{"id":34859,"date":"2022-11-22T10:09:05","date_gmt":"2022-11-22T09:09:05","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=34859"},"modified":"2022-11-22T10:09:19","modified_gmt":"2022-11-22T09:09:19","slug":"maschinen-und-anlagenbau-ingenieurinnen-und-ingenieure-gesucht-wie-nie-zuvor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=34859","title":{"rendered":"Maschinen- und Anlagenbau: Ingenieurinnen und Ingenieure gesucht wie nie zuvor \u00a0"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Anzahl offener Stellen f\u00fcr Ingenieurinnen und Ingenieure auf Rekordniveau<\/strong><\/li>\n<li><strong>Bedarf steigt in den kommenden Jahren weiter an<\/strong><\/li>\n<li><strong>Auch die Suche nach Fachkr\u00e4ften wird immer schwieriger<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Maschinen- und Anlagenbau ist Deutschlands wichtigster Arbeitgeber f\u00fcr Ingenieurinnen und Ingenieure \u2013 aber es k\u00f6nnten noch viel mehr sein. Denn die Zahl der offenen Stellen f\u00fcr Ingenieurinnen und Ingenieure hat einen neuen H\u00f6chststand erreicht und der Bedarf wird sogar noch wachsen. Derzeit haben zwei von drei Unternehmen offene Stellen f\u00fcr Ingenieure zu besetzen \u2013 deutlich mehr als in der Vergangenheit. Das zeigt die neue VDMA-Ingenieurerhebung, die alle drei Jahre durchgef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p>\u201eTrotz vieler konjunktureller Unsicherheiten etwa im Zusammenhang mit den Energiepreisen ist der Bedarf an Ingenieurinnen immens. Als gr\u00f6\u00dfter industrieller Arbeitgeber ist und bleibt der Maschinen- und Anlagenbau eine sichere Zukunftsbranche f\u00fcr den Techniknachwuchs und er braucht das Know-how dieser Talente\u201c, kommentiert VDMA-Vizepr\u00e4sident Henrik Schunk die Ergebnisse.<\/p>\n<p><strong>Maschinenbau-Studium besonders gefragt<\/strong><br \/>\nLaut Studie geht die Mehrheit der Unternehmen davon aus, dass innerhalb der kommenden f\u00fcnf Jahre die Anzahl der besch\u00e4ftigten Ingenieurinnen und Ingenieure in den Unternehmen noch weiter steigen wird \u2013 trotz der aktuellen konjunkturellen Eintr\u00fcbung. So rechnen fast 60 Prozent der befragten Unternehmen bis 2027 mit einer weiter zunehmenden Besch\u00e4ftigung.<\/p>\n<p>Am st\u00e4rksten gefragt sind weiterhin Ingenieurinnen und Ingenieure mit einem Maschinenbau-Studium. Aber auch der Bedarf nach Ingenieuren mit einem Studium der Elektrotechnik, Mechatronik oder Informatik ist stark gewachsen. \u201eJunge Menschen haben im Maschinen- und Anlagenbau derzeit beste Karriereperspektiven\u201c, betont Hartmut Rauen, stellvertretender VDMA-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer. \u201eUnsere Branche ist der wichtigste Ingenieurarbeitgeber. Sie bietet jungen Menschen ein attraktives Arbeitsumfeld, in dem sie Zukunftstechnologien mit entwickeln und gestalten k\u00f6nnen. Hier arbeiten sie zum Beispiel an technischen L\u00f6sungen f\u00fcr den Klima- und Umweltschutz, die Medizintechnik oder zur Ern\u00e4hrung der wachsenden Weltbev\u00f6lkerung.\u201c<\/p>\n<p><strong>Arbeitskr\u00e4ftemangel und fehlende Qualifikationen sind gro\u00dfe H\u00fcrden<\/strong><br \/>\nDer Anteil der im Maschinen- und Anlagenbau besch\u00e4ftigten Ingenieurinnen und Ingenieure steigt schon seit Jahren. Zwar sorgte die Corona-Krise im Jahr 2020 kurzzeitig daf\u00fcr, dass die Ingenieur-Besch\u00e4ftigung im Maschinenbau r\u00fcckl\u00e4ufig war. Mittlerweile hat sie allerdings wieder ann\u00e4hernd das Rekordniveau aus dem Jahr 2019 erreicht. Aktuell sind mehr als 180.000 Ingenieurinnen und Ingenieure im deutschen Maschinenbau besch\u00e4ftigt, also knapp 16 Prozent der Besch\u00e4ftigten (in Unternehmen mit mindestens 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern).