{"id":35807,"date":"2023-03-15T12:44:45","date_gmt":"2023-03-15T11:44:45","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=35807"},"modified":"2023-03-15T12:44:45","modified_gmt":"2023-03-15T11:44:45","slug":"wacker-investiert-nach-rekordjahr-in-weiteres-wachstum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=35807","title":{"rendered":"WACKER investiert nach Rekordjahr in weiteres Wachstum"},"content":{"rendered":"<section class=\"cc_press module_textBig cc_section headGroup cc_noMargin bgPrimaryBlue\">\n<div class=\"container\">\n<div class=\"intro\">\n<div class=\"content big\">\n<ul>\n<li>UMSATZ W\u00c4CHST 2022 UM 32 PROZENT AUF 8,21 MRD. \u20ac, EBITDA MIT 2,08 MRD. \u20ac UM 35 PROZENT GESTEIGERT<\/li>\n<li>JAHRESERGEBNIS BETR\u00c4GT 1,28 MRD. \u20ac<\/li>\n<li>DIVIDENDE STEIGT DEUTLICH AN AUF 12,00 \u20ac JE AKTIE UND ENTSPRICHT EINER AUSSCH\u00dcTTUNG VON 596 MIO. \u20ac<\/li>\n<li>F\u00dcR 2023 RECHNET WACKER MIT KONZERNUMSATZ IN DER BANDBREITE VON 7 MRD. \u20ac BIS 7,5 MRD. \u20ac<\/li>\n<li>EBITDA ZWISCHEN 1,1 MRD. \u20ac UND 1,4 MRD. \u20ac ERWARTET<\/li>\n<li>NETTO-CASHFLOW SOLL 2023 ERNEUT POSITIV SEIN, ABER DEUTLICH UNTER VORJAHR LIEGEN<\/li>\n<li>INVESTITIONEN STEIGEN 2023 DEUTLICH AUF RUND 650 MIO. \u20ac UND LIEGEN DAMIT DEUTLICH \u00dcBER DEN ABSCHREIBUNGEN<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Wacker Chemie AG hat das Jahr 2022 wie bereits gemeldet mit neuen Bestwerten bei Umsatz und Ergebnis abgeschlossen. Wie der M\u00fcnchner Chemiekonzern bei der Vorlage seines Gesch\u00e4ftsberichts heute best\u00e4tigte, belief sich der Umsatz 2022 auf 8,21 Mrd. \u20ac (2021: 6,21 Mrd. \u20ac). Das sind 32 Prozent mehr als vor einem Jahr. Ausschlaggebend f\u00fcr den Anstieg waren vor allem deutlich h\u00f6here Preise. Effekte aus Wechselkursver\u00e4nderungen durch den st\u00e4rkeren US-Dollar haben den Umsatz ebenfalls positiv beeinflusst. Dagegen haben die gegen\u00fcber dem Vorjahr insgesamt etwas niedrigeren Absatzmengen die Umsatzentwicklung gebremst.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"cc_press module_textImage cc_coloredSection bgWhite cc_noMargin\">\n<div class=\"container\">\n<div class=\"module_accordion_entry panel-default\">\n<div class=\"panel-heading\" role=\"tab\"><\/div>\n<div class=\"container\">\n<div class=\"textMedia module left \">\n<div class=\"row\">\n<div class=\"content big\">\n<p>Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ist im Gesch\u00e4ftsjahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 35 Prozent gestiegen. Es bel\u00e4uft sich auf 2,08 Mrd. \u20ac (2021: 1,54 Mrd. \u20ac). Das entspricht einer EBITDA-Marge von 25,4 Prozent (2021: 24,8 Prozent). Neben dem deutlichen Umsatzanstieg haben Einsparungen aus den laufenden Effizienzprogrammen des Konzerns die Ergebnisentwicklung im operativen Gesch\u00e4ft positiv beeinflusst. Dagegen haben stark gestiegene Energie-, Rohstoff- und Logistikkosten die EBITDA-Entwicklung gebremst. Die Mehrkosten lagen im Jahresvergleich bei etwa 1,3 Mrd. \u20ac.<\/p>\n<p>Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ist auf Grund der oben beschriebenen Effekte um 48 Prozent auf 1,68 Mrd. \u20ac (2021: 1,13 Mrd. \u20ac) gewachsen. Das entspricht einer EBIT-Marge von 20,5 Prozent (2021: 18,3 Prozent). Die Abschreibungen beliefen sich im Gesch\u00e4ftsjahr 2022 auf 402 Mio. \u20ac (2021: 404 Mio. \u20ac). Das Jahresergebnis 2022 betr\u00e4gt 1,28 Mrd. \u20ac (2021: 828 Mio. \u20ac).