{"id":32206,"date":"2022-06-15T12:26:51","date_gmt":"2022-06-15T10:26:51","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=32206"},"modified":"2022-06-15T12:26:51","modified_gmt":"2022-06-15T10:26:51","slug":"co2-footprint-eine-chance-fuer-die-kunststoffindustrie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=32206","title":{"rendered":"CO2-Footprint: eine Chance f\u00fcr die Kunststoffindustrie"},"content":{"rendered":"<div class=\"contentHeader\">\n<div class=\"news-detail news-detail-header\">\n<div class=\"row\">\n<div class=\"col-md-6 descr\">\n<div class=\"teaser-text richtext\">\n<p>Die steigenden Energie- und Rohmaterialpreise stellen die Kunststoffverarbeiter vor neue Herausforderungen. \u201eEine noch schnellere Reduktion des CO2-Footprints verschafft Spielraum. Die Wettbewerbsf\u00e4higkeit und Resilienz werden gest\u00e4rkt\u201c, betont Dr. Gerhard Dimmler, CTO der ENGEL Gruppe, im Vorfeld der K 2022. \u201eENGEL ist Vorreiter bei CO2-sparenden L\u00f6sungen in der Spritzgie\u00dfverarbeitung. Genau das stellen wir im Oktober in D\u00fcsseldorf unter Beweis.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"news news-single\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"row\">\n<div class=\"col-lg-8 col-md-8\">\n<div class=\"news-text-wrap richtext\">\n<p>\u201eENGEL bietet ein breites Spektrum an ausgereiften und praxisbew\u00e4hrten Technologien und L\u00f6sungen an, die dazu beitragen, den Energie- und Rohmaterialeinsatz zu senken. Jetzt geht es darum, diese noch umfangreicher einzusetzen, um die CO2-Bilanz und zugleich die Kostenstruktur deutlich zu verbessern\u201c, so Dimmler. Vom Design \u00fcber das Abmustern und die Produktion bis zu Wartung und Service unterst\u00fctzt ENGEL seine Kunden \u00fcber den gesamten Produktlebenszyklus und dar\u00fcber hinaus. Denn die Reduktion des CO2-Footprints ist keine rein technische Herausforderung. Sie erfordert eine enge Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette, f\u00fcr die sich ENGEL gemeinsam mit weiteren Marktteilnehmern aktiv einsetzt.<\/p>\n<p>Dabei kommt jedem Teilnehmer der Wertsch\u00f6pfungskette eine bestimmte Rolle zu. Als Spritzgie\u00dfmaschinenbauer und Systeml\u00f6ser \u00fcbernimmt ENGEL Verantwortung f\u00fcr drei Bereiche: Die Gesamteffizienz der Spritzgie\u00dfproduktionszelle, die Digitalisierung der Spritzgie\u00dfprozesse und die Kreislaufwirtschaft unterst\u00fctzende Verarbeitungstechnologien.<\/p>\n<p><strong>Gesamteffizenz: Auf die Temperierung kommt es an<\/strong><\/p>\n<p>Ressourcen und Energie zu sparen sind in der Unternehmensphilosophie von ENGEL seit jeher fest verankert. Von servohydraulisch \u00fcber hybrid bis vollelektrisch geh\u00f6ren die Spritzgie\u00dfmaschinen von ENGEL zu den jeweils effizientesten ihrer Gr\u00f6\u00dfe und Leistungsklasse am Markt. \u201eViele Verarbeiter denken, mit dem Einsatz einer vollelektrischen Spritzgie\u00dfmaschine haben sie das volle Energiesparpotenzial bereits ausgesch\u00f6pft. Mit einer exakt abgestimmten Temperierl\u00f6sung geht aber noch viel mehr\u201c, verdeutlicht Dimmler. Die W\u00e4rmezu- und -abfuhr verbrauchen im Produktionsbetrieb heutzutage oftmals mehr Energie als die Bewegungen der Spritzgie\u00dfmaschine. Seit mehr als zehn Jahren befasst sich ENGEL deshalb intensiv mit der Temperierung von Spritzgie\u00dfwerkzeugen und bietet eigene, auf die Spritzgie\u00dfmaschinen exakt abgestimmte Temperierl\u00f6sungen an. Mit der dynamischen Einzelkreisregelung und der bedarfsabh\u00e4ngigen Steuerung der Temperierger\u00e4te vereinen die Systeml\u00f6sungen von ENGEL Energieeffizienz mit Temperierkonstanz und einer sehr hohen Produktivit\u00e4t. Auf diese Weise l\u00e4sst sich der Energieverbrauch in einem Ma\u00df senken, das vergleichbar ist mit den Energieeinsparungen, die vor einigen Jahren durch den Wechsel auf eine moderne Antriebstechnik erreichbar waren.