{"id":32861,"date":"2022-08-12T10:27:59","date_gmt":"2022-08-12T08:27:59","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=32861"},"modified":"2022-08-12T10:27:59","modified_gmt":"2022-08-12T08:27:59","slug":"bmw-group-setzt-auf-nachhaltigere-verpackungen-in-der-logistik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=32861","title":{"rendered":"BMW Group setzt auf nachhaltigere Verpackungen in der Logistik"},"content":{"rendered":"<p><strong>M\u00fcnchen. <\/strong>Zur weiteren Ressourceneinsparung hat die BMW Group in der Verpackungslogistik verschiedene Projekte umgesetzt. Diese zielen darauf ab, gemeinsam mit den Lieferanten CO<sub>2<\/sub>-Emissionen zu reduzieren und die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft bestm\u00f6glich umzusetzen. So wird in den europ\u00e4ischen Werken vermehrt recyceltes Material f\u00fcr Verpackungen eingesetzt. Die Rezyklatquote bei Neuvergaben f\u00fcr Mehrwegverpackungen in der Logistik wird damit in diesem Jahr von etwa 20 auf \u00fcber 35 Prozent ann\u00e4hernd verdoppelt. Aber auch der Einsatz von alternativen nachhaltigen Materialien, die Reduktion von Einwegverpackungen, der gezielte Einsatz von Leichtbau-Verpackungen und die Reduktion von Transportvolumina tragen zur Reduktion von CO<sub>2<\/sub>-Emissionen bei. Die Auswirkungen der einzelnen Ma\u00dfnahmen monitort die BMW Group \u00fcber einen CO<sub>2<\/sub>-Rechner f\u00fcr Verpackungen. Insgesamt verfolgt die BMW Group das Ziel, bis 2030 die CO<sub>2<\/sub>-Emissionen pro Fahrzeug in der Lieferkette um 20 Prozent zu reduzieren (im Vergleich zum Basisjahr 2019).<\/p>\n<p>Michael Nikolaides, Leiter BMW Group Produktionsnetzwerk und Logistik: \u201eUnser Ansatz re:think, re:duce, re:use, re:cycle kommt konsequent auch in der Verpackungslogistik zu tragen. Durch innovative Herangehensweisen reduzieren wir konsequent unseren Ressourceneinsatz und verringern damit unseren CO<sub>2<\/sub>-Footprint. Auch in der Logistik tragen wir damit zur Umsetzung der BMW iFACTORY bei \u2013 insbesondere bei dem Schwerpunkt Green.\u201c BMW iFACTORY. LEAN. GREEN. DIGITAL. steht f\u00fcr das strategische Zielbild des weltweiten Produktionsnetzwerkes mit Schwerpunkten im Bereich Flexibilit\u00e4t und Effizienz, Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Es liefert die Antworten auf die Herausforderungen der Transformation hin zur E-Mobilit\u00e4t und verfolgt einen globalen Ansatz. Green umfasst den Einsatz modernster Technologien, um eine Produktion mit geringstem Ressourceneinsatz zu etablieren.<\/p>\n<p><strong>Rezyklat ersetzt Plastik in Verpackungen<\/strong><\/p>\n<p>Ein Beispiel f\u00fcr die zunehmende Erf\u00fcllung von Kriterien der Kreislaufwirtschaft ist die Verwendung von Rezyklat bei sogenannten EPP-Verpackungen (EPP=Expandiertes Polypropylen). Derzeit wird bereits ein Rezyklat-Anteil von 25 Prozent bei neu entwickelten EPP-Verpackungen umgesetzt. EPP wird als Spezialbeh\u00e4lter mit passender Geometrie zu den verpackten Bauteilen verwendet, um einen sicheren Transport zu erm\u00f6glichen. J\u00e4hrlich werden etwa 360.000 derartige Beh\u00e4lter ben\u00f6tigt. Durch den 25-prozentigen Rezyklatanteil k\u00f6nnen fast 280 Tonnen CO<sub>2 <\/sub>\u00a0j\u00e4hrlich eingespart werden. Der Rezyklatanteil soll weiter ausgebaut werden, erste Pilotversuche mit 100 Prozent Rezyklat laufen bereits. Bei erfolgreichem Verlauf sollen diese ab 2024 bei Neuvergaben Standard werden.<\/p>\n<p>Weitere 680 Tonnen j\u00e4hrliche Einsparung von CO<sub>2<\/sub>-Emissionen k\u00f6nnen durch den Einsatz von Abdeckungen und sogenannten Kleinladungstr\u00e4gern mit einem 50-prozentigen Rezyklatanteil erreicht werden. Aktuell liegt der Fokus bei diesen Ma\u00dfnahmen auf den europ\u00e4ischen M\u00e4rkten. Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind der Entsorgungsmarkt und die vorhandene Recycling-Infrastruktur. Grunds\u00e4tzlich wird auch eine Erweiterung auf die Standorte in Mexico, USA und China angestrebt.<\/p>\n<p><strong>Reduktion von Transportvolumen<\/strong><\/p>\n<p>Einen noch gr\u00f6\u00dferen Hebel bei der Reduktion von Emissionen erreicht die BMW Group mit der Einf\u00fchrung von klappbaren Gro\u00dfladungstr\u00e4gern. Statt Gitterboxen aus Stahl kommen ab diesem Jahr klappbare Kunststoff-Alternativen mit \u00fcber 90 Prozent Rezyklatanteil zum Einsatz. Diese funktionieren \u00e4hnlich wie die allseits bekannten klappbaren Einkaufsboxen: Sind sie leer, werden sie zusammengefaltet und sind damit leichter zu transportieren. 15.000 dieser neuartigen Beh\u00e4lter f\u00fchren zu einer CO<sub>2<\/sub>-Reduktion von etwa 3.000 Tonnen j\u00e4hrlich.<\/p>\n<p><strong>Alternative Materialien mit hohem Zukunftspotenzial <\/strong><\/p>\n<p>Der Verpackungsphantasie sind keine Grenzen gesetzt. So gibt es Pilotprojekte zum Einsatz von biobasierten Materialien, als Ersatz f\u00fcr die erd\u00f6lbasierte Stoffe Polyethylen und Polypropylen (PE und PP). Ebenso wird gepr\u00fcft, ob und wie Material aus recycelten Haushaltsger\u00e4ten f\u00fcr Verpackungen eingesetzt werden kann. Langfristig ist das Ziel, vollst\u00e4ndig alternative Rohstoffe zu nutzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p> Zur weiteren Ressourceneinsparung hat die BMW Group in der Verpackungslogistik verschiedene Projekte umgesetzt. 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