigern. Der Bereich Chemie legte mit einem Wachstum von 30% am st\u00e4rksten zu und verdreifachte das EBIT auf einen neuen Rekordstand\u00bb, sagte Peter Schildknecht, CEO der CPH-Gruppe.<\/p>\n<p><strong>Bereich Chemie steigert Ergebnis deutlich<\/strong><\/p>\n<p>Die Nachholeffekte wirkten sich auf alle Produktsegmente des Bereichs Chemie positiv aus und die Nachfrage nach Molekularsieben aus dem Industrie-, Energie- und Pharmasektor stieg an. Die Auslastung der Anlagen war gut und der Bereich beschloss, in den Ausbau der Kapazit\u00e4ten an den Standorten in den USA, China, Bosnien-Herzegowina und in der Schweiz zu investieren. Der Bereich steigerte den Umsatz 2021 um 29.8% auf CHF 95.1 Mio. und die EBIT-Marge stieg auf einen neuen H\u00f6chstwert von 16.1%.<\/p>\n<p><strong>Hohe Altpapier- und tiefe Papierpreise belasten Bereich Papier<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem gr\u00f6sstenteils Covid-bedingten Einbruch von mehr als 20 % im Vorjahr blieb die Nachfrage nach Druck- und Pressepapieren in Westeuropa 2021 weitgehend stabil. Die Papierpreise gingen aber weiter zur\u00fcck und erreichten neue Tiefstst\u00e4nde. Der Bereich Papier setzte 2021 mit 505 000 Tonnen 15.0% h\u00f6here Volumen ab und konnte den Marktanteil weiter steigern. Der Umsatz nahm um 10.2% auf CHF 230.9 Mio. zu. Die Rohmaterialpreise stiegen im Jahresverlauf sehr stark an. Vor allem Altpapier war extrem knapp und der Altpapierpreis erreichte einen historischen H\u00f6chststand. Die schlechte Verf\u00fcgbarkeit des Altpapiers f\u00fchrte dazu, dass die Anlagen zwischenzeitlich nicht voll ausgelastet werden konnten. Trotz der rigorosen Kostenreduktionsmassnahmen und zus\u00e4tzlichen Ertr\u00e4gen aus dem Verkauf von CO2-Emissionszertifikaten sank das EBIT vor Wertbeeintr\u00e4chtigung auf CHF -24.9 Mio.<\/p>\n<p>Aufgrund des anhaltenden Verdr\u00e4ngungswettbewerbes im Bereich Papier hat die CPH-Gruppe die Werthaltigkeit des Anlageverm\u00f6gens neu beurteilt und eine nicht liquidit\u00e4tswirksame einmalige Wertminderung auf das Anlageverm\u00f6gen der Papierproduktion in Perlen von CHF 150 Mio. vorgenommen. Die CPH-Gruppe ist weiterhin vom Potenzial der Papierproduktion \u00fcberzeugt. \u00abDer Bereich Papier verf\u00fcgt \u00fcber wichtige Wettbewerbsvorteile, um seine Marktposition langfristig und nachhaltig zu behaupten und weiter auszubauen. Dank einem modernen Maschinenpark produziert der Bereich sehr kosteneffizient und nahezu CO2-neutral\u00bb, sagte Peter Schildknecht.<\/p>\n<p><strong>Nachfrage in Europa im Bereich Verpackung r\u00fcckl\u00e4ufig<\/strong><\/p>\n<p>Da die Schutzmassnahmen gegen die Coronapandemie auch die \u00dcbertragung anderer Infektionen stark einschr\u00e4nkten, nahm die Nachfrage nach verschreibungsfreien Medikamenten und damit auch nach Blisterfolien in Europa ab. Der Bereich Verpackung baute den Anteil h\u00f6herwertiger Produkte an der Produktepalette aus und realisierte Preiserh\u00f6hungen, sodass der Umsatz 2021 trotz tieferer Volumen um 5.1% auf CHF 170.7 Mio. anstieg. Die strategische Ausrichtung auf die aufstrebenden M\u00e4rkte zahlte sich mit zweistelligen Wachstumsraten in Lateinamerika und Asien aus. Allerdings schlugen sich die stark gestiegenen Rohmaterialkosten, die\u00a0nur zeitversetzt im Markt weitergegeben werden konnten, im EBIT nieder, das von CHF 21.6 Mio. im Vorjahr auf CHF 5.7 Mio. zur\u00fcckging.