{"id":32530,"date":"2022-07-22T10:57:39","date_gmt":"2022-07-22T08:57:39","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=32530"},"modified":"2022-07-22T10:57:39","modified_gmt":"2022-07-22T08:57:39","slug":"arburg-auf-der-k-2022-there-is-only-a-plan-a","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=32530","title":{"rendered":"Arburg auf der K 2022: \u201cThere is only a Plan A\u201d"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Plan A: Circular Economy und Technologie wirken Hand in Hand<\/strong><\/li>\n<li><strong>Plan A: Mehr Nachhaltigkeit durch ressourceneffiziente Nutzung von Kunststoffen<\/strong><\/li>\n<li><strong>Plan A: Digitalisierung ist Zukunft der Kunststoffverarbeitung<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Vorfeld der Weltleitmesse der Kunststoffbranche, der K\u00a02022, steigt die Spannung. Arburg verfolgt mit seinem Messeauftritt in D\u00fcsseldorf wie immer eine klar formulierte Kommunikationslinie: \u201eThere is only a Plan A\u201c. Der \u201ePlan A\u201c transportiert, dass der Maschinenbauer in Bezug auf die wichtigen globalen Fragen rund um Nachhaltigkeit, Circular Economy und CO<sub>2<\/sub>-Reduzierung seinen Beitrag leistet und L\u00f6sungen aufzeigt. Entsprechend pr\u00e4sentiert sich Arburg mit seinem Messestand A13, Halle 13, und mit dem arburgGREENworld-Pavillon im VDMA Circular Economy Forum: Als Vorreiter in Sachen Ressourcenschonung in enger Verbindung mit Digitalisierung \u2013 hervorragend aufgestellt in Sachen High-End-Technik f\u00fcr mehr Nachhaltigkeit.<\/p>\n<p>\u201eDie Themen Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Lebensgrundlagen besch\u00e4ftigen die Menschen zunehmend \u2013 ganz besonders auch in Zusammenhang mit Kunststoffen\u201c, so Juliane Hehl, die als gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafterin die Bereiche Marketing und Business Development verantwortet, \u201eEine der wichtigsten Fragen lautet dabei: Wie k\u00f6nnen wir heute und in Zukunft \u00d6kologie, \u00d6konomie und soziales Miteinander nachhaltig vereinen?\u201c Arburg setze sich mit dieser Thematik schon sehr lange auseinander \u2013 und das nicht nur in Bezug auf die eigene Produktion, sondern auch hinsichtlich der eigenen Produkte. \u201eF\u00fcr uns als Maschinenbauer hei\u00dft das: Wir sind verantwortlich daf\u00fcr, dass wir bei der Produktion unserer Maschinen so wenig Ressourcen wie m\u00f6glich verbrauchen\u201c, so Juliane Hehl weiter. \u00a0Aber es bedeute auch, dass die Kunden mit den Maschinen von Arburg Prozesse fahren k\u00f6nnen, die Ressourcen schonen und L\u00f6sungen f\u00fcr Circular Economy bieten. \u201eDie komplexe Problemstellung lautet: Man muss immer die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette betrachten\u201c, bringt es die gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafterin auf den Punkt. Denn am Ende des Tages gehe es darum, den CO<sub>2<\/sub>-Fu\u00dfabdruck in der Kunststoffverarbeitung nachhaltig zu reduzieren und die R\u00fcckf\u00fchrung des Wertstoffs Kunststoff in den Stoffkreislauf zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p><strong>Arburg hat den \u201ePlan A\u201c<\/strong><\/p>\n<p><strong><em>\u201e<\/em><\/strong>Mit dem \u201aPlan A\u2018 wollen wir den Besuchern der K 2022 aufzeigen: Wir haben diese Zusammenh\u00e4nge verstanden, packen die Thematik strategisch und operativ an und leisten unseren Beitrag als Maschinenbauer\u201c, erg\u00e4nzt Dr. Christoph Schumacher, Bereichsleiter Marketing. \u201eUnsere Kommunikationslinie \u201aThere is only a Plan A\u2018 macht deutlich, dass es in Sachen Ressourcenschonung, Circular Economy und CO<sub>2<\/sub>-Reduzierung keinen \u201aPlan B\u2018 geben kann \u2013 in Anlehnung an den Leitspruch der Nachhaltigkeitsbewegung \u201aThere is no Planet B\u2018.