{"id":32234,"date":"2022-06-21T08:59:12","date_gmt":"2022-06-21T06:59:12","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=32234"},"modified":"2022-06-20T13:07:52","modified_gmt":"2022-06-20T11:07:52","slug":"duerr-konzern-veroeffentlicht-neuen-nachhaltigkeitsbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=32234","title":{"rendered":"D\u00fcrr-Konzern ver\u00f6ffentlicht neuen Nachhaltigkeitsbericht"},"content":{"rendered":"<div class=\"row\">\n<div class=\"col-md-8 news__content\">\n<div class=\"news__teasertext teaser-text\">\n<p>Der D\u00fcrr-Konzern hat heute seinen Nachhaltigkeitsbericht 2021 ver\u00f6ffentlicht. Auf 90 Seiten informiert das Unternehmen umfassend \u00fcber wichtige Nachhaltigkeitsthemen und Fortschritte beim Erreichen seiner Nachhaltigkeitsziele. Mit seiner im November 2021 vorgestellten Klimastrategie hat der Maschinen- und Anlagenbauer ambitionierte Ziele f\u00fcr die Reduktion der Treibhausgasemissionen ausgegeben und seinen Anspruch unterstrichen, die Transformation der Wirtschaft mitzugestalten. Auch bei der Berichterstattung zur neuen EU-Taxonomie-Verordnung nimmt der Konzern eine Vorreiterrolle ein. Die EU-Taxonomie ist eine Art Nachhaltigkeitsausweis f\u00fcr Wirtschaftsunternehmen, der Investitionen in \u00f6kologisch nachhaltige Technologien f\u00f6rdern soll.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"news__bodytext news-text-wrap\">\n<p>Im Mittelpunkt des Nachhaltigkeitsberichts steht das Engagement des Unternehmens gegen den Klimawandel. Die daf\u00fcr entwickelte Klimastrategie wurde von der Science Based Targets-Initiative wissenschaftlich \u00fcberpr\u00fcft und tr\u00e4gt zum 1,5-Grad-Ziel aus dem Pariser Klimaabkommen bei. Unter anderem plant der D\u00fcrr-Konzern, Treibhausgasemissionen, die im Wesentlichen aus dem Standortbetrieb und dem Zukauf von Energie resultieren (sogenannte Scope-1- und Scope-2-Emissionen), bis 2030 um 70 % im Vergleich zum Jahr 2019 zu reduzieren. Gegen\u00fcber dem Vorjahr sanken diese Emissionen in 2021 um fast 2 %, im Vergleich zum Jahr 2019 sogar um fast 15 % auf rund 48.000 Tonnen CO<sub>2<\/sub>-\u00c4quivalente, obwohl neue Tochtergesellschaften hinzukamen. Gr\u00fcnde daf\u00fcr waren ein geringerer Verbrauch von konventionellem Strom sowie reduzierte Emissionen aus der Nutzung unserer Fahrzeugflotte. In diesem Jahr sollen die Emissionen in Scope 1 und Scope 2 noch st\u00e4rker sinken. Daf\u00fcr nutzen alle deutschen Standorte seit Jahresbeginn nur noch \u00d6kostrom und \u00d6kogas. Zudem wurden Photovoltaikanlagen in Deutschland und China installiert und die Ladeinfrastruktur f\u00fcr Batteriefahrzeuge ausgebaut.<\/p>\n<p>Die Treibhausgasemissionen aus der Lieferkette sowie der Nutzung der verkauften Produkte und Anlagen will der Maschinen- und Anlagenbauer bis 2030 um 15 % senken (gegen\u00fcber 2019). Diese Emissionen werden als Scope-3-Emissionen bezeichnet. Im Jahr 2021 entfielen 85 % der Treibhausgasemissionen auf die Nutzungsphase der Produkte. Um die Scope-3-Emissionen zu reduzieren, senkt der Konzern den Energieverbrauch seiner Produkte und bietet mit Strom betriebene Alternativen f\u00fcr Produkte, die bisher Gas verwendet haben. Au\u00dferdem ber\u00e4t das Unternehmen seine Kunden, wie sie ihre Fertigungen durch den Einsatz ressourceneffizienter Anlagen klimafreundlicher gestalten k\u00f6nnen. Zur Senkung der Scope-3-Emissionen setzt der D\u00fcrr-Konzern auch auf Verbesserungen in der Lieferkette. Dazu z\u00e4hlt zum Beispiel der Aufbau einer klimafreundlicheren Logistik.<\/p>\n<p>\u201eDer neue Nachhaltigkeitsbericht zeigt, dass wir mit unserer Strategie auf dem richtigen Weg sind. Wir haben den Trend zu nachhaltigen Produktionssystemen fr\u00fch erkannt und die Entwicklung energieeffizienter und ressourcenschonender Technologien in den Fokus unseres Innovationsmanagements ger\u00fcckt. Damit sind wir gut aufgestellt f\u00fcr die klimaneutrale Zukunft des Maschinen- und Anlagenbaus\u201c, so Dr. Jochen Weyrauch, Vorstandsvorsitzender der D\u00fcrr AG. \u201eAu\u00dferdem sind unsere Technologien unerl\u00e4sslich, um Produkte f\u00fcr eine CO<sub>2<\/sub>-neutrale Gesellschaft zu fertigen \u2013 seien es Anlagen zum Bau klimafreundlicher Holzh\u00e4user, Produktionstechnik f\u00fcr Elektroautos oder L\u00f6sungen f\u00fcr die Elektrodenbeschichtung.\u201c<\/p>\n<p>Die Bereiche Lackier-, Batteriefertigungs- und Holzbearbeitungstechnik stehen auch beispielhaft f\u00fcr \u00f6kologisch nachhaltige Gesch\u00e4ftsaktivit\u00e4ten im Sinne der EU-Taxonomie. Als eines von nur vier Unternehmen aus der DAX-Familie hat der D\u00fcrr-Konzern f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2021 freiwillige Angaben \u00fcber taxonomiekonforme Ums\u00e4tze, Investitionen und Betriebsausgaben ver\u00f6ffentlicht. Demnach waren im Jahr 2021 15,1 % der Umsatzerl\u00f6se taxonomiekonform, das hei\u00dft dahinter stehen Produkte, die einen wesentlichen Beitrag zu mindestens einem von sechs Umweltzielen leisten. \u00dcberdies m\u00fcssen auch soziale Mindestanforderungen erf\u00fcllt sein.<\/p>\n<p>Der <a href=\"https:\/\/www.durr-group.com\/fileadmin\/durr-group.com\/Sustainability\/Downloads\/duerr-sustainability-report-2021-DE.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u2192 Nachhaltigkeitsbericht des D\u00fcrr-Konzerns<\/a> orientiert sich an den Vorgaben der Option \u201eCore\u201c der Global Reporting Initiative (GRI). Die GRI-Berichtsstandards sind weltweit verbreitet und stellen insbesondere in Europa das vorherrschende Regelwerk f\u00fcr die Nachhaltigkeitsberichterstattung dar. Der Bericht folgt auch den Offenlegungsempfehlungen der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD), einer Expertenkommission des Finanzstabilit\u00e4tsrats der G20. Zudem enth\u00e4lt er erstmals einen Fortschrittsbericht \u00fcber die Umsetzung der Prinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der D\u00fcrr-Konzern hat heute seinen Nachhaltigkeitsbericht 2021 ver\u00f6ffentlicht. 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