{"id":30284,"date":"2022-02-25T14:06:13","date_gmt":"2022-02-25T13:06:13","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=30284"},"modified":"2022-02-25T14:06:13","modified_gmt":"2022-02-25T13:06:13","slug":"knorr-bremse-legt-bei-umsatz-und-ergebnis-deutlich-zu-und-erzielt-exzellentes-ergebnis-in-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=30284","title":{"rendered":"Knorr-Bremse legt bei Umsatz und Ergebnis deutlich zu und erzielt exzellentes Ergebnis in 2021"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u25aa Starker Umsatzanstieg um 9 % auf rund EUR 6,7 Mrd. dank hoher Marktanteile in Europa und sehr guter Performance in Wachstumsm\u00e4rkten wie Nordamerika<\/strong><br \/>\n<strong>\u25aa EBIT mit EUR 920,3 Mio. um 13,1 % h\u00f6her als im Vorjahr, operative EBIT-Marge steigt um 40 Basispunkte auf 13,6 %<\/strong><br \/>\n<strong>\u25aa EBITDA von EUR 1.210,7 Mio. unterstreicht stabiles und krisenfestes Gesch\u00e4ftsmodell der Knorr-Bremse AG<\/strong><br \/>\n<strong>\u25aa Auftragseingang legt deutlich um 13,1 % auf neues Rekordniveau von rund EUR 7,3 Mrd. zu &#8211; unterst\u00fctzt durch starkes Wachstum im vierten Quartal<\/strong><br \/>\n<strong>\u25aa Auftragsbestand steigt mit gut EUR 5,6 Mrd. ebenfalls auf Rekordniveau<\/strong><br \/>\n<strong>\u25aa Starker Free Cashflow liegt zum Jahresende bei EUR 600 Mio. und Cash Conversion Rate bei 92,3 %<\/strong><br \/>\n<strong>\u25aa Nachhaltigkeit: CO2-Neutralit\u00e4t zum Jahresende 2021 erreicht und ESG-Ziele sind ab 2022 Teil der Managementverg\u00fctung<\/strong><br \/>\n<strong>\u25aa Guidance 2021 erf\u00fcllt und starker Ausblick f\u00fcr 2022: Umsatz EUR 6,8 Mrd. bis EUR 7,2 Mrd., operative EBIT-Marge zwischen 12,5 % und 14,0 % und Free Cashflow zwischen EUR 500 Mio. und EUR 600 Mio.<\/strong><\/p>\n<p>Die Knorr-Bremse AG ist weiter auf Erfolgskurs. In M\u00fcnchen hat der Weltmarktf\u00fchrer f\u00fcr Brems- und weitere Systeme f\u00fcr Schienen- und Nutzfahrzeuge heute seine vorl\u00e4ufigen Ergebnisse f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2021 pr\u00e4sentiert.<br \/>\nDr. Jan Mrosik, Vorstandsvorsitzender der Knorr-Bremse AG: \u201eDas vergangene Jahr war f\u00fcr viele Unternehmen erneut eine gro\u00dfe Herausforderung \u2013 mit der weltweiten Corona-Pandemie und den damit verbundenen Auswirkungen. Auch bei Knorr-Bremse verschoben einige Kunden ihre Auftr\u00e4ge. Zudem kam es zu Lieferengp\u00e4ssen, vornehmlich in unserer Truck-Sparte. Umso mehr freut es mich, dass wir durch viele Initiativen und das Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unsere Lieferversprechen fast ausnahmslos halten konnten. Unser Gesch\u00e4ftsmodell ist krisenfest, das haben wir erneut bewiesen. Unsere hervorragenden Ergebnisse aus dem abgelaufenen Gesch\u00e4ftsjahr belegen das eindrucksvoll: Allein im vierten Quartal konnten wir einen sehr starken Auftragseingang von \u00fcber EUR 2,2 Milliarden verbuchen und so das Jahr mit einem Rekord-Auftragsbestand von rund EUR 5,6 Milliarden Euro beenden. Das ist ein sehr gro\u00dfer Vertrauensbeweis unserer Kunden in unsere Produkte und unseren Service, unsere Innovationsfreude und unsere Zuverl\u00e4ssigkeit. Und es ist ein Beleg f\u00fcr unsere Zukunftsf\u00e4higkeit, also die Basis f\u00fcr k\u00fcnftiges profitables Wachstum. Das sind die besten Voraussetzungen, um den erfolgreichen Kurs von Knorr-Bremse auch in 2022 fortzusetzen.