{"id":34438,"date":"2022-10-27T10:26:15","date_gmt":"2022-10-27T08:26:15","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=34438"},"modified":"2022-10-27T10:27:48","modified_gmt":"2022-10-27T08:27:48","slug":"grammer-ag-steigert-umsatz-und-erzielt-positivesergebnis-in-den-ersten-neun-monaten-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=34438","title":{"rendered":"GRAMMER AG steigert Umsatz und erzielt positivesErgebnis in den ersten neun Monaten 2022"},"content":{"rendered":"<p>&#8211; Umsatzanstieg der GRAMMER Gruppe von 13,4 % auf 1.593,2 Mio.<br \/>\nEUR von positiven W\u00e4hrungseffekten und der allgemeinen<br \/>\nMarkterholung gepr\u00e4gt<br \/>\n&#8211; Alle Regionen tragen zum Umsatzwachstum bei: EMEA (+6,2 %),<br \/>\nAMERICAS (+30,6 %) und APAC (+5,0 %)<br \/>\n&#8211; Trendwende beim Umsatz in APAC im dritten Quartal nach Corona-<br \/>\nLockdowns im ersten Halbjahr<br \/>\n&#8211; Beide Divisionen mit zweistelligen Erl\u00f6szuw\u00e4chsen: Automotive<br \/>\n+12,3 % auf 1.020,2 Mio. EUR; Commercial Vehicles +15,5 % auf<br \/>\n573,0 Mio. EUR<br \/>\n&#8211; Operatives EBIT nach neun Monaten mit 1,9 Mio. EUR leicht im Plus<br \/>\ndank gutem Q3-Ergebnis (+14,2 Mio. EUR)<br \/>\n&#8211; Ausblick 2022 best\u00e4tigt, allerdings weiterhin unter dem Vorbehalt<br \/>\nanhaltend hoher Risiken aus geopolitischen Krisen sowie weiterer<br \/>\nKundenkompensationen insbesondere in EMEA und AMERICAS<br \/>\n&#8211; P2P-Projekt in AMERICAS: Ma\u00dfnahmen zur Sicherung der<br \/>\nfinanziellen Stabilit\u00e4t zeigen erste positive Ergebnisse;<br \/>\nerfolgskritische Phase in Q4<br \/>\n&#8211; Neues operatives F\u00fchrungsgremium in Form eines \u201eExecutive<br \/>\nCommittee\u201c zur Unterst\u00fctzung des Vorstandsduos etabliert<\/p>\n<p>Die GRAMMER Gruppe hat die<br \/>\nGesch\u00e4ftszahlen f\u00fcr die ersten neun Monate 2022 vorgelegt. Demnach steigerte<br \/>\ndie GRAMMER AG ihren Konzernumsatz trotz des anhaltenden<br \/>\nmakro\u00f6konomischen Gegenwinds um 13,4 % auf 1.593,2 Mio. EUR.<br \/>\nW\u00e4hrungsbereinigt lag der Umsatz um 8,4 % \u00fcber dem Vorjahreswert. Die positive<br \/>\nUmsatzentwicklung wurde sowohl von allen drei Regionen als auch von beiden<br \/>\nDivisionen getragen. Der Bereich Automotive kam auf einen Umsatzanstieg von<br \/>\n12,3 % auf 1.020,2 Mio. EUR. Die Erl\u00f6se der Division Commercial Vehicles erh\u00f6hten<br \/>\nsich deutlich um 15,5 % auf 573,0 Mio. EUR. Umsatzst\u00e4rkste Region blieb EMEA<br \/>\nmit 849,4 Mio. EUR (+6,2 %).<br \/>\nDas Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich in den ersten neun<br \/>\nMonaten 2022 auf 2,5 Mio. EUR, w\u00e4hrend der Vorjahreswert noch bei 26,4 Mio.