{"id":32561,"date":"2022-07-25T13:20:57","date_gmt":"2022-07-25T11:20:57","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=32561"},"modified":"2022-07-25T13:20:57","modified_gmt":"2022-07-25T11:20:57","slug":"mehr-unabhaengigkeit-durch-kleiderbuegelrecycling-plasticos-ojara-in-kolumbien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=32561","title":{"rendered":"Mehr Unabh\u00e4ngigkeit durch Kleiderb\u00fcgelrecycling: Pl\u00e1sticos Ojara in Kolumbien"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das kolumbianische Unternehmen Pl\u00e1sticos Ojara liegt im idyllischen S\u00fcden der Stadt Medellin. Es ist in der Region bekannt als einer der f\u00fchrenden Hersteller f\u00fcr Kleiderb\u00fcgel aus Kunststoff. Dank des Einsatzes eines WLK 4 Einwellen-Zerkleinerers ist man vor Ort in der Lage, bei der Produktion entstandene Ausschussware zu recyceln und wieder dem Produktionsprozess zuzuf\u00fchren. So lassen sich Abf\u00e4lle effektiv vermeiden, der Rohstoffzukauf senken und bisher ungenutzter Plastikm\u00fcll bekommt ein zweites Leben geschenkt.<br \/>\nSeit \u00fcber 40 Jahren ist Pl\u00e1sticos Ojara mit mittlerweile rund 200 Besch\u00e4ftigten ein wichtiger Zulieferer von Kleiderb\u00fcgeln f\u00fcr die lokale Textilindustrie. Etwa 90 % der produzierten Kleiderb\u00fcgel finden in kolumbianischen Unternehmen Verwendung. Die \u00fcbrigen 10 % werden nach Ecuador, Panama, El Salvador, Guatemala und in die Dominikanische Republik exportiert.<\/p>\n<p><strong>Gesucht: Eine nachhaltige L\u00f6sung f\u00fcr das Ausschussproblem<\/strong><br \/>\nSeit jeher auf Nachhaltigkeit bedacht, suchte das lateinamerikanische Unternehmen nach einer M\u00f6glichkeit, seine Produktion weiter zu optimieren und noch umweltfreundlicher zu gestalten. Die Verantwortlichen von Pl\u00e1sticos Ojara entschieden sich daf\u00fcr, Ausschussware k\u00fcnftig nicht zu entsorgen, sondern stattdessen den Rohstoff wieder in den Herstellungsprozess zu integrieren. Am Anfang des Kreislaufs steht ein industrieller Shredder.<br \/>\nGefunden: Der kompakte Kunststoffshredder WLK 4 von WEIMA<br \/>\nAuf Empfehlung von Partnerunternehmen fiel die Wahl schlie\u00dflich auf den bew\u00e4hrten deutschen Maschinenbau von WEIMA. Die Installation und Inbetriebnahme verliefen reibungslos. Durch die vergleichsweise kurze Lieferzeit konnte der WLK 4 Shredder schon bald mit der Arbeit beginnen \u2013 und \u00fcberzeugte mit hohen Durchsatzleistungen.<\/p>\n<p>Der WLK 4 Einwellen-Zerkleinerer mit 600 mm Arbeitsbreite und elektromechanischem Antrieb inkl. eigens produziertem WEIMA WAP-Getriebe verf\u00fcgt \u00fcber einen V-Rotor und einen gro\u00dfz\u00fcgigen Trichter im Logspacer-Design. Dieser verhindert die Br\u00fcckenbildung von aufgegebenem Material. In der Regel wird er mit einer Durchsatzmenge von ca. 350 Kilogramm pro Stunde betrieben, bei kontinuierlicher Beschickung ist aber auch ein h\u00f6herer Durchsatz m\u00f6glich. Die Rotorschneidmesser lassen sich bei Verschlei\u00df mehrfach wenden, was die Wartungskosten der Maschine drastisch senkt. Durch das Touchdisplay ist der Shredder intuitiv bedienbar.