{"id":34453,"date":"2022-10-27T11:34:47","date_gmt":"2022-10-27T09:34:47","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=34453"},"modified":"2022-10-27T11:34:47","modified_gmt":"2022-10-27T09:34:47","slug":"wacker-erzielt-im-3-quartal-2022-kraeftiges-umsatzplus-und-bestaetigt-jahresprognose","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=34453","title":{"rendered":"WACKER erzielt im 3. Quartal 2022 kr\u00e4ftiges Umsatzplus und best\u00e4tigt Jahresprognose"},"content":{"rendered":"<section class=\"cc_press module_textBig cc_section headGroup cc_noMargin bgPrimaryBlue\">\n<div class=\"container\">\n<div class=\"intro\">\n<div class=\"content big\">\n<p>Quartalsmitteilung der Wacker Chemie AG zum 3. Quartal 2022 (ungepr\u00fcft)<\/p>\n<ul>\n<li>KONZERNUMSATZ DES 3. QUARTALS 2022 LIEGT MIT 2,13 MRD. \u20ac UM 29 PROZENT \u00dcBER DEM WERT DES VORJAHRES<\/li>\n<li>EBITDA MIT 457 MIO. \u20ac TROTZ STARK GESTIEGENER PREISE F\u00dcR ENERGIE UND ROHSTOFFE UM 2 PROZENT \u00dcBER VORJAHR<\/li>\n<li>PERIODENERGEBNIS DES 3. QUARTALS BETR\u00c4GT 259 MIO. \u20ac<\/li>\n<li>NETTO-CASHFLOW BEL\u00c4UFT SICH WEGEN GESTIEGENEM WORKING CAPITAL UND H\u00d6HERER INVESTITIONEN AUF 296 MIO. \u20ac<\/li>\n<li>JAHRESPROGNOSE IN DER OBEREN H\u00c4LFTE DER BANDBREITE BEST\u00c4TIGT: WACKER RECHNET F\u00dcR 2022 JETZT MIT EINEM EBITDA ZWISCHEN 2,1 MRD. \u20ac UND 2,3 MRD. \u20ac, DER KONZERNUMSATZ WIRD WEITER ZWISCHEN 8,0 MRD. \u20ac UND 8,5 MRD. \u20ac ERWARTET<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Wacker Chemie AG hat das 3. Quartal 2022 mit einem kr\u00e4ftigen Zuwachs beim Umsatz abgeschlossen. Der M\u00fcnchner Chemiekonzern erwirtschaftete von Juli bis September Umsatzerl\u00f6se in H\u00f6he von 2.132,2 Mio. \u20ac. Das sind 29 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (1.658,6 Mio. \u20ac). Im Vergleich zum Vorquartal (2.174,2 Mio. \u20ac) ging der Umsatz nachfragebedingt um 2 Prozent zur\u00fcck. Ausschlaggebend f\u00fcr den Anstieg im Jahresvergleich waren vor allem h\u00f6here Preise. Effekte aus Wechselkursver\u00e4nderungen durch den st\u00e4rkeren US-Dollar haben den Umsatz ebenfalls positiv beeinflusst. Dagegen haben die gegen-\u00fcber dem Vorjahr insgesamt etwas niedrigeren Absatzmengen die Umsatzentwicklung gebremst.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"cc_press module_textImage cc_coloredSection bgWhite cc_noMargin\">\n<div class=\"container\">\n<div class=\"module_accordion_entry panel-default\">\n<div class=\"panel-heading\" role=\"tab\"><\/div>\n<div class=\"container\">\n<div class=\"textMedia module right \">\n<div class=\"row\">\n<div class=\"content big\">\n<p>WACKER hat im 3. Quartal 2022 ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 456,6 Mio. \u20ac erzielt (Q3 2021: 449,5 Mio. \u20ac). Das sind 2 Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei haben