\u201c<br \/>\nFrank Markus Weber, Finanzvorstand der Knorr-Bremse AG: \u201eTrotz der sp\u00fcrbaren Beeintr\u00e4chtigungen durch die Corona-Pandemie sehen wir die langfristigen Megatrends wie Urbanisierung, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Mobilit\u00e4t in unseren beiden Divisionen Nutz- und Schienenfahrzeuge unver\u00e4ndert positiv. Knorr-Bremse konnte mit einer operativen EBITDA-Marge von 17,9 % und einer operativen EBIT-Marge von 13,6 % eine beeindruckende Profitabilit\u00e4t erreichen und einen starken Free Cashflow von EUR 600,0 Millionen erzielen. Die Cash Conversion Rate liegt bei sehr guten 92,3 % und damit in unserem langfristigen Zielkorridor, nachdem sie zwei Jahre in Folge sogar \u00fcber 100 % lag. Der Gewinn pro Aktie hat sich erneut deutlich verbessert und wuchs im abgelaufenen Gesch\u00e4ftsjahr um 26 % auf EUR 3,87. Zudem haben wir unseren ESG-Status verbessert und das wichtige Ziel der CO2-Neutralit\u00e4t im Jahr 2021 erreicht. Insgesamt verf\u00fcgt Knorr-Bremse also \u00fcber ein herausragendes Finanzprofil mit starker Profitabilit\u00e4t, hoher Liquidit\u00e4t, einer grundsoliden Bilanz sowie einem klaren Wachstumspfad.\u201c<\/p>\n<p><strong>Umsatzprognose erf\u00fcllt und starkes Ergebnis geliefert \u2013 trotz Corona-Pandemie und Lieferengp\u00e4ssen<\/strong><\/p>\n<p>Der Konzernumsatz stieg im Gesch\u00e4ftsjahr 2021 insbesondere durch einen starken Zuwachs im Nutzfahrzeugmarkt um 8,9 % auf EUR 6.705,6 Mio. (Vorjahr: EUR 6.156,7 Mio.). Das Wachstum kam insbesondere aus den Regionen Europa und Nordamerika. Durch diesen Zuwachs und durch die weiterhin strikte Kostendisziplin stieg das EBIT auf EUR 920,3 Mio. (Vorjahr: EUR 814,0 Mio.), bei einer operativen EBIT-Marge von 13,6 % (Vorjahr 13,2 %). Das EBITDA betrug im abgelaufenen Gesch\u00e4ftsjahr 2021 EUR 1.210,7 Mio. (Vorjahr: EUR 1.106,9 Mio.). Die operative EBITDA-Marge lag bei 17,9 % (Vorjahr: 18,0 %). Der Free Cashflow belief sich auf EUR 600,0 Mio. und lag damit unter den EUR 687,3 Mio. des Vorjahres, das jedoch von einzelnen gr\u00f6\u00dferen Effekten profitierte.<\/p>\n<p><strong>Auftragseingang mit neuem Rekordniveau<\/strong><\/p>\n<p>Im Gesch\u00e4ftsjahr 2021 steigerte Knorr-Bremse den Auftragseingang im Konzern um 13,1 % auf ein neues Rekordniveau von EUR 7.286,7 Mio. gegen\u00fcber dem Vorjahreswert von EUR 6.441,8 Mio. Diese Entwicklung resultierte insbesondere aus einem starken Anstieg der Nachfrage im Nutzfahrzeugmarkt und f\u00fchrte zu einem Auftragsbestand zum 31.12.2021 in H\u00f6he von EUR 5.558,1 Mio. (Vorjahr: EUR 4.977,0 Mio.).