{"id":30567,"date":"2022-03-11T09:50:41","date_gmt":"2022-03-11T08:50:41","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=30567"},"modified":"2022-03-11T09:50:41","modified_gmt":"2022-03-11T08:50:41","slug":"lanxess-steigert-umsatz-und-ergebnis-im-geschaeftsjahr-2021-deutlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=30567","title":{"rendered":"LANXESS steigert Umsatz und Ergebnis im Gesch\u00e4ftsjahr 2021 deutlich"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Umsatz mit 7,557 Mrd. Euro um 23,8 Prozent \u00fcber Vorjahr<\/strong><\/li>\n<li><strong>EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen steigt um 17,2 Prozent auf\u00a01,010 Mrd. Euro <\/strong><\/li>\n<li><strong>Dividendenvorschlag f\u00fcr Gesch\u00e4ftsjahr 2021: 1,05 Euro je Aktie<\/strong><\/li>\n<li><strong>CEO Matthias Zachert: \u201eWir haben f\u00fcr 2021 ein Jahr des Wachstums versprochen und abgeliefert.\u201c<\/strong><\/li>\n<li><strong>Auch f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2022 deutliche Ergebnissteigerung erwartet \u2013 Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine noch nicht ber\u00fccksichtigt<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>LANXESS hat das Gesch\u00e4ftsjahr 2021 erfolgreich abgeschlossen. Trotz immenser Steigerungen bei Energie-, Rohstoff- und Frachtkosten hat der Spezialchemie-Konzern Umsatz und Ergebnis deutlich verbessert.<\/p>\n<p>Der Konzernumsatz lag 2021 mit 7,557\u00a0Milliarden Euro um 23,8 Prozent \u00fcber dem Vorjahreswert von 6,104 Milliarden Euro. Das\u00a0EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen stieg um 17,2 Prozent auf 1,010 Milliarden Euro nach 862\u00a0Millionen Euro im Vorjahr. Damit liegt das Ergebnis innerhalb der prognostizierten Bandbreite von 1 Milliarde bis 1,05 Milliarden Euro. Vor allem die starke Nachfrage aus Kundenbranchen wie etwa der Automobil-, Bau-, Transport- und der verarbeitenden Industrie hat zu den guten Ergebnissen \u00fcber alle Segmente des Konzerns hinweg beigetragen. Die EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen betrug nach 14,1 Prozent im Vorjahr unter dem Einfluss von stark gestiegenen Kosten und Einmaleffekten nun\u00a013,4 Prozent.<\/p>\n<p>\u201eWir haben f\u00fcr 2021 ein Jahr des Wachstums angek\u00fcndigt \u2013 und das haben wir allen Widrigkeiten zum Trotz abgeliefert. Die extremen Steigerungen auf der Kostenseite konnten wir weitgehend in den Markt weitergeben. Dar\u00fcber hinaus haben wir inmitten der Pandemie vier Akquisitionen gestemmt und damit unser Segment Consumer Protection massiv ausgebaut. All das zeigt die St\u00e4rke und die Stabilit\u00e4t, die LANXESS inzwischen hat\u201c, so Matthias Zachert, Vorstandsvorsitzender von LANXESS.<\/p>\n<p>Das Konzernergebnis aus fortzuf\u00fchrendem Gesch\u00e4ft lag mit 218 Millionen Euro wie erwartet deutlich unter dem Vorjahreswert von 908\u00a0Millionen\u00a0Euro. 2020 wurde aus dem Verkauf der Anteile am Chemiepark-Betreiber Currenta ein hoher au\u00dferordentlicher Ertrag erzielt.<\/p>\n<p><strong>Deutliches Wachstum f\u00fcr 2022 erwartet \u2013 Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine noch nicht ber\u00fccksichtigt<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr das laufende Gesch\u00e4ftsjahr 2022 ist Zachert optimistisch, trotz weiter steigender Kosten. \u201eWir gehen in der ersten Jahresh\u00e4lfte 2022 von weiteren Preissteigerungen bei Energie und Rohstoffen aus. Auch die weltweiten Lieferketten bleiben fragil. Trotzdem erwarten wir f\u00fcr dieses Gesch\u00e4ftsjahr erneut einen deutlichen Ergebniszuwachs.\u201c Allerdings sind die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine noch unklar. F\u00fcr das erste Quartal 2022 geht LANXESS von einem Ergebnissprung aus und rechnet mit einem EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen von 280 bis 320 Millionen Euro (Vorjahr: 242 Millionen Euro).<\/p>\n<p><strong>Dividende soll erneut steigen<\/strong><\/p>\n<p>Die Dividende soll f\u00fcr das Jahr 2021 erneut steigen. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung, die am 25. Mai 2022 virtuell stattfindet, eine Dividende von 1,05 Euro je Aktie vorschlagen \u2013 das sind f\u00fcnf Prozent mehr als im Vorjahr. Das entspricht einer Aussch\u00fcttungssumme von insgesamt rund 91\u00a0Millionen Euro.