{"id":35319,"date":"2023-01-31T16:22:27","date_gmt":"2023-01-31T15:22:27","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=35319"},"modified":"2023-01-31T16:22:27","modified_gmt":"2023-01-31T15:22:27","slug":"konjunktur-in-der-kunststoffbranche-44-umfrage-ki-dialog","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=35319","title":{"rendered":"Konjunktur in der Kunststoffbranche: 44. Umfrage KI Dialog"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Krisenmodus wird f\u00fcr die Kunststoffindustrie zum \u201eNeuen Normal\u201c \/ Materialkosten und Energiepreise d\u00fcrften auch in diesem Jahr die Sorgenkinder bleiben<\/strong><\/p>\n<p>Die Schockwellen des Horror-Jahres 2022 scheint die deutsche Kunststoffindustrie zwar einigerma\u00dfen ausgestanden zu haben. Mittlerweile wagt sie wieder einen vorsichtig optimistischen Blick nach vorne. Von Aufbruchstimmung kann aber keine Rede sein. Nach zwei Jahren Corona-Pandemie und einem Jahr Ukraine-Krieg haben sich die Betriebe offenbar damit abgefunden, dass ein Wirtschaften im permanenten Krisenmodus ihr unternehmerisches \u201eNeuen Normal\u201c ist \u2013 und f\u00fcrs Erste auch bleiben d\u00fcrfte. Das zeigen die Ergebnisse der 44. Konjunkturumfrage im Rahmen des \u201eKI Dialogs\u201c: Danach rechnen zwei von f\u00fcnf Unternehmen erst f\u00fcr das Jahr 2024 mit einer R\u00fcckkehr ihres Gesch\u00e4fts auf das Vor-Krisen-Niveau, und ein Viertel der Befragten wagt sich erst gar nicht an eine Prognose.<\/p>\n<p><strong>595 Teilnehmer, mehrheitlich aus der Kunststoffverarbeitung<\/strong><br \/>\nVon Anfang Dezember 2022 bis Mitte Januar 2023 waren die Abonnenten von \u201eKunststoff Information\u201c aufgefordert, ihre Gesch\u00e4ftsentwicklung des vergangenen Jahres Revue passieren zu lassen und ihre Erwartungen an das neue Jahr 2023 zu formulieren. Zudem konnten sie kundtun, vor welchen besonderen Herausforderungen sie im vergangenen Jahr gestanden haben und womit sie f\u00fcr 2023 rechnen. An der Beantwortung der sieben Regel- und zwei Zusatzfragen des 44. KI Dialogs haben sich 595 KI-Abonnenten beteiligt. Dass sich an der hohen Beteiligung ablesen l\u00e4sst, unter welchem Druck die Unternehmen stehen und wie sehr sie den Austausch in der Branche suchen, darf vermutet werden. Denn auch die Zahl der Kommentare der Umfrageteilnehmer ist im Vergleich zu fr\u00fcheren Umfragen deutlich gestiegen (siehe separaten Artikel). Mehr als 70 Prozent der Teilnehmer kommen von einem deutschen Unternehmen, rund 9 Prozent aus der Schweiz und 8,5 Prozent aus \u00d6sterreich. Die Mehrheit der teilnehmenden Befragten (53 Prozent) identifiziert sich als Kunststoffverarbeiter, knapp 9 Prozent ordnen sich dem Segment der Kunststofferzeugung zu. Aus Handel und Compoundierung kommen jeweils rund 8 Prozent. Mit 37 Prozent besch\u00e4ftigt das Gros der Unternehmen zwischen 101 und 500 Mitarbeiter, bei einem knappen Viertel (22 Prozent) arbeiten mehr als 500 Besch\u00e4ftigte, und nur etwa jedes zehnte Unternehmen kann mit bis zu 20 Mitarbeitern als klein gelten.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr die H\u00e4lfte der Befragten lief das 2. Halbjahr 2022 schlechter als das erste<\/strong><br \/>\nSchauen wir auf die Umfrageergebnisse im Einzelnen: Danach befragt, wie sich ihr Gesch\u00e4ft im zweiten Halbjahr 2022 gegen\u00fcber dem ersten Halbjahr entwickelt habe, antwortet exakt die H\u00e4lfte der Unternehmen mit \u201eschlechter\u201c. F\u00fcr immerhin ein Drittel liefen die Gesch\u00e4fte im Jahresverlauf unver\u00e4ndert (ob gut oder schlecht), und immerhin jedes sechste freute sich \u00fcber eine Verbesserung der Entwicklung in den Monaten Juli bis Dezember 2022.