<\/p>\n<p>EUR lag. Das operative EBIT der GRAMMER Gruppe belief sich auf 1,9 Mio. EUR<br \/>\n(01\u201309 2021: 30,7 Mio. EUR), was einer operativen EBIT-Rendite von 0,1 %<br \/>\nentspricht. Damit verbucht das Unternehmen zwar einen deutlichen<br \/>\nErgebnisr\u00fcckgang gegen\u00fcber dem Vorjahr, der Trend im dritten Quartal 2022<br \/>\nweist jedoch klar in die positive Richtung. Das operative EBIT im dritten Quartal<br \/>\n2022 belief sich auf 14,2 Mio. EUR (Q3 2021: \u20131,7 Mio. EUR). Wesentliche Treiber<br \/>\nf\u00fcr die positive Entwicklung im dritten Quartal sind der Umsatz-Turnaround in der<br \/>\nmargenstarken APAC-Region, gestiegene Kompensationen f\u00fcr inflationsbedingte<br \/>\nKostensteigerungen sowie erste positive Auswirkungen des<\/p>\n<p>Restrukturierungsprojekts P2P in der Region AMERICAS. Mit Blick auf die ersten<br \/>\nneun Monate resultierte der Ergebnisr\u00fcckgang gegen\u00fcber dem Vorjahr aus<br \/>\nweiterhin hohen Material-, Logistik-, Energie- und Personalkosten, anhaltenden<br \/>\nEngp\u00e4ssen in den Beschaffungsm\u00e4rkten sowie den Corona-Lockdowns in China in<br \/>\nder ersten Jahresh\u00e4lfte. Zudem schlugen Einmalaufwendungen zweier GRAMMER<br \/>\nWerke in der Region AMERICAS in H\u00f6he von rund 11 Mio. EUR sowie eine<br \/>\nAbfindungszahlung in H\u00f6he von 2,1 Mio. EUR zu Buche. Das operative EBIT wurde<br \/>\nneben direkt zurechenbaren Kosten f\u00fcr Corona-Schutz- und<br \/>\nHandlungsma\u00dfnahmen von 2,1 Mio. EUR um positive Wechselkurseffekte von 2,7<br \/>\nMio. EUR bereinigt.<\/p>\n<p><strong>Alle Regionen tragen zum Umsatzwachstum bei, AMERICAS mit gr\u00f6\u00dftem Plus<\/strong><br \/>\nDie Region EMEA verzeichnete in den ersten neun Monaten 2022 einen<br \/>\nUmsatzanstieg von 6,2 % auf 849,4 Mio. EUR. Bereinigt um W\u00e4hrungseffekte ergab<br \/>\nsich ein Wachstum von 7,7 % auf 861,7 Mio. EUR. Dabei trugen beide Divisionen<br \/>\nunterschiedlich stark zur positiven Umsatzentwicklung bei. W\u00e4hrend in der<br \/>\nDivision Commercial Vehicles ein deutlicher Umsatzzuwachs von 12,4 % auf 415,5<br \/>\nMio. EUR (01\u201309 2021: 369,5 Mio. EUR) erzielt wurde, stieg der Umsatz in der<br \/>\nDivision Automotive nur leicht um 0,8 % auf 433,9 Mio. EUR (01\u201309 2021: 430,4<br \/>\nMio. EUR). Dennoch zeichnete sich dadurch in der umsatzst\u00e4rksten Region in der<br \/>\nDivision Automotive im dritten Quartal 2022 erstmals eine leichte positive<br \/>\nTrendwende ab.<\/p>\n<p>Das operative EBIT in EMEA verringerte sich im Berichtszeitraum auf 38,2 Mio. EUR<br \/>\n(01\u201309 2021: 41,7 Mio. EUR), da die Material- und Energiekostensteigerungen<br \/>\ndurch die Kunden nur teilweise kompensiert wurden.<\/p>\n<p>Die Region AMERICAS erreichte in den ersten neun Monaten 2022 einen<br \/>\ndeutlichen Umsatzzuwachs von insgesamt 30,6 % auf 492,4 Mio. EUR.