{"id":34624,"date":"2022-11-09T15:00:42","date_gmt":"2022-11-09T14:00:42","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=34624"},"modified":"2022-11-09T15:00:42","modified_gmt":"2022-11-09T14:00:42","slug":"formnext-2022-nachhaltigkeit-und-leichtbau-fuer-die-produktentwicklung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=34624","title":{"rendered":"formnext 2022: Nachhaltigkeit und Leichtbau f\u00fcr die Produktentwicklung"},"content":{"rendered":"<p><b><\/b><i>Auf der diesj\u00e4hrigen <\/i><i>formnext<\/i><i>, die vom 15. \u2013 18.11.2022 in Frankfurt am Main stattfindet, ist auch das familiengef\u00fchrte Overather Unternehmen BARLOG Plastics wieder vertreten. In Halle 12.1, Stand E08 zeigt der Kunststoffexperte seine Dienstleistungen \u201evon der Idee bis zur Serienreife\u201c und bringt so Prototypen n\u00e4her an Serienbauteile heran. Selbst laufende Prozesse k\u00f6nnen mithilfe von Simulationen des CAE-Consultings der BARLOG Plastics optimiert und somit zu erheblichen Kosteneinsparungen verhelfen.<\/i><\/p>\n<p>Die BARLOG Plastics GmbH, Overath bei K\u00f6ln, stellt auf der diesj\u00e4hrigen Formnext \u2013 Halle 12.1, Stand E08 \u2013 ihr optimiertes Spektrum an ma\u00dfgeschneiderten Entwicklungsdienstleistungen f\u00fcr Kunststoff-Verarbeiter vor. Unter der Leitlinie \u201evon der Idee bis zur Serienreife\u201c fokussiert sich BARLOG Plastics neben den Schwerpunkten Artikelentwicklung und Prototypenbau f\u00fcr den Spritzguss verst\u00e4rkt auch auf Aspekte, die der Umweltschutzgedanke der Branche heute abverlangt: Agiles Design for Manufacturing und die Ermittlung von Materialdaten, auch von recycelten Kunststoffen, f\u00fcr die Simulation. Bereits laufende Spritzguss-Prozesse lassen sich mit F\u00e4higkeitsanalysen im Bereich der Qualit\u00e4tssicherung, beispielsweise mithilfe von CT-Analysen der Formteile, immer weiter verbessern.<\/p>\n<p>Mit diesen Dienstleistungen fasst BARLOG Plastics die Steigerung der Wirtschaftlichkeit bei der Kunststoffverarbeitung st\u00e4rker ins Auge und sorgt dadurch f\u00fcr die Vermeidung unn\u00f6tiger Abf\u00e4lle und eine Reduzierung der CO2-Emissionen. Eine h\u00f6here Bauteilqualit\u00e4t steht zudem f\u00fcr eine h\u00f6here Lebensdauer \u2013 und damit f\u00fcr M\u00fcllvermeidung \u2013 bei gleichzeitig gesteigerter Wertsch\u00f6pfung.<\/p>\n<p><b>ECO-Consulting: Nachhaltigkeit f\u00fcr die Produktentwicklung<\/b><\/p>\n<p>\u201eIn der heutigen Zeit ist es wichtiger denn je auf\u00a0 Nachhaltigkeit und CO2-Einsparungen Acht zu geben\u201c, so Frank Barlog, gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter der BARLOG Plastics GmbH, \u201eund so haben wir es uns zum Ziel gemacht, nicht nur unseren eigenen Carbon Footprint zu reduzieren sondern diesen auch entlang der gesamten Lieferkette zu verbessern.\u201c Der Blick des Kunststoffexperten ist dabei sowohl \u201eupstream\u201c in Richtung Zulieferer als auch \u201edownsteam\u201c in Richtung Kunden und deren Produkte gerichtet.<\/p>\n<p>Hierzu wurde seitens BARLOG Plastics das <i>ECO-Consulting<\/i> eingef\u00fchrt \u2013 welches in drei Leistungsbausteine aufgeteilt ist, die zu einem Ziel f\u00fchren: Nachhaltigkeit f\u00fcr die Produktentwicklung der Kunden. Die <i>ECO-<\/i><i>Selection<\/i> unterst\u00fctzt den Kunden unter Ber\u00fccksichtigung der Ressourcen unseres Planeten bei der Auswahl des f\u00fcr das geplante Bauteil richtigen Werkstoffs. <i>ECO-Design<\/i> bildet den zweiten Leistungsbaustein, der im Hinblick auf Design-for-Repair und Design-for-Recycling die gemeinsame Erarbeitung des bestm\u00f6gliche Bauteildesigns bietet. Die <i>ECO-Simulation<\/i> deckt durch Simulation des Produktionszyklusses auf, ob und wo Zykluszeitverk\u00fcrzungen oder bessere Temperierlayouts m\u00f6glich sind.<\/p>\n<p>Neben den Bausteinen des ECO-Consultings bietet BARLOG Plastics noch einige weitere Entwicklungsdienstleistungen, die den Kunden in den verschiedensten Prozessstufen unterst\u00fctzen k\u00f6nnen. Da die Prozesskette der BARLOG Plastics sowohl als Gesamtpaket als auch in Einzelpaketen angeboten wird, finden Kunden zu jeder Zeit ihrer Bauteilplanung und \u2013herstellung die optimale Unterst\u00fctzung des Full-Service-Anbieters.