{"id":34579,"date":"2022-11-08T10:34:22","date_gmt":"2022-11-08T09:34:22","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=34579"},"modified":"2022-11-08T10:34:22","modified_gmt":"2022-11-08T09:34:22","slug":"strikte-covid-19-massnahmen-machen-maschinenbauern-in-china-erheblich-zu-schaffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=34579","title":{"rendered":"Strikte Covid-19-Massnahmen machen Maschinenbauern in China erheblich zu schaffen"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Auftragseingang bleibt schwach<\/strong><\/li>\n<li><strong>Keine Besserung in den n\u00e4chsten sechs Monaten in Sicht<\/strong><\/li>\n<li><strong>2022: Umsatzwachstum von 5 Prozent erwartet<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Zero-Covid Politik in China behindert die Gesch\u00e4fte der Maschinen- und Anlagenbauer vor Ort weiterhin erheblich. Dies zeigen die Ergebnisse der Herbstumfrage des VDMA unter den in China ans\u00e4ssigen 850 Mitgliedsunternehmen. Demzufolge bewerten 23 Prozent der befragten Firmen die aktuelle Gesch\u00e4ftslage als gut, 54 Prozent als zufriedenstellend und 23 Prozent stufen diese als schlecht ein. Die Bilanz von positiven zu negativen Einsch\u00e4tzungen liegt bei Null und damit nur einen Prozentpunkt h\u00f6her als im Fr\u00fchjahr. \u201eDie Gesch\u00e4ftsdynamik hat sich seit dem Fr\u00fchjahr, das vor allem gepr\u00e4gt war vom langen Lockdown in Shanghai und kr\u00e4ftigen Einschr\u00e4nkungen in anderen Regionen des Landes, nicht verbessert. Reisen ist nach wie vor schwierig bis unm\u00f6glich, zahlreiche Messen wurden im zweiten Halbjahr abgesagt oder verschoben, es gibt immer wieder Ausgangssperren. Der Frust ist gross\u201c, erl\u00e4utert Claudia Barkowsky, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des VDMA in China.<\/p>\n<p><strong>Weiterhin keine Aussicht auf Besserung in den n\u00e4chsten sechs Monaten<\/strong><br \/>\nNur jedes vierte Unternehmen (23 Prozent) geht von einer Besserung der Gesch\u00e4ftslage in den kommenden sechs Monaten aus. 25 Prozent gaben an, dass sich die Lage weiter verschlechtern wird. \u201eMit einer baldigen Lockerung der Covid-19-Massnahmen rechnet niemand hier, die Infektionszahlen gehen hoch, der Winter steht bevor und bei den Impfungen hat sich nicht viel getan. Die Hoffnungen lagen auf dem 20. Parteitag, dieser ist vorbei und es gibt keine Signale f\u00fcr eine Entspannung der Lage. Der Flaschenhals bleibt Covid-19, strikte Massnahmen mit negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft versus \u00d6ffnung mit dem Risiko eines unkontrollierten Infektionsgeschehens. Eine Wahl zwischen Pest und Cholera\u201c, erkl\u00e4rt Barkowsky.<\/p>\n<p><strong>Kapazit\u00e4tsauslastung weiterhin auf niedrigem Niveau<\/strong><br \/>\nEin \u00e4hnliches Bild wie bei der allgemeinen Gesch\u00e4ftslage zeigt sich in der Kapazit\u00e4tsauslastung: Sie ist nur geringf\u00fcgig im Vergleich zur vorherigen Umfrage gestiegen und bleibt deutlich unter fr\u00fcheren Werten. Aktuell verzeichnen 29 Prozent der Unternehmen eine unter dem langj\u00e4hrigen Durchschnitt liegende Auslastung. Im Fr\u00fchjahr 2022 waren es noch 37 Prozent gewesen. 22 Prozent der Unternehmen gaben eine \u00fcber normal liegende Auslastung an. Die Bilanz von positiven zu negativen Bewertungen liegt damit bei minus 7.<\/p>\n<p><strong>Bremsfaktoren angef\u00fchrt von Covid-19 Restriktionen<\/strong><br \/>\nZwei Drittel der Unternehmen (70 Prozent) sehen sich mit Bremsfaktoren konfrontiert, die ihren Gesch\u00e4ftsbetrieb in China behindern. Die Zahl der betroffenen Unternehmen ging damit zwar um 17 Prozentpunkte zur\u00fcck, ist aber nach wie vor hoch. Im Fr\u00fchjahr, in Zeiten des Lockdowns, lag der Wert noch bei 87 Prozent. Hauptproblem sind die anhaltenden Covid-19-Restriktionen, die sowohl internationale Reisen als auch die inl\u00e4ndische Mobilit\u00e4t extrem einschr\u00e4nken. Sie sind eine Herausforderung f\u00fcr jedes zweite Unternehmen (54 Prozent). Dar\u00fcber hinaus sind vor allem die Engp\u00e4sse bei Material und Rohstoffen ein Problem, 29 Prozent der Befragten gaben hier Schwierigkeiten an. Beschr\u00e4nkungen aufgrund von Local-Content-Anforderungen werden hingegen als deutlich weniger einschr\u00e4nkend empfunden als noch vor sechs Monaten (von 11 Prozent auf 4 Prozent).<\/p>\n<p><strong>Auftragseing\u00e4nge aus dem In- und Ausland bleiben schwach<\/strong><br \/>\nAuftragsmangel ist einer der wenigen Faktoren, bei denen sich die Situation seit Fr\u00fchjahr 2022 sogar verschlechtert hat (als Bremsfaktor von 17 Prozent im Fr\u00fchjahr auf 27 Prozent im Herbst). Der Auftragseingang in China ist weiter r\u00fcckl\u00e4ufig. 36 Prozent der befragten Unternehmen berichten, dass sich der aktuelle Auftragseingang unter dem normalen Bereich befindet, im Fr\u00fchjahr waren es 32 Prozent. Die Auftr\u00e4ge aus dem Ausland sind gleicherma\u00dfen davon betroffen, 34 Prozent der Befragten gaben an, dass die Bestellungen unter den Erwartungen liegen, im Fr\u00fchjahr lag dieser Wert lediglich bei 27 Prozent.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr 2022 Umsatzwachstum von 5 Prozent erwartet<\/strong><br \/>\nLag das Wachstum der Maschinen- und Anlagenbauer in China 2021 durchschnittlich noch bei 22 Prozent, gehen die Unternehmen in diesem Jahr nur noch von 5 Prozent aus \u2013 immerhin etwas optimistischer als noch im Fr\u00fchjahr, als man im Durchschnitt mit 3 Prozent gerechnet hatte. Die Erwartungen f\u00fcr 2023 liegen mit einem Zuwachs von 6 Prozent nur leicht \u00fcber den Erwartungen f\u00fcr dieses Jahr. \u201e2022 stellt f\u00fcr viele Unternehmen in China eine beondere Herausforderung dar. Im dritten Corona-Jahr scheinen die Auswirkungen auf das Gesch\u00e4ft gravierender zu sein als in den vergangenen beiden Jahren. Vertrauen muss wieder aufgebaut werden\u201c, res\u00fcmiert die VDMA-China-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zero-Covid Politik in China behindert die Gesch\u00e4fte der Maschinen- und Anlagenbauer vor Ort weiterhin erheblich. Dies zeigen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6409,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-34579","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34579","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=34579"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34579\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34580,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34579\/revisions\/34580"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/6409"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=34579"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=34579"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=34579"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=34579"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}