{"id":35591,"date":"2023-02-24T09:59:42","date_gmt":"2023-02-24T08:59:42","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=35591"},"modified":"2023-02-24T09:59:42","modified_gmt":"2023-02-24T08:59:42","slug":"basf-zeigt-widerstandskraft-in-einem-schwierigen-marktumfeld-und-setzt-massnahmen-zur-staerkung-der-wettbewerbsfaehigkeit-um","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=35591","title":{"rendered":"BASF zeigt Widerstandskraft in einem schwierigen Marktumfeld und setzt Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit um"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><b>Umsatz: 87,3 Milliarden Euro (plus 11,1 Prozent)<\/b><\/li>\n<li><b>EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen: 6,9 Milliarden Euro (minus 11,5 Prozent)<\/b><\/li>\n<li><b>Cashflow aus betrieblicher T\u00e4tigkeit: 7,7 Milliarden Euro (plus 6,4\u00a0Prozent); Free Cashflow: 3,3 Milliarden Euro (minus 10,2 Prozent)<\/b><\/li>\n<li><b>Dividendenvorschlag von 3,40 Euro je Aktie f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2022 (2021: 3,40\u00a0Euro je Aktie)<\/b><\/li>\n<li><b>Konkrete Ma\u00dfnahmen zu Kosteneinsparungen in Europa und zur Anpassung der Verbundstrukturen in Ludwigshafen vorgestellt<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p><b>Ausblick 2023:<\/b><\/p>\n<ul>\n<li><b>Umsatz zwischen 84 Milliarden Euro und 87 Milliarden Euro prognostiziert<\/b><\/li>\n<li><b>EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen zwischen 4,8 Milliarden Euro und 5,4\u00a0Milliarden\u00a0Euro erwartet<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die BASF-Gruppe zeigte im Gesch\u00e4ftsjahr 2022 Widerstandskraft in einem schwierigen Marktumfeld, das gepr\u00e4gt war von den Folgen des Kriegs in der Ukraine und insbesondere von den gestiegenen Rohstoff- und Energiepreisen. Wie BASF-Vorstandsvorsitzender Dr.\u00a0Martin Bruderm\u00fcller und Finanzvorstand Dr.\u00a0Hans-Ulrich Engel bei der Vorstellung der Zahlen f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr\u00a02022 erl\u00e4uterten, steigerte BASF ihren Umsatz um 11,1\u00a0Prozent auf 87,3 Milliarden Euro. Wesentlich f\u00fcr das Umsatzwachstum waren h\u00f6here Preise in nahezu allen Segmenten infolge gestiegener Rohstoff- und Energiepreise. Die h\u00f6chsten Preissteigerungen setzten Materials und Chemicals durch. Ein insgesamt deutlich geringerer Absatz d\u00e4mpfte das Umsatzwachstum der BASF-Gruppe. Die Mengenent\u00adwicklung wurde vor allem durch den niedrigeren Absatz in den Segmenten Surface Technologies und Chemicals getrieben.<\/p>\n<p>Das Ergebnis der Betriebst\u00e4tigkeit (EBIT) vor Sondereinfl\u00fcssen lag mit 6,9\u00a0Milliarden Euro um 11,5 Prozent unter dem Vorjahreswert, jedoch im prognostizierten Korridor. Der Ergebnisr\u00fcckgang war auf stark gesunkene Ergebnisbeitr\u00e4ge der Segmente Chemicals und Materials zur\u00fcckzuf\u00fchren. Beide Segmente verzeichneten niedrigere Margen und Mengen sowie h\u00f6here Fixkosten.<\/p>\n<p>Alle anderen Segmente konnten das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen hingegen steigern. Agricultural Solutions erh\u00f6hte es signifikant, insbesondere infolge der positiven Umsatz\u00adentwicklung infolge von Absatz- sowie Preissteigerungen. Das Segment Nutrition &amp; Care steigerte es ebenfalls erheblich, haupts\u00e4chlich aufgrund preisbedingt gesteigerter Margen. Surface Technologies verzeichnete ein deutlich h\u00f6heres Ergebnis, vor allem aufgrund von gestiegenen Ergebnisbeitr\u00e4gen der Gesch\u00e4fte mit Fahrzeugkatalysatoren und Batterie\u00admaterialien. H\u00f6here Preise und Mengen im Unternehmensbereich Coatings unterst\u00fctzten die Ergebnisentwicklung des Segments zus\u00e4tzlich. Industrial Solutions steigerte das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen infolge von preisbedingt h\u00f6heren Margen leicht. Sonstige verbesserte das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen leicht.