{"id":31856,"date":"2022-05-20T11:50:28","date_gmt":"2022-05-20T09:50:28","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=31856"},"modified":"2022-05-20T11:50:28","modified_gmt":"2022-05-20T09:50:28","slug":"wasserstoff-offensive-von-bosch-technik-fuer-klimaneutrale-fabriken-und-co2-freien-verkehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=31856","title":{"rendered":"Wasserstoff-Offensive von Bosch: Technik f\u00fcr klimaneutrale Fabriken und CO2-freien Verkehr"},"content":{"rendered":"<p>\u2022 Bosch nimmt ersten sektorgekoppelten Wasserstoffkreislauf im Industrie 4.0-Leitwerk in Homburg in Betrieb.<\/p>\n<p>\u2022 Bosch Rexroth schlie\u00dft Partnerschaft mit Maximator Hydrogen zum Aufbau von weltweit 4 000 Wasserstofftankstellen bis 2030.<\/p>\n<p>\u2022 Bosch stattet Pilotkunde Telekom mit station\u00e4ren Brennstoffzellen aus.\u2022Bosch will Komponenten f\u00fcr Elektrolyseure zur Wasserstofferzeugung entwickeln.<\/p>\n<p>\u2022 Bosch gr\u00fcndet Projekthaus zur Industrialisierung von Wasserstoff-Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n<p>\u2022 Hannover Messe: Bosch stellt Technik f\u00fcr industrielle Wasserstoff-Anwendungen vor.<\/p>\n<p>Stuttgart \u2013 Bosch treibt mit Nachdruck den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft voran: \u201eAuf dem Weg zu einer klimaneutralen Zukunft m\u00fcssen wir energieintensiven Branchen den Umstieg auf erneuerbare Energien erm\u00f6glichen. Wasserstoff wird zu einem Schl\u00fcsselelement f\u00fcr die Versorgungssicherheit\u201c, erkl\u00e4rt Bosch-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Rolf Najork, zust\u00e4ndig f\u00fcr Industrietechnik und Fertigungschef des Unternehmens. Bosch bietet Technik f\u00fcr den Wasserstoffeinsatz in unterschiedlichen Sektoren: Das Unternehmen entwickelt Brennstoffzellen f\u00fcr mobile und station\u00e4re Anwendungen, stattet Wasserstofftankstellen mit Kompressoren aus und erzeugt Wasserstoff in den eigenen Werken. Zudem plant Bosch, in das Komponentengesch\u00e4ft f\u00fcr Elektrolyseure einzusteigen. \u201eWir bringen wasserstoffbasierte Technologien aus den Laboren in die industrielle Realit\u00e4t \u2013 auf die Stra\u00dfen und in die Fabriken\u201c, sagt Najork. Mit einem neu gegr\u00fcndeten Projekthaus macht Bosch seine Wasserstoff-Kompetenz anderen Unternehmen zug\u00e4nglich. Seine Wasserstoff-Aktivit\u00e4ten stellt Bosch auf der Hannover Messe vor (30. Mai bis 2. Juni).<\/p>\n<p><em>\u201eAuf dem Weg zu einer klimaneutralen Zukunft m\u00fcssen wir energieintensiven Branchen den Umstieg auf erneuerbare Energien erm\u00f6glichen. Wasserstoff wird zu einem Schl\u00fcsselelement f\u00fcr die Versorgungssicherheit\u201c<\/em><br \/>\nerkl\u00e4rt Bosch-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Rolf Najork, zust\u00e4ndig f\u00fcr Industrietechnik und Fertigungschef des Unternehmens.<\/p>\n<h2>CO<sub>2<\/sub>-neutrale Produktion: Erster Wasserstoffkreislauf in Homburg<\/h2>\n<p>Im Industrie 4.0-Leitwerk in Homburg zeigt Bosch, wie ein Wasserstoffkreislauf in der Fabrik der Zukunft aussehen kann: Ein Elektrolyseur produziert aus regenerativer Energie gr\u00fcnen Wasserstoff. Genutzt wird der Wasserstoff k\u00fcnftig f\u00fcr die Produktion und Mobilit\u00e4t: Brennstoffzellenfahrzeuge tanken Wasserstoff, den Bosch-Technik zuvor komprimiert. F\u00fcr industrielle Prozesse wandelt die von Bosch entwickelte station\u00e4re Brennstoffzelle Wasserstoff in W\u00e4rme und Strom um. Gesteuert werden die Energiefl\u00fcsse in Homburg bedarfsorientiert mit Industrie 4.0-Software von Bosch \u2013 die Energy Plattform ist