<\/p>\n<p><strong>Investitionen in Ausbau der Kapazit\u00e4ten<\/strong><\/p>\n<p>Die CPH-Gruppe investierte CHF 23.0 Mio. in Sachanlagen. Einerseits wurden damit die Anlagen und Prozesse weiter verbessert, andererseits dienen sie dem Ausbau der Kapazit\u00e4ten in den Bereichen Chemie und Verpackung. Die CPH-Gruppe erwirtschaftete einen Cash Flow von CHF 16.7 Mio. und einen Free Cash Flow von CHF -3.4 Mio. Die sehr stark gestiegenen Preise einzelner Rohmaterialien wie Altpapier und Kunststoffe trieben den Anteil des Materialaufwandes am Produktionsumsatz von 48% auf 62%. Der Personalbestand war mit 1 104 leicht \u00fcber dem Stand von 1 098 im Vorjahr.<\/p>\n<p><strong>Einmalige nicht liquidit\u00e4tswirksame Wertminderung belastet Nettoergebnis<\/strong><\/p>\n<p>Die stark gestiegenen Rohmaterialkosten wirkten sich negativ auf das EBITDA aus, welches um 53.4% auf CHF 25.7 Mio. zur\u00fcckging. Nach ordentlichen Abschreibungen von CHF 28.4 Mio. resultierte ein EBIT vor Wertbeeintr\u00e4chtigung von CHF &#8211; 2.7 Mio. Das EBIT nach einmaliger Wertbeeintr\u00e4chtigung betrug CHF -152.7 Mio. Das Finanzergebnis verbesserte sich gegen\u00fcber dem Vorjahr auf CHF &#8211; 3.9 Mio. Im Berichtsjahr fielen betriebsfremde Ertr\u00e4ge von CHF 7.3 Mio. an, haupts\u00e4chlich durch den Verkauf von nicht betriebsnotwendigen Grundst\u00fccken. Das Nettoergebnis nach Steuern schloss bei CHF -151.4 Mio.<\/p>\n<p><strong>Dividende von CHF 1.30 pro Aktie beantragt<\/strong><\/p>\n<p>Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung vom 17. M\u00e4rz 2022, im Sinne einer kontinuierlichen Dividendenpolitik trotz negativem Nettoergebnis die Dividendenzahlung aufrecht zu erhalten und CHF 1.30 pro Aktie auszusch\u00fctten.<\/p>\n<p><strong>Positiver Ausblick f\u00fcr 2022<\/strong><\/p>\n<p>Der Internationale W\u00e4hrungsfonds IWF geht davon aus, dass die Weltwirtschaft 2022 um 4.4% wachsen wird. Die CPH-Gruppe rechnet in allen Gesch\u00e4ftsbereichen mit steigenden Ums\u00e4tzen. Die konkrete Entwicklung in den einzelnen Bereichen h\u00e4ngt dabei stark vom weiteren Pandemieverlauf ab und in welchem Ausmass die gestiegenen Rohmaterialpreise an den Markt weitergegeben werden k\u00f6nnen. Die Versorgungslage bei einigen Rohmaterialien wie Altpapier d\u00fcrfte sich in den kommenden Monaten entspannen, was sich auf der Aufwandseite positiv auswirken sollte. So geht der Bereich Papier von einer starken Steigerung der Profitabilit\u00e4t und einem operativen Ergebnis im zweistelligen Millionenbereich aus und der Bereich Verpackung rechnet ebenfalls mit einem markant h\u00f6heren operativen Ergebnis. Sowohl das operative als auch das Nettoergebnis der CPH-Gruppe d\u00fcrften einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag erreichen. Es sind Investitionen von rund CHF 50 Mio. in Sachanlagen geplant, mit denen die Kapazit\u00e4ten an die steigende Nachfrage angepasst und die Effizienz der Anlagen weiter verbessert werden sollen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die CPH-Gruppe erh\u00f6hte den Umsatz 2021 um 11.6% auf CHF 496.7 Mio. 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