\u201c Und nat\u00fcrlich korrespondiere der \u201ePlan A\u201c auch mit den K-Schwerpunkten Circular Economy, Digitalisierung und Klimaschutz, die seit der letzten Messe 2019 global noch wichtiger geworden seien. \u201eMit unserem Messeauftritt zeigen wir auf: Wir haben den \u201aPlan A\u2018, wenn es um die perfekte Kombination von Nachhaltigkeit, Effizienz und Spitzentechnologie geht\u201c, betont Dr. Christoph Schumacher.<\/p>\n<p><strong>Rund 2.300 Quadratmeter \u201eArburg\u201c in D\u00fcsseldorf<\/strong><\/p>\n<p>Auf der K 2022 verdeutlicht Arburg, wie eine hoch vernetzte, digitalisierte Fertigung zur Ressourcenschonung und Steigerung der Produktionseffizienz beitr\u00e4gt. Es geht also um das Zusammenspiel von Circular Economy und Hightech mit Hilfe zielgerichteter Digitalisierung. Und die Bedeutung der Thematik f\u00fcr Arburg l\u00e4sst sich auch in Zahlen ausdr\u00fccken: Die Pr\u00e4sentationsfl\u00e4che von Arburg hat sich um insgesamt mehr als 800 auf rund 2.300 Quadratmeter vergr\u00f6\u00dfert: Der Arburg-Stand 13A13 umfasst so mittlerweile rund 1.900 Quadratmeter, hinzu kommt der rund 400 Quadratmeter gro\u00dfe arburgGREENworld-Pavillon des VDMA Circular Economy Forums im Innenhof des Messegel\u00e4ndes.<\/p>\n<p><strong>Nachhaltigkeit dank Digitalisierung <\/strong><\/p>\n<p>Wie kann Digitalisierung konkret zu mehr Nachhaltigkeit verhelfen? Zum Beispiel durch gezielte sortenreine Trennung und Zur\u00fcckf\u00fchren von Kunststoffen im Kreislauf. Dazu dienen u. a. die R-Cycle-Initiative und Markierungstechnologien wie Wasserzeichen oder QR-Codes, die im Fertigungsprozess auf die Produkte aufgebracht werden. Oder die Ausstattung der Gestica-Steuerung mit unterschiedlichen digitalen Assistenzsystemen, um das Problem der schwankenden Materialqualit\u00e4t von Rezyklaten f\u00fcr alle Kunden einfach beherrschbar zu machen. Diese Themen greift Arburg sowohl auf seinem Stand 13A13, als auch im arburgGREENworld-Pavillon auf.<\/p>\n<p><strong>Circular Economy Pavillon: Nachhaltigkeit in Theorie und Praxis<\/strong><\/p>\n<p>Ganz konkret geht es im arburgGREENworld-Pavillon um Nachhaltigkeit in der Produktion und bei Produkten: also um das, was Arburg selbst im Unternehmen zur Ressourcenschonung leistet und das, was seine Produkte bei Kunden tun. Auf einem elektrischen Allrounder 370 A mit Rezyklat-Paket und Multilift Robot-System entstehen \u201eGreenline\u201c-D\u00fcbel von Fischer, einem der Marktf\u00fchrer f\u00fcr Befestigungssysteme. Das Give-away ist ein anschauliches Paradebeispiel f\u00fcr eine gelungene Kreislaufwirtschaft in Sachen Post Industrial Rezyklat (PIR). Der Anguss wird direkt in eine M\u00fchle abgeworfen und als Mahlgut unmittelbar in den Prozess zur\u00fcckgef\u00fchrt und wiederverwendet. Arburg will mit einem v\u00f6llig neu zusammengestellten, jungen Standteam den arburgGREENworld-Pavillon \u201erocken\u201c. Das Team, in dem viele Azubis mitarbeiten, wird auch plakativ darstellen: Nachhaltigkeit hat eine absolute Zukunftskomponente, besonders f\u00fcr die kommenden Generationen sind die heutigen Anstrengungen notwendig!<\/p>\n<p><strong>13A13: Technologien f\u00fcr mehr Nachhaltigkeit und Produktionseffizienz<\/strong><\/p>\n<p>Auf dem Hauptstand 13A13 gibt es korrespondierend dazu Arburg-Technologien zu sehen, die nachhaltiges, effizientes Produzieren erm\u00f6glichen. Gezeigt werden L\u00f6sungen mit geringer Stellfl\u00e4che, Prozessregelung und vernetzter Peripherie, aber auch v\u00f6llig neue Technologien, Konfigurationen mit kompakter Automation oder die Serienproduktion von Massenartikeln. Insgesamt stehen acht hydraulische, hybride und elektrische Allrounder von 350 bis 6.500 kN Schlie\u00dfkraft und zwei Freeformer zur industriellen additiven Fertigung auf dem Messestand. Alle Spritzgie\u00dfmaschinen sind mit Robot-Systemen automatisiert, teils in komplexe Turnkey-Anlagen integriert und ins Kundenportal \u201earburgXworld\u201c eingebunden.