{"id":33412,"date":"2022-09-20T09:38:06","date_gmt":"2022-09-20T07:38:06","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=33412"},"modified":"2022-09-16T15:40:00","modified_gmt":"2022-09-16T13:40:00","slug":"revolution-in-der-autoindustrie-teile-aus-recycelten-fischernetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=33412","title":{"rendered":"Revolution in der Autoindustrie: Teile aus recycelten Fischernetzen"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr die Modelle der NEUEN KLASSE werden von 2025 an erstmals Verkleidungsteile aus Kunststoff gefertigt, deren Rohstoff zu rund 30 Prozent aus wiederverwerteten Fischernetzen und Seilen besteht. Dieses Rohmaterial wird pr\u00e4ventiv aus H\u00e4fen in aller Welt bezogen, um sicherzustellen, dass es nicht als Abfall im Meer entsorgt wird.<\/p>\n<p>Die Reststoffe aus der maritimen Industrie werden in einem exklusiven Recycling-Prozess zu Verkleidungsteilen verarbeitet, die sowohl im Exterieur als auch im Interieur zuk\u00fcnftiger Automobile eingesetzt werden k\u00f6nnen. Die so entstehenden Komponenten weisen einen um rund 25\u00a0Prozent niedrigeren CO<sub>2<\/sub>-Fu\u00dfabdruck auf, als die entsprechenden Bauteile aus konventionell gefertigten Kunststoffen.<\/p>\n<p><strong>Ressourcen schonen, CO<sub>2<\/sub>-Fu\u00dfabdruck reduzieren, Meeresverschmutzung vermeiden.<br \/>\n<\/strong>Die BMW Group arbeitet mit unterschiedlichen Ans\u00e4tzen daran, Plastikm\u00fcll aus der maritimen Industrie als Rohstoff f\u00fcr Fahrzeug-Komponenten zu nutzen, um wertvolle Ressourcen zu schonen und CO<sub>2<\/sub>-Emissionen zu reduzieren. Diese Form des Recyclings erm\u00f6glicht es, den Bedarf an erd\u00f6lbasierten Prim\u00e4r-Kunststoffen zu reduzieren und gleichzeitig der Verschmutzung der Ozeane entgegenzuwirken.<\/p>\n<p>Wiederverwertete Nylonabf\u00e4lle bilden zum Beispiel die Basis f\u00fcr ein Kunststoffgarn, aus dem unter anderem die Bodenverkleidungen im BMW iX sowie im neuen BMW X1 gefertigt werden. Als Ausgangsstoff f\u00fcr dieses als Econyl bezeichnete Material dienen ausgediente Fischernetze sowie zerschlissene Bodenbel\u00e4ge und Restabf\u00e4lle aus der Kunststoffproduktion.<\/p>\n<p><strong>Nur bei der BMW Group: Maritimer Plastikabfall wird zu sichtbaren Verkleidungsteilen.<br \/>\n<\/strong>Mit der neuen, in einer Kooperation mit dem d\u00e4nischen Unternehmen PLASTIX entwickelten Initiative geht die BMW Group beim Recycling von maritimen Plastikabf\u00e4llen zuk\u00fcnftig noch einen Schritt weiter. Nach einer sortenreinen Trennung werden die Fischernetze und Seile in einem innovativen Verfahren zu einem Kunststoff-Granulat verarbeitet. W\u00e4hrend wiederverwerteter maritimer Kunststoff in der Automobilindustrie bisher ausschlie\u00dflich in Form von Fasern f\u00fcr neue Fahrzeugkomponenten Verwendung findet, kann dieses Rezyklat erstmals im Spritzgussverfahren eingesetzt werden. Dabei kann das Rohmaterial f\u00fcr die auf diese Weise gefertigten Bauteile zu rund 30 Prozent aus maritimem Plastikabfall bestehen.<\/p>\n<p>Dadurch entstehen zus\u00e4tzliche Anwendungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Recycling-Kunststoffe. Bei den im Spritzgussverfahren gefertigten Komponenten handelt es sich um Verkleidungsteile, die sowohl in unsichtbaren als auch in sichtbaren Bereichen f\u00fcr das Exterieur und das Interieur der Modelle der NEUEN KLASSE ab 2025 eingesetzt werden. Insgesamt hat sich die BMW Group das Ziel gesetzt, den Sekund\u00e4rmaterial-Anteil bei den in Neufahrzeugen verwendeten Thermoplast-Kunststoffen bis zum Jahr 2030 von derzeit rund 20 auf durchschnittlich 40 Prozent zu erh\u00f6hen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr die Modelle der NEUEN KLASSE werden von 2025 an erstmals Verkleidungsteile aus Kunststoff gefertigt, deren Rohstoff zu rund 30 Prozent&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":33413,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-33412","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33412","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=33412"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33412\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":33414,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33412\/revisions\/33414"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/33413"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=33412"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=33412"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=33412"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=33412"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}