{"id":33710,"date":"2022-10-05T08:23:18","date_gmt":"2022-10-05T06:23:18","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=33710"},"modified":"2022-10-04T13:39:31","modified_gmt":"2022-10-04T11:39:31","slug":"citroen-und-basf-stellen-vollelektrisches-konzeptfahrzeug-oli-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=33710","title":{"rendered":"Citro\u00ebn und BASF stellen vollelektrisches Konzeptfahrzeug oli vor"},"content":{"rendered":"<div class=\"text component aem-GridColumn--default--none aem-GridColumn--default--9 aem-GridColumn aem-GridColumn--offset--default--0\">\n<div class=\"text component textbody\">\n<div id=\"text-1789ff0cdc\" class=\"cmp-text\">\n<ul>\n<li><b>Neues Konzept f\u00fcr nachhaltige und erschwingliche Mobilit\u00e4t<\/b><\/li>\n<li><b>Material-Innovationen f\u00fcr Einfachheit und mehr Funktionalit\u00e4t<\/b><\/li>\n<li><b>L\u00f6sungen f\u00fcr Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Fahrzeug ist nicht schnell, nicht luxuri\u00f6s, nicht schwer. Citro\u00ebn und BASF zeigen mit dem Konzeptfahrzeug oli (all-\u00eb), dass durch Reduktion und Eliminierung Gewicht und Ressourcen eingespart werden k\u00f6nnen. \u201eDieses Konzeptfahrzeug zeigt, was m\u00f6glich ist, wenn Partner einander vertrauen und mutig neue Wege gehen\u201c, erkl\u00e4rt Uta Holzenkamp, Leiterin des Unternehmensbereichs Coatings, im Namen des Automotive Teams bei BASF. \u201eEs entsteht ein Mikrokosmos von Ideen und L\u00f6sungen, der \u00fcber das Konzept hinausgeht.\u201c Dadurch, dass die H\u00f6chstgeschwindigkeit auf 110 km\/h gedrosselt ist und die Beschleunigung dem 2CV \u00e4hnelt, werden die Reichweite und die Lebensdauer der Batterie entscheidend verl\u00e4ngert. Dass Verzicht eine erfrischende \u00c4sthetik haben kann, beweisen diverse Bauteile. Sie wurden radikal neu interpretiert und konstruiert, indem Materialien in einem anderen Kontext verwendet wurden. Die komplette R\u00fccksitzlehne wurde beispielsweise aus einem flexiblen 3D gedruckten Kunststoff gefertigt (Ultrasint<sup>\u00ae<\/sup> TPU88A). Die offene Gitterstruktur \u00fcbernimmt dabei die nat\u00fcrliche Bel\u00fcftung und ersetzt s\u00e4mtliche Ventilatoren im Sitz. Hierf\u00fcr sowie f\u00fcr die Herstellung von insgesamt etwa zwanzig Teilen wurde dabei auf die Kompetenz des 3D-Serviceb\u00fcro Sculpteo in Frankreich, einer Marke der BASF gesetzt. Vergebens sucht man auch ein Sound- oder Navigationssystem, denn diese sind schlicht nicht an Bord. Da der Kunde meist \u00fcber ein Handy und mobile Boxen verf\u00fcgt, k\u00f6nnen diese Ger\u00e4te im Armaturenbett eingesteckt werden und sie verbinden sich dann automatisch mit dem Fahrzeug.<\/p>\n<p><b>Weniger Komplexit\u00e4t, nachhaltig, ansprechendes Design<\/b><\/p>\n<p>Auff\u00e4llig ist auch, dass viele der neu entwickelten Bauteile sortenrein konstruiert sind. Das bedeutet, sie stammen aus ein und derselben chemischen Produktfamilie. Verklebte und verschwei\u00dfte Bauteile, bestehend aus verschiedenen Materialtypen, erschweren mechanisches Recycling. Die Designer von oli haben deshalb bereits bei der Gestaltung darauf geachtet, m\u00f6glichst viele Komponenten aus nur einem einzigen Material zu designen.<\/p>\n<p>Auch produktionstechnisch wurde der Vereinfachungsgrundsatz konsequent umgesetzt, so sind die Fahrer- und Beifahrert\u00fcre identisch. Das spart Presswerkzeuge und reduziert die Komplexit\u00e4t. Dasselbe gilt f\u00fcr s\u00e4mtliche Radl\u00e4ufe und Sto\u00dff\u00e4nger. Dass Nachhaltigkeit sehr wohl ansprechend aussehen kann, beweist oli auf \u00fcberzeugende Weise.<\/p>\n<p>Die Farbe der Karosserie vermittelt perfekt das Konzept des Fahrzeugs: Auf den ersten Blick scheint es ein reines Wei\u00df zu sein, aber es wurden Glimmerpartikel hinzugef\u00fcgt, um die Form des Fahrzeugs zu betonen. Im Kontrast zum \u00c4u\u00dferen wurden die Materialien des Innenraums &#8211; wie die Sitze und der Bodenbelag &#8211; mit einer intensiven orangen Farbe lackiert.