{"id":35248,"date":"2023-01-24T09:21:23","date_gmt":"2023-01-24T08:21:23","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=35248"},"modified":"2023-01-23T09:25:25","modified_gmt":"2023-01-23T08:25:25","slug":"35248","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=35248","title":{"rendered":"Normungsroadmap Circular Economy: Neue Handlungsoptionen f\u00fcr die gr\u00fcne Transformation"},"content":{"rendered":"<p><strong>Eine Circular Economy verspricht nachhaltigeres Wirtschaften: Materialien und nat\u00fcrliche Ressourcen idealerweise in Kreisl\u00e4ufen f\u00fchren, ohne neue zu verbrauchen \u2013 ganz im Sinne des European Green Deals und des Klimaschutzgesetzes 2021. Damit das gelingt, braucht es Normen und Standards. Hier setzt die\u00a0<\/strong><a href=\"https:\/\/www.vdi.de\/fileadmin\/pages\/mein_vdi\/redakteure\/publikationen\/Normungsroadmap_Circular_Economy.pdf\"><strong>Normungsroadmap Circular Economy<\/strong><\/a><strong>\u00a0an: Das Deutsche Institut f\u00fcr Normung e.V. (DIN), die Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE (DKE) und der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) haben das Dokument heute ver\u00f6ffentlicht.\u00a0<\/strong>Dieter Westerkamp, VDI-Direktor und gesch\u00e4ftsf\u00fchrendes Pr\u00e4sidiumsmitglied (interim), Christoph Winterhalter, Vorsitzender des Vorstandes (CEO) von DIN, Christiane Rohleder, Staatssekret\u00e4rin im Bundesministerium f\u00fcr Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV), und Florian Spiteller, Bereichsleiter External Relations &amp; Support bei der DKE. Foto: Stefan Zeitz<\/p>\n<p>Die Roadmap beschreibt, vor welchen Herausforderungen im Bereich der Circular Economy die Branchen stehen und welche Normen und Standards ben\u00f6tigt werden, um diesen zu begegnen. Erarbeitet wurde sie von mehr als 550 Experten und Expertinnen aus Wirtschaft, Wissenschaft, \u00d6ffentlicher Hand und Zivilgesellschaft. Das Bundesumweltministerium (BMUV) hat das Projekt gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Staatsekret\u00e4rin Christiane Rohleder: \u201eNur wenn wir zu einer echten Kreislaufwirtschaft kommen, k\u00f6nnen wir die globalen Krisen bew\u00e4ltigen \u2013 die Klimakrise, das Artenaussterben und die Umweltverschmutzung. Standards und Normen sind f\u00fcr die gesamte Wirtschaft eine zentrale Voraussetzung, dass der dringende \u00dcbergang zu einer Kreislaufwirtschaft gelingt. Ohne Standards k\u00f6nnen weder die Verbraucher*innen noch Unternehmen erkennen, welche Qualit\u00e4t Materialien, Produkte oder auch Prozesse haben. Aber nur \u00fcber eine erkennbare gute Qualit\u00e4t kann Vertrauen in einen Markt entstehen. Daher sind Normen wichtig, damit z.B. ein starker Markt f\u00fcr Recycling-Material entstehen kann. Die Bundesregierung will das Thema Normung f\u00fcr eine echte Kreislaufwirtschaft in der EU voranbringen und Anforderungen an Produkte europaweit festlegen \u2013 im Dialog mit den Herstellern. Mit der Normungsroadmap Circular Economy sind hierf\u00fcr wichtige Vorarbeiten geleistet.\u201c<\/p>\n<p>Christoph Winterhalter, Vorsitzender des Vorstandes (CEO) von DIN: \u201eGemeinsam k\u00f6nnen wir die Transformation zur Circular Economy schaffen, Normen und Standards sind daf\u00fcr eine wichtige Voraussetzung. Sie definieren Schnittstellen und stellen eine klare Kommunikation zwischen den verschiedenen Stationen im Kreislauf sicher. Die Normungsroadmap Circular Economy liefert konkrete Handlungsbedarfe und zeigt, wo wir mit Normung und Standardisierung den angesto\u00dfenen Transformationsprozess hin zu einer zirkul\u00e4ren Wirtschaft gezielt unterst\u00fctzen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Michael Teigeler, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der DKE: \u201eDie in der Normungsroadmap ermittelten Bedarfe sind der Auftakt, um entsprechende Normen und Standards in nationalen, europ\u00e4ischen und internationalen Gremien zu erarbeiten. Zusammen k\u00f6nnen wir die Spielregeln der Circular Economy aktiv gestalten. Hierzu laden wir alle interessierten Expert*innen ein.\u201c<\/p>\n<p>Dieter Westerkamp, VDI-Direktor und gesch\u00e4ftsf\u00fchrendes Pr\u00e4sidiumsmitglied (interim): \u201eDie Umsetzung erfolgt im Schulterschluss von DIN, DKE und VDI, um gemeinschaftlich an einheitlichen L\u00f6sungen zu arbeiten. Gerade die Synchronisierung von Gesetzgebung und Standardisierung kann einen erheblichen Geschwindigkeitsvorteil bieten. Hierf\u00fcr bedarf es einen verst\u00e4rkten Dialog aller an der Standardisierung Beteiligten mit der Bundesregierung und der Europ\u00e4ischen Kommission.\u201c<\/p>\n<p>Die Roadmap umfasst sieben Schwerpunktthemen, die sich an den Fokusthemen des Circular Economy Action Plans der EU orientieren: Digitalisierung, Gesch\u00e4ftsmodelle und Management; Elektrotechnik und IKT, Batterien, Verpackungen, Kunststoffe, Textilien, sowie Bauwerke und Kommunen. Die Roadmap gibt einen \u00dcberblick \u00fcber den Status Quo der Normung und Standardisierung in diesen Bereichen und zeigt vor allem Bedarfe f\u00fcr k\u00fcnftige Normen und Standards auf. Dabei spielen unter anderem Themen wie Anforderungen an Mehrwegsysteme, standardisierte Mehrwegverpackungen, Qualit\u00e4tsanforderungen an Sekund\u00e4rrohstoffe und die Definition der Langlebigkeit von Produkten eine Rolle. Zudem wurden f\u00fcnf Querschnittsthemen identifiziert, die alle Schwerpunkte betreffen: Nachhaltigkeitsbewertung, Lebensdauerverl\u00e4ngerung, Digitaler Produktpass (DPP), Recyclingf\u00e4higkeit und End of Waste. Auf Basis der erarbeiteten Ergebnisse soll es nun in die konkrete Umsetzung gehen. Koordiniert werden die Arbeiten durch den Fachbeirat Circular Economy von DIN und DKE in der Koordinierungsstelle Umweltschutz (KU). In ihm sind f\u00fchrende K\u00f6pfe und Experten und Expertinnen aus Wirtschaftsverb\u00e4nden, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Wissenschaft und Forschungseinrichtungen sowie \u00f6ffentlicher Hand vertreten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Circular Economy verspricht nachhaltigeres Wirtschaften: Materialien und nat\u00fcrliche Ressourcen idealerweise&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":35249,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-35248","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35248","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=35248"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35248\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":35251,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35248\/revisions\/35251"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/35249"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=35248"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=35248"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=35248"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=35248"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}