{"id":31465,"date":"2022-04-29T09:12:06","date_gmt":"2022-04-29T07:12:06","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=31465"},"modified":"2022-04-28T11:19:18","modified_gmt":"2022-04-28T09:19:18","slug":"grammer-ag-veroeffentlicht-ergebnisse-fuer-das-erstequartal-2022-und-ausblick-fuer-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=31465","title":{"rendered":"GRAMMER AG ver\u00f6ffentlicht Ergebnisse f\u00fcr das ersteQuartal 2022 und Ausblick f\u00fcr 2025"},"content":{"rendered":"<p><strong>&#8211;\u00a0 Umsatz- und Ergebnisentwicklung im ersten Quartal von steigender Inflation, neuerlichen Corona-Lockdowns im chinesischen Markt und anhaltenden Engp\u00e4ssen an den Beschaffungsm\u00e4rkten beeinflusst<\/strong><br \/>\n<strong>&#8211; Leichter Umsatzanstieg der GRAMMER Gruppe von 2,2 % auf 515,0 Mio. EUR ma\u00dfgeblich von der Division Commercial Vehicles (+13,9 %) sowie positiven W\u00e4hrungseffekten getragen<\/strong><br \/>\n<strong>&#8211; Region APAC mit deutlichem R\u00fcckgang (-13,7 %), Region AMERICAS vermeldet Umsatzplus von 17,5 %<\/strong><br \/>\n<strong>&#8211;\u00a0Operatives EBIT mit -2,5 Mio. EUR deutlich unter Vorjahresniveau (Q1 2021: 21,0 Mio. EUR)<\/strong><br \/>\n<strong>&#8211;\u00a0Ausblick 2022 zun\u00e4chst best\u00e4tigt; allerdings k\u00f6nnen sich Risiken aus dem Krieg in der Ukraine sowie aus anhaltenden Corona-Lockdowns in China je nach L\u00e4nge und weiterem Verlauf verst\u00e4rken und die Prognose negativ beeinflussen<\/strong><\/p>\n<p>Die GRAMMER Gruppe hat die Gesch\u00e4ftszahlen f\u00fcr das erste Quartal 2022 vorgelegt. Demnach steigerte die GRAMMER AG ihren Konzernumsatz leicht auf 515,0 Mio. EUR (Q1 2021: 503,7 Mio. EUR), was einer Erh\u00f6hung von 2,2 % im Vergleich zum Vorjahreswert entspricht. Der w\u00e4hrungsbereinigte Umsatz lag mit 500,7 Mio. EUR 0,6 % unter dem Vorjahreswert. Insgesamt entwickelten sich die Umsatzerl\u00f6se im Rahmen der Erwartungen.<br \/>\nIm Vergleich zum Vorjahresquartal verringerte sich der Umsatz in der Region APAC um 13,7 % auf 89,1 Mio. EUR (Q1 2021: 103,2 Mio. EUR). In der Region EMEA sank der Umsatz leicht um 0,7 % auf 289,7 Mio. EUR (Q1 2021: 291,7 Mio. EUR). Lediglich die Region AMERICAS, deren Vorjahresquartal durch die geringere Anzahl an Abrufen der Automobilhersteller (OEMs) aufgrund des globalen Lieferengpasses bei Halbleitern belastet war, verzeichnete im ersten Quartal einen deutlichen Umsatzanstieg von 17,5 % auf 154,1 Mio. EUR (Q1 2021: 131,2 Mio. EUR) bzw. w\u00e4hrungsbereinigt um 8,7 % auf 142,6 Mio. EUR.<br \/>\nMit Blick auf die Divisionen verzeichnete das Unternehmen im Bereich Automotive einen Umsatzr\u00fcckgang um 3,6 % auf 324,2 Mio. EUR, die Erl\u00f6se der Division Commercial Vehicles erh\u00f6hten sich dagegen deutlich um 13,9 % auf 190,8 Mio. EUR. Hier waren die Regionen EMEA und AMERICAS Treiber der positiven Entwicklung des Umsatzes, wohingegen die Region APAC vor allem in China einen starken R\u00fcckgang zu verbuchen hatte. In der Division Automotive konnte die positive Umsatzentwicklung in der Region AMERICAS die Umsatzr\u00fcckg\u00e4nge in<br \/>\nEMEA und APAC nicht ausgleichen.