{"id":32605,"date":"2022-07-27T09:14:28","date_gmt":"2022-07-27T07:14:28","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=32605"},"modified":"2022-07-27T09:14:28","modified_gmt":"2022-07-27T07:14:28","slug":"basf-mit-erneut-starkem-ergebnis-trotz-anhaltend-hoher-preise-fuer-rohstoffe-und-energie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=32605","title":{"rendered":"BASF mit erneut starkem Ergebnis trotz anhaltend hoher Preise f\u00fcr Rohstoffe und Energie"},"content":{"rendered":"<div class=\"text component aem-GridColumn--default--none aem-GridColumn--default--9 aem-GridColumn aem-GridColumn--offset--default--0\">\n<div class=\"text component textbody\">\n<div id=\"text-a09e358fbd\" class=\"cmp-text\">\n<ul>\n<li><b>Umsatzwachstum um 16,3 Prozent auf 23,0 Milliarden Euro<\/b><\/li>\n<li><b>EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen mit 2,3 Milliarden Euro auf Niveau des Vorjahresquartals<\/b><\/li>\n<li><b>Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen mit 2,1\u00a0Milliarden Euro um 26,3\u00a0Prozent \u00fcber Vorjahresquartal<\/b><\/li>\n<li><b>Cashflow aus betrieblicher T\u00e4tigkeit mit 1,2\u00a0Milliarden Euro unter Vorjahresquartal (Q2 2021: 2,5 Milliarden Euro)<\/b><\/li>\n<li><b>Ausblick 2022 f\u00fcr den Umsatz auf 86 Milliarden Euro bis 89\u00a0Milliarden\u00a0Euro angehoben und f\u00fcr das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen auf 6,8\u00a0Milliarden\u00a0Euro bis 7,2 Milliarden Euro<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>\u201eTrotz anhaltend hoher Rohstoff- und Energiepreise haben wir im zweiten Quartal erneut ein starkes Ergebnis erzielt\u201c, sagte BASF-Vorstandsvorsitzender Dr. Martin Bruderm\u00fcller, der gemeinsam mit Finanzvorstand Dr. Hans-Ulrich Engel die Ergebnisse des zweiten Quartals 2022 vorstellte. Vorl\u00e4ufige Zahlen hatte BASF bereits am 11. Juli ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Im Vergleich zum Vorjahresquartal steigerte die BASF-Gruppe ihren Umsatz um 3,2\u00a0Milliarden Euro auf 23,0 Milliarden Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 16,3\u00a0Prozent. Ausschlaggebend hierf\u00fcr waren deutliche Preiserh\u00f6hungen, die BASF in nahezu allen Segmenten umsetzen konnte.<\/p>\n<p>Das Ergebnis der Betriebst\u00e4tigkeit (EBIT) vor Sondereinfl\u00fcssen erreichte mit 2,3\u00a0Milliarden Euro das Niveau des starken Vorjahresquartals. Agricultural Solutions und Nutrition &amp; Care steigerten das Ergebnis deutlich, w\u00e4hrend es im Segment Industrial Solutions leicht zunahm. Sonstige verbesserte das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen deutlich. \u00a0Die Segmente Chemicals und Materials erwirtschafteten hingegen ein deutlich niedrigeres EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen. Auch im Segment Surface Technologies sank das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen erheblich.<\/p>\n<p>Das EBIT erh\u00f6hte sich um 34 Millionen Euro auf 2,4 Milliarden Euro. Das Ergebnis der Betriebst\u00e4tigkeit vor Abschreibungen und Sondereinfl\u00fcssen (EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen) stieg im zweiten Quartal 2022 um 76 Millionen Euro auf 3,3\u00a0Milliarden Euro und das EBITDA um 197 Millionen Euro auf 3,4 Milliarden Euro.<\/p>\n<p><b>Cashflow-Entwicklung im zweiten Quartal 2022<\/b><\/p>\n<p>Der Cashflow aus betrieblicher T\u00e4tigkeit belief sich im zweiten Quartal 2022 auf 1,2\u00a0Milliarden Euro. Dies entspricht einem R\u00fcckgang um 1,3 Milliarden Euro gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal. Der Free Cashflow des zweiten Quartals 2022 betrug 336\u00a0Millionen Euro, nach 1,8 Milliarden Euro im zweiten Quartal 2021.<\/p>\n<p><b>Entwicklung der BASF-Segmente im zweiten Quartal 2022<\/b><\/p>\n<p>Im Vergleich zum zweiten Quartal 2021 steigerte das Segment <b>Chemicals<\/b> den Umsatz deutlich um 27,2 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro. Beide Unternehmensbereiche trugen hierzu bei. Ausschlaggebend f\u00fcr das Umsatzwachstum waren erheblich h\u00f6here Preise in beiden Bereichen, vor allem infolge der Weitergabe von gestiegenen Rohstoff- und Energiepreisen bei anhaltend hoher Nachfrage. Das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen lag mit 853 Millionen Euro weiterhin auf hohem Niveau, ging aber im Vergleich zum au\u00dfergew\u00f6hnlich starken Ergebnis im Vorjahresquartal deutlich zur\u00fcck. Ma\u00dfgeblich hierf\u00fcr war der deutliche Ergebnisr\u00fcckgang von Petrochemicals. Dieser resultierte vor allem aus h\u00f6heren Fixkosten infolge von gestiegenen Energiepreisen und W\u00e4hrungseffekten.