{"id":31253,"date":"2022-04-14T09:20:54","date_gmt":"2022-04-14T07:20:54","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=31253"},"modified":"2022-04-14T09:20:54","modified_gmt":"2022-04-14T07:20:54","slug":"arburg-auf-der-rapid-tct-2022-hochtemperatur-verarbeitung-und-prozessueberwachung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=31253","title":{"rendered":"Arburg auf der rapid + tct 2022: Hochtemperatur-Verarbeitung und Prozess\u00fcberwachung"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Im Fokus: Verarbeitung von PEEK<\/strong><\/li>\n<li><strong>Vorreiterrolle: Breites Materialspektrum und Prozess\u00fcberwachung<\/strong><\/li>\n<li><strong>Neue Marktfelder: Hohe Erwartungen an gro\u00dfen 3D-Druck-Zukunftsmarkt<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die rapid + tct 2022, Nordamerikas gr\u00f6\u00dfte Veranstaltung zur additiven Fertigung, wird vom 17. bis zum 19. Mai in Detroit, USA, als Hybridevent stattfinden. Arburg ist vor Ort pr\u00e4sent und wird auf seinem Messestand (Nr. 2108) zwei Freeformer 300-3X zeigen: ein Standardsystem sowie eine Maschine zur Verarbeitung von Hochtemperatur-Werkstoffen. Als weiteres Highlight wird die die App \u201eProcessLog\u201c pr\u00e4sentiert, mit der sich Auftr\u00e4ge detailliert r\u00fcckverfolgen und dokumentieren lassen.<\/p>\n<p>\u201eWir rechnen mit sehr gro\u00dfem Interesse, da viele Unternehmen in Nordamerika additive Ideen entwickeln und dabei schnell und hoch innovativ sind\u201c, sagt Friedrich Kanz, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Arburg Inc. \u201eDas macht den Markt extrem dynamisch \u2013 was genau zu unserem AKF-Verfahren und unseren Freeformern passt.\u201c<\/p>\n<p>Die freie Materialwahl aus Kunststoffen, wie sie auch beim Spritzgie\u00dfen eingesetzt werden, gelte als einer der entscheidenden Vorteile des Arburg Kunststoff-Freiformens. Zudem lie\u00dfen sich mit dem offenen System die Eigenschaften der additiv gefertigten Bauteile gezielt anpassen.<\/p>\n<p><strong>Freeformer: f\u00fcr High-end-Anforderung pr\u00e4destiniert<\/strong><\/p>\n<p>Mit der Pr\u00e4senz auf der rapid + tct 2022 will Arburg seine Position insbesondere in der Luft- und Raumfahrtindustrie und in den Branchen Automotive, Medical sowie in der Konsumg\u00fcterindustrie weiter ausbauen. Im Fokus in Detroit stehen Hochtemperatur-Anwendungen, etwa mit den Materialien ULTEM oder PEEK, sowie die Verarbeitung flexibler Materialien, von Polypropylen-Teilen, Hart-Weich-Verbindungen sowie die Prozess\u00fcberwachung mit der App \u201eProcessLog\u201c. Mit dem Partner OTEC zeigt Arburg, wie die additiv gefertigten Bauteile durch Post Processing, wie Gleitschleifen oder Trovalieren, Oberfl\u00e4chenqualit\u00e4ten erreichen, die mit denen von Spritzgie\u00dfteilen vergleichbar sind.<\/p>\n<p><strong>Hochtemperaturwerkstoffe sicher verarbeiten<\/strong><\/p>\n<p>Auf dem Freeformer 300-3X lassen sich Hochtemperaturwerkstoffe wie beispielsweise ULTEM 9085, das als dauerhaft flammhemmendes und raucharmes Material f\u00fcr die Luft- und Raumfahrt geeignet ist, ebenso verarbeiten wie etwa biokompatible, resorbierbare und sterilisierbare sowie FDA-zugelassene Originalmaterialien. Auf der rapid + TCT 2022 wird der Hochtemperatur-Freeformer, dessen Bauraum sich auf 200 Grad Celsius beheizen l\u00e4sst, ein medizinisch zugelassenes PEEK-Granulat verarbeiten.<\/p>\n<p>Ein optimiertes Temperaturmanagement sorgt f\u00fcr die erforderliche K\u00fchlung, insbesondere der Achsantriebe, die den Bauteiltr\u00e4ger in x-, y- und z-Richtung hochpr\u00e4zise positionieren. Mit dem Freeformer lassen sich bei der Verarbeitung dieses Materials in x- und y-Richtung aktuell Festigkeiten von bis zu 95 Prozent erzielen.<\/p>\n<p>Das System ist mit einigen kleineren Anpassungen auch f\u00fcr den Einsatz im Reinraum geeignet. So k\u00f6nnen reibungslos beispielsweise Artikel hergestellt werden, die reinraumf\u00e4hig, implantierbar, biokompatibel, elastisch, leicht, stabil oder leitf\u00e4hig sind.<\/p>\n<p><strong>ProcessLog: Auftr\u00e4ge r\u00fcckverfolgen und dokumentieren<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr den Praxiseinsatz von Produkten in sicherheitsrelevanten Bereichen ist das AKF-Verfahren auch deshalb besonders interessant, weil sich die Prozessqualit\u00e4t zuverl\u00e4ssig dokumentieren und jedes Bauteil eindeutig r\u00fcckverfolgen l\u00e4sst. \u00dcber ein IIoT-Gateway k\u00f6nnen alle Freeformer standardm\u00e4\u00dfig vernetzt werden \u2013 etwa mit dem Kundenportal \u201earburgXworld\u201c.<\/p>\n<p>Mit der eigens daf\u00fcr entwickelten App \u201eProcessLog\u201c lassen sich f\u00fcr AKF-Bauteile vielf\u00e4ltige Prozess- und Bauauftragsdaten \u00fcbersichtlich grafisch darstellen, dokumentieren und teilespezifisch r\u00fcckverfolgen. So k\u00f6nnen etwa die aufgezeichneten Prozessdaten \u00fcber die komplette Bauzeit mit detaillierten Informationen zu Massedruck, Schneckenposition, Tropfenfrequenz und Austragsmenge eingesehen werden.<\/p>\n<p><strong>Rundumpaket: Hightech-Maschinen und Know-how <\/strong><\/p>\n<p>Der Freeformer ist in den Branchen Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt und Automotive ebenso vertreten wie in der in Forschung und Entwicklung. \u201eAuch wenn biokompatible, sterilisierbare oder implantierbare Materialien zum Einsatz kommen, etwa im Reinraum, sind wir enorm gut aufgestellt\u201c, fasst Friedrich Kanz die Perspektiven des AKF-Verfahrens in den USA und Kanada zusammen. Die einfache Bedienbarkeit der Maschinen, die hohe Bauteilqualit\u00e4t und -funktionalit\u00e4t und nicht zuletzt auch ein fundierter Wissensvorsprung im Bereich der industriellen additiven Fertigung kommen hinzu. Auch der nordamerikanische Markt profitiert sowohl von lokalem als auch von Remote-Service, von Angeboten zur Prozess\u00fcberwachung, von der Unterst\u00fctzung bei Kundenauftr\u00e4gen oder der beim Verarbeiten kundenspezifischer Materialien. Gerade dieses Know-how \u00fcber die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette hinweg hilft den Arburg-Kunden dabei, auch in der additiven Fertigung von Anfang an hochwertig zu produzieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die rapid + tct 2022, Nordamerikas gr\u00f6\u00dfte Veranstaltung zur additiven Fertigung, wird vom 17. bis zum 19. 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