<\/p>\n<p>Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank im ersten Quartal 2022 deutlich auf \u20131,2 Mio. EUR (Q1 2021: 22,6 Mio. EUR). Die Regionen EMEA (12,3 Mio. EUR) und APAC (6,3 Mio. EUR) leisteten positive Ergebnisbeitr\u00e4ge, w\u00e4hrend die Region AMERICAS ein negatives EBIT in H\u00f6he von \u201316,4 Mio. EUR verzeichnete. Das operative EBIT der GRAMMER Gruppe belief sich auf \u20132,5 Mio. EUR (Q1 2021: 21,0 Mio. EUR), was einer operativen EBIT-Rendite von \u20130,5 % (Q1 2021: 4,2 %) entspricht. Hauptursachen f\u00fcr den massiven Ergebnisr\u00fcckgang sind weiterhin stark steigende Material-, Logistik-, Energie- und Personalkosten, anhaltende Engp\u00e4sse in den Beschaffungsm\u00e4rkten sowie neuerliche Corona-Lockdowns, die insbesondere den chinesischen Markt treffen. Zudem schlugen Einmalaufwendungen und Sonderfrachten eines GRAMMER Werks in der Region AMERICAS in H\u00f6he von rund 4 Mio. EUR zu Buche. Das operative EBIT wurde neben positiven Wechselkurseffekten in H\u00f6he von 1,8 Mio. EUR um direkt zurechenbare Kosten f\u00fcr Corona-Schutz- und Handlungsma\u00dfnahmen in H\u00f6he von<br \/>\n0,5 Mio. EUR bereinigt.<\/p>\n<p><strong>AMERICAS mit Umsatzwachstum, EMEA und APAC mit R\u00fcckg\u00e4ngen bei den Erl\u00f6sen<\/strong><\/p>\n<p>Die Region EMEA verzeichnete im ersten Quartal 2022 einen Umsatz von 289,7 Mio. EUR (Q1 2021: 291,7 Mio. EUR), was einem leichten R\u00fcckgang von 0,7 % entspricht. Bereinigt um W\u00e4hrungseffekte ergab sich ein Wachstum von 1,1 % auf 294,9 Mio. EUR. Dabei verlief die Entwicklung in den Divisionen Automotive und Commercial Vehicles gegens\u00e4tzlich. W\u00e4hrend in der Division Commercial Vehicles ein Umsatzzuwachs von 12,8 % auf 143,4 Mio. EUR (Q1 2021: 127,1 Mio. EUR) bzw. w\u00e4hrungsbereinigt um 18,2 % auf 150,2 Mio. EUR erzielt wurde, entwickelte sich der Umsatz in der Division Automotive entsprechend dem schwachen Marktumfeld r\u00fcckl\u00e4ufig und sank um 11,1 % auf 146,3 Mio. EUR (Q1 2021: 164,6 Mio. EUR). W\u00e4hrungsbereinigt reduzierte sich der Umsatz um 12,1 % auf 144,7 Mio. EUR. Der Krieg in der Ukraine sorgte dabei f\u00fcr Produktionsunterbrechungen seitens einiger Kunden von GRAMMER, was zu einem R\u00fcckgang bei den Abrufen f\u00fchrte.<\/p>\n<p>Das operative EBIT in EMEA sank aufgrund weiterhin stark steigender Material-, Logistik- und Energiekosten sowie anhaltender Engp\u00e4sse an den Beschaffungsm\u00e4rkten im ersten Quartal 2022 deutlich auf 12,2 Mio. EUR (Q1 2021: 18,8 Mio. EUR). Diese negativen Effekte wurden durch den Ausbruch des Kriegs in der Ukraine nochmals versch\u00e4rft.<br \/>\nDie Region AMERICAS vermeldete f\u00fcr das erste Quartal 2022 einen kr\u00e4ftigen Umsatzzuwachs in beiden Divisionen von 17,5 % auf 154,1 Mio. EUR (Q1 2021: 131,2 Mio. EUR) bzw. w\u00e4hrungsbereinigt um 8,7 % auf 142,6 Mio. EUR. Urs\u00e4chlich f\u00fcr diese Entwicklung waren die im Vorjahreszeitraum geringe Anzahl von Abrufen der OEMs aufgrund des globalen Lieferengpasses bei Halbleitern in der Division Automotive sowie ein hohes Auftragsvolumen in der Division Commercial Vehicles. So stieg der Umsatz in der Division Automotive um 10,5 % auf 124,3 Mio.<br \/>\nEUR (Q1 2021: 112,5 Mio. EUR) bzw. w\u00e4hrungsbereinigt um 2,5 % auf 115,3 Mio. EUR, w\u00e4hrend die Division Commercial Vehicles einen deutlichen Zuwachs von 59,4 % auf 29,8 Mio. EUR (Q1 2021: 18,7 Mio. EUR) bzw. w\u00e4hrungsbereinigt um 46,0 % auf 27,3 Mio. EUR verzeichnete. Das operative EBIT verringerte sich dennoch im ersten Quartal 2022 auf \u201316,9 Mio. EUR (Q1 2021: \u20138,5 Mio. EUR).<br \/>\nInsbesondere die hohe Inflation sowie stark gestiegene Personalkosten in den USA wirkten sich hier negativ aus. Hinzu kamen Einmalaufwendungen in H\u00f6he von 4 Mio. EUR f\u00fcr Sonderfrachten in einem Werk in Mexiko. In der Region APAC fielen die Ums\u00e4tze in beiden Divisionen im ersten Quartal signifikant um 13,7 % auf 89,1 Mio. EUR (Q1 2021: 103,2 Mio. EUR) bzw. w\u00e4hrungsbereinigt um 20,6 % auf 81,9 Mio. EUR. In der Division Automotive resultierte der Umsatzr\u00fcckgang um 10,9 % auf 57,2 Mio. EUR (Q1 2021: 64,2 Mio. EUR) bzw. w\u00e4hrungsbereinigt um 19,3 % auf 51,8 