<\/p>\n<p><b>Co-Creation als Schl\u00fcssel f\u00fcr neue L\u00f6sungsans\u00e4tze<\/b><\/p>\n<p>Bei Entwicklung und Design arbeitete der Hersteller Citro\u00ebn eng mit BASF zusammen. Innovative L\u00f6sungen des Chemieunternehmens spielten bei der Co-Creation eine zentrale Rolle. Projekte wie die Entwicklung des Konzeptfahrzeugs mit dem Partner Citro\u00ebn seien \u201ewahre Booster\u201c auf dem Weg in eine nachhaltigere Zukunft, erkl\u00e4rt Uta Holzenkamp, BASF Automotive. \u201eMan braucht Innovationen, man braucht kreative K\u00f6pfe, um die Gedanken verschiedener Unternehmen zusammenzuf\u00fchren\u201c, so Holzenkamp. BASF verfolgt seit Jahren eine ambitionierte Nachhaltigkeitsstrategie. Wichtige Eckpfeiler sind dabei etwa das Projekt ChemCycling<sup>TM<\/sup> zum chemischen Recycling von Kunststoffen sowie der Biomassenbilanzansatz, bei dem in der Produktion fossile Rohstoffe durch erneuerbare ersetzt werden.<\/p>\n<p>Neben Produkt- und Engineering-Expertise konnte BASF mit dem Creation Center auch seine Designkompetenz einbringen. \u201eHier nahm das Projekt seinen Anfang\u201c, sagt Alex Horisberger, Manager Industrial Design bei BASF. \u201eBei einem Besuch im Kreativstudio bei Citro\u00ebn hatten wir die Gelegenheit, die Designer von unseren Materialien und Trendanalysen zu \u00fcberzeugen. Auf Augenh\u00f6he mit den Interior- und Exterieur-Designer von Citro\u00ebn zu arbeiten war ein pers\u00f6nliches Highlight f\u00fcr mich.\u201c<\/p>\n<p>Ganz \u00e4hnlich sieht das Laurence Hansen, Citro\u00ebn Product &amp; Strategy. \u201eDie Zusammenarbeit mit BASF war der Schl\u00fcssel zur Konzeption des oli und zur Entwicklung eines m\u00f6glichst spa\u00dfbringenden und effizienten Elektrofahrzeugs f\u00fcr die nahe Zukunft. Unser neuartiges E-Auto setzt dem Trend zu immer schwereren und komplexeren Fahrzeugen Leichtheit und Einfachheit entgegen\u201c. Das Konzeptfahrzeug mache vor, \u201ewie man die Umwelt so wenig wie m\u00f6glich belastet und gleichzeitig den Spa\u00df an einem funktionalen und elektrischen Fahrzeug zur\u00fcckbringt\u201c, sagt Hansen.<\/p>\n<p><b>Vielf\u00e4ltige BASF-Materiall\u00f6sungen f\u00fcr ein neuartiges Fahrzeugkonzept<\/b><\/p>\n<p>Viele BASF L\u00f6sungen kommen im Sinne dieser Idee zum Einsatz: Ein weiterer Hochleistungskunststoff von BASF findet sich in den hinteren Armlehnen und im Boden des Innenraums. Infinergy<sup>\u00ae<\/sup>, ein expandiertes TPU (Thermoplastisches Polyurethan), wird auch in Laufschuhen und Sportb\u00f6den eingesetzt. Es ist elastisch wie Gummi, aber leichter und sehr widerstandsf\u00e4hig und extrem abriebfest. Im oli hat das Material die Aufgabe, Armlehnen und Bodenbelag eine angenehme und doch best\u00e4ndige Oberfl\u00e4che zu geben. Au\u00dferdem d\u00e4mpft es Schall und Vibrationen. Hier sorgt eine zus\u00e4tzliche spezielle Beschichtung f\u00fcr eine extralange Lebensdauer: NovaCoat-P auf Wasserbasis sch\u00fctzt die weichen Untergr\u00fcnde optimal gegen Abrieb, UV-Strahlung, Schmutz und Chemikalien. Weil der Bodenbelag wasserfest ist, l\u00e4sst er sich einfach mit Wasser reinigen. Dazu sind St\u00f6psel aus Elastollan<sup> \u00ae<\/sup> integriert, die zum Ablassen von Wasser und Schmutz entfernt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Auch beim Fahrzeug\u00e4u\u00dferen wurde kr\u00e4ftig Gewicht gespart \u2013 und das bei h\u00f6herer Stabilit\u00e4t und Haltbarkeit. Motorhaube, Dach und Kofferraum bestehen aus Platten, in denen das Polyurethansystem Elastoflex<sup>\u00ae <\/sup>mit dem Spritzlacksystem Elastocoat<sup>\u00ae<\/sup> kombiniert wurde. Dank einer wabenartigen Sandwichstruktur sind die Platten so stabil, dass man sogar darauf stehen kann. Dies ist Teil der Funktionalit\u00e4t des Fahrzeugs.<\/p>\n<p>Als Lackierung f\u00fcr die Karosserie kommt mit R-M<sup>\u00ae <\/sup>AGILIS<sup>\u00ae<\/sup> ein weiteres BASF-Produkt zur Anwendung, das f\u00fcr mehr Nachhaltigkeit steht. Der wasserbasierte Lack hat einen sehr niedrigen Gehalt an fl\u00fcchtigen organischen Verbindungen (VOC).<\/p>\n<p>Die kathodische Tauchlackierung CathoGuard<sup>\u00ae<\/sup> 800 von BASF, die das Batteriegeh\u00e4use vor Korrosion sch\u00fctzt, tr\u00e4gt zu weiteren Ressourceneinsparungen bei. Sie zeichnet sich durchihre hohe Leistungsf\u00e4higkeit und Umweltfreundlichkeit aus, da sie zinn-\/HAP-frei und l\u00f6semittelarm ist.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zum Konzeptfahrzeug oli finden Sie hier:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/concept-car-citroen.basf.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><b>concept-car-citroen.basf.com<\/b><\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Fahrzeug ist nicht schnell, nicht luxuri\u00f6s, nicht schwer. 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