<\/p>\n<p>Das Segment <b>Materials<\/b> erh\u00f6hte den Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal erheblich, um 29,9 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro. Dies resultierte insbesondere aus dem starken Umsatzwachstum von Monomers. Auch Performance Materials legte deutlich zu. Die positive Umsatzentwicklung war im Wesentlichen bedingt durch deutlich h\u00f6here Preise infolge der Weitergabe von gestiegenen Rohstoffpreisen. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2021 nahm das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen deutlich auf 668 Millionen Euro ab. In beiden Bereichen konnten gesteigerte Margen die h\u00f6heren Fixkosten nicht ausgleichen.<\/p>\n<p>Verglichen mit dem zweiten Quartal 2021 nahm der Umsatz im Segment <b>Industrial Solutions<\/b> deutlich zu und lag bei 2,6 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 12,1 Prozent. Wesentlich hierf\u00fcr war das starke Umsatzwachstum von Performance Chemicals. Dispersions &amp; Resins erh\u00f6hte den Umsatz leicht. Ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Umsatzsteigerung war ein deutlich h\u00f6heres Preisniveau in allen Arbeitsgebieten und allen Regionen. Dies resultierte vor allem aus gestiegenen Rohstoff-, Energie- und Transportpreisen. Das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen des Segments lag mit 323\u00a0Millionen\u00a0Euro leicht \u00fcber dem des Vorjahresquartals. Grund hierf\u00fcr war die erhebliche Ergebnissteigerung von Performance Chemicals, im Wesentlichen infolge preisbedingt h\u00f6herer Margen.<\/p>\n<p>Der Umsatz im Segment <b>Surface Technologies<\/b> ging gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal um 7,6 Prozent zur\u00fcck und lag bei 5,4 Milliarden Euro. Die deutliche Umsatzsteigerung von Coatings konnte den starken R\u00fcckgang im Bereich Catalysts nicht ausgleichen. Der Umsatzr\u00fcckgang im Vergleich zum Vorjahresquartal resultierte im Wesentlichen aus einem erheblich niedrigeren Absatz von Catalysts. Dies war insbesondere bedingt durch eine geringere Nachfrage aus der Automobilindustrie infolge der nicht ausreichenden Versorgung mit Halbleitern sowie der Lockdowns in China. Verglichen mit dem zweiten Quartal 2021 nahm das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen erheblich ab und lag bei 227 Millionen Euro nach 289\u00a0Millionen Euro im Vorjahresquartal. Dies war auf das deutlich geringere EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen von Coatings zur\u00fcckzuf\u00fchren, das vor allem aufgrund von gestiegenen Fixkosten sank.<\/p>\n<p>Das Segment <b>Nutrition &amp; Care<\/b> steigerte den Umsatz im Vergleich zum zweiten Quartal 2021 um 30,9 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Beide Bereiche trugen erheblich dazu bei. Wesentlich f\u00fcr das Umsatzwachstum waren deutlich h\u00f6here Preise in allen Arbeitsgebieten infolge der Weitergabe von gestiegenen Rohstoff- und Energiepreisen. Das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen des Segments nahm deutlich zu gegen\u00fcber dem des Vorjahresquartals und erreichte 213 Millionen Euro. Ausschlaggebend hierf\u00fcr war die deutliche Steigerung des EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen von Care Chemicals.<\/p>\n<p>Im Segment <b>Agricultural Solutions<\/b> stieg der Umsatz gegen\u00fcber dem zweiten Quartal 2021 deutlich auf 2,5 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anstieg um 25,3 Prozent und war vor allem auf h\u00f6here Preise in allen Regionen sowie positive W\u00e4hrungseinfl\u00fcsse, haupts\u00e4chlich aus dem US-Dollar, zur\u00fcckzuf\u00fchren. Deutlich gesteigerte Mengen trugen ebenfalls zur Umsatzentwicklung bei. Das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen lag mit 223 Millionen Euro deutlich \u00fcber dem des Vorjahresquartals. Dies war haupts\u00e4chlich auf die positive Umsatzentwicklung zur\u00fcckzuf\u00fchren, die die Kostensteigerungen \u00fcberkompensierte.<\/p>\n<p>Der Umsatz von <b>Sonstige<\/b> nahm im Vergleich zum zweiten Quartal 2021 deutlich zu und lag bei 1,1 Milliarden Euro. Ausschlaggebend hierf\u00fcr war vor allem der Umsatzanstieg im Rohstoffhandel. Das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen verbesserte sich deutlich gegen\u00fcber dem Wert des Vorjahresquartals und lag bei minus 168\u00a0Millionen Euro.