{"id":32893,"date":"2022-08-23T09:22:32","date_gmt":"2022-08-23T07:22:32","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=32893"},"modified":"2022-08-22T14:23:28","modified_gmt":"2022-08-22T12:23:28","slug":"hella-entwickelt-sich-im-geschaeftsjahr-2021-2022-deutlich-besser-als-der-markt-und-erzielt-auftragseingang-auf-rekordniveau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=32893","title":{"rendered":"HELLA entwickelt sich im Gesch\u00e4ftsjahr 2021\/2022 deutlich besser als der Markt und erzielt Auftragseingang auf Rekordniveau"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Automotive-Segment \u00fcbertrifft globale Fahrzeugproduktion um 6,5 Prozentpunkte; Umsatz im Aftermarket w\u00e4chst um 15,6 Prozent, vor allem durch freies Ersatzteilgesch\u00e4ft; Special Applications steigert Umsatz durch starkes Gesch\u00e4ft f\u00fcr Land- und Baumaschinen um 8,3 Prozent<\/strong><\/li>\n<li><strong>Konzernumsatz mit 6,3 Milliarden nur leicht unter Vorjahresniveau; w\u00e4hrungs- und portfoliobereinigter Umsatz bei 6,2 Milliarden Euro<\/strong><\/li>\n<li><strong>Bereinigtes EBIT bel\u00e4uft sich aufgrund hoher F&amp;E-Investitionen sowie steigender Kostenbelastungen auf 279 Millionen Euro; bereinigte EBIT-Marge bei 4,4 Prozent<\/strong><\/li>\n<li><strong>Auftragseingang mit rund 10 Milliarden Euro auf Rekordniveau; unter anderem aufgrund zahlreicher Auftr\u00e4ge f\u00fcr zukunftsweisende Technologien wie Digital Light SSL | HD, 77 GHz Radarsensoren und Batteriemanagementsysteme<\/strong><\/li>\n<li><strong>Dividendenzahlung in H\u00f6he von 0,49 Euro je Aktie f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2021\/2022 vorgeschlagen<\/strong><\/li>\n<li><strong>Deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerung f\u00fcr die n\u00e4chsten zw\u00f6lf Monate prognostiziert; dennoch bestehen weiterhin Marktrisiken<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Der unter der Dachmarke FORVIA agierende Automobilzulieferer HELLA hat heute die vollst\u00e4ndigen Finanzergebnisse f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2021\/2022 (1. Juni 2021 bis 31. Mai 2022) vorgelegt und damit die am 20. Juli 2022 ver\u00f6ffentlichten vorl\u00e4ufigen Eckdaten best\u00e4tigt. So ist der Umsatz des HELLA Konzerns trotz der deutlich reduzierten weltweiten Fahrzeugproduktion in der Berichtsperiode nur leicht um 0,8 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro zur\u00fcckgegangen (Vorjahr: 6,4 Milliarden Euro); w\u00e4hrungs- und portfoliobereinigt hat sich der Umsatz um 2,4 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro reduziert.<\/p>\n<p>Das bereinigte operative Ergebnis (adjusted EBIT) belief sich im abgelaufenen Gesch\u00e4ftsjahr auf 279 Millionen Euro (Vorjahr: 510 Millionen Euro). Die bereinigte EBIT-Marge lag bei 4,4 Prozent (Vorjahr: 8,0 Prozent). Berichtet ist das operative Ergebnis (EBIT) auf 278 Millionen Euro gesunken (Vorjahr: 454 Millionen Euro). Die berichtete EBIT-Marge lag damit ebenfalls bei 4,4 Prozent (Vorjahr: 7,1 Prozent). Die Profitabilit\u00e4t von HELLA wurde im abgelaufenen Gesch\u00e4ftsjahr vor allem durch Bauteileknappheiten, Preissteigerungen f\u00fcr Energie und Rohstoffe sowie signifikante Investitionen in Forschung und Entwicklung infolge des hohen Auftragsbestands beeintr\u00e4chtigt. Auf Basis dieser Ergebnisse hat die Unternehmensleitung gem\u00e4\u00df der etablierten Dividendenpolitik beschlossen, der ordentlichen HELLA Hauptversammlung am 30. September 2022 die Zahlung einer Dividende in H\u00f6he von 0,49 Euro je Aktie f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2021\/2022 vorzuschlagen.