<\/p>\n<p>Begrenzt wird der Besch\u00e4ftigungsaufbau bei den Ingenieurinnen und Ingenieure derzeit durch den Arbeitskr\u00e4ftemangel. Die Mehrheit der Unternehmen kann ihre Stellen nicht mehr zeitnah besetzen. Zudem gibt jedes vierte Unternehmen an, nicht die Menschen mit den ben\u00f6tigten Qualifikationen finden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Einstellungsbedarf f\u00fcr FuE besonders hoch<\/strong><br \/>\nAuch f\u00fcr die kommenden Jahre erwartet eine Mehrheit der befragten Unternehmen einen Mangel an Ingenieurskr\u00e4ften. Dies gilt f\u00fcr alle zentralen Unternehmensbereiche, insbesondere f\u00fcr die Forschung und Entwicklung (FuE) und die Konstruktion. In beiden Bereichen arbeiten zusammen mittlerweile \u00fcber die H\u00e4lfte der Ingenieurinnen und Ingenieure. Dies ist typisch f\u00fcr den Maschinen- und Anlagenbau mit seiner hohen Innovationskraft.<\/p>\n<p>In beiden Unternehmensbereichen ist auch der Einstellungsbedarf f\u00fcr die kommenden drei Jahre am gr\u00f6\u00dften. 76 Prozent der Unternehmen wollen in diesem Zeitraum Ingenieurinnen und Ingenieure in der Konstruktion einstellen. 71 Prozent sagen dies f\u00fcr den Bereich Forschung und Entwicklung. Hier erwarten nur 16 Prozent der Unternehmen keinen Mangel an Ingenieurskr\u00e4ften. Der Fachkr\u00e4ftemangel in diesen Innovationsbereichen droht damit zur Innovations- und Wachstumsbremse zu werden.<\/p>\n<p><strong>Auch Zahl der offenen Fachkr\u00e4fte-Stellen steigt <\/strong><br \/>\nNeben den offenen Stellen f\u00fcr Ingenieurinnen und Ingenieure haben aktuell fast 90 Prozent der Unternehmen offene Stellen f\u00fcr Fachkr\u00e4fte und fast 60 Prozent f\u00fcr TechnikerInnen und\/oder MeisterInnen \u2013 beides deutlich mehr als bei der letzten Ingenieurerhebung 2019.<\/p>\n<p>\u201eAls gr\u00f6\u00dfter Arbeitgeber f\u00fcr MINT-Berufe ist unsere Industrie genau die richtige Adresse f\u00fcr Menschen, die innovativ und kreativ arbeiten wollen. Die Karrierechancen waren nie besser f\u00fcr Master, Meister, Fachm\u00e4nner und Fachfrauen. Zudem sind zwei Drittel der CEOs im Maschinenbau Ingenieurinnen und Ingenieure\u201c, erl\u00e4utert VDMA-Vizepr\u00e4sident Schunk.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Maschinen- und Anlagenbau ist Deutschlands wichtigster Arbeitgeber f\u00fcr Ingenieurinnen und Ingenieure \u2013 aber&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6409,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-34859","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34859","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=34859"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34859\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34861,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34859\/revisions\/34861"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/6409"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=34859"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=34859"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=34859"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=34859"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}