<\/p>\n<p>Bei der Dividende peilt das Unternehmen einen neuen H\u00f6chstwert an. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung eine Dividende von 12,00 \u20ac je Aktie vor. Damit sch\u00fcttet WACKER entsprechend seiner Dividendenpolitik rund 50 Prozent des Jahresergebnisses aus. Bezogen auf die am 31. Dezember 2022 dividendenberechtigten Aktien entspricht die Bardividende einer Aussch\u00fcttungssumme von 596 Mio. \u20ac. Bezogen auf den durchschnittlichen B\u00f6rsenkurs der WACKER-Aktie im Jahr 2022 ergibt sich eine Dividendenrendite von 8,6 Prozent.<\/p>\n<p>\u201eDer Krieg in Europa ist eine Zerrei\u00dfprobe f\u00fcr die gesamte Welt und er hat das globale R\u00e4derwerk der Wirtschaft aus dem Gleichgewicht gebracht\u201c, sagte Konzernchef Christian Hartel am Dienstag in M\u00fcnchen. WACKER habe in dieser unberechenbaren und instabilen Gemengelage das Gesch\u00e4ftsjahr 2022 sehr erfolgreich gestalten k\u00f6nnen. \u201eMit 8,2 Milliarden Euro Umsatz und einem EBITDA von mehr als zwei Milliarden Euro war es das mit Abstand erfolgreichste Jahr in der Geschichte von WACKER.\u201c<\/p>\n<p>Das hohe Wachstum, das WACKER in den vergangenen beiden Jahren operativ vorgelegt hat, werde sich Stand heute in diesem Jahr allerdings so nicht fortsetzen lassen, f\u00fchrte Hartel weiter aus. \u201eDie Dynamik der Weltwirtschaft hat sich deutlich abgeschw\u00e4cht. Das wirtschaftliche und politische Umfeld weltweit bleibt volatil. Die hohen Preise f\u00fcr Energie, insbesondere in Europa, belasten weiter unser Gesch\u00e4ft.\u201c<\/p>\n<p>In den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres ist die Nachfrage in einer Vielzahl von Abnehmerbranchen zur\u00fcckgegangen. Sowohl der Konzernumsatz als auch das EBITDA liegen unter Vorjahr. Insgesamt rechnet WACKER im 1. Quartal 2023 mit einem Konzernumsatz von rund 1,7 Mrd. \u20ac (Q1 2022: 2,08 Mrd. \u20ac). Auch das EBITDA des Konzerns wird im 1. Quartal 2023 zur\u00fcckgehen und wird zwischen 250 Mio. \u20ac und 280 Mio. \u20ac erwartet. Hier machen sich vor allem niedrigere Absatzpreise und r\u00fcckl\u00e4ufige Mengen bemerkbar.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Gesamtjahr rechnet WACKER mit einem Umsatz in der Bandbreite von 7 Mrd. \u20ac bis 7,5 Mrd. \u20ac. Verantwortlich daf\u00fcr ist eine Kombination von deutlich niedrigeren Absatzpreisen, im Jahresverlauf steigenden Absatzmengen und positiven Produktmixeffekten in den Chemiebereichen. Auf Grund dieser Trends wird das EBITDA des Konzerns 2023 zwischen 1,1 Mrd. \u20ac und 1,4 Mrd. \u20ac erwartet. Gebremst wird die EBITDA-Entwicklung zudem durch leicht h\u00f6here Energiekosten.<\/p>\n<p>\u201eAuch wenn wir im Moment konjunkturell eher Gegen- als R\u00fcckenwind sp\u00fcren, blicken wir optimistisch in die Zukunft\u201c, so Hartel weiter. Im vergangenen Jahr hat WACKER seinen strategischen Kurs f\u00fcr die kommenden Jahre festgelegt. \u201eMit unserer Strategie 2030 haben wir ein klares Ziel im Blick: Mehr Tempo beim Wachstum, eine hohe Profitabilit\u00e4t und eine erh\u00f6hte Widerstandskraft in Zeiten des permanenten Wandels\u201c, erl\u00e4uterte Hartel. Ein wesentlicher Baustein, um diese Ziele zu erreichen, seien h\u00f6here Investitionen, die sich weltweit auf mehr als 40 verschiedene Projekte verteilen. Im Gesch\u00e4ftsjahr 2023 steigen diese auf rund 650 Millionen Euro. \u201eIn den Chemiebereichen flie\u00dfen die Investitionen vor allem in den Ausbau von Spezialprodukten. Im Bereich der Biotechnologie forcieren wir den weiteren Ausbau unserer Standorte. Im Polysiliciumgesch\u00e4ft liegt der Fokus auf Halbleiteranwendungen\u201c, k\u00fcndigte Hartel an.