{"id":35922,"date":"2023-03-23T11:26:46","date_gmt":"2023-03-23T10:26:46","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=35922"},"modified":"2023-03-23T11:26:46","modified_gmt":"2023-03-23T10:26:46","slug":"krones-will-die-dividende-fuer-2022-um-25-auf-175-euro-je-aktie-erhoehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=35922","title":{"rendered":"Krones will die Dividende f\u00fcr 2022 um 25 % auf 1,75 Euro je Aktie erh\u00f6hen"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li>Krones hat heute den Gesch\u00e4ftsbericht 2022 ver\u00f6ffentlicht und best\u00e4tigt die Vorabzahlen.<\/li>\n<li>Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung f\u00fcr das Jahr 2022 eine Dividende von 1,75 Euro je Aktie vor (Vorjahr: 1,40 Euro je Aktie).<\/li>\n<li>Der Vorstand prognostiziert f\u00fcr das Gesamtjahr 2023 ein Umsatzwachstum von 8 % bis 11 % bei einer verbesserten EBITDA-Marge von 9 % bis 10 % (Ist-Wert 2022: 8,9 %) und einem h\u00f6heren ROCE von 15 % bis 17 % (Ist-Wert 2022: 14,1 %).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Krones hat den Gesch\u00e4ftsbericht 2022 ver\u00f6ffentlicht. Er tr\u00e4gt den Titel \u201eSolutions beyond tomorrow\u201c \u2013 das neue Zielbild des Unternehmens. Erstmalig hat das Unternehmen die Nichtfinanzielle Erkl\u00e4rung in den Gesch\u00e4ftsbericht als Teil des Konzernlageberichts integriert. Sie enth\u00e4lt alle wichtigen qualitativen und quantitativen nichtfinanziellen Informationen zu den wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen. Durch die Verschmelzung der finanziellen und nichtfinanziellen Berichterstattung unterstreicht Krones, dass bei allen unternehmerischen Entscheidungen das Thema Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert einnimmt. Das hat das Unternehmen auch im Zielbild \u201eSolutions beyond tomorrow\u201c formuliert. Mit dem strategischen Fokus auf Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Servicequalit\u00e4t will Krones in Zukunft weiterhin profitabel wachsen. F\u00fcr 2022 legte das Unternehmen neue Rekordzahlen vor.<\/p>\n<p>Der Umsatz \u00fcberschritt erstmals die Marke von 4 Mrd. Euro und stieg im Vergleich zum Vorjahr um 15,8 % von 3.634,5 Mio. Euro auf 4.209,3 Mio. Euro. Damit hat Krones das im Oktober 2022 erh\u00f6hte Wachstumsziel von 10 % bis 12 % (urspr\u00fcnglich 5 % bis 8 %) \u00fcbertroffen.<\/p>\n<p>Die Nachfrage der Kunden nach den Produkten und Dienstleistungen von Krones war 2022 sehr hoch. Der Auftragseingang legte im Vergleich zum Vorjahr um 34,0 % von 4.316,2 Mio. Euro auf 5.782,8 Mio. Euro zu. Ebenfalls stark angewachsen ist der Auftragsbestand. Ende 2022 hatte Krones Orders im Wert von 3.466,4 Mio. Euro in den B\u00fcchern. Damit war der Auftragsbestand um 83,1 % h\u00f6her als im Vorjahr (1.893,0 Mio. Euro).<\/p>\n<p><strong>Ertragskraft unter schwierigen Bedingungen verbessert <\/strong><\/p>\n<p>Aufgrund der hohen Flexibilit\u00e4t des Unternehmens und der umfangreichen Ma\u00dfnahmen zur Effizienzsteigerung konnte Krones die Ertragskraft 2022 trotz steigender Material- und Frachtkosten sowie knapper Ressourcen st\u00e4rken. Hierzu trugen auch die Preiserh\u00f6hungen von Krones bei, mit denen das Unternehmen die Kostensteigerungen weitgehend kompensieren konnte. