{"id":32754,"date":"2022-08-05T08:37:05","date_gmt":"2022-08-05T06:37:05","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=32754"},"modified":"2022-08-05T08:37:05","modified_gmt":"2022-08-05T06:37:05","slug":"simona-steigert-umsatz-und-ergebnis-im-ersten-halbjahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=32754","title":{"rendered":"SIMONA steigert Umsatz und Ergebnis im ersten Halbjahr"},"content":{"rendered":"<p><strong>Konzernumsatz steigt um \u00fcber 40% \u2013 EBIT von fast 29 Mio. EUR erzielt \u2013 Umsatzprognose trotz zunehmender Risiken angehoben<\/strong><\/p>\n<p>Der SIMONA Konzern hat im ersten Halbjahr Umsatz und Ergebnis weiter steigern k\u00f6nnen. Der Umsatz ist sowohl preis- als auch akquisitionsbedingt um 40,5 Prozent auf 365,2 Mio. EUR (Vorjahr: 259,9 Mio. EUR) gestiegen. Im zweiten Quartal ist der Konzernumsatz um 38,7 Prozent auf 192,0 Mio. EUR (Vorjahresquartal 138,4 Mio. EUR) gestiegen. Seit Mitte des zweiten Quartals schl\u00e4gt sich insbesondere in der Region EMEA die konjunkturelle Abk\u00fchlung in r\u00fcckl\u00e4ufigen Auftragseing\u00e4ngen nieder. Das Konzern-EBIT konnte gegen\u00fcber dem sehr guten Vorjahreshalbjahr nochmals auf 28,7 Mio. EUR (Vorjahr: 27,0 Mio. EUR) gesteigert werden. Aufgrund des st\u00e4rker gestiegenen Umsatzes ist die EBIT-Marge von 10,4 auf 7,9 Prozent gesunken. Angesichts der guten Entwicklung im ersten Halbjahr und eines hohen Auftragsbestands erh\u00f6ht SIMONA die Konzernumsatzprognose f\u00fcr das Gesamtjahr trotz steigender Konjunkturrisiken auf 650-670 Mio. EUR (bisher 590-610 Mio. EUR). Die Prognose f\u00fcr die EBIT-Marge bleibt unver\u00e4ndert bei 6-8 Prozent.<\/p>\n<p>Alle drei Regionen haben zur Umsatzsteigerung beigetragen. Die Umsatzerl\u00f6se in der Region \u201eEMEA\u201c sind im ersten Halbjahr um 36,2 Prozent auf 238,1 Mio. EUR (Vorjahr 174,9 Mio. EUR) gestiegen. Preiseffekte und die erstmalig konsolidierten Umsatzerl\u00f6se der Akquisition von SIMONA PEAK Pipe Systems in Gro\u00dfbritannien waren die Hauptgr\u00fcnde. In der Region \u201eAmerika\u201c konnten die Ums\u00e4tze \u00fcberproportional um 55,4 Prozent auf 102,3 Mio. EUR (Vorjahr 65,9 Mio. EUR) gesteigert werden. W\u00e4hrend Freizeitanwendungen unter sinkendem privatem Konsum leiden, konnte das Gesch\u00e4ft mit der Flugzeuginneneinrichtung die Erholung des weltweiten Flugverkehrs f\u00fcr sich nutzen. Weiterhin hat ein sehr starkes Industriegesch\u00e4ft zur Umsatzsteigerung in der Region Amerika beigetragen. Das Wachstum in der Region \u201eAsien-Pazifik\u201c um 29,4 Prozent von 19,1 Mio. EUR auf 24,8 Mio. EUR wurde von einem unver\u00e4ndert starken Gesch\u00e4ft mit Halbleiter- und Solaranwendungen getrieben.