{"id":34685,"date":"2022-11-11T11:22:03","date_gmt":"2022-11-11T10:22:03","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=34685"},"modified":"2022-11-11T11:22:03","modified_gmt":"2022-11-11T10:22:03","slug":"formnext-2022-digitale-dienstleistungen-und-neue-werkstoffe-fuer-die-am-branche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=34685","title":{"rendered":"Formnext 2022: Digitale Dienstleistungen und neue Werkstoffe f\u00fcr die AM-Branche"},"content":{"rendered":"<p>Um das Potenzial des industriellen 3D-Drucks f\u00fcr leichtere sowie funktionsoptimierte Bauteile voll auszusch\u00f6pfen, sind verbesserte Technologien, neue Werkstoffe sowie digitale Dienstleistungen gefragt.<\/p>\n<p>Auf der diesj\u00e4hrigen Formnext, dem Treffpunkt der internationalen AM-Community vom 15.-18. November 2022 in Frankfurt am Main, stellen am Gemeinschaftsstand \u201eLeichtbau aus Baden-W\u00fcrttemberg\u201c insgesamt sechs baden-w\u00fcrttembergische Aussteller die herausragende Kompetenz des Landes in der additiven Fertigung unter Beweis.<\/p>\n<p>Der Gemeinschaftsstand ist in Halle 12.0, D.21 zu finden und wird in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal von der Leichtbau BW GmbH in Kooperation mit der Hessen Trade &amp; Invest GmbH sowie der Wirtschaftsf\u00f6rderung Bremen organisiert.<\/p>\n<p><strong>Industrialisierung des Metall-3D-Drucks<\/strong><\/p>\n<p>Die <strong>Rosswag GmbH<\/strong> aus Pfinztal wird mit zwei Ausstellungsbereichen am Gemeinschaftsstand vertreten sein. Ganz neu ist die Online-Plattform \u201eAddiMap\u201c f\u00fcr den Metall-3D-Druck, die auf der Messe Premiere feiern wird. \u201eAddiMap\u201c steht f\u00fcr den entscheidenden Fortschritt in der bisweilen zeit- und kostenintensiven Optimierung und Validierung von Prozessparametern f\u00fcr den Laser Powder Bed Fusion (LPBF) Prozess. Denn: Die Plattform erm\u00f6glicht \u00fcber einen digitalen Marktplatz einen unkomplizierten Handel mit Prozessparametern und validierten Werkstoffdaten und setzt dabei ganz im Sinne der Plattform\u00f6konomie auf das Schwarmwissen der AM-Community zur effizienteren Nutzung der existierenden Anlagentechnologie.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem pr\u00e4sentiert das Traditionsunternehmen seine langj\u00e4hrige Expertise im Metall-3D-Druck. \u00dcber die ganzheitliche Prozesskette k\u00f6nnen neben Bauteilherstellung innerhalb k\u00fcrzester Zeit Metallpulver aus neuen Legierungen erzeugt und im LPBF-Prozess verarbeitet werden. Das Portfolio der Rosswag GmbH umfasst derzeit \u00fcber 40 Werkstoffe, um neue Anwendungen zu erschlie\u00dfen und die Vorteile des Metall-3D-Drucks industrie\u00fcbergreifend zu realisieren.<\/p>\n<p><strong>Kombinieren auf h\u00f6chstem Niveau<\/strong><\/p>\n<p>Auch die <strong>Karl Sp\u00e4h GmbH &amp; Co. KG<\/strong> aus Scheer, europaweit bekannter Experte in der Gummi- und Kunststoffverarbeitung, teilt am baden-w\u00fcrttembergischen Gemeinschaftsstand ihre AM-Erfahrung mit dem Messepublikum. Neben dem Material Polyamid 12 (PA12) bietet das Unternehmen als einer der ersten Dienstleister auch die spezielle Kombination des Multi-Jet-Fusion-Fertigungsverfahrens mit Polypropylen f\u00fcr den breiten Markt an. Dieser Werkstoff \u00fcberzeugt neben g\u00fcnstigen Materialkosten unter anderem mit einer hohen chemischen Best\u00e4ndigkeit und erm\u00f6glicht im Multi-Jet-Fusion-Verfahren die Fertigung 3D-gedruckter Bauteile nahezu ohne geometrische Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr diverse Industrieanwendungen.