{"id":30367,"date":"2022-03-02T10:37:58","date_gmt":"2022-03-02T09:37:58","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=30367"},"modified":"2022-03-02T10:37:58","modified_gmt":"2022-03-02T09:37:58","slug":"covestro-wird-klimaneutral","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=30367","title":{"rendered":"Covestro wird klimaneutral"},"content":{"rendered":"<p>\u2022 <strong>Ehrgeiziges Ziel: Netto-Null<sup>1<\/sup>-Emissionen bis 2035 f\u00fcr Scope\u00a01 und Scope\u00a02<\/strong><br \/>\n\u2022 <strong>Reduktion von Treibhausgasemissionen um 60\u00a0% bis 2030<\/strong><br \/>\n\u2022 <strong>Jedes Produkt soll zuk\u00fcnftig als klimaneutrale Version angeboten werden, wichtige Produkte bereits jetzt erh\u00e4ltlich<\/strong><\/p>\n<p>Covestro richtet sich mit seiner Unternehmensvision vollst\u00e4ndig auf Kreislaufwirtschaft aus. Dies soll langfristig die gesamte Produktion und das Produktsortiment des Werkstoffherstellers sowie s\u00e4mtliche Bereiche des Unternehmens umfassen. Eine konkrete Ma\u00dfnahme hin zu diesem Ziel ist Klimaneutralit\u00e4t. Bereits 2021 hat Covestro seine Treibhausgasemissionen um 54\u00a0Prozent gegen\u00fcber 2005 senken k\u00f6nnen und damit das vorherige Nachhaltigkeitsziel bis 2025 \u00fcbererf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Nun hat Covestro ein weiteres ehrgeiziges Ziel definiert: Bis 2035 klimaneutral zu werden und die Netto-Null-Emissionen f\u00fcr Scope\u00a01 und Scope\u00a02 zu erreichen. Auf dem Weg zu diesem Ziel plant das Unternehmen, die Treibhausgasemissionen aus eigener Produktion (Scope\u00a01) sowie externen Energiequellen (Scope\u00a02) bis 2030 um 60\u00a0Prozent<sup>2 <\/sup>auf 2,2\u00a0Mio.\u00a0Tonnen zu senken. Zudem sollen die indirekten Treibhausgasemissionen aus vor- und nachgelagerten Prozessen in der Wertsch\u00f6pfungskette (Scope\u00a03) weiter verringert werden. Ein Reduktionsziel soll hierzu im Jahr 2023 bekanntgegeben werden.<\/p>\n<p>Um Netto-Null-Emissionen zu erreichen, geht Covestro von Investitionen zwischen 250 bis 600\u00a0Millionen Euro bis 2030 aus. Die steigende Energieeffizienz soll zu Einsparungen j\u00e4hrlicher operativer Kosten in H\u00f6he von voraussichtlich 50 bis 100\u00a0Millionen Euro f\u00fchren. Auf dem Weg zu Netto-Null-Emissionen erwartet Covestro zus\u00e4tzlich h\u00f6here operative Kosten in H\u00f6he eines niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Betrags pro Jahr. Diese Kostenannahmen basieren auf den historischen Erfahrungen, dass die Preise f\u00fcr fossile Energien niedriger sind als die f\u00fcr erneuerbare Energien.<\/p>\n<p>\u201eIn den letzten zwei Jahren haben wir mit Hochdruck an der Umsetzung unserer Vision der vollst\u00e4ndigen Kreislaufwirtschaft gearbeitet. Wir haben auf diesem Weg bereits wichtige Meilensteine erreicht und setzen uns weiterhin ehrgeizige Ziele. Mit diesem Ansatz sind wir ein Vorreiter unserer Branche und konnten bereits viele Erfolge verzeichnen. Unsere ambitionierten Klimaziele sind nun ein n\u00e4chster Meilenstein&#8221;, sagte Dr. Markus Steilemann, Vorstandsvorsitzender von Covestro. \u201eMit der Kreislaufwirtschaft k\u00f6nnen wir Klima, Natur und Ressourcen sch\u00fctzen und nachhaltiges Wachstum erreichen, das die planetaren Grenzen ber\u00fccksichtigt. Covestro und die chemische Industrie sind Teil der L\u00f6sung. Ohne uns ist Nachhaltigkeit nicht machbar. Wir alle m\u00fcssen uns noch mehr anstrengen, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft m\u00fcssen die Aufgabe im Schulterschluss meistern, um die ehrgeizigen Klimaziele umzusetzen.