<\/p>\n<p><b>Hochwertige Prototypen und Kleinserien<\/b><\/p>\n<p>\u201eAls Spezialist in unserem Gesch\u00e4ftszweig protosys\u00ae verarbeiten wir alle thermoplastischen Kunststoffe von PE bis PEEK, thermoplastische Elastomere und Fl\u00fcssigsilikon (LSR) und fertigen somit hochwertige Prototypen aus Kunststoff.\u201c, erkl\u00e4rt Frank Barlog. \u201eDer Einsatz des Rapid-Tooling-Verfahrens erm\u00f6glich es, unseren Kunden in k\u00fcrzester Zeit Prototypen in optimaler Qualit\u00e4t zur Verf\u00fcgung zu stellen. Hierbei verwenden wir Aluminium Formeis\u00e4tze und flexible Stammformkonzepte, die eine extreme Reduzierung der Bearbeitungszeiten und Werkzeugkosten im Vergleich zu Stahlwerkzeugen hervorrufen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eSeit geraumer Zeit setzen wir unsere Erfahrung, die seit \u00fcber zwei Jahrzenten stetig erweitert wurde, auch f\u00fcr <i>Design <\/i><i>for<\/i><i> Manufacturing<\/i> ein. Dies bedeutet, dass bereits bei der Konstruktion eines Bauteils am PC dessen Serienproduktion \u2013 mit Hilfe digitaler Zwillinge \u2013 noch vor Fertigung der ersten Prototypen, ber\u00fccksichtigt wird.\u201c, so Frank Barlog. \u201eAusgehend von den CAD-Daten des Kunden versuchen wir, das Produkt nach und nach weiter zu verbessern \u2013 lange bevor der Kunde den ersten Prototypen in H\u00e4nden h\u00e4lt. Eine detaillierte Dokumentation der Entwicklungsschritte ist hierbei selbstverst\u00e4ndlich. Im Anschluss begleiten wir den Produktionsprozess auf Wunsch gerne mit der vollen Unterst\u00fctzung unserer Messtechnik und Simulationskompetenz weiter bis zur Serie.\u201c<\/p>\n<p><b>Rapid <\/b><b>Tooling<\/b><b> \u2013 Die optimale Erg\u00e4nzung zum 3D Druck<\/b><\/p>\n<p>Die Additive Fertigung hat sich zu einem bedeutenden Standbein der Kunststoff Verarbeitungstechnik entwickelt. \u201eWir haben das schon fr\u00fchzeitig erkannt und arbeiten selbst bereits seit Jahren mit additiven Verfahren und bieten unseren Kunden auch diese Technologien und das n\u00f6tige Know-how an\u201c, so Frank Barlog. \u201eDoch trotz aller Fortschritte kommen auch aktuellste 3D-Drucker nicht unbedingt mit typischen Spritzgussgranulaten klar\u201c, erg\u00e4nzt er. Zum Beispiel mit faserverst\u00e4rkten Typen. \u201eDies ist ein typisches Beispiel daf\u00fcr, dass Rapid Tooling und 3D Druck nicht unbedingt in Konkurrenz zueinander stehen, sondern sich hervorragend erg\u00e4nzen. Wir entscheiden dann mit dem Kunden gemeinsam, was die optimale L\u00f6sung f\u00fcr sein Projekt ist,\u201c erg\u00e4nzt Frank Barlog.<\/p>\n<p><b>80 % leichter durch klugen Stahlersatz<\/b><\/p>\n<p>In einem gemeinsam realisierten Projekt der Firmen BARLOG Plastics und Viebahn Systemtechnik wurde eine Adapterplatte zum Transport von Motoren in Transportgestellen durch klugen Einsatz von Kunststoff mit einer Gewichtsersparnis von 80 % hergestellt. Die urspr\u00fcngliche Stahlvariante brachte ein Gewicht von 19,5 kg auf die Waage, die Kunststoffvariante lediglich noch 4 kg.<\/p>\n<p>Mit Hilfe von u.a. Topologieoptimierung und FEM-Struktursimulationen wurde die Geometrie in weiteren Iterationsschritten kunstsotff- und werkzeuggerecht weiter angepasst. Mit Hilfe dieser Techniken konnte das BARLOG-Plastics-Team evtl. mechanische Schwachstellen vorausblickend in der Simulation analysieren und beispielsweise \u00fcber geeignete Rippenstrukturen und Wandst\u00e4rkenanpassungen optimieren.<\/p>\n<p><b>Sie finden die BARLOG Plastics GmbH in Halle 12.1 auf Stand E08.<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf der diesj\u00e4hrigen formnext, die vom 15. \u2013 18.11.2022 in Frankfurt am Main stattfindet, ist auch das familiengef\u00fchrte Overather Unternehmen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":34625,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-34624","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34624","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=34624"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34624\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34626,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34624\/revisions\/34626"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/34625"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=34624"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=34624"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=34624"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=34624"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}