{"id":31505,"date":"2022-05-02T11:20:02","date_gmt":"2022-05-02T09:20:02","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=31505"},"modified":"2022-05-02T11:20:02","modified_gmt":"2022-05-02T09:20:02","slug":"neue-kompetenzen-fuer-die-digitale-transformation-benoetigt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=31505","title":{"rendered":"Neue Kompetenzen f\u00fcr die digitale Transformation ben\u00f6tigt"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>VDMA und Kienbaum stellen gemeinsame Studie \u201eFuture Skills im Maschinen- und Anlagenbau\u201c vor <\/strong><\/li>\n<li><strong>Fachkr\u00e4ftemangel erh\u00f6ht die Herausforderung f\u00fcr viele Unternehmen<\/strong><\/li>\n<li><strong>Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter m\u00fcssen kontinuierlich qualifiziert und geschult werden<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland befindet sich mitten in der digitalen Transformation. Neue Technologien ver\u00e4ndern die Prozesse in den Unternehmen und definieren die Wertsch\u00f6pfungsketten neu. Darauf m\u00fcssen die Firmen in den kommenden Jahren mit umfangreichen Ma\u00dfnahmen reagieren, wobei interdisziplin\u00e4res Arbeiten, Agilit\u00e4t und Ver\u00e4nderungsbereitschaft eine besonders wichtige Rolle spielen. \u00a0Eine genauere Analyse dieser zukunftsweisenden Ver\u00e4nderungen zeigt die Studie \u201eFuture Skills im Maschinen- und Anlagenbau\u201c des VDMA, die in Zusammenarbeit mit dem Kienbaum Institut@ISM an der Wirtschaftshochschule International School of Management (ISM), dem hauseigenen Forschungsinstitut der Personal- und Managementberatung Kienbaum, unter 148 Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4ften aus der Branche erhoben wurde.<\/p>\n<p>\u201eDigitale Transformation hei\u00dft nicht nur technologische Ver\u00e4nderung. Sie verlangt vor allem neue Kompetenzen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Diese Future Skills entscheiden zuk\u00fcnftig \u00fcber die Wettbewerbsf\u00e4higkeit unserer Unternehmen\u201c, sagt Hartmut Rauen, stellvertretender Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des VDMA zur Ver\u00f6ffentlichung des neuen Papers.<\/p>\n<p>Walter Jochmann, Managing Director bei Kienbaum Consultants international erg\u00e4nzt: \u201eEin zukunftsorientiertes Kompetenzmanagement ist auch f\u00fcr die Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus eine der zentralen Herausforderungen in den n\u00e4chsten Jahren. Dieses kann allerdings nur gelingen, wenn die Unternehmen sowohl ihr Kompetenzmanagement als auch ihr Lernangebot an der Unternehmensstrategie ausrichten\u201c. Ausgangspunkt und neu in der Studie sei dabei die Betrachtung von fachlichen und \u00fcberfachlichen Kompetenzen f\u00fcr die einzelnen Phasen im Produktlebenszyklus, der typisch f\u00fcr die Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau sei.<\/p>\n<p>Das sind die wichtigsten Ergebnisse der Studie:<\/p>\n<ul>\n<li>90 Prozent der befragten Unternehmen befinden sich in Ver\u00e4nderungsprozessen. Diese sind vor allem technologischer, organisationaler oder\/und prozessualer Natur. \u00dcber Ver\u00e4nderungen der Unternehmenskultur berichten nur 17 Prozent der befragten Unternehmen.<\/li>\n<li>Die Mehrheit der Unternehmen ist sich bewusst, wie wichtig Zukunftskompetenzen f\u00fcr den langfristigen Unternehmenserfolg sind. Knapp jedes zweite Unternehmen arbeitet derzeit an der Definition dieser Kompetenzen. Jedes zehnte Unternehmen hat diese bereits in Form eines Kompetenzmodells definiert.<\/li>\n<li>Zukunftskompetenzen sind rar: vier von f\u00fcnf Unternehmen sehen sich \u2013 auch aufgrund des Fachkr\u00e4ftemangels \u2013 mit einem \u201eSkill-Gap\u201c konfrontiert. Sie geben an, in den n\u00e4chsten 5 bis10 Jahren die ben\u00f6tigten Zukunftskompetenzen aufbauen zu m\u00fcssen.<\/li>\n<li>Die gr\u00f6\u00dften Entwicklungspotenziale sehen die Unternehmen beispielweise in interdisziplin\u00e4rem Arbeiten, Agilit\u00e4t und Ver\u00e4nderungsbereitschaft.<\/li>\n<li>Mehr als 40 Prozent der Unternehmen benennen Systemingenieur\/innen, Technische Produktmanager\/innen und I.4.0-Servicetechniker\/innen als die drei wichtigsten Job-Profile.<\/li>\n<li>Um die notwendigen Kompetenzen sicherzustellen, setzen rund 80 Prozent der Unternehmen dabei auf das Recruiting neuer Fachkr\u00e4fte mit den entsprechenden Kompetenzen.<\/li>\n<li>\u00a0Weiterbildung wird als genauso wichtig eingestuft. 80 Prozent der Unternehmen bilden ihre Fachkr\u00e4fte fort (Upskilling). Auch Umschulung (Reskilling) wird von 56 Prozent der Unternehmen eingesetzt, um die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu qualifizieren.<\/li>\n<li>F\u00fchrung hei\u00dft f\u00fcr die Mehrheit der Unternehmen vor allem die Entwicklung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Virtuelle F\u00fchrung sowie die Entwicklung von Digitalstrategien und digitalen Gesch\u00e4ftsmodellen sind weitere wichtige F\u00fchrungsaufgaben.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Um die Personalverantwortlichen in den Mitgliedsunternehmen des VDMA in ihrer t\u00e4glichen Arbeit zu unterst\u00fctzen, haben VDMA und Kienbaum Institut @ ISM auf Basis der Studienergebnisse eine Handreichung entwickelt. Diese beinhaltet \u2013 neben Erl\u00e4uterungen f\u00fcr ein zukunftsorientiertes Kompetenzmanagement \u2013 eine Kompetenzbox und beispielhaft f\u00fcr einzelne Jobbeschreibungen abgeleitete Kompetenzprofile.<\/p>\n<p>Der Studienbericht \u201eFuture Skills im Maschinen- und Anlagenbau\u201c steht ab sofort kostenfrei zum Download bereit unter: <a href=\"https:\/\/vdma.org\/viewer\/-\/v2article\/render\/51415038\">VDMA-Kienbaum Studie<\/a><br \/>\nF\u00fcr Mitglieder des VDMA wurde aus dem Studienbericht exklusiv eine Handreichung entwickelt, die die Personalverantwortlichen in den Unternehmen in ihrer t\u00e4glichen Arbeit unterst\u00fctzen soll.\u00a0Diese ist f\u00fcr Mitglieder unter <a href=\"https:\/\/vdma.org\/viewer\/-\/v2article\/render\/51415038\">Handreichung exklusiv<\/a> abrufbar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland befindet sich mitten in der digitalen Transformation. 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