Mio. EUR aufgrund reduzierter Kundenabrufe infolge erneuter COVID-19 Lockdowns in den Regionen Shanghai und Changchun. In der Division Commercial Vehicles setzte sich der r\u00fcckl\u00e4ufige einer versch\u00e4rften Abgasnorm in China im Juli 2021 und damit verbundene starke Vorzieheffekte in der Lkw-Produktion und aktuell sehr hohe Lkw-Best\u00e4nde zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Die Ums\u00e4tze in der Division Commercial Vehicles verringerten sich um 18,2 % auf 31,9 Mio. EUR (Q1 2021: 39,0 Mio. EUR) bzw. w\u00e4hrungsbereinigt um 22,8 % auf 30,1 Mio. EUR. Das operative EBIT in der Region APAC reduzierte sich im Wesentlichen aufgrund der geringeren Ums\u00e4tze im chinesischen Markt, h\u00f6herer Frachtkosten in Japan sowie der Anlaufkosten f\u00fcr die drei neuen Werke in China auf 6,6 Mio. EUR (Q1 2021: 15,6 Mio. EUR).<\/p>\n<p><strong>Prognose 2022 vorerst best\u00e4tigt<\/strong><\/p>\n<p>Obwohl der Gesch\u00e4ftsverlauf des ersten Quartals 2022 hinter den Erwartungen zur\u00fcckblieb, h\u00e4lt der Vorstand aktuell weiter an der im Gesch\u00e4ftsbericht 2021 ver\u00f6ffentlichten Gesamtjahresprognose fest (Umsatz von rund 2,0 Mrd. EUR, operatives EBIT zwischen 35 Mio. EUR und 40 Mio. EUR). Risiken aus dem Krieg in der Ukraine sowie aus den anhaltenden Corona-Lockdowns in China f\u00fcr den Umsatz und das Ergebnis der GRAMMER Gruppe k\u00f6nnen sich je nach L\u00e4nge und weiterem Verlauf verst\u00e4rken und die Prognose negativ beeinflussen. Kurzfristig<br \/>\nmuss GRAMMER die Weitergabe der erheblichen Steigerungen der Material-, Energie-, Transport-, Lohn- und Stillstandskosten an seine Kunden durchsetzen, um das prognostizierte Ergebnisziel zu erreichen.<\/p>\n<p><strong>Mittelfrist-Ausblick 2025<\/strong><\/p>\n<p>Um seinen Stakeholdern trotz der Unw\u00e4gbarkeiten im laufenden Jahr einen Korridor f\u00fcr die mittelfristige Gesch\u00e4ftsentwicklung aufzuzeigen, hat das Management heute seine strategischen Schwerpunkte und die daraus abgeleiteten Mittelfristziele f\u00fcr das Jahr 2025 bekanntgegeben.<br \/>\nDer Umsatz der GRAMMER Gruppe soll bis 2025 auf 2,5 Mrd. EUR wachsen, wovon 60 % in der Division Automotive und 40 % in der Division Commercial Vehicles erwirtschaftet werden sollen. F\u00fcr das operative EBIT strebt die Gesellschaft im Jahr 2025 eine Marge von &gt; 5 % an, f\u00fcr das Konzernergebnis nach Steuern wird ein Margenziel von &gt; 4 % ausgegeben. Das Umsatzwachstum wird aus allen Regionen gespeist, wobei die Region APAC zur zentralen Plattform f\u00fcr Wachstum beider Divisionen ausgebaut wird und AMERICAS wieder zur\u00fcck auf den profitablen<br \/>\nWachstumskurs gebracht wird.<\/p>\n<p>Ein wichtiger Baustein zur Erreichung dieser Zielsetzung ist das Restrukturierungsprojekt \u201eP2P &#8211; Path to Profitability\u201d, mit dem der nachhaltige Turnaround in der Region AMERICAS, dem heute zweitgr\u00f6\u00dften Markt, bis 2024 erreicht werden soll. Die GRAMMER AG wird die verschiedenen Ma\u00dfnahmen zur Sicherung der finanziellen Stabilit\u00e4t und F\u00f6rderung einer nachhaltigen Entwicklung in dieser Region auch im weiteren Jahresverlauf konsequent vorantreiben.<\/p>\n<p>Als weiteres wesentliches Etappenziel im Rahmen der Mittelfristplanung bis 2025 wurde die Reduzierung des gruppenweiten CO2-Ausstosses um 25 % verabschiedet. Im Jahr 2030 soll dann das bereits im Rahmen der GRAMMER Green Company Initiative ver\u00f6ffentlichte Ziel einer CO2-Reduktion von 50 % erreicht werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die GRAMMER Gruppe hat die Gesch\u00e4ftszahlen f\u00fcr das erste Quartal 2022 vorgelegt. 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