<\/p>\n<p><b>Ausblick 2022 f\u00fcr die BASF-Gruppe<\/b><\/p>\n<p>Die Einsch\u00e4tzung zu den weltweiten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2022 hat BASF wie folgt angepasst (bisherige Annahmen aus dem BASF-Bericht 2021 in Klammern; aktuelle Wachstumsannahmen gerundet):<b><\/b><\/p>\n<ul>\n<li>Wachstum des Bruttoinlandsprodukts: +2,5 Prozent (+3,8 Prozent)<\/li>\n<li>Wachstum der Industrieproduktion: +3,0 Prozent (+3,8 Prozent)<\/li>\n<li>Wachstum der Chemieproduktion: +2,5 Prozent (+3,5 Prozent)<\/li>\n<li>US-Dollar-Wechselkurs von durchschnittlich 1,07 US-Dollar\/Euro (1,15 US-Dollar\/Euro)<\/li>\n<li>\u00d6lpreis der Sorte Brent von 110 US-Dollar\/Barrel im Jahresdurchschnitt (75 US-Dollar\/Barrel)<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr das zweite Halbjahr 2022 geht BASF von einer allm\u00e4hlichen Abk\u00fchlung der wirtschaftlichen Entwicklung weltweit aus, jedoch deutlich st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt f\u00fcr Europa. Dabei unterstellt das Unternehmen, dass es weder zu starken Einschr\u00e4nkungen durch erneute Lockdowns in China noch zu Produktionsabstellungen aufgrund einer Gasmangellage in Europa kommt.<\/p>\n<p>Aufgrund der sehr positiven Gesch\u00e4ftsentwicklung im ersten Halbjahr 2022 wurde die Prognose f\u00fcr die BASF-Gruppe f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2022 auf Basis der zuvor genannten Annahmen wie folgt angepasst (bisherige Prognose aus dem BASF-Bericht 2021 in Klammern):<\/p>\n<ul>\n<li>Umsatzwachstum auf einen Wert zwischen 86 Milliarden Euro und 89\u00a0Milliarden Euro (74 Milliarden Euro und 77 Milliarden Euro)<\/li>\n<li>EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen zwischen 6,8 Milliarden Euro und 7,2 Milliarden Euro (6,6 Milliarden Euro und 7,2 Milliarden Euro)<\/li>\n<li>Return on Capital Employed (ROCE) zwischen 10,5 Prozent und 11,0\u00a0Prozent (11,4 Prozent und 12,6 Prozent)<\/li>\n<li>Reduzierung der CO<sub>2<\/sub>-Emissionen auf einen Wert zwischen 18,4 Millionen Tonnen und 19,4 Millionen Tonnen (19,6 Millionen Tonnen und 20,6\u00a0Millionen Tonnen)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Aufgrund der aktuellen Entwicklungen, vor allem bedingt durch den Krieg in der Ukraine und die daraus resultierenden Auswirkungen auf Energie- und Rohstoffpreise sowie auf die Rohstoffverf\u00fcgbarkeit insbesondere in Europa, kann es abweichend von den oben dargestellten Annahmen zu zus\u00e4tzlichen Belastungen kommen. Risiken k\u00f6nnen sich insbesondere durch Produktionsunterbrechungen an den gro\u00dfen europ\u00e4ischen Standorten infolge weiterer Einschr\u00e4nkungen der europ\u00e4ischen Gasversorgung aus Russland ergeben. In diesem Fall k\u00f6nnte der Ausfall europ\u00e4ischer Kapazit\u00e4ten teilweise durch h\u00f6here Anlagenauslastung an au\u00dfereurop\u00e4ischen Standorten ausgeglichen werden. Weitere Risiken k\u00f6nnen sich aus dem weiteren Verlauf der Corona-Pandemie und erneuten Ma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung der Infektionszahlen ergeben. Chancen k\u00f6nnen auch bei wirtschaftlicher Abk\u00fchlung durch anhaltend hohe Margen entstehen. Der wirtschaftlichen Abk\u00fchlung tritt BASF mit Kostenreduktionsma\u00dfnahmen entgegen<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eTrotz anhaltend hoher Rohstoff- und Energiepreise haben wir im zweiten Quartal erneut ein starkes Ergebnis erzielt\u201c, sagte BASF-Vorstandsvorsitzender&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":24065,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-32605","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32605","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=32605"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32605\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":32606,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32605\/revisions\/32606"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/24065"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=32605"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=32605"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=32605"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=32605"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}