{"id":34779,"date":"2022-11-16T10:18:19","date_gmt":"2022-11-16T09:18:19","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=34779"},"modified":"2022-11-16T10:18:19","modified_gmt":"2022-11-16T09:18:19","slug":"eroeffnung-der-modellfabrik-des-trainings-zentrums-qualitaetswesen-und-der-betriebskita-des-skz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=34779","title":{"rendered":"Er\u00f6ffnung der Modellfabrik, des Trainings-Zentrums Qualit\u00e4tswesen und der Betriebskita des SKZ"},"content":{"rendered":"<p>Leuchtturmprojekte f\u00fcr die Digitalisierung in der Kunststoffproduktion nehmen im Dezember den Betrieb auf<\/p>\n<p><strong>16 Jahre nach der ersten Antragstellung wurde die Modellfabrik des SKZ am 09. November er\u00f6ffnet. Zusammen mit dem Trainings-Zentrum Qualit\u00e4tswesen (TZQ) und einer betriebseigenen Kita entstanden im Industriegebiet Ost in W\u00fcrzburg Leuchtturmprojekte f\u00fcr die Digitalisierung in der Fertigung von Kunststoffprodukten. Die Aufnahme der operativen T\u00e4tigkeiten ist ab Anfang 2023 geplant.<\/strong><\/p>\n<p>Zur feierlichen Er\u00f6ffnung am 09. November lie\u00dfen es sich der stellvertretende bayerische Ministerpr\u00e4sident und bayerischer Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Prof. Martin Bastian, Institutsdirektor des SKZ, Boris Petschulat vom Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) sowie Christian Schuchardt, Oberb\u00fcrgermeister der Stadt W\u00fcrzburg, nicht nehmen, pers\u00f6nliche Gru\u00dfworte an die G\u00e4ste zu richten. \u201eHeute ist ein guter Tag f\u00fcr Bayern und Unterfranken. Mit der Modellfabrik und dem Trainingszentrum setzt das SKZ in W\u00fcrzburg ein Zeichen f\u00fcr Optimismus und Zukunft&#8221;, betont Aiwanger. &#8220;Wir st\u00e4rken als Staatsregierung die Kunststoffindustrie und unterst\u00fctzen deshalb diese Entwicklung hin zu mehr Automatisierung und Hightech. Ebenso wichtig sind mehr Schnittstellen zur Bio\u00f6konomie. Lignin aus Abfallholz kann beispielsweise herk\u00f6mmlichen Kunststoff auf Erd\u00f6lbasis ersetzen. Dadurch nutzen wir unsere heimischen Ressourcen, reduzieren den \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck und erm\u00f6glichen eine Produktion in Deutschland. Es w\u00e4re fatal, wenn wir Kunststoffbauteile nur noch \u00fcber den Import erhalten w\u00fcrden.\u201c<\/p>\n<p>In Anwesenheit der Planer und Bauleitungen konnten sich die G\u00e4ste anschlie\u00dfend bei einem Rundgang einen ersten Eindruck von der Modellfabrik, dem TZQ und der betrieblichen Kindertagesst\u00e4tte machen. Herr Aiwanger stand au\u00dferdem f\u00fcr einen 3D-Scan Modell und erh\u00e4lt so eine kleine 3D-gedruckte Abbildung seiner selbst. Schlie\u00dflich \u00fcberreichte der Architekt feierlich den Schl\u00fcssel zur Modellfabrik an Prof. Bastian.\u00a0&#8220;Durch die exzellente Arbeit von Projektsteuerung, Planern und interner Projektleitung ist es gelungen die zwei Leuchtturmprojekte Modellfabrik und TZQ auch in Zeiten herausfordernder Rahmenbedingungen umzusetzen. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten und werde diesen Schl\u00fcssel in Ehren halten&#8221;, freute sich Bastian.