<br \/>\nW\u00e4hrungsbereinigt stieg der Umsatz um 15,7 % auf 436,3 Mio. EUR. Die positive<br \/>\nUmsatzentwicklung war im Wesentlichen auf eine h\u00f6here Nachfrage in der<br \/>\nDivision Commercial Vehicles sowie auf niedrige Vorjahreszahlen in der Division<br \/>\nAutomotive zur\u00fcckzuf\u00fchren, die durch Lieferengp\u00e4sse bei Halbleitern stark<br \/>\nbelastet war. So stieg der Umsatz in der Division Automotive um 27,8 % auf 393,2<br \/>\nMio. EUR, w\u00e4hrend die Erl\u00f6se in der Division Commercial Vehicles mit 99,2 Mio.<br \/>\nEUR ein Plus von 43,1 % verbuchten.<\/p>\n<p>Das operative EBIT verringerte sich in den ersten neun Monaten 2022 auf \u201351,3<br \/>\nMio. EUR (01\u201309 2021: \u201340,1 Mio. EUR). Hier wirkten sich die hohe Inflation sowie<br \/>\nstark gestiegene Personal- und Frachtkosten negativ aus. Hinzu kamen<br \/>\nEinmalaufwendungen insbesondere f\u00fcr Sonderfrachten in H\u00f6he von rund 11 Mio.<br \/>\nEUR in einem Werk in Mexiko und einem Werk in den USA.<br \/>\nAllerdings ist die GRAMMER Gruppe zuversichtlich, dass die verschiedenen im<br \/>\nZusammenhang mit dem P2P-Restrukturierungsprojekt ergriffenen Ma\u00dfnahmen<br \/>\nzur Sicherung der finanziellen Stabilit\u00e4t in dieser Region beginnen zu greifen.<br \/>\nGRAMMER befindet sich hier derzeit in einer erfolgskritischen Phase in Bezug auf<br \/>\nKundenverhandlungen.<\/p>\n<p>Die Region APAC verzeichnete in den ersten neun Monaten einen Umsatzanstieg<br \/>\nvon 5,0 % auf 305,8 Mio. EUR; w\u00e4hrungsbereinigt sank der Umsatz um 3,5 % auf<br \/>\n281,2 Mio. EUR. Die Division Automotive erzielte einen Anstieg von 9,5 % auf 204,2<br \/>\nMio. EUR (01\u201309 2021: 186,5 Mio. EUR). Diese Entwicklung ist unter anderem auf<br \/>\ndie Trendwende im dritten Quartal zur\u00fcckzuf\u00fchren, nachdem das erste Halbjahr<br \/>\n2022 noch von COVID-19-Lockdowns in China gepr\u00e4gt war. Auch die Division<br \/>\nCommercial Vehicles hat sich im dritten Quartal nach r\u00fcckl\u00e4ufigem Trend im<br \/>\nersten Halbjahr positiv entwickelt. Hier pr\u00e4gten sinkende Absatzzahlen die erste<br \/>\nJahresh\u00e4lfte infolge einer versch\u00e4rften Abgasnorm, die zu einem Einbruch bei den<br \/>\nNeubestellungen von Lkw f\u00fchrte. Dieser Vorzieheffekt, der f\u00fcr hohe Bestellungen<br \/>\nim ersten Halbjahr 2021 gesorgt hatte, lief im dritten Quartal weitgehend aus. So<br \/>\nverzeichnete GRAMMER nur noch einen leichten Umsatzr\u00fcckgang in der Division<br \/>\nCommercial Vehicles im Berichtszeitraum von 3,1 % auf 101,6 Mio. EUR (01\u201309<br \/>\n2021: 104,8 Mio. EUR).<\/p>\n<p>Jurate Keblyte, CFO der Grammer AG: \u201eWir blicken auf ein positives drittes Quartal 2022, in dem sich eine<br \/>\nAbsatztrendwende in China, unsere operativen Verbesserungen und schrittweise Erfolge bei den<br \/>\nKompensationen f\u00fcr inflationsbedingte Kostensteigerungen bemerkbar gemacht haben.