<\/p>\n<h3>Investitionen<\/h3>\n<p>Im Gesch\u00e4ftsjahr 2022 beliefen sich die Investitionen des Konzerns auf 547 Mio. \u20ac (2021: 344 Mio. \u20ac). Das sind 59 Prozent mehr als vor einem Jahr.<\/p>\n<p>WACKER hat in den Ausbau seiner Produktionskapazit\u00e4ten in allen Regionen der Welt investiert. Der gr\u00f6\u00dfte Anteil floss dabei in die Chemiebereiche. Die Mittel gingen unter anderem in neue Anlagen f\u00fcr Zwischen- und Fertigprodukte f\u00fcr Fl\u00fcssigsiliconkautschuke in Adrian, USA, und Burghausen sowie in hochtemperaturvernetzende Festsiliconkautschuke in Panagarh, Indien. Au\u00dferdem wurden die Kapazit\u00e4ten in N\u00fcnchritz und bei der Tochtergesellschaft SICO Performance Material am Standort Jining, China, ausgebaut. Weitere Mittel flossen in den Bau eines Dispersionsreaktors und eines Spr\u00fchtrockners in Nanjing, China.<\/p>\n<p>Im Bereich Biotechnologie wurde der Standort Amsterdam weiter ausgebaut. Am Standort Halle hat der Bau eines mRNA-Kompetenzzentrums begonnen. Weitere Investitionen gingen in Anlagentechnik zur Herstellung von qualitativ besonders hochwertigem Polysilicium f\u00fcr Halbleiteranwendungen.<\/p>\n<h3>Mitarbeiter<\/h3>\n<p>Die Zahl der Mitarbeiter im Konzern ist im Gesch\u00e4ftsjahr 2022 um 1.319 Besch\u00e4ftigte gewachsen. Zum 31. Dezember 2022 waren weltweit 15.725 Mitarbeiter (31.12.2021: <i class=\"cohesion\">14<\/i>.406 Mitarbeiter) f\u00fcr WACKER t\u00e4tig. An den deutschen Standorten arbeiteten zum Stichtag 10.424 Mitarbeiter (2021: 10.006), im Ausland waren es 5.301 (2021: 4.400).<\/p>\n<h3>Netto-Cashflow, Nettofinanzverm\u00f6gen und Eigenkapitalquote<\/h3>\n<p>Der Netto-Cashflow von WACKER summierte sich 2022 auf 439 Mio. \u20ac (2021: 761 Mio. \u20ac). Auf Grund des umsatzbedingt gestiegenen Working Capital sowie der h\u00f6heren Investitionen ist er im Vergleich zum Vorjahr um 42 Prozent zur\u00fcckgegangen. Das Nettofinanzverm\u00f6gen belief sich zum 31. Dezember 2022 auf 409,2 Mio. \u20ac (31. Dezember 2021: 546,5 Mio.).<\/p>\n<p>Die Bilanzsumme des WACKER-Konzerns lag zum 31. Dezember 2022 bei 9,40 Mrd. \u20ac (31.12.2021: 8,13 Mrd. \u20ac). Das ist ein Anstieg um 16 Prozent. Die gr\u00f6\u00dften Ver\u00e4nderungen betreffen dabei die langfristigen Verm\u00f6genswerte sowie die umsatzbedingt gestiegenen Vorr\u00e4te des Konzerns. Auch das Eigenkapital ist deutlich gewachsen, vor allem wegen des hohen Jahresergebnisses und der wesentlich geringeren Pensionsr\u00fcckstellungen auf Grund h\u00f6herer Diskontierungss\u00e4tze. Es belief sich zum Bilanzstichtag auf 5,03 Mrd. \u20ac (31.12.2021: 3,10 Mrd. \u20ac). Damit betr\u00e4gt die Eigenkapitalquote 54 Prozent (31.12.2021: 38 Prozent).