<\/p>\n<p>Das operative Ergebnis der BASF-Gruppe wurde im Jahr 2022 durch zus\u00e4tzliche Energie\u00adkosten von weltweit 3,2 Milliarden Euro gegen\u00fcber dem Vorjahr belastet. Rund 84 Prozent dieses Anstiegs entfielen auf Europa, wovon vor allem der Verbundstandort Ludwigshafen betroffen war. Die gestiegenen Kosten f\u00fcr Erdgas machten 69 Prozent des gesamten Energiekostenanstiegs weltweit aus.<\/p>\n<p>Im Jahr 2022 fielen im EBIT Sondereinfl\u00fcsse in H\u00f6he von minus 330 Millionen Euro an, nach minus 91 Millionen Euro im Vorjahr. Das EBIT der BASF-Gruppe lag 2022 mit 6,5 Milliarden Euro deutlich unter dem Vorjahr. Das darin enthaltene Ergebnis aus integralen Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden, sank um 289 Millionen Euro auf 386 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Au\u00dfergew\u00f6hnlich hohe Wertberichtigungen auf die Beteiligung an Wintershall Dea AG belasteten das Beteiligungsergebnis der BASF-Gruppe. Im Jahr 2022 betrug das Beteiligungsergebnis minus 4,9 Milliarden Euro nach 207 Millionen Euro im Jahr\u00a02021. Grund f\u00fcr den deutlichen R\u00fcckgang waren Sonderaufwendungen in H\u00f6he von rund 6,3\u00a0Milliarden Euro, vor allem aus nicht zahlungswirksamen Wertberichtigungen auf die Beteiligung an Wintershall Dea AG. Diese resultierten insbesondere aus der Entkonso\u00adlidierung der russischen Explorations- und Produktionsaktivit\u00e4ten von Wintershall Dea, in deren Folge die russischen Beteiligungen von Wintershall Dea neu bewertet wurden. Weiterhin wurden Wertminderungen auf das europ\u00e4ische Gastransport-Gesch\u00e4ft von Wintershall Dea vorgenommen, einschlie\u00dflich einer vollst\u00e4ndigen Wertberichtigung der Beteiligung an Nord Stream AG sowie der Finanzierung des Projekts Nord Stream 2. Der operative Ergebnisbeitrag von Wintershall Dea f\u00fcr das Jahr 2022 erh\u00f6hte sich auf rund 1,5\u00a0Milliarden Euro, nach 335 Millionen Euro im Vorjahr.<\/p>\n<p>Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen der BASF-Gruppe lag infolge des deutlich gesunkenen Beteiligungsergebnisses bei minus\u00a0627\u00a0Millionen Euro nach 5,5\u00a0Milliarden Euro im Jahr 2021.<\/p>\n<p><b>Umsatz- und Ergebnisentwicklung der BASF-Gruppe im vierten Quartal 2022<\/b><\/p>\n<p>Der Umsatz der BASF-Gruppe sank im vierten Quartal 2022 um 2,3 Prozent auf 19,3\u00a0Milliarden Euro, vor allem aufgrund geringerer Mengen. Das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen ging im Vergleich zum vierten Quartal 2021 um 69,6 Prozent auf 373\u00a0Millionen\u00a0Euro zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Die Sondereinfl\u00fcsse im EBIT betrugen minus 254 Millionen Euro, nach plus 1\u00a0Million\u00a0Euro im vierten Quartal 2021. Die Sondereinfl\u00fcsse betrafen vor allem nicht zahlungswirksame Wertberichtigungen auf Anlagen in Ludwigshafen. Das EBIT sank im vierten Quartal 2022 um 90,3 Prozent auf 119 Millionen Euro. Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherr\u00adschenden Anteilen belief sich auf minus\u00a04,8\u00a0Milliarden\u00a0Euro nach 898 Millionen Euro im vierten Quartal 2021. Der R\u00fcckgang ist zur\u00fcckzuf\u00fchren auf die Wertberichtigungen auf die Beteiligung an Wintershall Dea.