<\/p>\n<p>Bemerkenswert: Gerade die gro\u00dfen Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern beklagen \u00fcberdurchschnittlich oft (56 Prozent) eine Verschlechterung ihrer Gesch\u00e4fte. \u00dcberproportional negative Erfahrung haben auch die Erzeuger (69 Prozent) und die Distributeure (59 Prozent) gemacht. Blickt man auf die Anwenderm\u00e4rkte, zeigt sich \u2013 wenig \u00fcberraschend \u2013, dass insbesondere die Betriebe aus den Bereichen Baubedarf (71 Prozent) und Konsumwaren (63 Prozent) die Gesch\u00e4ftsentwicklung vom ersten zum zweiten Halbjahr als Verschlechterung beurteilen. Eine wirkliche Aussagekraft erhalten diese Zahlen erst durch den Vergleich: In der mittlerweile mehr als 20-j\u00e4hrigen Geschichte des KI Dialogs gab es nur zwei Zeitpunkte, in denen noch mehr Unternehmen (n\u00e4mlich jeweils 70 Prozent) mit der vergangenen Entwicklung ihrer Gesch\u00e4fte unzufriedener waren als 2022 \u2013 w\u00e4hrend der Finanzkrise 2008 und im ersten Jahr der Corona-Pandemie 2020. Bei den beiden j\u00fcngsten Umfragen im Sommer 2022 sowie im Winter 2021\/22 hatte jeweils nur ein knappes Viertel der befragten Betriebe angegeben, dass sich ihr Gesch\u00e4ft verschlechtert habe. 36 beziehungsweise 37 Prozent hatten hingegen von einer Verbesserung berichtet.<\/p>\n<p><strong>Knapp ein Viertel rechnet mit einer Verbesserung im 1. Halbjahr 2023<\/strong><br \/>\nUm ein Bild von der aktuellen Stimmungslage in einer Branche zu gewinnen, ist der Blick nach vorne freilich entscheidender als der zur\u00fcck. Traditionell fragen wir in unseren KI Dialogen nach den Erwartungen der Unternehmen f\u00fcr das bevorstehende halbe Jahr (im Vergleich zum zur\u00fcckliegenden). Hier zeigt sich Erstaunliches: Zwar rechnet rund ein Drittel der Befragten im ersten Halbjahr 2023 mit einer weiteren Verschlechterung gegen\u00fcber dem zweiten Halbjahr 2022. Aber gegen\u00fcber der KI-Konjunkturumfrage im vergangenen Sommer scheint sich die pessimistische Grundstimmung gedreht zu haben: Damals hatten 56 Prozent der Unternehmen erwartet, das zweite Halbjahr 2022 werde schlechter als das erste Halbjahr. Auch dass jetzt 22 Prozent der Befragten eine Verbesserung erwarten (doppelt so viele wie im Sommer) und 44 Prozent (ein Plus von 11 Prozentpunkten) glauben, es bleibe gleich, legt den Schluss nahe: Unternehmer sein hei\u00dft Optimist bleiben \u2013 und den Silberstreif am Horizont sehen zu wollen. Unternehmerischen Optimismus zu pflegen, hei\u00dft aber nicht, die Bodenhaftung zu verlieren. Denn auf die Investitionsbereitschaft der Unternehmen schlagen die haufenweisen Hiobsbotschaften des vergangenen Jahres durchaus negativ durch. Nach ihren Planungen f\u00fcr das Jahr 2023 (im Vergleich zum Vorjahr) befragt, gibt ein knappes Drittel (32 Prozent) der Betriebe an, weniger investieren zu wollen. Weder nach oben noch nach unten am Investitionsbudget schrauben wollen 45 Prozent, und immerhin knapp jede vierte Firma will mehr investieren. Von absoluten Minusrekorden des Finanzkrisenjahres 2008 sind wir mit diesen Zahlen zwar noch weit entfernt \u2013 damals hatten mehr als 60 Prozent der Befragten angegeben, weniger investieren zu wollen. Doch der Vergleich mit den Zahlen aus der Winterumfrage 2021\/22 zeigt: Nach der Corona-Pandemie und vor dem russischen \u00dcberfall auf die Ukraine war die Investitionslust der Unternehmen mit 45 Prozent doppelt so hoch wie heute. Irgendwie klar: In Zeiten weiterhin unsicherer Auftragslage legt der vorsichtige Kaufmann h\u00f6chsten Wert auf Liquidit\u00e4t und vermeidet es, Kapital in Betongold oder den Maschinenpark zu binden.