{"id":34402,"date":"2022-10-26T09:54:42","date_gmt":"2022-10-26T07:54:42","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=34402"},"modified":"2022-10-26T09:55:10","modified_gmt":"2022-10-26T07:55:10","slug":"basf-erzielte-trotz-anhaltend-hoher-rohstoff-und-energiepreise-ein-solides-ebit-vor-sondereinfluessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=34402","title":{"rendered":"BASF erzielte trotz anhaltend hoher Rohstoff- und Energiepreise ein solides EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><b>Umsatz mit 21,9 Milliarden Euro um 12\u00a0Prozent \u00fcber Vorjahresquartal<\/b><\/li>\n<li><b>EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen mit 1,3 Milliarden Euro um 517 Millionen Euro unter Vorjahresquartal<\/b><\/li>\n<li><b>Kundennahe Segmente verbesserten Ergebnisse deutlich, signifikanter R\u00fcckgang von Chemicals und Materials<\/b><\/li>\n<li><b>Cashflow aus betrieblicher T\u00e4tigkeit auf 2,3 Milliarden Euro gesteigert gegen\u00fcber 1,9\u00a0Milliarden Euro im 3. Quartal 2021<\/b><\/li>\n<li><b>Unver\u00e4nderter Ausblick 2022: Umsatz zwischen 86 Milliarden Euro und 89\u00a0Milliarden Euro, EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen zwischen 6,8\u00a0Milliarden\u00a0Euro und 7,2 Milliarden Euro erwartet<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>\u201eTrotz anhaltend hoher Rohstoff- und Energiepreise erzielte BASF im dritten Quartal 2022 ein solides Ergebnis\u201c, sagte BASF-Vorstandsvorsitzender Dr. Martin Bruderm\u00fcller bei der Vorstellung der Zahlen des dritten Quartals 2022 gemeinsam mit Finanzvorstand Dr. Hans-Ulrich Engel.<\/p>\n<p>Der Umsatz \u00fcbertraf mit 21,9\u00a0Milliarden Euro den Wert des Vorjahresquartals um 12\u00a0Prozent. Ausschlaggebend f\u00fcr die Umsatzsteigerung waren deutlich h\u00f6here Preise in nahezu allen Segmenten. Lediglich Surface Technologies verzeichnete niedrigere Preise infolge gesunkener Edelmetallpreise. W\u00e4hrungseffekte wirkten in allen Segmenten positiv. Portfolioeffekte unterst\u00fctzten das Umsatzwachstum zus\u00e4tzlich. Niedrigere Mengen in allen Segmenten au\u00dfer Agricultural Solutions d\u00e4mpften die Umsatzentwicklung deutlich.<\/p>\n<p>Das Ergebnis der Betriebst\u00e4tigkeit (EBIT) vor Sondereinfl\u00fcssen sank verglichen mit dem dritten Quartal 2021 um 517 Millionen Euro auf 1,3 Milliarden Euro. \u201eUnsere kundennahen Downstream-Segmente Surface Technologies, Agricultural Solutions, Nutrition &amp; Care sowie Industrial Solutions steigerten ihre Ergebnisse deutlich\u201c, so Bruderm\u00fcller. Die Ergebnisse von Chemicals und Materials gingen hingegen, verglichen mit den sehr hohen Werten im Vorjahresquartal, deutlich zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Das EBIT lag mit 1,3 Milliarden Euro deutlich unter dem Wert des Vorjahresquartals (1,8\u00a0Milliarden Euro). Das hierin enthaltene Ergebnis aus integralen Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden, sank um 124 Millionen Euro auf 76\u00a0Millionen Euro, insbesondere aufgrund des geringeren Ergebnisbeitrags der BASF-YPC Company Ltd., Nanjing\/China.<\/p>\n<p>Im Vergleich zum dritten Quartal 2021 sank das Ergebnis der Betriebst\u00e4tigkeit vor Abschreibungen und Sondereinfl\u00fcssen (EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen) um 446\u00a0Millionen Euro auf 2,3 Milliarden Euro und das EBITDA um 474 Millionen Euro auf 2,3 Milliarden Euro.<\/p>\n<p>Das Beteiligungsergebnis stieg gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal um 16\u00a0Millionen\u00a0Euro auf 102 Millionen Euro. Das Ergebnis der nicht-integralen Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden, enthielt Sonderaufwendungen aus Wertberichtigungen von rund 740 Millionen Euro. Diese wurden im Zusammenhang mit den besch\u00e4digten Nord-Stream-1-Pipelines gebucht, an denen BASF indirekt \u00fcber Wintershall Dea AG beteiligt ist. Das operative auf BASF entfallende Nachsteuerergebnis von Wintershall Dea erh\u00f6hte sich gegen\u00fcber dem dritten Quartal 2021 um 533 Millionen Euro auf 630 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Insgesamt ging das Ergebnis vor Ertragsteuern im dritten Quartal 2022 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 538 Millionen Euro auf 1,2 Milliarden Euro zur\u00fcck. Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen verringerte sich gegen\u00fcber dem dritten Quartal 2021 um 344\u00a0Millionen\u00a0Euro auf 909 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Im dritten Quartal 2022 betrug der Cashflow aus betrieblicher T\u00e4tigkeit 2,3\u00a0Milliarden\u00a0Euro und lag damit um 405 Millionen Euro \u00fcber dem Vorjahresquartal. Der Free Cashflow belief sich auf 1,3 Milliarden Euro im dritten Quartal 2022 und war somit um 218 Millionen Euro h\u00f6her als im Vorjahresquartal.