<br \/>\nDementsprechend bleiben wir trotz bestehender geopolitischer Unsicherheiten vorsichtig optimistisch,<br \/>\nunsere Umsatz- und Ergebnisziele f\u00fcr das Gesamtjahr 2022 zu erreichen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Gesamtjahres-Prognose 2022 best\u00e4tigt<\/strong><br \/>\nInsgesamt rechnet GRAMMER f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2022 mit einer leichten<br \/>\nSteigerung des Umsatzes auf rund 2,0 Mrd. EUR (2021: 1,9 Mrd. EUR). Auf Basis<br \/>\nder Planung der drei f\u00fcr die Gesch\u00e4ftsentwicklung ma\u00dfgeblichen Regionen wird<br \/>\nf\u00fcr das Jahr 2022 ein deutlich verbessertes operatives EBIT innerhalb einer Spanne<br \/>\nvon 35 Mio. EUR bis 40 Mio. EUR (2021: 22,8 Mio. EUR) erwartet. Voraussetzung<br \/>\nist, dass nach den bereits erzielten Vereinbarungen mit Kunden \u00fcber die<br \/>\nWeitergabe der inflationsbedingten erheblichen Kostensteigerungen auch im<br \/>\nvierten Quartal Einigungen mit weiteren OEMs getroffen werden k\u00f6nnen,<br \/>\ninsbesondere in den Regionen EMEA und AMERICAS. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen sich<br \/>\ndie Risiken aus dem Krieg in der Ukraine, den stark gestiegenen Energie- und<br \/>\nMaterialpreisen sowie aus m\u00f6glichen weiteren Corona-Lockdowns in China \u2013 aber<br \/>\nauch in anderen L\u00e4ndern \u2013 f\u00fcr den Umsatz und das Ergebnis der GRAMMER<br \/>\nGruppe je nach L\u00e4nge und weiterem Verlauf verst\u00e4rken und die Prognose negativ<br \/>\nbeeinflussen.<\/p>\n<p><strong>Neue F\u00fchrungsstruktur etabliert<\/strong><br \/>\nNach den Ver\u00e4nderungen im Vorstand und zur erfolgreichen Umsetzung der<br \/>\nUnternehmensstrategie hat GRAMMER in den letzten Monaten eine angepasste,<br \/>\nzukunftsorientierte operative F\u00fchrungsstruktur in Form eines \u201eExecutive<br \/>\nCommittee\u201c entwickelt; den beiden Vorst\u00e4nden Jens \u00d6hlenschl\u00e4ger,<br \/>\nVorstandssprecher (CEO), und Jurate Keblyte, Finanzvorstand (CFO) sowie<br \/>\nArbeitsdirektorin, stehen zuk\u00fcnftig die f\u00fcnf Pr\u00e4sidenten der Divisionen und<br \/>\nRegionen zur Seite, unter denen insbesondere Guoqiang Li als Chief Operating<br \/>\nOfficer (COO) und Dr. Andreas Diehl als Chief Technology Officer (CTO) Jens<br \/>\n\u00d6hlenschl\u00e4ger unterst\u00fctzen werden.<\/p>\n<p>Dr. Martin Kleinschmitt, Aufsichtsratsvorsitzender der GRAMMER AG: \u201eWir sind<br \/>\ndavon \u00fcberzeugt, mit unserem erfahrenen Vorstandsduo und der Etablierung<br \/>\neines breit aufgestellten Executive Committee eine schlagkr\u00e4ftige F\u00fchrungsl\u00f6sung<br \/>\nf\u00fcr die anstehenden Herausforderungen in der Transformation der GRAMMER<br \/>\nGruppe gefunden zu haben.\u201c<\/p>\n<p>Die Zwischenmitteilung zum dritten Quartal 2022 ist auf der Website unter<br \/>\nhttps:\/\/www.grammer.com\/investorrelations\/<br \/>\nfinanzpublikationen\/quartalsberichte\/quartalsberichte-2022.html<br \/>\nabrufbar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die GRAMMER Gruppe hat die Gesch\u00e4ftszahlen f\u00fcr die ersten neun Monate 2022 vorgelegt. 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