bereits in \u00fcber 120 Werken des Unternehmens im Einsatz. Rund 90 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs von Bosch entfallen auf die Produktion. Hier setzt das Unternehmen an: \u201eWir verbessern kontinuierlich unseren CO<sub>2<\/sub>-Fu\u00dfabdruck. Homburg als Industrie 4.0-Leitwerk \u00fcbernimmt in unserem internationalen Fertigungsverbund eine Vorreiterrolle. Wir reduzieren vor Ort konsequent den Verbrauch an Energie, von der wir so viel wie m\u00f6glich regenerativ gewinnen. An beiden Stellschrauben m\u00fcssen wir drehen\u201c, erkl\u00e4rt Najork.<\/p>\n<h2>Wasserstofftankstellen: Bosch und Maximator Hydrogen kooperieren<\/h2>\n<p>Bosch Rexroth und Maximator Hydrogen haben eine L\u00f6sung zur Kompression von Wasserstoff f\u00fcr Tankstellen, Speicher und Pipelines entwickelt, die auch im Werk in Homburg erprobt werden soll. Bis 2030 wollen Bosch Rexroth und Maximator Hydrogen die Technik f\u00fcr 4 000 Wasserstofftankstellen bereitstellen. Jede dritte Wasserstofftankstelle weltweit soll dann \u00fcber Bosch-Komponenten verf\u00fcgen. \u201eDie Industrie ist Wegbereiter f\u00fcr eine klimaneutrale Zukunft. Industrietechnik von Bosch liefert wichtige Bausteine f\u00fcr die sektor\u00fcbergreifende \u00f6kologische Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft\u201c, sagt Najork. Bosch Rexroth bietet f\u00fcr Wasserstoffkompressoren wartungsarme, skalierbare Systeml\u00f6sungen mit elektrohydraulischen Antrieben, Leistungselektronik und automatisiertem Dichtungswechsel. Antriebseinheiten von aktuell 75 bis 250 Kilowatt stellt das Unternehmen zur Verf\u00fcgung. Tankstellenbetreibern erm\u00f6glicht dies einen kosteng\u00fcnstigen Einstieg in die Wasserstofftechnologie und eine bedarfsgerechte Anpassung. Die neuen containerbasierten Verdichter haben das Potenzial, die Gesamtkosten f\u00fcr Betreiber um die H\u00e4lfte gegen\u00fcber am Markt verf\u00fcgbarer Alternativen zu senken. Bosch und Maximator Hydrogen leisten so einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Nutzung von gr\u00fcnem Wasserstoff in Pkws, Nutzfahrzeugen, Bussen und Z\u00fcgen.<\/p>\n<h2>Dezentrale Stromproduktion: Brennstoffzellen zur Versorgungssicherheit<\/h2>\n<p>Der Energiebedarf steigt. Eine Herausforderung ist es, die schwankende Verf\u00fcgbarkeit erneuerbarer Energien abzusichern. Hierbei k\u00f6nnen station\u00e4re Festoxidbrennstoffzellen helfen: Die dezentralen \u201eKleinkraftwerke\u201c werden flexibel am Ort des Verbrauchs eingesetzt; ideal f\u00fcr eine effiziente Energiegewinnung in Industrie und Gewerbe. Im Werk in Homburg kommt jetzt eine Brennstoffzellenanlage in einem sektorgekoppelten Wasserstoffkreislauf zum Einsatz. Bei der <a href=\"http:\/\/news.bosch-presse.de\/go\/1\/4XSMDPD7-4XSLRNRX-4XSLRNRR-19S13K7.html\">Telekom-Tochter Power &amp; Air Solutions<\/a> tr\u00e4gt Brennstoffzellentechnik von Bosch erstmalig zur Energieversorgung eines Rechenzentrums bei. Gemeinsam mit dem chinesischen Autozulieferer Weichai und dem Technologie-Partner Ceres Power plant Bosch, Festoxidbrennstoffzellen im chinesischen Markt einzuf\u00fchren. Insgesamt sind bereits \u00fcber 50 station\u00e4re Brennstoffzellen von Bosch an eigenen Standorten oder bei Kunden in Betrieb. Jede dieser Anlagen ist mit dem Internet der Dinge verbunden. \u00dcber den kompletten Lebenszyklus der Brennstoffzellen flie\u00dfen Daten in die Cloud. Es entstehen digitale Zwillinge, die die Echtzeit\u00fcberwachung einzelner Ger\u00e4te erm\u00f6glichen. Mit der Serienfertigung station\u00e4rer Brennstoffzellen will Bosch 2024 starten. Angesiedelt werden soll die Produktion an den Bosch-Standorten Bamberg, Homburg und Wernau.