{"id":30239,"date":"2022-02-23T11:03:48","date_gmt":"2022-02-23T10:03:48","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=30239"},"modified":"2022-02-23T11:03:48","modified_gmt":"2022-02-23T10:03:48","slug":"skz-spin-off-headmade-materials-erhaelt-weitere-finanzierungsspritze","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=30239","title":{"rendered":"SKZ Spin-off Headmade Materials erh\u00e4lt weitere Finanzierungsspritze"},"content":{"rendered":"<p>3D-Druck-Unternehmen erh\u00e4lt 8,25 Millionen Euro internationales Wagniskapital und EU-Beteiligungsf\u00f6rderung<\/p>\n<p><strong><em>Das Spin-off Headmade Materials des Kunststoff-Zentrums SKZ beeindruckt mit einer weiteren Finanzierung in H\u00f6he von EUR 8,25 Mio. und steht damit f\u00fcr den erfolgreichen Transfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft. Headmade Materials wird die neuen Mittel zum starken Ausbau der eigenen Produktionskapazit\u00e4ten, Erweiterung des internationalen Vertriebs und des Produktportfolios nutzen. Das SKZ hat Headmade Materials von Anfang an unterst\u00fctzt und freut sich besonders \u00fcber die beeindruckende Entwicklung der letzten Jahre und die erfolgreiche neue Finanzierung.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich wurde Headmade Materials mit Unterst\u00fctzung einer F\u00f6rderung vom BMBF-Programm EXIST-Forschungstransfer aus dem SKZ-Kompetenzzentrums f\u00fcr 3D-Druckverfahren, dem Center for Additive Production (CAP) in W\u00fcrzburg ausgegr\u00fcndet. Die Gesch\u00e4ftsidee der beiden Gr\u00fcnder Christian Fischer und Christian Staudigel basiert auf einem selbst entwickelten sinterbasierten 3D-Druckverfahren ColdMetalFusion (\u2018Metal SLS\u2018) zum metallischen 3D-Druck von Serienbauteilen. Dieses Verfahren nutzt die durch das MIM (\u2018Metal Injection Moulding\u2018) Spritzgie\u00dfverfahren etablierten Technologien und Werkstoffe f\u00fcr den 3D Druck von Bauteilen. Dabei kommen alle Vorteile der Additiven Fertigung in Pulverbettverfahren zum Tragen: komplexe Bauteile sind ohne St\u00fctzgeometrie auf Kunststoff Lasersinteranlagen (LS) herstellbar und werden \u00fcber die aus der MIM bekannten Entbinderungs- und Sinterverfahren zu hochdichten und Spannungsfreien Metallbauteilen. Herausragend ist auch die hohe Gr\u00fcnteilfestigkeit der Sinterbauteile, die Zwischenschritte in der Bearbeitung und ein problemloses Handling erm\u00f6glicht. Durch die Weiterentwicklung der Materialpalette ist es Headmade Materials sehr \u00fcberzeugend gelungen, den Druckprozess auf markt\u00fcblichen LS Anlagen verschiedenster Hersteller zu erm\u00f6glichen sowie die Prozessintegration und Teilezertifizierung erheblich zu erleichtern.<\/p>\n<p><strong>Headmade Materials erweitert 3D-Druck Materialpalette deutlich <\/strong><br \/>\nSeit mehr als zehn Jahren versteht sich das SKZ als zentrale und unabh\u00e4ngige Anlaufstelle f\u00fcr Industriebetriebe zu allen etablierten 3D-Druckverfahren, der zugeh\u00f6rigen Materialentwicklung, erforderlichen Qualit\u00e4tssicherungsma\u00dfnahmen sowie der Ausbildung von Mitarbeitern. Der Erfolg von Headmade Materials mit innovativen Technologien zum 3D-Druck von Metallbauteilen ist eine besonders erfreuliche Entwicklung, da es den 3D-Druck auf eine breite Materialpalette und damit auf vielf\u00e4ltige und sehr interessante Anwendungsbereiche ausgeweitet hat. \u201eDas SKZ, die Institutsleitung und die ehemaligen Kollegen gratulieren sehr herzlich zu diesem Erfolg und freuen uns, hier als Wegbereiter beigetragen zu haben\u201c, freut sich SKZ-Institutsdirektor Prof. Dr.-Ing. Martin Bastian. Georg Schwalme, Bereichsleiter Spritzgie\u00dfen &amp; Additive Fertigung am SKZ erg\u00e4nzt: \u201eEs ist wirklich beeindruckend, in welch kurzer Zeit es den beiden Gr\u00fcndern und ihrem Team gelungen ist, das ColdMetalFusion-Verfahren zur Marktreife zu entwickeln und am Markt zu etablieren. Zudem zeigen erste gemeinsame Forschungsprojekte zwischen dem SKZ und Headmade Materials innovative Synergien auf. Wir freuen uns auf die weitere Kooperation und w\u00fcnschen dem Unternehmen weiterhin eine sehr erfolgreiche Entwicklung und Umsetzung der n\u00e4chsten Unternehmensmeilensteine\u201c.<\/p>\n<p><strong>\u00dcber das SKZ<\/strong><br \/>\nAls Europas gr\u00f6\u00dftes Kunststoff-Institut bietet das SKZ seit 61 Jahren praxisgerechte L\u00f6sungen f\u00fcr die Kunststoff-Industrie entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette. Neben Forschung und Entwicklung mit direktem Praxisbezug bietet das SKZ Pr\u00fcf- und Zertifizierungsdienstleistungen zur Qualit\u00e4tssicherung von Werkstoffen und Fertigprodukten, Kongresse und Tagungen zur Weiterbildung von Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4ften, Praxisseminare und Lehrg\u00e4nge zur Qualifizierung von Praktikern sowie Zertifizierungen von Managementsystemen z. B. nach ISO 9001.Getragen wird das SKZ von einem Netzwerk mit mehr als 400 Unternehmen. Das SKZ ist Mitglied der Zuse-Gemeinschaft. Diese ist ein Verbund unabh\u00e4ngiger, industrienaher Forschungseinrichtungen, die das Ziel verfolgen, die Leistungs- und Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Industrie, insbesondere des Mittelstandes, durch Innovation und Vernetzung zu verbessern.<\/p>\n<p><strong>\u00dcber Headmade Materials <\/strong><br \/>\nDie Headmade Materials GmbH entwickelt Materialien und Verfahren f\u00fcr den metallischen 3D-Druck von Serienbauteilen. Kern der Technologie ist das selbst entwickelte sinterbasierte 3D-Druckverfahren ColdMetalFusion (\u2018Metal SLS\u2018), das es Kunden erm\u00f6glicht, Metallbauteile kosteng\u00fcnstig und in Serie zu produzieren. Durch die Anpassung des Materials l\u00e4uft der Prozess auf verf\u00fcgbaren Anlagen verschiedener Hersteller und erleichtert die Prozessintegration und Teilezertifizierung erheblich. Headmade Materials bietet Kunden die Inhouse-Nutzung des Cold Metal Fusion-Verfahrens sowie 3D-Druck-Dienstleistungenan. Weitere Informationen unter <a href=\"www.headmade-materials.de\">www.headmade-materials.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Spin-off Headmade Materials des Kunststoff-Zentrums SKZ beeindruckt mit einer weiteren Finanzierung in H\u00f6he von EUR 8,25 Mio. und&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":30240,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-30239","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30239","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=30239"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30239\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":30241,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30239\/revisions\/30241"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/30240"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=30239"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=30239"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=30239"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=30239"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}