<\/p>\n<p>Erlebbar sind auch die Potenziale der Gestica-Steuerung und deren Assistenten, wie der \u201eaXw Control FillAssist\u201c. Hierzu wird erstmals das Varimos Plug-in von Simcon vorgestellt, das KI-basiert anzeigt, welche Auswirkungen die \u00c4nderungen von Maschinenparametern haben.<\/p>\n<p>Ein echter Hingucker ist die Fertigung eines hochwertigen Werkzeugkoffers im Arburg-Design auf einem hybriden Allrounder 1120 H mit 6.500 kN Schlie\u00dfkraft.<\/p>\n<p>Gleich drei Exponate sind mit dem Rezyklat-Paket von Arburg ausgestattet: Ein elektrischer Allrounder 470 A fertigt aus Post-Consumer-Rezyklat (PCR) Griffe aus PP, ein hydraulischer Allrounder 270 S compact verarbeitet glasfaserverst\u00e4rktes PPS-Rezyklat zu Pinzetten. Das Exponat verf\u00fcgt zudem \u00fcber eine sichere 5G-Mobilfunkverbindung \u2013 ein Pilotprojekt von Arburg und der Telekom.<\/p>\n<p>Eine ebenfalls vernetzte, kompakte Turnkey-Anlage rund um einen Allrounder 375\u00a0V mit Sechs-Achs-Roboter und Arburg Turnkey Control Module (ATCM) produziert aus recyceltem PA66\/6 (GF50) ein Fahrrad-Werkzeug.<\/p>\n<p>Ein weiteres \u201esmartes\u201c Exponat ist ein hybrider Packaging-Allrounder 630 H in Reinraumausf\u00fchrung, der rund 18.000 transparente PET-Blutr\u00f6hrchen pro Stunde fertigt: Die Spritzgie\u00dfmaschine kommuniziert \u00fcber die Gestica-Steuerung und OPC UA mit Werkzeug, Hei\u00dfkanalregler, Materialtrockner und Automation. Das in das 32-fach-Werkzeug des Partners Hack integrierte Computersystem \u201eMoldlife Sense\u201c erm\u00f6glicht ein Monitoring \u00fcber den kompletten Lebenszyklus.<\/p>\n<p>Eine Alternative zum Tiefziehen zeigt Arburg mit einem elektrischen Allrounder 720\u00a0A. Dessen neue Spritzeinheit der Gr\u00f6\u00dfe 1300 erm\u00f6glicht dank pr\u00e4ziser AMKmotion-Servomotoren hohe Einspritzvolumenstr\u00f6me. Das Exponat fertigt d\u00fcnnwandige IML-Rundbecher.<\/p>\n<p>Ein Allrounder More 1600 produziert Luer-Lock-Konnektoren f\u00fcr die Medizintechnik. Erstmals zu sehen ist bei dieser Anwendung die Handhabung mit einem direkt \u00fcber die Gestica programmierbaren Yaskawa-Roboter.<\/p>\n<p>Ein Highlight in Sachen Werkzeugtechnik ist ein Allrounder Cube 1800 mit einem 8+8+8-fach W\u00fcrfelwerkzeug mit neuer CITI-Technologie des Partners Foboha. Die Drei-Komponenten-W\u00fcrfelmaschine fertigt ein Funktionsbauteil aus PP, TPE und POM. Formf\u00fcllung, K\u00fchlung und Teileentnahme durch einen Sechs-Achs-Roboter finden synchron statt.<\/p>\n<p><strong>Arburg Family: Alles in eigener Hand<\/strong><\/p>\n<p>Neben den Produkten von Arburg, sind auch die der Schwesterunternehmen vertreten: zwei 3D-Drucker von innnovatiQ sowie die Komponenten von AMKmotion f\u00fcr den Antriebsstrang der Allrounder. Denn: Der Antriebsstrang ist das G\u00fctesiegel einer hochmodernen Spritzgie\u00dfmaschine. Mit dem Kauf von AMKmotion hat Arburg die Entwicklung und Produktion des gesamten Antriebsstrangs inklusive Servomotoren und Servoumrichter in der eigenen Hand \u2013 was das Unternehmen mindestens in Europa einzigartig macht.<\/p>\n<p><strong>Arburg auf Messegel\u00e4nde prominent vertreten<\/strong><\/p>\n<p>Schlie\u00dflich finden sich noch die imposante Anzahl von 15 weiteren Anlagen auf den St\u00e4nden verschiedener Arburg-Partner, die auf dem gesamten Messegel\u00e4nde verteilt sind. Zudem sorgt Arburg wie bereits 2019 als Sponsor daf\u00fcr, dass allen Besuchern ein freier WLAN-Zugriff auf dem Messegel\u00e4nde zur Verf\u00fcgung steht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Vorfeld der Weltleitmesse der Kunststoffbranche, der K\u00a02022, steigt die Spannung. 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