<\/p>\n<h3>Gesch\u00e4ftsbereiche<\/h3>\n<p>Der Umsatz im Gesch\u00e4ftsbereich <strong>WACKER SILICONES<\/strong> ist im Jahr 2022 um 33 Prozent gewachsen. Er belief sich auf 3,45 Mrd. \u20ac (2021: 2,60 Mrd. \u20ac). Daf\u00fcr verantwortlich sind deutlich h\u00f6here Preise, Produktmix- sowie W\u00e4hrungseffekte. Noch deutlich st\u00e4rker zugelegt hat das EBITDA. Es wuchs um 59 Prozent auf 876 Mio. \u20ac (2021: 553 Mio. \u20ac). Daf\u00fcr verantwortlich waren vor allem h\u00f6here Preise. Au\u00dferdem hat eine Zuschreibung bei einer at-Equity-konsolidierten Beteiligungsgesellschaft in China das EBITDA von WACKER SILICONES um 72 Mio. \u20ac erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Der Gesch\u00e4ftsbereich <strong>WACKER POLYMERS <\/strong> konnte 2022 seinen Umsatz deutlich erh\u00f6hen. Er stieg um 19 Prozent auf 2,00 Mrd. \u20ac (2021: 1,67 Mrd. \u20ac). Deutlich bessere Preise, Produktmix- und W\u00e4hrungseffekte waren daf\u00fcr verantwortlich. Das EBITDA lag mit 289 Mio. \u20ac (2021: 253 Mio. \u20ac) um <i class=\"cohesion\">14<\/i> Prozent \u00fcber dem Wert des Vorjahres. Ausschlaggebend waren daf\u00fcr vor allem h\u00f6here Preise.<\/p>\n<p>Der Umsatz von <strong>WACKER BIOSOLUTIONS<\/strong> ist 2022 um 12 Prozent auf 331 Mio. \u20ac (2021: 296 Mio. \u20ac) gestiegen. Ma\u00dfgeblich f\u00fcr den Anstieg waren bessere Preise. Das EBITDA lag mit 17 Mio. \u20ac (2021: 39 Mio. \u20ac) deutlich unter Vorjahr. Der vor\u00fcbergehende Ausfall einer Produktionsanlage in Burghausen, Integrationskosten f\u00fcr den Standort San Diego, USA, sowie Vorlaufkosten f\u00fcr den Aufbau des mRNA-Kompetenzzentrums in Halle haben das EBITDA geschm\u00e4lert.<\/p>\n<p>Der Umsatz im Gesch\u00e4ftsbereich <strong>WACKER POLYSILICON<\/strong> ist im Gesch\u00e4ftsjahr 2022 um 50 Prozent gewachsen. Er lag bei 2,29 Mrd. \u20ac (2021: 1,53 Mrd. \u20ac). Der wesentliche Grund f\u00fcr diesen Anstieg sind h\u00f6here Preise. Der Anteil von Polysilicium f\u00fcr die Halbleiteranwendungen hat sich im Vergleich zum Vorjahr weiter erh\u00f6ht. Das EBITDA stieg um 26 Prozent auf 826 Mio. \u20ac (2021: 657 Mio. \u20ac). F\u00fcr den Anstieg waren vor allem h\u00f6here Preise verantwortlich. H\u00f6here Energie- und Rohstoffkosten haben die Ergebnisentwicklung dagegen gebremst.<\/p>\n<h3>Ausblick<\/h3>\n<p>WACKER hat im Jahr 2022 die Weichen gestellt, um in den kommenden Jahren sein Wachstum zu beschleunigen. Im M\u00e4rz 2022 hat der Konzern seine strategischen Ziele bis 2030 dem Kapitalmarkt vorgestellt. Demnach soll der Umsatz bis 2030 auf mehr als 10 Milliarden Euro wachsen. Treiber f\u00fcr dieses Wachstum sind h\u00f6here Mengen und ein besserer Produktmix sowie ein Fokus auf nachhaltige Produkte und Anwendungen. Bisher lag die durchschnittliche prozentuale Wachstumsrate zwischen vier und f\u00fcnf Prozent pro Jahr. K\u00fcnftig soll sie um den Faktor 1,5 bis 2 h\u00f6her liegen. Gleichzeitig setzt WACKER auf eine hohe Ertragskraft. Hier peilt das Unternehmen bis 2030 eine EBITDA-Marge von \u00fcber 20 Prozent an. Ziel ist es, gemessen am eingesetzten Kapital, das Doppelte der Kapitalkosten zu verdienen.<\/p>\n<p>\u201eH\u00f6here Investitionen sind ein wichtiges Sprungbrett, um unsere Ziele zu erreichen. In den kommenden Jahren werden die Investitionen deutlich \u00fcber den Abschreibungen liegen\u201c, betonte Vorstandschef Christian Hartel. WACKER verf\u00fcge daf\u00fcr \u00fcber die notwendige finanzielle St\u00e4rke. Mehr als 400 Mio. \u20ac gehen k\u00fcnftig pro Jahr in die Chemiebereiche WACKER SILICONES und WACKER POLYMERS. In den Bereich WACKER BIOSOLUTIONS sollen mehr als 80 Mio. \u20ac flie\u00dfen. F\u00fcr den Bereich