<\/p>\n<p><strong>Division Systeme f\u00fcr Schienenfahrzeuge (RVS) mit sehr starkem Jahresende<\/strong><\/p>\n<p>Der Markt f\u00fcr Schienenfahrzeuge war auch im Gesch\u00e4ftsjahr 2021 weltweit von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Die Division RVS verzeichnete im Jahresvergleich, trotz der nur langsamen Erholung des Schienenverkehrs, einen stabilen Auftragseingang. Gleichzeitig stieg der Auftragsbestand zum 31.12.2021 um 4,1 % auf EUR 3.875,1 Mio. (Vorjahr: EUR 3.721,4 Mio.). Der Umsatz der Division RVS konnte in diesem volatilen Umfeld mit EUR 3.317,0 Mio. ann\u00e4hernd auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden (Vorjahr: EUR 3.336,8 Mio.). F\u00fcr das laufende Jahr wird erwartet, dass RVS wieder st\u00e4rker w\u00e4chst. Die operative EBIT-Marge lag 2021 bei 18,1 % (Vorjahr: 19,1 %).<br \/>\nDivision Systeme f\u00fcr Nutzfahrzeuge (CVS) mit anhaltend starker Nachfrage Der globale Nutzfahrzeugmarkt, gemessen an der Anzahl produzierter Fahrzeuge (Truck Production Rate), sank in 2021 um 1 % gegen\u00fcber dem Vorjahr. Zwar erholten sich die Produktionsraten in Europa, Nord- und S\u00fcdamerika im Laufe des Jahres, dem stand jedoch eine starke Reduzierung in Asien im zweiten Halbjahr 2021 gegen\u00fcber. Trotz dieses schwierigen Marktumfelds erzielte die Division CVS ein starkes Ergebnis: Der Umsatz stieg im Gesch\u00e4ftsjahr 2021 um 20,2 % auf EUR 3.390,2 Mio. (Vorjahr: EUR 2.819,4 Mio.) Dabei konnte die Profitabilit\u00e4t der Division mit einer EBIT-Marge von 10,7 % (Vorjahr: 8,3 %) deutlich verbessert werden. Der Auftragseingang stieg um 29,2 % auf EUR 3.818,0 Mio. (Vorjahr: EUR 2.954,2 Mio.). Der Auftragsbestand erreichte einen Rekordwert von EUR 1.696,8 Mio. (Vorjahr: EUR 1.269,0 Mio.).<\/p>\n<p><strong>Innovation als ma\u00dfgeblicher Treiber f\u00fcr profitables Wachstum<\/strong><\/p>\n<p>Mit starken Investitionen sicherte Knorr-Bremse auch im vergangenen Gesch\u00e4ftsjahr seine Innovations- und Technologief\u00fchrerschaft und seine starke Marktposition im Rail- und im Truck-Segment. Den Aufwand f\u00fcr Forschung und Entwicklung steigerte Knorr-Bremse um 8,8 % auf EUR 431,4 Mio. (Vorjahr: EUR 396,4 Mio.). Damit liegt die Quote des F&amp;E-Aufwandes zum Konzernumsatz bei 6,4 %. Der Schwerpunkt der Investitionst\u00e4tigkeit lag erneut auf zukunftsorientierten Forschungs- und Entwicklungsprojekten wie etwa in der Division CVS der E-Mobilit\u00e4t f\u00fcr Nutzfahrzeuge, der Fahrerassistenz und Verkehrssicherheit, dem automatisierten Fahren, der Konnektivit\u00e4t oder der Weiterentwicklung des Nutzfahrzeuglenkungsgesch\u00e4fts wie der vollelektrischen Lenkung EPS (Electric Power Steering). Die Entwicklungsaktivit\u00e4ten in der Division RVS konzentrierten sich auf L\u00f6sungen f\u00fcr den automatisierten Zugbetrieb wie die Entwicklung des Reproduzierbaren Bremswegs (Reproducible Braking Distance), der Digitalen Automatischen Kupplung f\u00fcr den G\u00fcterverkehr sowie auf die Weiterentwicklung von digitalen Services, etwa f\u00fcr ein verbessertes Lebenszyklusmanagement von Schienenfahrzeugen, einer h\u00f6heren Verf\u00fcgbarkeit und Umweltvertr\u00e4glichkeit.