<\/p>\n<p><b>Cashflow der BASF-Gruppe im Jahr 2022 und im vierten Quartal 2022<\/b><\/p>\n<p>Im Gesch\u00e4ftsjahr 2022 betrug der Cashflow aus betrieblicher T\u00e4tigkeit 7,7\u00a0Milliarden\u00a0Euro nach 7,2\u00a0Milliarden Euro im Vorjahr. Der Free Cashflow belief sich im Jahr 2022 auf 3,3\u00a0Milliarden Euro nach 3,7 Milliarden Euro im Vorjahr.<\/p>\n<p>Im vierten Quartal 2022 verbesserte sich der Cashflow aus betrieblicher T\u00e4tigkeit im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,1 Milliarden Euro auf 4,5 Milliarden Euro. Der Free Cashflow stieg im vierten Quartal um 749 Millionen Euro auf 2,6\u00a0Milliarden\u00a0Euro.<\/p>\n<p><b>Dividendenvorschlag von 3,40 Euro je Aktie<\/b><\/p>\n<p>Vorstand und Aufsichtsrat werden der diesj\u00e4hrigen BASF-Hauptversammlung eine Dividende auf H\u00f6he des Vorjahres von 3,40 Euro je Aktie vorschlagen. Bezogen auf den Jahresschlusskurs ergibt sich daraus eine hohe Dividendenrendite von 7,3\u00a0Prozent. Insgesamt wird BASF 3,0 Milliarden Euro an ihre Aktion\u00e4rinnen und Aktion\u00e4re aussch\u00fctten.<\/p>\n<p><b>Ausblick 2023 f\u00fcr die BASF-Gruppe<\/b><\/p>\n<p>Die hohen Unsicherheiten, welche das Jahr 2022 infolge des Kriegs in der Ukraine, hoher Rohstoff- und Energiekosten in Europa, steigender Preise und Zinsen, der Inflation sowie der Entwicklung der Corona-Pandemie gepr\u00e4gt haben, werden auch 2023 fortbestehen. All diese Faktoren werden die weltweite Nachfrage belasten. BASF erwartet daher nur ein moderates Wachstum um 1,6 Prozent f\u00fcr die Weltwirtschaft im Jahr 2023 (2022: 3,0\u00a0Prozent). F\u00fcr die globale Chemieproduktion geht BASF von einem Wachstum von 2,0\u00a0Prozent aus (2022: 2,2 Prozent). Das Unternehmen rechnet mit einem durchschnittlichen \u00d6lpreis von 90\u00a0US-Dollar je Barrel Brent und einem durchschnittlichen Wechselkurs von 1,05\u00a0US-Dollar je Euro.<\/p>\n<p>Die BASF-Gruppe wird 2023 unter diesen Annahmen voraussichtlich einen Umsatz zwischen 84 Milliarden Euro und 87 Milliarden Euro erwirtschaften. Das EBIT vor Sonder\u00adeinfl\u00fcssen der BASF-Gruppe wird voraussichtlich auf einen Wert zwischen 4,8 Milliarden Euro und 5,4 Milliarden Euro zur\u00fcckgehen. BASF geht von einem schwachen ersten Halbjahr 2023 aus. Eine verbesserte Ergebnissituation im zweiten Halbjahr 2023 erwartet das Unternehmen aus Aufholeffekten, insbesondere in China.<\/p>\n<p><b>BASF konkretisiert Ma\u00dfnahmen zu Kosteneinsparungen in Europa und zur Anpassung der Verbundstrukturen in Ludwigshafen<\/b><\/p>\n<p>Im Rahmen seiner Pr\u00e4sentation stellte Martin Bruderm\u00fcller auch konkrete Ma\u00dfnahmen des Kosteneinsparprogramms mit Fokus auf Europa vor sowie zur Anpassung der Produktions\u00adstrukturen am Verbundstandort in Ludwigshafen. \u201eDie Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Region Europa leidet zunehmend unter \u00dcberregulierung. Sie leidet auch immer mehr unter langsamen und b\u00fcrokratischen Genehmigungsverfahren und vor allem unter hohen Kosten f\u00fcr die meisten Produktionsfaktoren\u201c, so Bruderm\u00fcller. \u201eAll dies hat bereits \u00fcber viele Jahre das Marktwachstum in Europa im Vergleich zu anderen Regionen gebremst. Zus\u00e4tzlich belasten jetzt die hohen Energiepreise die Profitabilit\u00e4t und Wettbewerbsf\u00e4higkeit in Europa.