vor allem die sprunghaft gestiegenen Preise f\u00fcr Energie und Rohstoffe die Ertragsentwicklung gebremst. Im Jahresvergleich haben sie das EBITDA um mehr als 300 Mio. \u20ac gemindert. Gegen\u00fcber dem Vorquartal (625,8 Mio. \u20ac) ging das EBITDA um 27 Prozent zur\u00fcck. F\u00fcr die drei Monate Juli bis September 2022 ergibt sich im WACKER-Konzern eine EBITDA-Marge von 21,4 Prozent. Im Vorjahreszeitraum hatte sie 27,1 Prozent betragen und im Vorquartal lag die EBITDA-Marge bei 28,8 Prozent.<\/p>\n<p>Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) bel\u00e4uft sich im Berichtsquartal auf 350,7 Mio. \u20ac. Das sind 2 Prozent weniger als vor einem Jahr (358,4 Mio. \u20ac). Die EBIT-Marge liegt bei 16,4 Prozent (Q3 2021: 21,6 Prozent). Gegen\u00fcber dem 2. Quartal 2022 (528,5 Mio. \u20ac) ging das EBIT um 34 Prozent zur\u00fcck. Das Periodenergebnis des Berichtsquartals bel\u00e4uft sich auf 258,9 Mio. \u20ac (Q3 2021: 264,5 Mio. \u20ac) und das Ergebnis je Aktie betr\u00e4gt 5,08 \u20ac (Q3 2021: 5,22 \u20ac).<\/p>\n<p>Seine Jahresprognose vom 28. Juli hat WACKER in der oberen H\u00e4lfte der Bandbreite best\u00e4tigt. Demnach wird das EBITDA voraussichtlich zwischen 2,1 Mrd. \u20ac und 2,3 Mrd. \u20ac liegen (bisherige Prognose: zwischen 1,8 Mrd. \u20ac und 2,3 Mrd. \u20ac). Dabei belasten h\u00f6here Kosten f\u00fcr Energie, Rohstoffe und Logistik die Ergebnisentwicklung voraussichtlich in einer Gr\u00f6\u00dfenordnung von 1,3 bis 1,4 Mrd. \u20ac (bisherige Prognose: 1,5 Mrd. \u20ac), was in der aktuellen Prognose ber\u00fccksichtigt ist. Der Umsatz im Gesamtjahr wird weiterhin zwischen 8 Mrd. \u20ac und 8,5 Mrd. \u20ac erwartet.<\/p>\n<p>Mit Blick auf m\u00f6gliche gr\u00f6\u00dfere Versorgungseinschr\u00e4nkungen beim Erdgas und entsprechende Auswirkungen auf die Produktion hatte WACKER bislang beim unteren Ende der EBITDA-Prognose vorsorglich eine Mehrbelastung von 200 Mio. \u20ac bis 250 Mio. \u20ac zus\u00e4tzlich zu den bereits erwarteten Preissteigerungen bei Energie und Rohstoffen ber\u00fccksichtigt. In Anbetracht der mittlerweile hohen F\u00fcllst\u00e4nde der deutschen Gasspeicher sch\u00e4tzt das Unternehmen das Risiko gr\u00f6\u00dferer Engp\u00e4sse bei der Gasversorgung f\u00fcr die eigene Produktion als gering ein. Ein weiterer Grund f\u00fcr die Konkretisierung der Ergebnisprognose sind die weiterhin guten Preise f\u00fcr Polysilicium.<\/p>\n<p>\u201eAuch im dritten Quartal konnte sich WACKER angesichts der weiter zunehmenden makro\u00f6konomischen und geopolitischen Herausforderungen sehr gut behaupten\u201c, sagte Konzernchef Christian Hartel am Donnerstag in M\u00fcnchen. \u201eTrotz der nochmals gestiegenen Energiekosten haben wir sowohl unseren Umsatz als auch das EBITDA gegen\u00fcber dem Vorjahr erneut gesteigert. Ich sehe das als klaren Beleg f\u00fcr unsere Wettbewerbsf\u00e4higkeit auch unter erschwerten Rahmenbedingungen und f\u00fcr die Belastbarkeit unseres Gesch\u00e4ftsmodells.