<\/p>\n<p><strong>Bis zu 30 % der angebotenen Kleiderb\u00fcgel bestehen aus recyceltem Kunststoff<\/strong><br \/>\nBei der Produktion von Kleiderb\u00fcgeln verwendet Pl\u00e1sticos Ojara ausschlie\u00dflich Polypropylen (PP), Polystyrol (PS) und Polyethylen (PE). Jeden Tag werden etwa 250.000 Kilogramm dieser Materialien verarbeitet, wovon die meisten aus der eigenen Fertigung stammen. Der dabei ebenfalls entstehende Produktionsausschuss (zum Beispiel beim Starten und Stoppen von Anlagen) wird mithilfe des WLK 4 geshreddert, danach granuliert und schlie\u00dflich wieder in die Produktion zur\u00fcckgef\u00fchrt, um neue Kleiderb\u00fcgel herzustellen. Mittlerweile bestehen rund 30 % der der Kleiderb\u00fcgel aus Regranulat. Daf\u00fcr sammelt die Firma neben des Inhouse Recyclings auch alte Kleiderb\u00fcgel von umliegenden Kunden oder Gesch\u00e4ften.<\/p>\n<p><strong>Wichtig \u2013 nicht nur in Krisenzeiten: Unabh\u00e4ngigkeit<\/strong><br \/>\nDurch die Schaffung einer internen Recyclinglinie mit WEIMA Zerkleinerungstechnik ist Pl\u00e1sticos Ojara nun noch unabh\u00e4ngiger von externen Einflussfaktoren geworden. Teure Rohstoffzuk\u00e4ufe werden auf ein Minimum reduziert. Der hierdurch entstehende unternehmerische Handlungsspielraum er\u00f6ffnet weitere neue Optimierungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Produktion. Bisher belegte Lagerfl\u00e4chen werden wieder frei. Die intralogistischen Aufw\u00e4nde f\u00fcr das Abfallhandling sinken. Somit ist Pl\u00e1sticos Ojara ein kolumbianischer Leuchtturm f\u00fcr die hiesige Kreislaufwirtschaft.<\/p>\n<p>\u00dcber WEIMA:<br \/>\n\u00dcber 40.000 verkaufte Maschinen weltweit! Seit \u00fcber vier Jahrzehnten fertigt WEIMA robuste Zerkleinerungs- und Verdichtungsmaschinen f\u00fcr die Entsorgung und Aufbereitung von Abf\u00e4llen aller Art. Dazu geh\u00f6ren Einwellen-Zerkleinerer, Vierwellen-Zerkleinerer, Schneidm\u00fchlen, Brikettierpressen, Verpackungs- und Entw\u00e4sserungspressen. Die beliebten blutorangefarbenen Maschinen werden erfolgreich f\u00fcr Anwendungen in der Holz-, Kunststoff-, Papier-, Metall und EBS-Industrie eingesetzt.<br \/>\nProduziert in Deutschland. Gebaut f\u00fcr die Welt.<br \/>\nZerkleinerer, Brikettier- und Entw\u00e4sserungspressen von WEIMA werden ausschlie\u00dflich in Deutschland produziert und stammen aus Produktionsst\u00e4tten in Sachsen-Anhalt und Baden-W\u00fcrttemberg. \u00dcber 300 Mitarbeiter arbeiten j\u00e4hrlich an ca. 1.200 Kundenl\u00f6sungen f\u00fcr den globalen Einsatz. Langj\u00e4hrige Vertriebs- und Servicestandorte bestehen in den USA, Polen, Indien und China. Mehr als 80 Vertretungen erg\u00e4nzen die weltweite Pr\u00e4senz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das kolumbianische Unternehmen Pl\u00e1sticos Ojara liegt im idyllischen S\u00fcden der Stadt Medellin. 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