<\/p>\n<p>\u201eIm zur\u00fcckliegenden Gesch\u00e4ftsjahr waren wir marktseitig mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert: angefangen bei Engp\u00e4ssen in den globalen Lieferketten, den Auswirkungen der Corona-Lockdowns in China sowie dem Krieg in der Ukraine bis hin zu weiter steigenden Preisen f\u00fcr Energie und Rohstoffe\u201c, sagt Michel Favre, Vorsitzender der HELLA Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. \u201eAngesichts dieser widrigen Rahmenbedingungen sind wir mit unserer Gesch\u00e4ftsentwicklung insgesamt zufrieden. Zum einen haben wir die allgemeine Marktentwicklung abermals deutlich \u00fcbertroffen, zum anderen haben wir auf Basis zahlreicher gro\u00dfvolumiger Kundenprojekte einen Rekord-Auftragseingang verbuchen k\u00f6nnen. Beides spricht f\u00fcr die Stabilit\u00e4t und Zukunftsorientierung des HELLA Gesch\u00e4ftsmodells.\u201c<\/p>\n<p><strong>Auftragseingang mit rund 10 Milliarden Euro auf Rekordniveau\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p>So hat HELLA im abgelaufenen Gesch\u00e4ftsjahr 2021\/2022 allein im Automotive-Gesch\u00e4ft Auftr\u00e4ge mit einem Gesamtvolumen von rund 10 Milliarden Euro akquiriert, so viel wie nie zuvor in der Unternehmensgeschichte. Diese Kundenprojekte, mit denen HELLA automobile Zukunftsthemen wie Elektromobilit\u00e4t, automatisiertes Fahren und digitales Licht besetzt, beinhalten unter anderem Nominierungen f\u00fcr Radarsensoren auf 77 GHz Basis, f\u00fcr Batteriemanagementsysteme, ein vollelektrisches Bremspedal sowie f\u00fcr das digitale Scheinwerfersystem SSL | HD. Auch in das laufende Gesch\u00e4ftsjahr ist HELLA mit zahlreichen erfolgreichen Projektakquisen gestartet, beispielsweise f\u00fcr Hochvolt-Spannungswandler, hochintegrierte, multifunktionale Frontpanels oder das Zugangssystem Smart Car Access. Damit hat das Unternehmen seine Position als Technologief\u00fchrer erneut nachhaltig unter Beweis gestellt.<\/p>\n<p><strong>Automotive-Segment \u00fcbertrifft globale Fahrzeugproduktion um 6,5 Prozentpunkte <\/strong><\/p>\n<p>Die Umsatzentwicklung des Automotive-Segments wurde im zur\u00fcckliegenden Gesch\u00e4ftsjahr durch die weltweit r\u00fcckl\u00e4ufige Fahrzeugproduktion beeinflusst. So ist diese um fast neun Prozent zur\u00fcckgegangen. Trotz dieses massiven R\u00fcckgangs hat sich der Umsatz des Automotive-Segments nur um 2,1 Prozent auf 5,4 Milliarden reduziert (Vorjahr: 5,5 Milliarden Euro). Dass sich das Segment mit 6,5 Prozentpunkten erneut deutlich besser als die globale Fahrzeugproduktion entwickelt hat, ist vor allem auf gro\u00dfvolumige Serienanl\u00e4ufe in China sowie eine insgesamt hohe Nachfrage nach Licht- und Elektronikprodukten zur\u00fcckzuf\u00fchren. Das EBIT des Segments hat sich auf 160 Millionen Euro reduziert (Vorjahr: 393 Millionen Euro); die EBIT-Marge liegt damit bei 3,0 Prozent (Vorjahr: 7,1 Prozent). Vor allem die massiven Knappheiten bei Elektronikbauteilen, die eine geringere Auslastung, Produktionsineffizienzen sowie h\u00f6here Logistik- und Materialkosten zur Folge hatten, haben die Profitabilit\u00e4t belastet. Zudem haben sich h\u00f6here F&amp;E-Investitionen sowie weiter steigende Energie- und Rohstoffpreise negativ auf das Ergebnis ausgewirkt.<\/p>\n<p><strong>Umsatz im Aftermarket w\u00e4chst um 15,6 Prozent, vor allem durch freies Ersatzteilgesch\u00e4ft <\/strong><\/p>\n<p>Im Aftermarket-Segment ist der Umsatz um 15,6 Prozent auf 583 Millionen Euro gewachsen (Vorjahr: 504 Millionen Euro). Das Segment profitierte insbesondere von der positiven Entwicklung des freien Ersatzteilgesch\u00e4fts in zahlreichen L\u00e4nderm\u00e4rkten. Zum Umsatzplus beigetragen hat dar\u00fcber hinaus auch das Gesch\u00e4ft mit anspruchsvoller Werkstattausr\u00fcstung, unter anderem auf Basis einer hohen Nachfrage nach dem im Mai 2021 neu auf den Markt gebrachten Diagnoseger\u00e4t mega macs X. Infolge von Produktmixeffekten sowie signifikanten Kostensteigerungen bei Material und Logistik hat sich das EBIT des Segments auf 60 Millionen Euro reduziert (Vorjahr: 68 Millionen Euro); die EBIT-Marge liegt somit bei 10,2 Prozent (Vorjahr: 13,4 Prozent).