\u201c<\/p>\n<p><b>Ab Ende 2024 j\u00e4hrliche Kosteneinsparungen von mehr als 500 Millionen Euro<\/b><\/p>\n<p>Das Kosteneinsparprogramm, das 2023 und 2024 umgesetzt wird, zielt darauf ab, die Kostenstrukturen von BASF in Europa und vor allem in Deutschland an die ver\u00e4nderten Rahmenbedingungen anzupassen. Nach Abschluss des Programms erwartet BASF j\u00e4hrliche Kosteneinsparungen von mehr als 500 Millionen Euro in Einheiten au\u00dferhalb der Produktion, also in Unternehmens- und Service-Bereichen, in Forschung und Entwicklung (F&amp;E) sowie in der Konzernzentrale. Etwa die H\u00e4lfte dieser Einsparungen werden am Standort Ludwigshafen erwartet.<\/p>\n<p>Zu den Ma\u00dfnahmen dieses Programms geh\u00f6ren die konsequente B\u00fcndelung von Dienstleistungen in Hubs, die Vereinfachung von Strukturen in der Leitung von Unternehmensbereichen, der bedarfsgerechte Zuschnitt von Business Services sowie die Effizienzsteigerung von F&amp;E-Aktivit\u00e4ten. Weltweit werden sich die Ma\u00dfnahmen unterm Strich voraussichtlich auf rund 2.600 Stellen auswirken; diese Zahl beinhaltet neu zu schaffende Stellen, vor allem in den Hubs.<\/p>\n<p><b>Anpassung der Verbundstrukturen in Ludwigshafen f\u00fchrt ab Ende\u00a02026 voraussichtlich zu j\u00e4hrlich \u00fcber 200 Millionen Euro niedrigeren Fixkosten<\/b><\/p>\n<p>Neben dem eingeleiteten Kosteneinsparprogramm ergreift BASF auch strukturelle Ma\u00dfnah\u00admen, um das Stammwerk Ludwigshafen langfristig besser f\u00fcr den immer sch\u00e4rfer werdenden Wettbewerb zu r\u00fcsten. \u201eWir tun das, weil wir auch im 158.\u00a0Jahr seines Bestehens an den Standort Ludwigshafen glauben, an die Menschen, die hier arbeiten, und an die Region Europa. Wir bleiben dem Standort treu und haben den Mut zur Weiterentwicklung\u201c, so Bruderm\u00fcller.<\/p>\n<p>In den vergangenen Monaten hat das Unternehmen seine Verbundstrukturen in Ludwigs\u00adhafen einer gr\u00fcndlichen Analyse unterzogen. Dies hat gezeigt, wie die Kontinuit\u00e4t profitabler Gesch\u00e4fte sichergestellt werden kann und wie gleichzeitig notwendige Anpassungen vorgenommen werden k\u00f6nnen. Die wichtigsten Ver\u00e4nderungen am Verbundstandort Ludwigshafen im \u00dcberblick:<\/p>\n<ul>\n<li>Schlie\u00dfung der\u00a0<b>Caprolactam-Anlage<\/b>, einer der beiden\u00a0<b>Ammoniak-Anlagen<\/b>\u00a0am Standort sowie von damit verbundenen\u00a0<b>D\u00fcngemittelanlagen<\/b>: Die Kapazit\u00e4t der Caprolactam-Anlage von BASF in Antwerpen\/Belgien reicht aus, um die Nachfrage f\u00fcr den Eigenbedarf und den europ\u00e4ischen Markt in Zukunft zu decken. Hochveredelte Produkte wie das f\u00fchrende Gesch\u00e4ft mit Standard- und Spezialaminen sowie Adblue<sup>\u00ae<\/sup>\u00a0bleiben unber\u00fchrt und werden auch weiterhin \u00fcber die verbleibende Ammoniakanlage am Standort Ludwigshafen versorgt.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Reduzierung der Produktionskapazit\u00e4ten f\u00fcr<b>\u00a0Adipins\u00e4ure<\/b>\u00a0und Schlie\u00dfung der Anlagen f\u00fcr\u00a0<b>Cyclohexanol\u00a0<\/b>und\u00a0<b>Cyclohexanon<\/b>\u00a0sowie<b>\u00a0Schwersoda<\/b>: Die Adipins\u00e4ure-Produktion im Joint Venture mit Domo im franz\u00f6sischen Chalamp\u00e9 bleibt unver\u00e4ndert und verf\u00fcgt \u2013 im ver\u00e4nderten Marktumfeld \u2013 \u00fcber ausreichende Kapazit\u00e4ten zur Versorgung des Gesch\u00e4fts in Europa. Cyclohexanol und Cyclohexanon sind Vorprodukte f\u00fcr Adipins\u00e4ure; die Soda-Anlage verwertet Nebenproduktstr\u00f6me aus der Adipins\u00e4ure-Produktion. Die Produktions\u00adanlagen f\u00fcr Polyamid 6.6 in Ludwigshafen, die Adipins\u00e4ure als Vorprodukt ben\u00f6tigen, wird BASF weiter betreiben.