\u201c<\/p>\n<p>Gleichzeitig wies Hartel darauf hin, dass die sich weltweit beschleunigende Inflation, steigende Zinsen, die extrem hohen Energiepreise in Europa sowie die zunehmende Kaufzur\u00fcckhaltung der Verbraucher f\u00fcr das Gesch\u00e4ft von WACKER nicht ohne Folgen bleiben. \u201eBereits seit dem Sommer verzeichnen wir in einigen Anwenderbranchen, insbesondere in der Bauindustrie, einen R\u00fcckgang der Auftragseing\u00e4nge. Ich gehe davon aus, dass sich diese Entwicklung im vierten Quartal und \u00fcber den Jahreswechsel hinaus fortsetzen wird\u201c, erl\u00e4uterte der Vorstandsvorsitzende. Den Folgen einer Rezession, wie sie immer mehr Konjunkturexperten f\u00fcr Deutschland und Europa erwarten, k\u00f6nne sich auch WACKER auf Dauer nicht vollst\u00e4ndig entziehen, so Hartel.<\/p>\n<p>Nach seinen Worten kommt es entscheidend darauf an, dass die Politik nun unverz\u00fcglich die richtigen Weichen stellt, um die Auswirkungen der hohen Energiepreise f\u00fcr Unternehmen und Verbraucher abzumildern und die Versorgungssicherheit zu gew\u00e4hrleisten. \u201eSolange die Energiekrise andauert, brauchen wir alle verf\u00fcgbaren Energietr\u00e4ger am Netz \u2013 erneuerbare Energien genauso wie Kohle und die noch laufenden Atomkraftwerke\u201c, hob Hartel hervor.<\/p>\n<p>Hinsichtlich der mittelfristigen Perspektiven von WACKER zeigte sich der Konzernchef weiter optimistisch: \u201eUnser strategischer Fokus auf chemische Spezialprodukte mit hohem Mehrwert f\u00fcr unsere Kunden, auf Polysilicium h\u00f6chster Qualit\u00e4t f\u00fcr Halbleiter- und Solaranwendungen und auf den forcierten Ausbau unserer biotechnologischen Aktivit\u00e4ten tr\u00e4gt wesentlich dazu bei, die Resilienz von WACKER zu st\u00e4rken und das Unternehmen widerstandsf\u00e4hig aufzustellen.\u201c Ziel ist es, bis zum Jahr 2030 den Umsatz des Konzerns auf mehr als 10 Mrd. \u20ac zu steigern, bei gleichzeitig hoher Ertragskraft.<\/p>\n<h3>Regionen<\/h3>\n<p>Im 3. Quartal 2022 ist der Konzernumsatz gegen\u00fcber dem Vorjahr vor allem preisbedingt in allen Regionen gestiegen. Prozentual am st\u00e4rksten fiel das Plus in der Region Amerika aus. Dort kletterte der Umsatz, auch w\u00e4hrungsbedingt, um 46 Prozent auf 346,7 Mio. \u20ac (Q3 2021: 237,5 Mio. \u20ac). In Asien lag der Umsatz mit 965,8 Mio. \u20ac um 37 Prozent \u00fcber Vorjahr (707,5 Mio. \u20ac). In Europa stieg der Umsatz um 12 Prozent auf 7<i class=\"cohesion\">14<\/i>,5 Mio. \u20ac (Q3 2021: 638,2 Mio. \u20ac).<\/p>\n<h3>Investitionen und Netto-Cashflow<\/h3>\n<p>Die Investitionen des Konzerns beliefen sich im 3. Quartal 2022 auf 131,4 Mio. \u20ac (Q3 2021: 86,3 Mio. \u20ac). Das sind 52 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Mittel gingen vor allem in den Ausbau der Kapazit\u00e4ten aller vier Gesch\u00e4ftsbereiche.