<\/p>\n<h2>Wasserstofferzeugung: Bosch steigt in Elektrolysegesch\u00e4ft ein<\/h2>\n<p>Bosch will k\u00fcnftig nicht nur Technik anbieten, um Wasserstoff zu komprimieren und mit Hilfe von Brennstoffzellen in elektrische Energie umzuwandeln, sondern sich auch an dessen Herstellung beteiligen: Das Unternehmen plant jetzt, in die Entwicklung von <a href=\"http:\/\/news.bosch-presse.de\/go\/1\/4XSMDPD7-4XSLRNRX-4X4KO4RP-SQ55ZZ.html\">Komponenten f\u00fcr Elektrolyseure<\/a> einzusteigen. In diesen Anlagen wird in einer chemischen Reaktion Wasser mithilfe von Strom in Wasserstoff und Sauerstoff umgewandelt. Stammt der eingesetzte Strom aus erneuerbaren Energien, ist das Endprodukt \u201egr\u00fcner Wasserstoff\u201c. Bis Ende des Jahrzehnts plant Bosch, bis zu 500 Millionen Euro in die Industrialisierung und Vermarktung der Stacks, dem Kernst\u00fcck der H<sub>2<\/sub>-Elektrolyse, zu investieren. Kombiniert mit Leistungselektronik, Sensoren und Steuerger\u00e4ten, entstehen sogenannte \u201eSmart Modules\u201c, die f\u00fcr unterschiedliche Leistungsst\u00e4rken, Gr\u00f6\u00dfen und Anwendungen ausgelegt sind und sich \u00fcber eine Cloud vernetzen und warten lassen. 2025 sollen die \u201eSmart Modules\u201c auf den Markt kommen. Erste Pilotanlagen werden voraussichtlich kommendes Jahr mit Modulen ausgestattet. Bei der Entwicklung der Technik will Bosch Partnerschaften entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette schlie\u00dfen, um m\u00f6glichst schnell serienreife Produkte anbieten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Entwicklung von Wasserstoffvorhaben: Bosch gr\u00fcndet Projekthaus<\/h2>\n<p>Bosch ist aktiver Partner beim Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft und treibt die Energiewende dynamisch voran. Die Erfahrungen und Kompetenzen bei Industrialisierung und Digitalisierung von nachhaltigen Technologien gibt das Unternehmen an Partner und Kunden weiter. Daf\u00fcr hat Bosch eine Einheit gegr\u00fcndet, die gr\u00fcne Wasserstoffprojekte initiiert, entwickelt und unterschiedliche Akteure zusammenbringt. Eines der ersten Wasserstoffvorhaben, an dem sich das neue Projekthaus beteiligt: <a href=\"http:\/\/news.bosch-presse.de\/go\/1\/4XSMDPD7-4XSLRNRX-4XSLRNRS-4I5JR.html\">H2Giga<\/a>. Das vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung gef\u00f6rderte Projekt will leistungsf\u00e4hige, langlebige und skalierbare Elektrolyseure konzipieren \u2013 inklusive digitaler Zwillinge, die Prozessschritte bei Produktion, Inbetriebnahme und Wartung simulieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p> Bosch treibt mit Nachdruck den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft voran: \u201eAuf dem Weg zu einer klimaneutralen Zukunft m\u00fcssen wir energieintensiven&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":11195,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-31856","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31856","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=31856"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31856\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31857,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31856\/revisions\/31857"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/11195"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=31856"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=31856"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=31856"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=31856"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}