<\/p>\n<p><b>Kosteneinsparprogramm in H\u00f6he von j\u00e4hrlich 500 Millionen Euro angek\u00fcndigt<\/b><\/p>\n<p>Bereits am 12. Oktober 2022 hat BASF gemeinsam mit der Vorlage vorl\u00e4ufiger Zahlen ein Kosteneinsparprogramm angek\u00fcndigt. Die Ma\u00dfnahmen zur Kostenreduzierung werden bis Ende 2024 implementiert. Nach Abschluss rechnet BASF mit j\u00e4hrlichen Kosteneinsparungen von 500 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Martin Bruderm\u00fcller begr\u00fcndete das Programm mit einer sich verschlechternden Ergebnisentwicklung in Europa und Deutschland sowie den herausfordernden Rahmenbedingungen: \u201eZum einen w\u00e4chst der europ\u00e4ische Chemiemarkt seit rund einem Jahrzehnt nur noch schwach. Zum anderen setzt der deutliche Anstieg der Erdgas- und Strompreise im Laufe dieses Jahres chemische Wertsch\u00f6pfungsketten unter Druck.\u201c In den ersten neun Monaten des Jahres 2022 beliefen sich die Mehrkosten f\u00fcr Erdgas an den europ\u00e4ischen BASF-Standorten auf rund 2,2\u00a0Milliarden\u00a0Euro im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2021. \u201eAu\u00dferdem belasten gro\u00dfe Unsicherheiten die chemische Industrie durch eine Vielzahl geplanter EU-Regulierungen\u201c, so Bruderm\u00fcller weiter.<\/p>\n<p>\u201eDiese herausfordernden Rahmenbedingungen in Europa gef\u00e4hrden die internationale Wettbewerbsf\u00e4higkeit europ\u00e4ischer Produzenten. Dies macht es absolut notwendig, dass wir unsere Kostenstrukturen so schnell wie m\u00f6glich und auch dauerhaft anpassen. Wir m\u00fcssen als Unternehmen jetzt handeln! Unser Kosteneinsparprogramm dient der mittel- und langfristigen Sicherung unserer Wettbewerbsf\u00e4higkeit in Deutschland und Europa. Nur mit entschlossenem Handeln nehmen wir unsere Verantwortung gegen\u00fcber unseren Mitarbeitenden, Aktion\u00e4ren und der Gesellschaft wahr\u201c, so der BASF-Vorstandsvorsitzende.<\/p>\n<p><b>Ausblick f\u00fcr die BASF-Gruppe<\/b><\/p>\n<p>Im dritten Quartal 2022 hat sich die globale wirtschaftliche Aktivit\u00e4t deutlicher abgeschw\u00e4cht als erwartet. Vor diesem Hintergrund hat BASF ihre Einsch\u00e4tzung zu den weltweiten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2022 angepasst (Werte auf halbe Prozentpunkte gerundet, bisherige Prognose aus dem BASF-Halbjahresfinanzbericht 2022 in Klammern):<\/p>\n<ul>\n<li>Wachstum des Bruttoinlandsprodukts: +2,5 Prozent (unver\u00e4ndert)<\/li>\n<li>Wachstum der Industrieproduktion: +2,5 Prozent (+3,0 Prozent)<\/li>\n<li>Wachstum der Chemieproduktion: +2,0 Prozent (+2,5 Prozent)<\/li>\n<li>US-Dollar-Wechselkurs von durchschnittlich 1,05 US-Dollar\/Euro<br \/>\n(1,07 US-Dollar\/Euro)<\/li>\n<li>\u00d6lpreis der Sorte Brent von 100 US-Dollar\/Barrel im Jahresdurchschnitt (110 US-Dollar\/Barrel)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Trotz der deutlichen Abschw\u00e4chung des wirtschaftlichen Umfelds seit dem dritten Quartal 2022 bleibt die im Halbjahresfinanzbericht 2022 ver\u00f6ffentlichte Prognose der BASF-Gruppe f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2022 unver\u00e4ndert:<\/p>\n<ul>\n<li>Umsatz zwischen 86 Milliarden Euro und 89 Milliarden Euro<\/li>\n<li>EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen zwischen 6,8 Milliarden Euro und 7,2\u00a0Milliarden\u00a0Euro<\/li>\n<li>Return on Capital Employed (ROCE) zwischen 10,5 Prozent und 11,0\u00a0Prozent<\/li>\n<li>CO<sub>2<\/sub>-Emissionen zwischen 18,4 Millionen Tonnen und 19,4 Millionen Tonnen<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eTrotz anhaltend hoher Rohstoff- und Energiepreise erzielte BASF im dritten Quartal 2022 ein solides Ergebnis\u201c, sagte BASF-Vorstandsvorsitzender&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":24065,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-34402","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34402","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=34402"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34402\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34404,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34402\/revisions\/34404"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/24065"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=34402"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=34402"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=34402"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=34402"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}