<\/p>\n<p><strong>Personalmangel macht den Unternehmen zusehends zu schaffen<\/strong><br \/>\nAuch in Fragen des Personals gehen die Unternehmen der Kunststoffindustrie mit strategischer Behutsamkeit vor. Sie wissen: Entlassen ist schnell, aber neue, qualifizierte Mitarbeiter in Zeiten des Fachkr\u00e4ftemangels zu rekrutieren, ist m\u00fchsam \u2013 und immer \u00f6fter verl\u00e4uft die Suche ergebnis- und erfolglos, weil es an geeigneten Kandidaten fehlt. Daher verwundert es nicht, dass \u201enur\u201c 14 Prozent der befragten Unternehmen damit rechnen, dass die Zahl ihrer Mitarbeiter in den ersten sechs Monaten des Jahres 2023 sinkt. Wie viele Betriebe angesichts der Krise einen Stellenabbau planen (m\u00fcssen) und wie viel davon der \u201enat\u00fcrlichen\u201c Fluktuation (Jobwechsel, Eintritt ins Rentenalter oder \u00e4hnliches) geschuldet ist, weisen die Zahlen nicht aus. Aber dass immerhin jedes f\u00fcnfte Unternehmen seine Belegschaft ausbauen will und zwei Drittel den Personalbestand stabil halten wollen, zeigt: In den Personalabteilungen und in den K\u00f6pfen der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung hat sich das Bewusstsein f\u00fcr die existenzielle Bedeutung des \u201eHumankapitals\u201c f\u00fcr den Erfolg eines Unternehmens etabliert.<\/p>\n<p>Auch die Eintragungen in den Kommentarfeldern des KI Dialogs belegen das. Dort hei\u00dft es etwa w\u00f6rtlich: \u201eMan sollte das Thema freie Arbeitspl\u00e4tze thematisieren. Es gelingt uns schon seit Monaten nicht, neue Mitarbeiter zu bekommen.\u201c Mehrfach werden die Verf\u00fcgbarkeit von Fachkr\u00e4ften sowie die (Lohn)kosten f\u00fcr Personal als Problem genannt. Dass davon Unternehmen aller Gr\u00f6\u00dfenordnungen und \u00fcber alle Segmente hinweg gleicherma\u00dfen betroffen sind, zeigt: Die Kunststoffindustrie steht hier vor gewaltigen Herausforderungen.<\/p>\n<p><strong>Energiepreise und Materialkosten als gr\u00f6\u00dfte Herausforderungen<\/strong><br \/>\nApropos: Kommen wir zu den gr\u00f6\u00dften Herausforderungen f\u00fcr die Unternehmen im zweiten Halbjahr 2022. Nach wie vor ganz oben auf der Liste der Sorgenkinder stehen die Materialkosten. Zu Beginn der Pandemie war das Thema raketengleich binnen eines halben Jahres von rund 25 Prozent auf 85 Prozent in die H\u00f6he geschossen. Auch aktuell sehen 84 Prozent der befragten Unternehmen darin ihre gr\u00f6\u00dfte Herausforderung. Auf Platz zwei: die Energiekosten. Auch sie haben seit Anfang 2021 (damals waren sie nur f\u00fcr 21 Prozent der Unternehmen eine Herausforderung) einen H\u00f6henflug sondergleichen erlebt. Zwei Drittel der Betriebe bewerten die gestiegenen Preise f\u00fcr Strom, Gas und \u00d6l als besonders herausfordernd. Die Lieferf\u00e4higkeit ihrer Vorlieferanten bereitete den Unternehmen in der zweiten Jahresh\u00e4lfte 2022 hingegen weniger Kopfzerbrechen als in den Monaten davor. Hatten bei der Sommerumfrage noch drei von vier Befragten darin ein gro\u00dfes Problem gesehen, so sank diese Zahl jetzt auf \u201enur\u201c noch 61 Prozent. Das Thema Energiepreise wird uns auch auf absehbare Zeit besch\u00e4ftigen. Mehr als 80 Prozent der Umfrageteilnehmer sehen darin eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen f\u00fcr das Jahr 2023. Gerade f\u00fcr die Unternehmen aus der Kunststofferzeugung (knapp 83 Prozent) und der Verarbeitung (88 Prozent) scheint das Thema besonders virulent zu sein. Wenn Betriebe bei ihrer Produktion mehr Geld f\u00fcr Strom und Gas ausgeben m\u00fcssen, schl\u00e4gt sich das fr\u00fcher oder sp\u00e4ter auch in den Verkaufspreisen nieder. Dass eine Verteuerung der Produkte deren Absatz nicht unbedingt befl\u00fcgelt, ist eine Binse aus dem Kaufmannsladen der Kindheit. Ergo ist es kein Wunder, dass auch die Zahl der Unternehmen, die im ersten Halbjahr 2023 ein Problem bei der Absatzmenge auf sich zukommen sehen, seit der Umfrage im Sommer 2022 von 37,5 Prozent auf nunmehr \u00fcber 50 Prozent gestiegen ist. Tr\u00f6stlich: Das Thema Logistik und Transport hat im unternehmerischen Alltag offenbar an Brisanz verloren. Mit knapp 40 Prozent landet es nur noch auf Platz 6 der gr\u00f6\u00dften mutma\u00dflichen Herausforderungen der n\u00e4chsten Monate.