<\/p>\n<p><strong>Special Applications steigert Umsatz insbesondere durch starkes Gesch\u00e4ft f\u00fcr Land- und Baumaschinen um 8,3 Prozent<\/strong><\/p>\n<p>Im Segment Special Applications ist der Umsatz um 8,3 Prozent auf 389 Millionen Euro gestiegen (Vorjahr: 359 Millionen Euro). Ma\u00dfgeblicher Wachstumstreiber war vor allem das anhaltend erfolgreiche Gesch\u00e4ft f\u00fcr Hersteller von Land- und Baumaschinen. Zugleich hat sich auch das Gesch\u00e4ft mit weiteren Kundengruppen erholt. Das EBIT des Segments ist auf 60 Millionen Euro gestiegen (Vorjahr: 46 Millionen Euro), was einer EBIT-Marge von 15,5 Prozent entspricht (Vorjahr: 12,8 Prozent). Die Verbesserung resultiert im Wesentlichen aus positiven Volumen- und Mixeffekten. Hierdurch konnten nicht zuletzt auch steigende Materialpreise \u00fcberkompensiert werden.<\/p>\n<p><strong>Deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerung f\u00fcr die n\u00e4chsten zw\u00f6lf Monate prognostiziert; dennoch bestehen weiterhin Marktrisiken <\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr den Zeitraum 1. Juni 2022 bis 31. Mai 2023 geht HELLA davon aus, einen w\u00e4hrungs- und portfoliobereinigten Konzernumsatz in der Bandbreite von rund 7,1 bis 7,6 Milliarden Euro zu erzielen. F\u00fcr die um Strukturma\u00dfnahmen und Portfolioeffekte bereinigte EBIT-Marge wird ein Wert in der Bandbreite von rund 5,5 bis 7,0 Prozent prognostiziert. \u201eAuch wenn wir nach vorne heraus eine deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerung erwarten, bleibt das Marktumfeld nicht zuletzt aufgrund sich m\u00f6glicherweise versch\u00e4rfender geopolitischer Konflikte, steigender Inflation sowie weiterer Auswirkungen der Corona-Pandemie volatil\u201c, sagt HELLA CEO Michel Favre. \u201eAngesichts unseres hohen Auftragsbestands sowie unserer guten Positionierung entlang automobiler Zukunftsthemen wie Elektromobilit\u00e4t und automatisiertes Fahren haben wir aber beste Voraussetzungen, uns auch zuk\u00fcnftig besser als der Markt zu entwickeln. F\u00fcr die kommenden zw\u00f6lf Monate rechnen wir mit einer weltweiten Automobilproduktion von 80 bis 84 Millionen Fahrzeugen. Auf Basis dieser erwarteten Volumenzunahme sowie weiterer Kostenoptimierungen werden wir zugleich unsere Profitabilit\u00e4t Schritt f\u00fcr Schritt steigern. Dazu beitragen werden zudem signifikante Synergien, die HELLA mit Faurecia unter der Dachmarke FORVIA realisieren wird.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der unter der Dachmarke FORVIA agierende Automobilzulieferer HELLA hat heute die vollst\u00e4ndigen Finanzergebnisse f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":7704,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-32893","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32893","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=32893"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32893\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":32894,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/32893\/revisions\/32894"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/7704"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=32893"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=32893"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=32893"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=32893"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}