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erh\u00f6hte sich im Vergleich zum Vorjahr um 19,4 % von 312,6 Mio. Euro auf 373,3 Mio. Euro. Dabei ist zu ber\u00fccksichtigen, dass einmalige Effekte das EBITDA im Vorjahr mit insgesamt 17 Mio. Euro positiv beeinflusst hatten. Die EBITDA-Marge verbesserte sich auf 8,9 % (Vorjahr: 8,1 % ohne einmalige Effekte). Das EBITDA-Margenziel f\u00fcr 2022 von 8 % bis 9 % hat Krones wie prognostiziert am oberen Rand erreicht.<\/p>\n<p>Um 36,5 % von 177,3 Mio. Euro im Vorjahr auf 242,1 Mio. Euro nahm das Ergebnis vor Steuern (EBT) zu. Damit verbesserte sich die EBT-Marge auf 5,8 % (Vorjahr: 4,4 % ohne einmalige Effekte). Unterm Strich erwirtschaftete Krones 2022 ein um 32,3 % h\u00f6heres Konzernergebnis von 187,1 Mio. Euro (Vorjahr: 141,4 Mio. Euro). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 5,92 Euro (Vorjahr: 4,47 Euro).<\/p>\n<p><strong>Alle drei Segmente trugen zur Verbesserung des Ergebnisses bei <\/strong><\/p>\n<p>Im mit Abstand gr\u00f6\u00dften Segment \u201eAbf\u00fcll- und Verpackungstechnologie\u201c kletterte der Umsatz 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 14,8 % auf 3.497,3 Mio. Euro. Trotz steigender Materialpreise und knapper Ressourcen erh\u00f6hte sich das EBITDA um 17,5 % auf 332,7 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge legte auf 9,5 % zu (Vorjahr: 8,7 % ohne einmalige Effekte).<\/p>\n<p>Der Umsatz des Segments \u201eProzesstechnologie\u201c erh\u00f6hte sich 2022 um 23,9 % auf 367,5 Mio. Euro. Von 18,6 Mio. Euro im Vorjahr auf 20,4 Mio. Euro legte das EBITDA zu. Im besseren Segmentergebnis spiegeln sich die strategischen Ma\u00dfnahmen von Krones wider. 2021 wurde das Brauereigesch\u00e4ft in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert und die Prozesse an das Projektgesch\u00e4ft angepasst. Die EBITDA-Marge lag 2022 bei 5,5 % und blieb somit nahezu stabil (Vorjahr: 6,3 %).<\/p>\n<p>Seit Jahresanfang 2022 bildet die \u201eIntralogistik\u201c das dritte Segment von Krones. Vorher war dieses Gesch\u00e4ft Teil der \u201eProzesstechnologie\u201c. Der Umsatz des neuen Segments entwickelte sich 2022 gut und wuchs um 17,9 % auf 344,5 Mio. Euro. Das EBITDA nahm um 87 % auf 20,2 Mio. Euro zu. Damit verbesserte sich die EBITDA-Marge auf 5,9 % (Vorjahr: 3,7 %).<\/p>\n<p><strong>Au\u00dfergew\u00f6hnlich hoher Free Cashflow f\u00fchrt zu deutlichem Anstieg der Nettoliquidit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Der Free Cashflow des Unternehmens wurde 2022 erheblich vom hohen Auftragseingang und den damit verbundenen Kundenanzahlungen beeinflusst. Mit 371,0 Mio. Euro erreichte er einen au\u00dfergew\u00f6hnlich hohen Wert (Vorjahr: 203,3 Mio. Euro). Die Kennzahl Working Capital in Relation zum Umsatz verbesserte Krones deutlich auf 19,0 % (Vorjahr: 24,8 %). Der R\u00fcckgang des durchschnittlichen Working Capital und das h\u00f6here Ergebnis vor Zinsen und Steuern wirkten sich positiv auf den ROCE (Return on Capital Employed) aus. Krones konnte den ROCE 2022 auf 14,1 % stark steigern (Vorjahr: 10,0 %) und damit das Ziel von 10 % bis 12 % \u00fcbertreffen.