<\/p>\n<p><strong>Knorr-Bremse Standorte seit Ende 2021 CO2-neutral \u2013 Scope 3-Ausweis in 2022<\/strong><\/p>\n<p>Ein Schwerpunktthema von Knorr-Bremse ist die Umsetzung der Klimastrategie 2030. Damit verfolgt Knorr-Bremse zwei Ziele: Die Halbierung der CO2-Emissionen bis 2030 \u2013 im Einklang mit den Zielen des Pariser Abkommens \u2013 und die CO2-Neutralit\u00e4t der Standorte. Die Reduktion der CO2-Emissionen bis 2030 wird durch die drei Hebel Energieeffizienz sowie die Eigenproduktion und den Bezug von erneuerbaren Energien erreicht. Die \u00fcber das Reduktionsziel hinaus verbleibenden, unvermeidbaren Emissionen werden durch den zus\u00e4tzlichen Einsatz erneuerbarer Energien reduziert sowie durch hochwertige Klimaschutzzertifikate kompensiert. Die Knorr-Bremse Standorte arbeiten seit Ende 2021 CO2-neutral. Knorr-Bremse hat damit das zweite Ziel erreicht. Au\u00dferdem wird Knorr-Bremse erstmals im Mai dieses Jahres ausgew\u00e4hlte Scope 3-Emissionen im Nachhaltigkeitsbericht 2021 ausweisen.<br \/>\nUm den Nachhaltigkeitsgedanken im gesamten Management und in der Belegschaft weiter zu st\u00e4rken, wurde zudem ein neues globales Verg\u00fctungssystem f\u00fcr den Vorstand und das Management eingef\u00fchrt, das ab dem Gesch\u00e4ftsjahr 2022 gilt. Die kurzfristige variable Verg\u00fctung wird sich dann mit 20 % an der Erreichung von Nachhaltigkeitszielen zu Klimaschutz und Arbeitssicherheit sowie an Nachhaltigkeitsratings orientieren.<br \/>\nDer Knorr-Bremse Konzern besch\u00e4ftigte zum 31.12.2021 insgesamt 30.544 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (FTE), 2,8 % mehr als im Vorjahr (29.714). Der Anstieg beruhte vor allem auf organischem Wachstum. Der Anteil weiblicher Mitarbeiter stieg weltweit auf 20,3 % (Vorjahr: 19,9 %). Der Frauenanteil in F\u00fchrungspositionen erh\u00f6hte sich auf 14,1 % (Vorjahr: 13,2 %).<\/p>\n<p><strong>Positiver Ausblick f\u00fcr 2022<\/strong><\/p>\n<p>Der Auftragsbestand von Knorr-Bremse bildet eine starke Grundlage f\u00fcr 2022. Anhaltende Engp\u00e4sse in der Halbleiterindustrie k\u00f6nnten sich zwar vor allem auf die Division Nutzfahrzeuge auswirken, generell erwarten wir aber positive Marktaussichten f\u00fcr das Schienen- und das Nutzfahrzeugsegment. Vorausgesetzt, dass in 2022 ein stabiles wirtschaftliches und politisches Umfeld erhalten bleibt und keine neuen Einbr\u00fcche durch die Corona-Pandemie oder Einschr\u00e4nkungen aufgrund von Lieferkettenengp\u00e4ssen auftreten, erwartet Knorr-Bremse f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2022 einen Umsatz zwischen EUR 6.800 Mio. und EUR 7.200 Mio., eine operative EBIT-Marge von 12,5 % bis 14,0 % sowie einen Free Cashflow zwischen EUR 500 Mio. bis EUR 600 Mio.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Knorr-Bremse AG ist weiter auf Erfolgskurs. 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