<\/p>\n<p><strong>Digitalisierung f\u00fcr eine gleichbleibend hohe Produktqualit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.engelglobal.com\/de\/at\/produkte\/prozessstabilitaet-erhoehen\/iq-flow-control.html\">iQ flow control<\/a> hei\u00dft das Assistenzsystem, das ENGEL gezielt f\u00fcr die Optimierung der Temperierprozesse entwickelt hat. Insgesamt umfasst die iQ Produktfamilie fast zehn intelligente Assistenzsysteme und zur K 2022 stellt ENGEL mit iQ hold control ein weiteres vor. Angefangen hat es vor zehn Jahren mit <a href=\"https:\/\/www.engelglobal.com\/de\/at\/produkte\/prozessstabilitaet-erhoehen\/prozessschwankungen-automatisch-ausgleichen-iq-weight-control.html\">iQ weight control<\/a>, das Schwankungen im Rohmaterial und in den Umgebungsbedingungen automatisch erkennt und f\u00fcr jeden Zyklus einzeln die qualit\u00e4tsrelevanten Prozessparameter anpasst.<\/p>\n<p>Die sich selbst optimierende Spritzgie\u00dfmaschine ist ein wesentliches Ziel bei der Digitalisierung der Spritzgie\u00dfprozesse. Es geht darum, Ausschuss zu vermeiden und die Energieeffizienz zu steigern.<\/p>\n<p>Eine Studie, die Accenture im Auftrag von bitkom mit Betrieben in Deutschland durchgef\u00fchrt hat, prognostiziert, dass sich mithilfe der Digitalisierung die heutigen CO2-Emissionen um bis zu 58 Prozent reduzieren lassen. Der Fertigungsbereich hat daran mit 23 Prozent einen besonders gro\u00dfen Anteil.<\/p>\n<p><strong>Verstrecken, Verdecken und Verstecken f\u00fcr die Kreislaufwirtschaft<\/strong><\/p>\n<p>Mit seinem umfangreichen Technologie-Know-how unterst\u00fctzt ENGEL seine Kunden bei der Rezyklatverarbeitung. \u201eZiel bei der Aufbereitung von Kunststoffabf\u00e4llen ist es, weniger Energie zu verbrauchen als f\u00fcr die Herstellung von Neuware notwendig ist\u201c, betont Dimmler. \u201eDann macht sich der Einsatz von Rezyklat unmittelbar positiv in der CO2-Bilanz bemerkbar.\u201c<\/p>\n<p>Mit den Schlagworten Verstrecken, Verdecken und Verstecken beschreibt ENGEL drei unterschiedliche Ans\u00e4tze, die es erm\u00f6glichen, Rezyklat f\u00fcr ein breiteres Anwendungsspektrum einzusetzen. Verstrecken meint das Beimischen von Rezyklat zu Neuware. Hier profitieren die Kunststoffverarbeiter sowohl von der hohen Plastifzier- als auch Digitalisierungskompetenz von ENGEL. \u201eMit der richtigen Schnecke kann jede Spritzgie\u00dfmaschine Rezyklat in beliebiger Konzentration bis hin zu 100 Prozent Rezyklat verarbeiten\u201c, sagt Dimmler. Zudem sorgen die intelligenten Assistenzsysteme daf\u00fcr, dass auch bei starken Schwankungen im Rohmaterial, wie sie f\u00fcr aufbereitete Kunststoffabf\u00e4lle typisch sind, hochwertige Produkte produziert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Beim Verdecken wird das Rezyklat mittels IMD-Technologie, wie zum Beispiel <a href=\"https:\/\/www.engelglobal.com\/de\/at\/verfahren\/oberflaeche-optik\/foilmelt.html\">ENGEL foilmelt<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.engelglobal.com\/de\/at\/verfahren\/oberflaeche-optik\/clearmelt.html\">ENGEL clearmelt<\/a>, zusammen mit einer Dekorfolie oder eine Dekorschicht verarbeitet. Und Verstecken meint das Einbetten von Rezyklat in Neuware im Sandwichverfahren, wie es die ENGEL Technologien skinmelt und coinjection m\u00f6glich machen.