<br \/>\nIn allen Anwendungsgebieten konnten die Umsatzerl\u00f6se gesteigert werden. Die Business Line Industry, die vor allem die chemische Prozess- und Halbleiterindustrie bedient, hat Umsatzerl\u00f6se von 147,3 Mio. EUR generiert (Vorjahr 120,4 Mio. EUR) und damit ein Plus von 22,3 Prozent. Die Business Line Advertising &amp; Building erzielte Umsatzerl\u00f6se von 55,9 Mio. EUR (Vorjahr 35,8 Mio. EUR; +56,1 Prozent). Die Business Line Infrastructure verzeichnete, auch aufgrund der erstmaligen Einbeziehung von SIMONA PEAK in Gro\u00dfbritannien, eine Umsatzsteigerung auf 56,6 Mio. EUR (Vorjahr 34,9 Mio. EUR; +62,0 Prozent). Die Business Line Mobility hat Ums\u00e4tze von 36,4 Mio. EUR (Vorjahr 25,2 Mio. EUR; +44,7 Prozent) erwirtschaftet. Die \u00fcbrigen Umsatzerl\u00f6se aus weiteren verschiedenen Anwendungsfeldern und Handel werden unter \u201eOthers\u201c zusammengefasst und betragen 69,0 Mio. EUR (Vorjahr 43,6 Mio. EUR).<\/p>\n<p>Das operative Ergebnis (EBIT) im Konzern konnte auf 28,7 Mio. EUR (Vorjahr: 27,0 Mio. EUR) gesteigert werden. Das EBIT des ersten Halbjahres 2021 enthielt 2,5 Mio. EUR Zusch\u00fcsse aus dem staatlichen \u201ePaycheck-Protection-Program\u201c (PPP) zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie in den USA, so dass die Steigerung operativ noch h\u00f6her ausf\u00e4llt. Die EBIT-Marge ist aufgrund der preisgetriebenen noch h\u00f6heren Umsatzsteigerung von 10,4 auf 7,9 Prozent zur\u00fcckgegangen, liegt aber am oberen Ende des angestrebten Zielkorridors von 6-8 Prozent. In der Region EMEA war das EBIT im ersten Halbjahr aufgrund einiger Sondereffekte r\u00fcckl\u00e4ufig, aber zufriedenstellend. In der Region Amerika konnte das EBIT gegen\u00fcber dem Vorjahreshalbjahr verdoppelt werden. Auch die Region Asien-Pazifik konnte das EBIT steigern.<br \/>\n\u201eSIMONA hat sich in einem schwierigen konjunkturellen und geopolitischen Umfeld stark behauptet. Wir haben die anhaltenden Verwerfungen an den Rohstoffm\u00e4rkten gut gemanagt und die im ersten Halbjahr weitestgehend stabile Nachfrage in unseren Anwendungsgebieten f\u00fcr weiteres Wachstum nutzen k\u00f6nnen.\u201c, so Matthias Sch\u00f6nberg, CEO von SIMONA. \u201eMit dem erzielten Ergebnis sind wir sehr zufrieden. Es ist uns gelungen, das EBIT nochmals gegen\u00fcber dem sehr guten Vorjahreshalbjahr zu steigern. Seit dem zweiten Quartal sp\u00fcren wir insbesondere in EMEA eine Abk\u00fchlung mit r\u00fcckl\u00e4ufigen Auftragseing\u00e4ngen. Die drohende Rezession gepaart mit hoher Inflation und der andauernde Russland-Ukraine-Krieg lassen das Vertrauen der Kunden schwinden und es wird weniger investiert. Dennoch sind wir f\u00fcr das Gesamtjahr zuversichtlich. Unser Auftragsbestand ist nach wie vor hoch. Wir erh\u00f6hen unsere Umsatzprognose auf 650-670 Mio. EUR und wollen unver\u00e4ndert ein Konzern-EBIT von 6-8 Prozent erzielen.\u201c, so Sch\u00f6nberg weiter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der SIMONA Konzern hat im ersten Halbjahr Umsatz und Ergebnis weiter steigern k\u00f6nnen. 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