<\/p>\n<p><strong>Was tun gegen die Energiekrise? \u2013 Auf welche Ma\u00dfnahmen die Unternehmen setzen<\/strong><br \/>\nLast but not least zu den Zusatzfragen des 44. KI Dialogs. Wir haben gefragt, ob und wie sich die gestiegenen Energiekosten auf das Gesch\u00e4ftsergebnis auswirkten. Die Antwort ist eindeutig: 80 Prozent der Unternehmen beklagen negative (59,5 Prozent) oder sehr negative (21,5 Prozent) Folgen. Nur jedes zehnte Unternehmen hofft noch darauf, es sei \u201evermutlich nicht\u201c betroffen, und jedes f\u00fcnfzigste sieht sich mit seinem Gesch\u00e4ft gar in der gl\u00fccklichen Lage, dass es von der Explosion der Energiepreise gar nichts sp\u00fcre. Was k\u00f6nnen die Betriebe gegen die Auswirkungen der Energiekrise tun? 75 Prozent der Befragten setzen auf Energiesparen und Effizienzsteigerungen. Dass drei von vier Unternehmen hier noch Luft nach oben sehen, ist erstaunlich und legt nahe, dass das Thema bislang niedrig priorisiert wurde und erst durch den akuten Druck der aktuellen Krise auf der Tagesordnung deutlich nach oben ger\u00fcckt wurde. Doch nicht alle Energiekostensteigerungen lassen sich durch Effizienzma\u00dfnahmen egalisieren. 71 Prozent der befragten Unternehmen wollen daher versuchen, ihre gestiegenen Kosten \u00fcber eine Erh\u00f6hung der Verkaufspreise aufzufangen. F\u00fcr ein knappes Viertel der Befragten erscheint die Umstellung der Energietr\u00e4ger als m\u00f6gliches und probates Mittel. Produktionsdrosselungen, um Energiekosten zu senken, ziehen nur 12,5 Prozent aller befragten Unternehmen in Betracht (mit 32 Prozent aber \u00fcberdurchschnittlich viele Erzeuger). Und die Verlagerung seiner Produktion an einen kosteng\u00fcnstigeren Standort erscheint gar nur jedem 14. Betrieb als denkbare Option. Alle Lobbyisten und Scharfmacher aus Politik und Verb\u00e4nden sollten diese Zahlen im Hinterkopf haben, wenn sie das n\u00e4chste Mal das Schreckensgespenst der De-Industrialisierung Deutschlands an die Wand malen. Denn auch das zeigt die 44. Konjunkturumfrage des KI Dialogs sehr deutlich: Die Betriebe der deutschen Kunststoffindustrie sind sich ihrer unternehmerischen und gesellschaftlichen Verantwortung wohl bewusst \u2013 und sie agieren umsichtiger, n\u00fcchterner, rationaler und besonnener als so manch alarmistischer Parteig\u00e4nger sich das wohl w\u00fcnscht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Schockwellen des Horror-Jahres 2022 scheint die deutsche Kunststoffindustrie zwar einigerma\u00dfen ausgestanden&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":8420,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-35319","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35319","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=35319"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35319\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":35320,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35319\/revisions\/35320"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/8420"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=35319"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=35319"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=35319"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=35319"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}