&#8221;<\/p>\n<p>Basierend auf den vorherigen Zielen von Covestro zur Reduktion spezifischer Treibhausgasemissionen konnten bereits wichtige Meilensteine erreicht werden. So hat der Konzern seine Ambition, bis 2025 die Treibhausgasemissionen um 50\u00a0Prozent pro Tonne hergestellten Produkts zu reduzieren, \u00fcbererf\u00fcllt. Dank der nachhaltigeren Produktionsprozesse an allen gr\u00f6\u00dferen Produktionsstandorten konnte Covestro die Emissionen, verglichen mit dem Basisjahr 2005, bereits 2021 um 54\u00a0Prozent verringern.<\/p>\n<p>Ein wichtiger Aspekt des neuen Reduktionsziels bis 2035 ist die Erreichung der Ziele aus dem Pariser Klimaabkommen, gem\u00e4\u00df dem die Weltgemeinschaft die globale Erw\u00e4rmung auf 1,5\u00a0Grad Celsius begrenzen m\u00f6chte.<\/p>\n<h3><strong>Drei Hebel tragen wesentlich zur Erreichung der Klimaziele bei<\/strong><\/h3>\n<ul>\n<li>Die Produktionsprozesse werden weiter verbessert und die Energieeffizienz gef\u00f6rdert, um noch nachhaltigere Produktionsprozesse zu erreichen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Senkung der Lachgas-Emissionen durch den verst\u00e4rkten Einsatz hocheffizienter, innovativer Katalysatoren. Dank der weiteren Digitalisierung der Betriebe und der Nutzung digitaler Technologien k\u00f6nnen Produktionsanlagen au\u00dferdem effizienter gesteuert und Prozesse durch digitale Simulationen optimiert werden. Zudem helfen digitale Technologien dabei, Emissionsdaten \u00fcber die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette zu erheben und nachzuverfolgen.<\/li>\n<li>Die Produktionsstandorte von Covestro werden weltweit schrittweise auf gr\u00fcnen Strom umgestellt. Dazu geh\u00f6rt der Einsatz von Offshore-Windenergie, unter anderem mittels einer Liefervereinbarung mit dem Energieanbieter \u00d8rsted, durch die 10\u00a0Prozent der ben\u00f6tigten Energie an den deutschen Unternehmensstandorten ab 2025 gedeckt werden sollen. Onshore-Windenergie soll ebenfalls eingesetzt werden, beispielsweise im Rahmen des Stromabnahmevertrags mit ENGIE, der 45\u00a0Prozent des Energiebedarfs des Standorts von Covestro in Antwerpen (Belgien) abdeckt. Etwa 10\u00a0Prozent des Energiebedarfs von Covestro in Shanghai (China) stammen bereits aus den Solarparks von Datan Wuzhong New Energy Co. Zus\u00e4tzlich zu den bestehenden Kooperationsmodellen mit Stromanbietern sind weitere Vereinbarungen geplant, um eine Netto-Null-CO<sub>2<\/sub>-Bilanz zu erreichen.<\/li>\n<li>Dampf ist bei Produktionsprozessen in der Chemie eine wichtige Energiequelle. Covestro will die Herausforderung, die Dampferzeugung von fossile auf erneuerbare Energien umzustellen, mit mehreren Mitteln l\u00f6sen. Zu diesem Zweck untersucht das Unternehmen die Verwendung von Biogas und gr\u00fcnem Erdgas als Energiequellen zur Erzeugung von gr\u00fcnem Dampf. Gr\u00fcner Wasserstoff und gr\u00fcner Ammoniak oder Gr\u00fcnstrom k\u00f6nnten ebenfalls als Energiequellen f\u00fcr die Dampferzeugung verwendet werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mit Beginn des Gesch\u00e4ftsjahres 2022 aktualisiert und erweitert Covestro sein bisheriges Steuerungssystem und erg\u00e4nzt zus\u00e4tzlich eine Nachhaltigkeitskomponente, im Jahr 2022 gemessen an den direkten und indirekten Treibhausgasemissionen (Scope 1 und 2). Bereits seit Januar\u00a02021 ist die Verringerung von Treibhausgasemissionen (Scope\u00a01) als Leistungskennzahl f\u00fcr die langfristige Verg\u00fctung im Top-Management festgelegt.<\/p>\n<div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Covestro richtet sich mit seiner Unternehmensvision vollst\u00e4ndig auf Kreislaufwirtschaft aus. 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