<\/p>\n<p>Der Netto-Cashflow von WACKER lag im 3. Quartal 2022 bei 295,8 Mio. \u20ac (Q3 2021: 425,9 Mio. \u20ac). Das sind wegen des umsatzbedingt gestiegenen Working Capital sowie der h\u00f6heren Investitionen 31 Prozent weniger als im Vorjahr.<\/p>\n<h3>Mitarbeiter<\/h3>\n<p>Die Zahl der bei WACKER weltweit Besch\u00e4ftigten ist im Berichtsquartal gestiegen. Zum Stichtag 30. September 2022 waren im Konzern 15.476 (30.06.2022: 15.250) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter t\u00e4tig. An den WACKER-Standorten in Deutschland arbeiteten zum Ende des Berichtsquartals 10.255 (30.06.2022: 10.111) Besch\u00e4ftigte, an den internationalen Standorten waren es 5.221 (30.06.2022: 5.099) Mitarbeiter.<\/p>\n<h3>Gesch\u00e4ftsbereiche<\/h3>\n<p><strong>WACKER SILICONES<\/strong> hat im 3. Quartal 2022 einen Gesamtumsatz von 889,6 Mio. \u20ac erzielt (Q3 2021: 680,2 Mio. \u20ac). Das sind 31 Prozent mehr als vor einem Jahr. Grund f\u00fcr den Anstieg waren vor allem h\u00f6here Preise und ein verbesserter Produktmix durch einen h\u00f6heren Anteil an margenstarken Spezialsiliconen. In nahezu allen Anwendungsfeldern sind die Ums\u00e4tze im Jahresvergleich deutlich gewachsen. Besonders ausgepr\u00e4gt war das Plus beispielsweise bei Siliconen f\u00fcr den Gesundheitsbereich und die Wundversorgung sowie f\u00fcr Industrie- und Klebstoffanwendungen. W\u00e4hrungsver\u00e4nderungen haben den Umsatz zus\u00e4tzlich positiv beeinflusst. Im Vergleich zum Vorquartal (936,3 Mio. \u20ac) ging der Umsatz vor allem mengenbedingt um 5 Prozent zur\u00fcck. Das EBITDA von WACKER SILICONES lag im Berichtsquartal mit 197,5 Mio. \u20ac um 23 Prozent \u00fcber Vorjahr (160,5 Mio. \u20ac). Gegen\u00fcber dem Vorquartal (276,5 Mio. \u20ac) ging das EBITDA des Bereichs dagegen um 29 Prozent zur\u00fcck. Hier machten sich neben dem Umsatzr\u00fcckgang die gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise bemerkbar. Die EBITDA\u00adMarge belief sich im 3. Quartal 2022 auf 22,2 Prozent nach 23,6 Prozent im 3. Quartal 2021 und 29,5 Prozent im Vorquartal.<\/p>\n<p>Der Gesamtumsatz von <strong>WACKER POLYMERS<\/strong> liegt im Berichtsquartal mit 504,0 Mio. \u20ac um 8 Prozent \u00fcber dem Wert des Vorjahres (468,8 Mio. \u20ac). Der Hauptgrund f\u00fcr diesen Anstieg waren vor allem h\u00f6here Preise. W\u00e4hrungseffekte haben die Umsatzentwicklung ebenfalls positiv beeinflusst. Im Vergleich zum Vorquartal (553,3 Mio. \u20ac) ging der Umsatz vor allem auf Grund geringerer Absatzmengen um 9 Prozent zur\u00fcck. WACKER POLYMERS hat im 3. Quartal 2022 ein EBITDA von 60,3 Mio. \u20ac (Vorjahr 84,5 Mio. \u20ac) erzielt. Die Gr\u00fcnde f\u00fcr dieses Minus von 29 Prozent sind neben den niedrigeren Absatzmengen gestiegene Energie- und Rohstoffpreise sowie eine geplante Anlagenabstellung am Standort Burghausen. Im Vergleich zum Vorquartal (91,2 Mio. \u20ac) ist das EBITDA um 34 Prozent zur\u00fcckgegangen. Hier zeigen sich die geringeren Absatzmengen und die h\u00f6heren Herstellungskosten, auch auf Grund der angesprochenen Anlagenabstellung. Die EBITDA\u00ad Marge lag im Berichtsquartal bei 12,0 Prozent nach 18,0 Prozent im Vorjahr und 16,5 Prozent im Vorquartal.