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Schlie\u00dfung der\u00a0<b>TDI-Anlage<\/b>\u00a0sowie der Anlagen f\u00fcr die Vorprodukte\u00a0<b>DNT<\/b>\u00a0und\u00a0<b>TDA<\/b>: Die Nachfrage nach TDI entwickelt sich insbesondere in Europa, dem Nahen Osten und Afrika nur sehr schwach und deutlich unter den Erwartungen. Der TDI-Anlagenkomplex in Ludwigshafen war unterausgelastet und erf\u00fcllt die wirtschaftlichen Erwartungen in diesem Marktumfeld nicht. Durch die stark gestiegenen Energie- und Versorgungskosten hat sich die Situation weiter ung\u00fcnstig entwickelt. Die europ\u00e4ischen BASF-Kunden werden auch zuk\u00fcnftig zuverl\u00e4ssig mit TDI beliefert \u2013 \u00fcber das weltweite BASF-Produktionsnetzwerk mit Anlagen in Geismar\/USA, Yeosu\/Korea und Schanghai\/China.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Insgesamt werden 10 Prozent des Wiederbeschaffungswerts der Anlagen am Standort Ludwigshafen von der Anpassung der Verbundstrukturen betroffen sein und voraussichtlich rund 700 Stellen in der Produktion. Bruderm\u00fcller betonte: \u201eWir sind sehr zuversichtlich, dass wir f\u00fcr die meisten der in der Produktion betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in anderen Betrieben Besch\u00e4ftigung anbieten k\u00f6nnen. Wir haben h\u00f6chstes Interesse, ihre breite Erfahrung f\u00fcr das Unternehmen zu erhalten, ganz besonders angesichts offener Stellen und der steigenden Zahl von Pensionierungen.\u201c Die Ma\u00dfnahmen werden schrittweise bis Ende\u00a02026 umgesetzt. Dadurch erwartet BASF, die Fixkosten um \u00fcber 200 Millionen Euro pro Jahr senken zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die strukturellen Ver\u00e4nderungen werden auch zu einer deutlichen Reduzierung des Strom- und Erdgasbedarfs am Standort Ludwigshafen f\u00fchren. Dadurch werden die CO<sub>2<\/sub>-Emissionen in Ludwigshafen um rund 0,9 Millionen Tonnen pro Jahr sinken; dies entspricht einer Reduzierung der weltweiten CO<sub>2<\/sub>-Emissionen von BASF um rund 4\u00a0Prozent.<\/p>\n<p>\u201eWir wollen Ludwigshafen zu\u00a0<i>dem<\/i>\u00a0europaweit f\u00fchrenden emissionsarmen Chemiestandort entwickeln\u201c, so Bruderm\u00fcller. BASF will eine st\u00e4rkere Versorgung des Standorts Ludwigshafen mit erneuerbaren Energien sicherstellen. Geplant sind auch der Einsatz von W\u00e4rmepumpen und CO<sub>2<\/sub>-\u00e4rmere Wege der Dampferzeugung. Neue CO<sub>2<\/sub>-freie Technologien wie die Wasserelektrolyse sollen zur Erzeugung von Wasserstoff eingesetzt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die BASF-Gruppe zeigte im Gesch\u00e4ftsjahr 2022 Widerstandskraft in einem schwierigen Marktumfeld, das gepr\u00e4gt war&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":25213,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-35591","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35591","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=35591"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35591\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":35592,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35591\/revisions\/35592"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/25213"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=35591"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=35591"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=35591"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=35591"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}