<\/p>\n<p>\u201eUnser Ziel ist es, das noch immer vorherrschende Downcycling von Materialien durch ein Re- oder sogar Upcycling abzul\u00f6sen\u201c, so Dimmler. \u201eDas treibt unsere Entwicklung an. Die ENGEL Technologien machen Rezyklat auch f\u00fcr anspruchsvolle Produkte einsetzbar.\u201c<\/p>\n<p><strong>Informationstransparenz durch Vernetzung<\/strong><\/p>\n<p>Weitere Unterst\u00fctzung findet das Upcycling-Ziel durch die enge Zusammenarbeit der Unternehmen entlang der Wertsch\u00f6pfungskette. Von der Rohmaterialerzeugung \u00fcber die Verarbeitung bis zum Recycling und noch weiter in Richtung Handel und Konsument vernetzen sich die Marktteilnehmer auf horizontalen Plattformen, um Informationen und Daten auszutauschen. So lassen sich zum Beispiel \u00fcber ein digitales Wasserzeichen auf Verpackungen Material, Hersteller und Verarbeitungsprozess identifizieren. Diese Daten stehen allen Teilnehmern und Nutzern der horizontalen Plattform zur Verf\u00fcgung. Damit ist ein gezielteres Sortieren von Kunststoffabf\u00e4llen und damit ein sortenreines, hochwertiges Recycling m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Die R-Cycle Initiative, der ENGEL im Fr\u00fchjahr 2022 beigetreten ist, verfolgt genau dieses Ziel. Mit digitalen Produktp\u00e4ssen schafft R-Cycle die Grundlage f\u00fcr einen hochwertigen Recyclingprozess, indem bereits bei der Produktherstellung recyclingrelevante Informationen automatisch erfasst werden. \u201eVoraussetzung f\u00fcr das Schlie\u00dfen von Werkstoffkreisl\u00e4ufen ist Informationstransparenz \u00fcber die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette, sozusagen der Kreislauf von Informationen\u201c, betont Dimmler. \u201eNur wenn man wei\u00df, was man verarbeitet, kann man die gew\u00fcnschten Produkteigenschaften sicherstellen.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.engelglobal.com\/de\/at\/produkte\/circular-economy-kunststoffrecycling.html\">Cicular Economy<\/a> basiert auf dem Wechselspiel aller Marktteilnehmer. Damit die Prozesskette l\u00fcckenlos funktioniert, ist es aber auch wichtig, dass jeder einzelne Schritt innerhalb des Gesamtprozesses wirtschaftlich ist. \u201eOhne \u00d6konomie gibt es keine \u00d6kologie\u201c, ist Gerhard Dimmler \u00fcberzeugt. \u201eAn dieser Stelle schlie\u00dft sich der Kreis zur Optimierung von Energieverbrauch, CO2-Bilanz und damit der Kostenstruktur. Die Kunststoffindustrie muss schnell handeln und die Chancen nutzen, die die innovativen Technologien er\u00f6ffnen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.engelglobal.com\/de\/at\/termine\/messen-veranstaltungen\/eventCategory\/messen\/event\/k-2022.html\">ENGEL auf der K 2022: Halle 15, Stand C58<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die steigenden Energie- und Rohmaterialpreise stellen die Kunststoffverarbeiter vor neue Herausforderungen. \u201eEine noch schnellere Reduktion&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":32207,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-32206","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32206","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=32206"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32206\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":32208,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32206\/revisions\/32208"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/32207"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=32206"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=32206"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=32206"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=32206"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}