<\/p>\n<p><strong>Modellfabrik<\/strong><br \/>\nDie Modellfabrik bietet 4.700 qm Nutzfl\u00e4che, davon 1.700 qm Technika und Labore und ca. 600 qm Netzwerk- und Tagungsfl\u00e4chen sowie Platz f\u00fcr rund 110 hochqualifizierte Mitarbeiter. Schwerpunkt der Aktivit\u00e4ten in der Modellfabrik wird die praxisrelevante Umsetzung von Industrie 4.0 f\u00fcr die Kunststoff-Branche. In den neuen R\u00e4umlichkeiten wird es m\u00f6glich, dieses abstrakte Thema auf konkrete Problemstellungen in Produktion und Anwendung \u2013 insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen \u2013 herunterzubrechen. In der Modellfabrik werden daher u. a. zukunftsrelevante Themen, wie Digitalisierung in der Produktion und k\u00fcnstliche Intelligenz bzw. maschinelles Lernen und individuelle Fertigung sowie Pr\u00fcfen 4.0, umfassend erforscht. Eine Forschungsgruppe \u201eDigitalisierung\u201c steht als Schnittstelle zur Industrie bereits seit Jahren zur Verf\u00fcgung. Zudem wird eine Forschungsgruppe \u201eNachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft\u201c in der Modellfabrik beheimatet sein, um aktuellen Herausforderungen, wie bspw. CO2-Fu\u00dfabdruck und Energieeffizienz, zu begegnen. Gemeinsam mit der Industrien\u00e4he des SKZ ist so eine Umsetzung von Ideen und L\u00f6sungen in die industrielle Praxis und ein umfassender Technologietransfer durch den in der Modellfabrik integrierten Tagungsbereich effizient m\u00f6glich. Durch Einsparma\u00dfnahmen konnten die aktuellen Baupreissteigerungen gr\u00f6\u00dftenteils abgefangen werden. Die Gesamtkosten der Modellfabrik betragen ca. 28 Mio. \u20ac von denen ca. 14,8 Mio. \u20ac vom Land Bayern (aus Mitteln des StMWi) getragen werden.<\/p>\n<p><strong>Trainings-Zentrum Qualit\u00e4tswesen<\/strong><br \/>\nIn unmittelbarer N\u00e4he der Modellfabrik entstand seit Februar 2022 zudem das Trainings-Zentrum Qualit\u00e4tswesen (TZQ). Knapp die H\u00e4lfte der rund 1.000 qm Nutzfl\u00e4che des Trainings-Zentrums sind f\u00fcr Schulungsr\u00e4ume eingeplant. Au\u00dferdem sollen eine hochmoderne Ausstattung und innovative Lehr- und Lernmethoden dem Fachkr\u00e4ftemangel entgegenwirken. In diesem neuen Weiterbildungszentrum werden j\u00e4hrlich rund 90 verschiedene Kurse mit hohem Praxisbezug rund um das Thema Qualit\u00e4t angeboten. Ziel ist es, durch hohe Qualifizierung und Weiterbildung der Fachkr\u00e4fte die Branche dauerhaft wettbewerbsf\u00e4hig zu machen. Von den f\u00f6rderf\u00e4higen Gesamtkosten in H\u00f6he von ca. 9,5 Millionen \u20ac tragen der Bund (aus Mitteln des BMWK vertreten durch die BAFA) 50 % und das Land Bayern (aus Mitteln des StMWi) 25 %. Der Eigenanteil des SKZ betr\u00e4gt hier ca. 3,9 Mio. \u20ac.<br \/>\nIn der Modellfabrik entsteht zudem eine betriebliche Kinderkrippe. Damit werden bis zu 15 Krippenpl\u00e4tze neu geschaffen und tragen ab 01.01.2023 zu einer Entlastung der \u00fcbrigen Kinderbetreuungspl\u00e4tze in W\u00fcrzburg bei. Die Stadt W\u00fcrzburg bezuschusst diese Ma\u00dfnahme mit rund 600.000 Euro.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>16 Jahre nach der ersten Antragstellung wurde die Modellfabrik des SKZ am 09. November er\u00f6ffnet. 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