<\/p>\n<p><strong>WACKER BIOSOLUTIONS<\/strong> erzielte im 3. Quartal 2022 einen Gesamtumsatz von 88,7 Mio. \u20ac. Das sind <i class=\"cohesion\">14<\/i> Prozent mehr als im Vorjahr (78,0 Mio. \u20ac) und 5 Prozent mehr als im Vorquartal (84,1 Mio. \u20ac). Die wesentlichen Ursachen f\u00fcr das Umsatzplus sind bessere Preise und h\u00f6here Absatzmengen. Besonders gut hat sich im Berichtszeitraum beispielsweise das Gesch\u00e4ft mit Cystein entwickelt. W\u00e4hrungseinfl\u00fcsse wirkten sich ebenfalls positiv auf die Erl\u00f6se aus. Das EBITDA von WACKER BIOSOLUTIONS bel\u00e4uft sich im Berichtsquartal auf 4,4 Mio. \u20ac. Das sind 7,0 Mio. \u20ac weniger als im Vorjahr (11,4 Mio. \u20ac) und 3,7 Mio. \u20ac weniger als im Vorquartal (8,1 Mio. \u20ac). Hier wirken sich unter anderem Vorlaufkosten f\u00fcr den Aufbau des Kompetenzzentrums f\u00fcr mRNA-Wirkstoffe am Standort Halle aus. Die EBITDA-Marge bel\u00e4uft sich auf 5,0 Prozent nach <i class=\"cohesion\">14<\/i>,6 Prozent im Vorjahr und 9,6 Prozent im Vorquartal.<\/p>\n<p><strong>WACKER POLYSILICON<\/strong> hat im Berichtsquartal einen Gesamtumsatz von 619,4 Mio. \u20ac erzielt. Das sind 52 Prozent mehr als im Vorjahr (408,9 Mio. \u20ac). Vor allem die deutlich h\u00f6heren Durchschnittspreise f\u00fcr Solarsilicium sind f\u00fcr dieses Plus verantwortlich. Auch die gegen\u00fcber dem Vorjahr leicht h\u00f6heren Absatzmengen haben die Umsatzentwicklung beg\u00fcnstigt. Die Preise f\u00fcr Halbleitersilicium sind im Jahresvergleich ebenfalls gestiegen. Gleichzeitig hat sich der Anteil von Silicium f\u00fcr Halbleiteranwendungen an den gesamten Absatzmengen weiter erh\u00f6ht. Gegen\u00fcber dem Vorquartal (568,2 Mio. \u20ac) ist der Umsatz um 9 Prozent gewachsen. Das EBITDA von WACKER POLYSILICON belief sich im Berichtsquartal auf 190,5 Mio. \u20ac. Damit blieb der Gesch\u00e4ftsbereich wegen der massiv gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten um 5 Prozent unter dem Vorjahreswert (200,8 Mio. \u20ac). Im Vergleich zum Vorquartal (213,8 Mio. \u20ac) ist das EBITDA vor allem wegen der h\u00f6heren Herstellungskosten um 11 Prozent zur\u00fcckgegangen. Von Juli bis September 2022 errechnet sich f\u00fcr den Gesch\u00e4ftsbereich eine EBITDA-Marge von 30,8 Prozent nach 49,1 Prozent im 3. Quartal 2021 und 37,6 Prozent im 2. Quartal 2022.<\/p>\n<h3>Ausblick<\/h3>\n<p>WACKER hat seine Einsch\u00e4tzungen zur voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens im laufenden Jahr im Prognosebericht des Gesch\u00e4ftsberichts 2021 ausf\u00fchrlich dargestellt.