WACKER POLYSILICON sind rund 100 Mio. \u20ac pro Jahr geplant. \u201eNachhaltigkeit ist dabei ein integraler Bestandteil unserer Strategie 2030. Wir haben die Messlatte f\u00fcr unsere Nachhaltigkeitsziele deutlich h\u00f6her gelegt. Unsere <i class=\"cohesion\">CO<sub>2<\/sub><\/i>-Emissionen wollen wir bis 2030 um 50 Prozent verringern, in absoluten Zahlen und unabh\u00e4ngig vom Mengenwachstum. Bis zum Jahr 2045 wollen wir klimaneutral sein. Schneller wachsen und nachhaltiges Wirtschaften sind f\u00fcr uns kein Widerspruch\u201c, erl\u00e4uterte Hartel.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2023 rechnet WACKER mit einem Umsatz in der Bandbreite von 7 Mrd. \u20ac bis 7,5 Mrd. \u20ac. Das EBITDA wird zwischen 1,1 Mrd. \u20ac und 1,4 Mrd. \u20ac erwartet. Dabei belasten vor allem deutlich niedrigere Absatzpreise die Ergebnisentwicklung. Die EBITDA-Marge wird voraussichtlich deutlich unter Vorjahr liegen. Die Investitionen werden mit 650 Mio. \u20ac deutlich h\u00f6her sein als im Vorjahr. Sie liegen damit auch deutlich \u00fcber den Abschreibungen, die sich auf rund 450 Mio. \u20ac belaufen. Der Konzernjahres\u00fcberschuss wird deutlich unter dem Vorjahr liegen. Der Netto-Cashflow soll positiv, aber deutlich niedriger als im Vorjahr sein. F\u00fcr das Jahr 2023 wird eine geringe Nettoverschuldung erwartet.<\/p>\n<p>In seinem Chemiegesch\u00e4ft rechnet WACKER f\u00fcr das laufende Jahr mit einem r\u00fcckl\u00e4ufigen Umsatz. Grund daf\u00fcr sind vor allem sinkende Absatzpreise. WACKER SILICONES erwartet einen Umsatz von 3,1 Mrd. \u20ac bis 3,3 Mrd. \u20ac, die EBITDA-Marge des Gesch\u00e4ftsbereichs soll bei rund 15 Prozent liegen. Der Umsatz von WACKER POLYMERS wird sich voraussichtlich auf etwa 1,8 Mrd. \u20ac belaufen, die EBITDA-Marge soll leicht \u00fcber dem Niveau des Vorjahres liegen.<\/p>\n<p>Im Gesch\u00e4ftsbereich WACKER BIOSOLUTIONS geht der Konzern von einem Umsatzanstieg aus, der voraussichtlich im niedrigen zweistelligen Prozentbereich liegen wird. Das EBITDA soll deutlich \u00fcber dem Vorjahr liegen.<\/p>\n<p>WACKER POLYSILICON erwartet f\u00fcr 2023 einen Umsatz von 1,6 Mrd. \u20ac bis 1,8 Mrd. \u20ac. Ausschlaggebend daf\u00fcr sind niedrigere Durchschnittspreise f\u00fcr Polysilicium sowie niedrigere Absatzmengen, bedingt durch einen ge\u00e4nderten Produktmix. Das EBITDA wird voraussichtlich zwischen 300 Mio. \u20ac und 500 Mio. \u20ac liegen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wacker Chemie AG hat das Jahr 2022 wie bereits gemeldet mit neuen Bestwerten bei Umsatz und Ergebnis abgeschlossen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":10655,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-35807","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35807","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=35807"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35807\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":35808,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35807\/revisions\/35808"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/10655"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=35807"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=35807"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=35807"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=35807"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}