<\/p>\n<p><strong>Vier Akquisitionen inmitten der Pandemie <\/strong><\/p>\n<p>Trotz Corona-bedingt schwieriger Bedingungen hat LANXESS im Gesch\u00e4ftsjahr 2021 vier Akquisitionen get\u00e4tigt und damit das Segment Consumer Protection deutlich gest\u00e4rkt. Mit der \u00dcbernahme des franz\u00f6sischen Biozid-Spezialisten INTACE hat der Spezialchemie-Konzern sein Angebot an Fungiziden f\u00fcr Papier und Verpackungen erweitert. Durch das Portfolio des Desinfektions- und Hygieneanbieters Theseo hat LANXESS sein Produktspektrum f\u00fcr den Wachstumsmarkt Tiergesundheit deutlich ausgebaut. Im August hat der Konzern die Akquisition des US-amerikanischen Spezialchemikalien-Herstellers Emerald Kalama Chemical abgeschlossen und ist damit zu einem der f\u00fchrenden Anbieter von Produkten f\u00fcr Aroma- und Duftstoffe aufgestiegen. Die \u00dcbernahme des Gesch\u00e4ftsbereichs Microbial Control vom US-amerikanischen Konzern International Flavors &amp; Fragrances Inc. (IFF), einem der f\u00fchrenden Anbieter von antimikrobiellen Wirkstoffen und Formulierungen f\u00fcr Materialschutz, Konservierungs- und Desinfektionsmittel, hat LANXESS ebenfalls im August 2021 vertraglich vereinbart. Der Abschluss der Transaktion ist f\u00fcr das zweite Quartal 2022 geplant.<\/p>\n<p><strong>Wachstum in allen Segmenten<\/strong><\/p>\n<p>Im Segment <strong>Advanced Intermediates<\/strong> konnte LANXESS die Rohstoff-Preiserh\u00f6hungen erfolgreich weitergeben. Auch aufgrund der guten Nachfrage stieg der Umsatz um 19,6 Prozent von 1,629 Milliarden Euro im Vorjahr auf 1,949 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen lag mit 333 Millionen Euro um 7,8 Prozent \u00fcber dem Vorjahreswert von 309 Millionen Euro. Insbesondere hohe Energie- und Frachtkosten belasteten Ergebnis und Marge. Die EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen lag mit 17,1 Prozent daher unter der Marge des Vorjahres von 19,0 Prozent.<\/p>\n<p>Das Segment <strong>Specialty Additives<\/strong> profitierte von der beginnenden Erholung der Luftfahrtindustrie und der guten Nachfrage aus der\u00a0Bau-, \u00d6l- und Gasindustrie. Die stark gestiegenen Rohstoffpreise konnten erfolgreich weitergegeben werden. Der Umsatz erreichte 2,295\u00a0Milliarden Euro und lag damit 16,8 Prozent \u00fcber dem Vorjahreswert von 1,965 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen stieg um 16,2 Prozent von 278 Millionen Euro auf 323 Millionen Euro. Gestiegene Energie- und Frachtkosten belasteten auch hier das Ergebnis. Die EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen blieb im Vergleich zum Vorjahr mit 14,1 Prozent unver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Die Gesch\u00e4fte im Segment <strong>Consumer Protection<\/strong> entwickelten sich im gesamten Jahr sehr positiv. Dabei profitierte das Segment in hohem Ma\u00dfe vom Portfolio-Effekt aus der Akquisition des Unternehmens Emerald Kalama Chemical. Die neuen Spezialchemie-Gesch\u00e4fte wurden zusammen mit den Benzylprodukten von Advanced Industrial Intermediates in den neu gegr\u00fcndeten Gesch\u00e4ftsbereich Flavors &amp; Fragrances eingegliedert. Auch die Akquisition der Biozid-Unternehmen INTACE und Theseo steigerte Umsatz und Ergebnis. Der Umsatz lag auch aufgrund h\u00f6herer Absatzmengen und Verkaufspreise mit 1,515 Milliarden Euro um 21,9 Prozent \u00fcber dem Wert des Vorjahres von 1,243 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen stieg insbesondere bedingt durch hohe Energie- und Frachtkosten sowie ungeplante Anlagen-Stillst\u00e4nde nur um 3,4 Prozent von 266 Millionen Euro auf 275 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen erreichte 18,2 Prozent nach 21,4 Prozent im Vorjahr.<\/p>\n<p>Dank der erholten Nachfrage der Automobilindustrie und der Weitergabe von Rohstoffpreissteigerungen stieg der Umsatz des Segments <strong>Engineering Materials<\/strong> stark an. Mit 1,708 Milliarden Euro lag der Umsatz um 43,5 Prozent h\u00f6her als der Vorjahreswert von\u00a01,190 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen stieg um 59,6 Prozent von 151 Millionen Euro auf 241 Millionen Euro, obwohl hohe Energie- und Frachtkosten einen negativen Effekt auf das Ergebnis hatten. Die EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen erreichte nach 12,7 Prozent im Vorjahr nun 14,1 Prozent.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LANXESS hat das Gesch\u00e4ftsjahr 2021 erfolgreich abgeschlossen. 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