<\/p>\n<p>Mit Blick auf die gute Gesch\u00e4ftsentwicklung hatte der M\u00fcnchner Chemiekonzern bereits bei der Vorlage der Zahlen des 1. Quartals 2022 seine Umsatzerwartungen nach oben angepasst. Mit der Vorlage des Halbjahresberichts am 28. Juli 2022 hat WACKER seine Erwartungen f\u00fcr den Umsatz erneut angehoben, ebenso die Jahresprognose f\u00fcr die wichtigsten Ertragskennzahlen. Seine Einsch\u00e4tzungen f\u00fcr das<\/p>\n<p>EBITDA hat das Unternehmen jetzt in der oberen H\u00e4lfte der Bandbreite best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Das EBITDA wird im Gesamtjahr 2022 jetzt zwischen 2,1 Mrd. \u20ac und 2,3 Mrd. \u20ac erwartet (bisherige Prognose: zwischen 1,8 Mrd. \u20ac und 2,3 Mrd. \u20ac). Dabei belasten h\u00f6here Kosten f\u00fcr Energie, Rohstoffe und Logistik die Ergebnisentwicklung voraussichtlich in einer Gr\u00f6\u00dfenordnung von 1,3 bis 1,4 Mrd. \u20ac (bisherige Prognose: 1,5 Mrd. \u20ac), was in der aktuellen Prognose abgebildet ist. Der Umsatz im Gesamtjahr wird weiterhin zwischen 8 Mrd. \u20ac und 8,5 Mrd. \u20ac erwartet.<\/p>\n<p>Mit Blick auf m\u00f6gliche gr\u00f6\u00dfere Versorgungseinschr\u00e4nkungen beim Erdgas und entsprechende Auswirkungen auf die Produktion hatte WACKER bislang beim unteren Ende der EBITDA-Prognose vorsorglich eine Mehrbelastung von 200 Mio. \u20ac bis 250 Mio. \u20ac zus\u00e4tzlich zu den bereits erwarteten Preissteigerungen bei Energie und Rohstoffen ber\u00fccksichtigt. In Anbetracht der mittlerweile hohen F\u00fcllst\u00e4nde der deutschen Gasspeicher sch\u00e4tzt das Unternehmen das Risiko gr\u00f6\u00dferer Engp\u00e4sse bei der Gasversorgung f\u00fcr die eigene Produktion als gering ein. Ein weiterer Grund f\u00fcr die Konkretisierung der Ergebnisprognose sind die weiterhin guten Preise f\u00fcr Polysilicium.<\/p>\n<p>Durch die neue Prognose f\u00fcr das EBITDA \u00e4ndern sich auch die Einsch\u00e4tzungen f\u00fcr die EBITDA-Marge im Gesamtjahr. Die EBITDA-Marge erwartet WACKER nun leicht \u00fcber dem Niveau des Vorjahres (bisherige Prognose: in etwa auf dem Niveau des Vorjahres). Die Investitionen werden im Gesamtjahr voraussichtlich bei rund 550 Mio. \u20ac liegen (bisherige Prognose: 550 Mio. \u20ac bis 600 Mio. \u20ac). F\u00fcr die restlichen finanziellen Steuerungskennzahlen hat sich die Prognose gegen\u00fcber den Aussagen im Gesch\u00e4ftsbericht 2021 nicht ver\u00e4ndert.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"cc_press cc_section cc_noMargin\">\n<div class=\"container\">\n<div class=\"text\">\n<div class=\"cc_pressTable\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wacker Chemie AG hat das 3. Quartal 2022 mit einem kr\u00e4ftigen Zuwachs beim Umsatz abgeschlossen. 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