<\/p>\n<p><strong>Neue Ergebnisse aus der AM-Forschung zum Anfassen <\/strong><\/p>\n<p>Im <strong>InnovationsCampus Mobilit\u00e4t der Zukunft (ICM)<\/strong> treiben die Universit\u00e4t Stuttgart und das Karlsruher Institut f\u00fcr Technologie gef\u00f6rdert vom Land Baden-W\u00fcrttemberg die Entwicklung von Technologien f\u00fcr die nachhaltige und digitalisierte Produktion und Mobilit\u00e4t der Zukunft voran. Geb\u00fcndelt im Versuchstr\u00e4ger \u201eeVee\u201c, einem einsitzigen Elektro-Leichtfahrzeug mit individueller Fasernetzkarosserie, erleben die Besucher*innen neueste Forschungsergebnisse und neuartige Elektromotoren aus der additiv-subtraktiven Fertigung. Denn bei der Herstellung zuk\u00fcnftiger Automobile spielen auch neue, nachhaltige und effiziente Fertigungsverfahren und deren Kombination eine wichtige Rolle. Daneben zeigen die Forschenden unter anderem ein 5D-Linsendruck-Verfahren zur schnellen und individualisierbaren Fertigung von optischen Linsen. Diese erm\u00f6glichen dann zum Beispiel f\u00fcr das autonome Fahren eine Nah- und Weitsichtfunktion mit nur einem einzigen Sensor.<\/p>\n<p><strong>Bauteile auf der H\u00f6he der Zeit <\/strong><\/p>\n<p>Au\u00dferdem wird die <strong>MIMplus Technologies GmbH<\/strong> aus Ispringen am Gemeinschaftsstand \u201eLeichtbau aus Baden-W\u00fcrttemberg\u201c vertreten sein. Das Unternehmen pr\u00e4sentiert sein Know-how in den beiden sinterbasierten 3D-Druck-Technologien Cold-Metal-Fusion und MoldJet anhand werkzeugfrei hergestellter, hochkomplexer Metallbauteile. Exemplarisch wird unter anderem ein filigraner Drehsteller in futuristisch anmutender, wertiger Optik am Gemeinschaftsstand zu sehen sein. Die MIMPlus Technologies GmbH bietet ihren Kunden mit den beiden Verfahren hohe Freiheitsgrade in puncto Design und St\u00fcckzahl \u2013 erg\u00e4nzt von einem Full-Service-Angebot.<\/p>\n<p><strong>Lebensmittelechter 3D-Druck<\/strong><\/p>\n<p>Ein neues Material f\u00fcr den lebensmittelechten 3D-Druck wird die <strong>Murtfeldt Additive Solutions GmbH<\/strong> aus T\u00fcbingen auf der Formnext mit dem eigens entwickelten Material MurSint\u00ae\u00a0PA12 blau zeigen. Das Material basiert auf PA12 und ist speziell f\u00fcr Anwendungen in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie entwickelt worden, da durch das Sintern von blau gef\u00e4rbten Bauteilen eine visuelle Detektierbarkeit auch von abgebrochenen Teilen erm\u00f6glicht wird. Zudem informiert der Messeauftritt des Unternehmens \u00fcber das Gl\u00e4ttungsverfahren JOMA-PEARL\u00ae, das sich optimal mit dem blauen Werkstoff kombinieren l\u00e4sst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um das Potenzial des industriellen 3D-Drucks f\u00fcr leichtere sowie funktionsoptimierte Bauteile voll auszusch\u00f6pfen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":34686,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-34685","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34685","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=34685"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34685\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34687,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34685\/revisions\/34687"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/34686"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=34685"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=34685"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=34685"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=34685"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}