<\/p>\n<p>Krones weist weiterhin eine sehr solide Finanz- und Kapitalstruktur aus. Ende 2022 lag die Nettoliquidit\u00e4t (fl\u00fcssige Mittel abz\u00fcglich Bankschulden) des Unternehmens bei 669,5 Mio. Euro und damit um 291,2 Mio. Euro h\u00f6her als im Vorjahr. Die Eigenkapitalquote betrug<br \/>\n38,3 % (Vorjahr: 39,8 %).<\/p>\n<p>Mit den genannten Zahlen best\u00e4tigt Krones die am 23.02.2023 gemeldeten Vorabzahlen.<\/p>\n<p><strong>Krones will die Dividende f\u00fcr 2022 um 25 % auf 1,75 Euro je Aktie erh\u00f6hen <\/strong><\/p>\n<p>Die langfristige Dividendenpolitik von Krones sieht vor, 25 % bis 30 % des Konzernergebnisses an die Aktion\u00e4re auszusch\u00fctten. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 23. Mai 2023 f\u00fcr das erfolgreiche Gesch\u00e4ftsjahr 2022 eine Dividende von 1,75 Euro je Aktie vorschlagen. Damit steigt die Aussch\u00fcttung im Vergleich zum Vorjahr (1,40 Euro je Aktie) um 25 % und entspricht 29,6 % des Konzernergebnisses.<\/p>\n<p><strong>Krones prognostiziert f\u00fcr 2023 weiteres Umsatz- und Ergebniswachstum <\/strong><\/p>\n<p>Krones ist mit einem extrem hohen Auftragsbestand in das Gesch\u00e4ftsjahr 2023 gestartet. Gleichzeitig bleibt das Gesch\u00e4ftsumfeld f\u00fcr Krones herausfordernd, denn es bestehen eine Reihe von Unw\u00e4gbarkeiten. Hierzu z\u00e4hlen geopolitische Risiken in Europa und anderen Regionen der Welt sowie hohe Inflationsraten und Zinsen in vielen L\u00e4ndern. Materialengp\u00e4sse und Probleme in den weltweiten Lieferketten bleiben ein Unsicherheitsfaktor. Krones erwartet allerdings, dass sich die Situation auf den f\u00fcr das Unternehmen relevanten Beschaffungsm\u00e4rkten im zweiten Halbjahr 2023 leicht entspannen k\u00f6nnte. Auf Grundlage der derzeitigen gesamtwirtschaftlichen Aussichten und der aktuell erwarteten Entwicklung der f\u00fcr Krones relevanten M\u00e4rkte rechnet das Unternehmen f\u00fcr 2023 im Konzern mit einem Umsatzwachstum von 8\u2009% bis 11\u2009%.<\/p>\n<p>Mit steigenden Ums\u00e4tzen und der weiteren Umsetzung der Kostenoptimierungsma\u00dfnahmen will Krones die Ertragskraft im laufenden Jahr gegen\u00fcber 2022 erneut verbessern. Aufgrund der innovativen L\u00f6sungen des Unternehmens sowie der guten Projektarbeit beim Kunden ist es Krones 2022 gelungen, Preiserh\u00f6hungen durchzusetzen. Mit den h\u00f6heren Preisen kann das Unternehmen k\u00fcnftige Kostensteigerungen kompensieren. F\u00fcr 2023 prognostiziert Krones f\u00fcr den Konzern eine EBITDA-Marge von 9\u2009% bis 10 %.<\/p>\n<p>F\u00fcr die dritte Zielgr\u00f6\u00dfe, den ROCE, erwartet das Unternehmen im laufenden Jahr eine Steigerung auf 15 % bis\u200917\u2009%.<\/p>\n<p>Den Gesch\u00e4ftsbericht 2022 hat Krones im Internet ver\u00f6ffentlicht unter:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.krones.com\/de\/unternehmen\/investor-relations\/geschaeftsbericht-konzern-2022.php\">https:\/\/www.krones.com\/de\/unternehmen\/investor-relations\/geschaeftsbericht-konzern-2022.php<\/a><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Krones hat den Gesch\u00e4ftsbericht 2022 ver\u00f6ffentlicht. 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